Abstand Modem(?) Router

  • Liebe Community (sorry für die Amateur Frage):

    ich überlege wie ich für meine Eltern aus der Ferne die Inbetriebnahme vorbereiten kann.


    Folgende Situation in Mietswohnung:

    Abgelegener "Technikraum": Hier kommen alle Anschlüsse usw. rein und die Glasfaser war schon vorhanden. Hier wurde vom Techniker eine Box installiert, in die die Glasfaser rein geht, die am Strom ist, und aus der ein Ethernetkabel rauskommt (=Modem(!?)). Außerdem liegen hier mehrere Ethernetkabel-Enden/Stecker, die zu Anschlussdosen in verschiedenen Zimmern führen. Die Distanz zu den Dosen ist grob geschätzt 15m-20m, wobei ich natürlich nicht weiß wie die Kabel genau verlegt wurden

    Der Anbieter hat nun einen konfigurierten Wlan-Router geschickt, der zum Starttermin verbunden werden soll (WAN Eingang Router mit installiertem "Modem").

    Das "natürliche" Setup wäre nun wie folgt. Wlan-Router in Technikraum, dann in die LAN-Ausgänge des Routers die Ethernet Kabel zu den Dosen in den Zimmern. Leider wäre das Wlan dann sehr schlecht positioniert für die Wohnung, d.h. man müsste

    1.) Zusätzliche Hardware kaufen und im zentral gelegenen Wohnzimmer an der Ethernet Dose einen Access Point betreiben. Das originale Wlan wird nicht genutzt.

    Da die Netzwerkdosen in den anderen Zimmern sowieso nicht genutzt werden, frage ich, ob folgende Idee Sinnvoll ist:

    2.) Im Technikraum wird das Modem(?) direkt mit dem Ethernetkabel verbunden, dass zur Netzwerkdose im zentral gelegenen Wohnzimmer liegt. Dort wird der gestellte Router betrieben und WAN mit der Netzwerkdose verbunden.


    Spricht irgendetwas dagegen? Am ende werden wir es ausprobieren müssen, aber ich frage mich, ob ich schonmal Hardware für 1.) besorgen muss, bevor ich bald zu den Eltern fahre.

  • Nein, letzteres ist problemfrei möglich.

    Es wird nur tricky, wenn vom Router noch weitere Räume per LAN angeschlossen werden sollen.

    Dazu braucht es mehrere Leitungen. Aber ich habe dich so verstanden, dass ein zentrales WLAN ausreichend ist.

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  • Danke euch beiden.

    Genau, dass die anderen Ethernetdosen dann tot sind ist klar, aber diese werden im Moment nicht benötigt, und man könnte ja später immernoch zurück zu Variante 1.).

    Das Gerät heißt "KPN Box 12b" (Eltern sind im Ausland). Mir ist nach wie vor nicht ganz klar, inwiefern dass nur der Router ist (oder doch auch das Modem)? Sind auf dem Gerät die Zugangsdaten für den Provider hinterlegt o.Ä.? Auf jeden Fall geht der "Input" in den WAN Eingang dieses "Routers" und ist ein Ethernet Kabel das mit der vorherigen "Box" (im Eingangspost "Modem" genannt) verbunden wird. Und meine Varianten von vorher beziehen sich darauf wie diese Verbindung realisiert wird.

    1.) Kurzes Ethernet Kabel

    2.) Verlegtes Ethernet Kabel (15m-20m), Ethernet Dose, kurzes Ethernet Kabel


    THX nochmals

    Einmal editiert, zuletzt von Niko1994 (5. Februar 2024 um 16:43)

  • Genau, dass die anderen Ethernetdosen dann tot sind ist klar, aber diese werden im Moment nicht benötigt, und man könnte ja später immernoch zurück zu Variante 1.).

    Das stimmt so auch nicht :) man kann im Technikraum dann auch einfach einen passenden Switch verbauen, hast du in den Räumen denn immer Doppeldosen?

    Wenn es doppel Dosen sind kannst du z. B. Mit der ONT („Glasfaser Modem“) Leitung zum in die Wohnung und dann mit einer zweiten Leitung vom Router zurück in den Technikraum (dann auf einen Switch zu den anderen Dosen).


    Und die „KPN Box 12“ ist anscheinend ein kompletter Router von einem Niederländischen Anbieter.

  • Danke.

    Ne, sind nur einfache Dosen, ein "zurück" gibt es also nicht. Und zwischen ONT und "Router" bringt mir eine Switch noch nix, oder? Weil (Laienverständnis!) hier auf dem "Netwerkkabel noch kein Internet ist", sondern der "Router" wählt sich noch irgendwie ein, richtig?

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  • Oder doch den Router mit kurzem Kabel im Keller, die Räume über den integrierten Switch (gelbe Buchsen) ansteuern und in einem (oder mehreren) geeigneten Raum (Zentral gelegen) einen weiteren Switch (so ca. 30 Euro) und daran WLAN Access-Points oder andere Repeater als APs (AVM Repeater 3000,3000AX,6000) per Kabel anschließen.

    Sicher ginge als Router auch ein AVM Gerät über WAN. Ist aber nicht weiter wichtig, es sei denn man möchte auch ein WLAN-Mesh aufbauen. Dann sollte man Geräte eines Herstellers verwenden.

    Machbar ist vieles. Wenn die LAN-Kabel im Leerrohr verlegt sind, kann man möglicherweise auch eine Doppeldose irgendwo installieren.

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  • Danke. Wenn es mein Zuhause wäre, würde ich es vermutlich so machen.

    Für den vorliegenden Fall ergäbe dies aber vermutlich keinen Mehrwert, solange die anderen Netzwerkdosen nicht genutzt werden.

  • Das Gerät heißt "KPN Box 12b" (Eltern sind im Ausland). Mir ist nach wie vor nicht ganz klar, inwiefern dass nur der Router ist (oder doch auch das Modem)?

    Nach meiner Vermutung und dem Betrachten ist das ein Router. Ein USB-Anschluss (wenn der nicht nur für Updates verwendet werden kann) ist an einem Modem/ONT eher ungewöhnlich.

    Und WLAN bei einem ONT kenne ich ebenfalls nicht.

    Wat is het verschil tussen een Box 12 en een Box 12 B? | KPN Community
    Ik heb een modem ruil gedaan van een box12 naar een box 12 alleen de modem die ik nu ontvangen heb staat op de achterkant op de sticker box 12B is dit een…
    forum.kpn.com
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