Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

  • Wichtig ist für DerMaas Gehirnschmalz in die Netzwerkverkabelung (ich würde CAT 7 und Single Mode (OS2) Fiber gleichzeitig in jeden Raum verlegen), Positionierung und Anzahl an Netzwerkanschlüssen pro Raum und ein 19" Rack als zentraler Aufnahmeort für Patchpanel und aktive Netzkomponenten vorsehen. Ach ja, es gibt flache Accesspoints, die hängend an der Decke montiert werden, da muss natürlich auch ein Netzwerkkabel hin...

    Es geht ja um einen Neubau und die Architekten haben im Normalfall nicht die geringste Ahnung von Netzwerktechnik, daran muss man immer denken. Leerrohre wären natürlich auch noch schön.

    Danke für den Hinweis :)

    Geplant ist erstmal mindestens eine CAT7 Duplex Leitung in jeden Raum (je nach Raum/Geräten auch mehr) und pro Stockwerk einen zentralen AP an der Decke. Switch, Router etc. soll in ein 19" Rack in den Technikraum. Ob Single Mode gleich mitverlegt wird oder nicht, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Bisher war eher der Ansatz mit CAT7 zu gehen in Leerrohren die dann bei Bedarf ersetzt werden können.

  • Noch ist SM-Fiber ein klein wenig Zukunftsmusik, jedoch ist jetzt der Aufwand deutlich geringer als in Zukunft. Im Gegensatz zu OMx gibt es da auch nicht viel zu beachten. Ich würde mehrere Doppeldosen in einem Raum verbauen und fertig konfektioniertes Glasfaserkabel mit den passenden Keystone Modulen für die Dosen nehmen. Spleißen ist zu teuer und außerdem kann ein Elektriker keine Glasfaser. Eine Faser pro Raum reicht aus.

    Wir bezahlen im Großeinkauf (ohne Märchensteuer) pro Spleiß 12,50€ plus 12,50€ für die OTDR Messung inkl. Protokollübergabe. Für die private Hausverkabelung ist der Kostenfaktor hierbei zu groß.

    Leerrohre sind natürlich ideal. Meiner Beobachtung nach werden diese dann jedoch mit 90° Winkeln/Knicken verlegt, die späteres Aus- bzw. Einziehen sehr schwer, wenn nicht unmöglich machen. Wie auch bei Glasfaser gilt für ein benutzbares Leerrohr die Faustregel: Biegeradius = 10 x Durchmesser des Kabels/Leerrohres.

  • Leerrohre sind natürlich ideal. Meiner Beobachtung nach werden diese dann jedoch mit 90° Winkeln/Knicken verlegt, die späteres Aus- bzw. Einziehen sehr schwer, wenn nicht unmöglich machen. Wie auch bei Glasfaser gilt für ein benutzbares Leerrohr die Faustregel: Biegeradius = 10 x Durchmesser des Kabels/Leerrohres.

    Danke für den Tipp mit dem Biegeradius :)

    Ich werde mich zum Thema Installation mal noch schlau machen und hoffen das der Elektriker das dann auch dementsprechend umsetzt bzw. eher der Rohbauer welcher die Rohre ja schon einlegen muss.

    Hättet ihr noch Tipps bzgl. Hardware Komponenten fürs Netzwerk auch wenn bis dahin sicher noch neue Hardware auf den Markt kommt?
    Ich war eigentlich schon auf Ubiquiti eingeschossen zumindest bei den AP's aber bin mir da doch nicht mehr so sicher.

    Router (Speedport/Fritzbox?) -> unmanaged Switch (alternativ managed für VLAN's (nötig?)) -> AP's (Ubiquiti/TP-Link Omada)

    Die Software von TP-Link und Ubiquiti ist ja mitterlweile sehr ähnlich und überfordert mich ehrlich gesagt ein wenig wenn man Fritz OS gewohnt ist ^^ Ehrlich gesagt reicht mir der Funktionsumfang der aktuellen Fritzbox 6591 auch aber man liest ja quasi überall das man mit VLAN's arbeiten soll und seine IoT-Geräte, Saugroboter etc. vom Rest trennen soll.

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  • Ubiquiti hat gutes, semiprofessionelles Equipment und genau da liegt die Herausforderung: semiprofessionell

    Es reicht nicht aus, papageienartig abzuschreiben, sondern man muss inhaltlich verstehen was man tut. Troubleshooting findet häufig auf der Kommandoteile statt. Das alles kann und muss man lernen und auch lernen wollen!

    Um einmal einen Vergleich zu bringen: Eine UDM ist keine sehr leistungsfähige FRITZ!Box, sondern eher eine Router von MikroTik mit schöner GUI.

  • Hättet ihr noch Tipps bzgl. Hardware Komponenten fürs Netzwerk auch wenn bis dahin sicher noch neue Hardware auf den Markt kommt?
    Ich war eigentlich schon auf Ubiquiti eingeschossen zumindest bei den AP's aber bin mir da doch nicht mehr so sicher.

    Router (Speedport/Fritzbox?) -> unmanaged Switch (alternativ managed für VLAN's (nötig?)) -> AP's (Ubiquiti/TP-Link Omada)

    Die Software von TP-Link und Ubiquiti ist ja mitterlweile sehr ähnlich und überfordert mich ehrlich gesagt ein wenig wenn man Fritz OS gewohnt ist ^^ Ehrlich gesagt reicht mir der Funktionsumfang der aktuellen Fritzbox 6591 auch aber man liest ja quasi überall das man mit VLAN's arbeiten soll und seine IoT-Geräte, Saugroboter etc. vom Rest trennen soll.

    Mein Tipp wäre: Dann bleib bei der Fritzbox.

    Ich würde einen Switch nehmen, der VLAN-fähig ist und die genannten Geräte (WLAN oder LAN) im Gastnetz der Fritzbox isolieren. Das hat den Vorteil, dass diese einen reinen Internetzugang bekommen, ohne dass die sich untereinander oder etwas im Heimnetz sehen können.

    VLAN brauchst du dann, um den Gastnetz-LAN-Port der Fritzbox mit anderen Ports des Switches zu verbinden, also für Geräte, die du nicht per WLAN, sondern per LAN anbinden willst. Wenn es bei dir dann solche Geräte überhaupt gibt.

    Wenn du das ohne VLAN machen willst, bräuchtest du sonst für den Fall einen zweiten Switch, was natürlich auch geht.

  • Danke euch :) Bisher lief mit der Fritzbox auch alles immer zufriedenstellend. Das WLAN würde ich jedoch nicht über Fritz Repeater realisieren wollen im Neubau sondern über AP's an der Decke.

    Habt ihr da eine Empfehlung?

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  • Danke euch :) Bisher lief mit der Fritzbox auch alles immer zufriedenstellend. Das WLAN würde ich jedoch nicht über Fritz Repeater realisieren wollen im Neubau sondern über AP's an der Decke.

    Habt ihr da eine Empfehlung?

    Mein Tipp: Nimm Ethernet-angebundene Fritz Repeater. Ich habe die Dinger etagenweise optisch etwas versteckt und gerade mit Wifi6 funzt das wunderbar. Meine Geschmackspolizei würde mich steinigen, wenn neben den Rauchmeldern noch weiterer "Dinger" an der Decke hängen.

    Einmal editiert, zuletzt von e16 (16. Februar 2024 um 11:06)

  • Mein Tipp: Nimm Ethernet-angebundene Fritz Repeater. Ich habe die Dinger etagenweise optisch etwas versteckt und gerade mit Wifi6 funzt das wunderbar. Meine Geschmackspolizei würde mich steinigen, wenn neben den Rachmeldern noch weiterer "Dinger" an der Decke hängen.

    Die Geschmackspolizei hatte ich schon überzeugt ^^ Alternative wären noch die In-Wall AP's gewesen. Aber schaue ich mir nochmal an, danke :)

  • Decken-APs klingen erstmal toll, sind aber auch gleich prominent zu sehen. Muss man wissen.

    Zudem bleibt die Frage, wie viele APs denn wirklich gebraucht werden. Ich habe in einer Etage einen Repeater per LAN in Deckenhöhe angebracht. Für eine gute Ausleuchtung der Etage ist eine erhöhte Position zu empfehlen. Die konnte ich, ähnlich wie bei e16, ganz gut verstecken und habe trotzdem eine gute Performance mit dem 1200AX.
    Zusammen mit dem AP eine Etage darüber (aber andere Ecke des Hauses) habe ich im ganzen Haus (EG/OG/Dachboden) guten bis sehr guten Empfang. Im Keller auch noch, aber das interessiert mich nicht sonderlich. Selbst im Außenbereich deckt der EG-AP noch ausreichend gut ab. Ist bei uns auch maximal +10m im Freien, da wir kuschelig in der Altstadt wohnen.

    In-Wall APs finde ich persönlich schwierig, aber vielleicht auch eine Überlegung.

    Wichtig ist dann nur, dass du ein System einsetzt, was das Roaming der Clients unterstützt. Aber das sollten die Systeme der verschiedenen Hersteller wohl alle (Stichwort 802.11k/v/r).

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  • mbo77 Danke :)

    Nur um ein Missverständnis zu vermeiden. Mit In-Wall sind solche AP's gemeint die man quasi an die Wand bzw. anstatt der LAN Dose in die Wand schraubt.

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  • Ich las vor einem knappen Jahr von einem Fall, wo Vodafone Glas verlegt und im Keller auf Coax umgesetzt hat. Vodafone war dort auch der einzige Anbieter. Ziemlich ärgerliche Sache.

    Ja, aber dann vermutlich ein MFH mit bestehender Kabel-Struktur.

    Wenn dann da nur ein paar Einheiten dran hängen (bis 64) ist Koaxial um kein Deut schlechter als GPON.

  • Da gibt es schon ein paar Details, die es schlechter machen:

    - DOCSIS 3.1 mit weiterhin nur 50 Mbps Upload - oder implementiert Vodafone dann andere Konfigurationen?

    - HFC ist mit Abstand die energieintensivste Breitbandvariante.

    - Aktuell nicht sonderlich wichtig: Weniger Bandbreite im Segment möglich.

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  • Decken-APs klingen erstmal toll, sind aber auch gleich prominent zu sehen. Muss man wissen.

    Zudem bleibt die Frage, wie viele APs denn wirklich gebraucht werden. Ich habe in einer Etage einen Repeater per LAN in Deckenhöhe angebracht. Für eine gute Ausleuchtung der Etage ist eine erhöhte Position zu empfehlen. Die konnte ich, ähnlich wie bei e16, ganz gut verstecken und habe trotzdem eine gute Performance mit dem 1200AX.
    Zusammen mit dem AP eine Etage darüber (aber andere Ecke des Hauses) habe ich im ganzen Haus (EG/OG/Dachboden) guten bis sehr guten Empfang. Im Keller auch noch, aber das interessiert mich nicht sonderlich. Selbst im Außenbereich deckt der EG-AP noch ausreichend gut ab. Ist bei uns auch maximal +10m im Freien, da wir kuschelig in der Altstadt wohnen.

    In-Wall APs finde ich persönlich schwierig, aber vielleicht auch eine Überlegung.

    Wichtig ist dann nur, dass du ein System einsetzt, was das Roaming der Clients unterstützt. Aber das sollten die Systeme der verschiedenen Hersteller wohl alle (Stichwort 802.11k/v/r).

    Ich würde mal sagen, Nö. Die sind nicht wirklich sehr präsent, da sieht man eine AX 1200 von AVM deutlicher. Da muss man schon den ganzen Tag mit dem Kopf an der Decke laufen. ;)

    Und ich musste extra die LED eingeschaltet, sehr gutes Nachtlicht im Flur. WAF ist hoch.

  • Mein Tipp: Nimm Ethernet-angebundene Fritz Repeater. Ich habe die Dinger etagenweise optisch etwas versteckt und gerade mit Wifi6 funzt das wunderbar. Meine Geschmackspolizei würde mich steinigen, wenn neben den Rauchmeldern noch weiterer "Dinger" an der Decke hängen.

    War bei mir genau umgekehrt.
    " Die sehen ja wie die Rauchmelder aus" und da die im Flur hängen, wo ehedem kein Rauchmelder hängt war es okay. Und obendrauf haben die von Unifi auch noch eine in der Helligkeit steuerbare LED als Nachtlicht, gab noch ein extra Bienchen.

  • Da gibt es schon ein paar Details, die es schlechter machen:

    - DOCSIS 3.1 mit weiterhin nur 50 Mbps Upload - oder implementiert Vodafone dann andere Konfigurationen?

    - HFC ist mit Abstand die energieintensivste Breitbandvariante.

    - Aktuell nicht sonderlich wichtig: Weniger Bandbreite im Segment möglich.

    Naja die GF-Tarife sehen auch nicht viel besser aus. bei 500 auch nur 100 und 250 sind es 50.

    Aber entscheidend ist halt, was die Wohnungsbaugesellschaft mitmacht. Wenn sie nur die Alternative über vorhandene Koaxial zulassen, weil keine Bautätigkeit, kannst du als Mieter nichts machen. Sie müssen dir angemessene Kommunikation geben, mehr nicht.

    Aber man kann ja dann immer noch bei DSL-Kupfer bleiben.

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  • Ich würde mal sagen, Nö. Die sind nicht wirklich sehr präsent, da sieht man eine AX 1200 von AVM deutlicher. Da muss man schon den ganzen Tag mit dem Kopf an der Decke laufen. ;)

    Und ich musste extra die LED eingeschaltet, sehr gutes Nachtlicht im Flur. WAF ist hoch.

    So hell sind die U6 von Unfi auch nicht das man die als Nachtlicht benutzen kann.

    XXXX - 2002 Telefon

    12.03.2002 T-ISDN XXL

    20.10.2005 T-ISDN Call Time 240 Freiminuten

    13.05.2006 T-DSL 2000 (Speedport W501V)

    18.09.06 Wegfall T-ISDN Call Time ISDN und zugebucht Call & Comfort/T-ISDN

    2006-2008 Tarif Umstellung

    24.11.2008 Wegfall Call & Surf Comfort (2) T-ISDN

    zugebucht Call & Surf Comfort Universal (4)

    15.05.2015 Wegfall Call & Surf Comfort Universal (4)

    Zugebucht Surf Comfort All-Net (DSL Ram 6000)

    8.6.22 EWE Glassfaser 300