Deutsche GigaNetz: hat jemand schon versucht zu kündigen?

  • Hallo zusammen,

    Deutsche GigaNetz behauptet fälschlicherweise, dass der 2 Jahre Vertrag erst mit Schaltung von der Leitung und nicht mit Auftragsbestätigung beginnt. Bei uns sind jetzt zwei Jahre vergangen und Glasfaser ist immer noch nicht aktiv. Hat jemand bereits versucht binnen 2 Jahre nach der Auftragsbestätigung zu kündigen? Ich würde gerne wissen auf wie viel Stress ich mich einstellen soll.

  • Liegt der Anschluss schon bei dir in der Wohnung? Sonst solltest du dir das mit der Kündigung vielleicht noch mal überlegen. Was ist so schlimm daran, wenn es noch länger dauert? So oder so bist du in einem anderen Vertrag unterwegs.

    Die zahllosen Gründe, die es für Verzögerungen im Ausbau gibt, muss ich ja sicher nicht noch mal aufzählen.

  • Alles liegt schon in der Wohnung, inkl. ONT und FritzBox. An sich ist warten nicht schlimm, nur meine Geduld ist aufgebraucht.

    1. In den ursprünglichen AGBs stand dass Vertrag nach 24 automatisch erlischt falls keine Belieferung beginnt. Dann kamen neue AGBs ohne solche Passage. Um Annahme wurden wir nicht gefragt da die neue AGBs angeblich eine Verbesserung darstellen.
    2. Ganz am Anfang haben DGN Vertreter gesagt dass man keine weitere befristete Verträge abschließen soll. So sind wir seir über ein Jahr unbefristet zu schlechteren Bedingungen.
    3. Laut Dokumente von DGN kann man die Verbindung nutzen sobald ONT gesetzt ist. Guter Witz.
    4. Es sagt niemand was, es kreisen nur Gerüchte auf einer lokalen FB Gruppe dass es irgendwann dieses Jahr scharf geschaltet werden soll.
    5. Neue Gehweg ist nach den neusten arbeiten immer noch nicht richtig zugemacht.
    6. Auf eine Beschwerde bezüglich mangelhaften Kommunikation habe ich seit über eine Woche keine Antwort bekommen.

    Lange Rede kurzer Sinn habe ich auf so ein Vertragspartner keine Lust. Wird bei Störungen auch solche Straußentaktik betrieben? Und wenn wir bei Vodafone wieder 24 Monate Vertrag holen werden die Bedingungen ziemlich sicher besser als jetzt.

    Einmal editiert, zuletzt von belegdol (7. Januar 2024 um 11:44)

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  • Ich bin da total bei Frank. Was bringt es dir wirklich, wenn du jetzt aus dem Vertrag kommst? Dann nutzt du weiter deine aktuelle Technik. Genau das machst du doch auch, wenn du jetzt einfach noch ein paar Monate weiter wartest.

    Davon losgelöst ist mein Stand, dass du kündigen kannst, wenn der Anschluss 24 Monate nach Erhalt der Auftragsbestätigung nicht läuft. Das ist bei dir wirklich der Fall? Ich selbst bin bei deutsche Glasfaser und die haben mit der Auftragsbestätigung aus meiner Sicht so lange gewartet, dass sie dies am Ende dann auch hinbekommen.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points

  • Was genau differenzieren? Verzögerungen kann ich verstehen. Überhaupt keine Kommunikation aber nicht. Diese Firma verhält sich als die ein Retter im Not wären und sich alles erlauben dürfen. Nur leider für sie funktioniert hier Vodafone Kabel ziemlich gut und niemand muss gerettet werden.

    Falls es diese Firma in 2 Jahren immer noch gibt, kann ich mir das Thema wieder anschauen.

    Was bringt mir aus dem Vertrag rauszukommen: bessere Bedingungen bei Vodafone und das Gefühl, dass ich mich nicht wie ein Bittsteller behandeln ließe. Die 24 Monate sind wirklich vorbei. Brief kam irgendwann im Dezember 2021 und wir haben jetzt Januar 2024.

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  • Was genau differenzieren?

    Das Verhalten in der Ausbauphase und später im operativen Betrieb. Beides hat nichts miteinander zu tun.

    Diese Firma verhält sich als die ein Retter im Not wären und sich alles erlauben dürfen.

    Tatsächlich sind sie genau das, auch wenn es dir nicht gefällt. Ich bin mir nicht sicher, ob alle verstanden haben, wie prekär es um den Breitbandausbau in Deutschland bestellt ist.

    Nur leider für sie funktioniert hier Vodafone Kabel ziemlich gut und niemand muss gerettet werden.

    Ja, noch. Du kennst die Kupfer-Rückbau-Pläne, sobald in einem Anschlussgebiet Glasfaser aktiv ist?

    Brief kam irgendwann im Dezember 2021 und wir haben jetzt Januar 2024.

    Die Frage ist, was in dem Brief genau stand. Aber das sollen besser Juristen bewerten.

  • Infrastruktur ist auf jeden Fall gebaut. Falls es binnen nächsten zwei Jahren der Rückbau von Kupfer tatsächlich beginnt, kann ich immer noch wechseln. Und wenn die "Retter" es nicht finanzieren zu spüren bekommen, werden die dir Kunden weiterhin wie Bittsteller behandeln.

  • Und wenn die "Retter" es nicht finanzieren zu spüren bekommen, werden die dir Kunden weiterhin wie Bittsteller behandeln.

    Daran wird sich nichts ändern, denn das ist keine Frage der Finanzen, sondern der verfügbaren personellen Ressourcen. Durch dein Verhalten machst du es für die Allgemeinheit nur schlimmer, weil du wichtige Ressourcen von ihren eigentlichen Aufgaben abhältst.

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  • Davon losgelöst ist mein Stand, dass du kündigen kannst, wenn der Anschluss 24 Monate nach Erhalt der Auftragsbestätigung nicht läuft. Das ist bei dir wirklich der Fall? Ich selbst bin bei deutsche Glasfaser und die haben mit der Auftragsbestätigung aus meiner Sicht so lange gewartet, dass sie dies am Ende dann auch hinbekommen.

    DG verschickt zuerst eine Auftragseingangsbestätigung und erst kurz vor Inbetriebnahme ein Schreiben, das mit Auftragsbestätigung tituliert ist.

    Zwischen der Auftragseingangsbestätigung und der Auftragsbestätigung liegen in den meisten Fällen Zeiträume, die sich in niedrigen zweistelligen Monaten bewegen.

    Nach Auffassung der Verbraucherzentrale muss jedoch die Auftragsbestätigung innerhalb von 14 Tagen nach der Auftragseingangsbestätigung erfolgen:

    Glasfaseranschluss: Das müssen Sie zu Abläufen und Verträgen wissen | Verbraucherzentrale.de
    Derzeit wird das Glasfasernetz in vielen Städten und Gemeinden ausgebaut. Viele Telekommunikationsanbieter versuchen schon vor dem eigentlichen Ausbau, mit…
    www.verbraucherzentrale.de

    Dies würde bedeuten, das der Kunde nach Ablauf dieser Frist den Auftrag problemlos wiederrufen kann.

    Ich persönlich sehe diese kurze Fristvorstellung der VZ in neu zu erschließenden Objekten als viel zu kurz an.

  • Das war bei mir anders.

    Ich habe direkt zu Beginn der Nachfragebündelung bestellt. Wenige Tage später kam automatisiert die Auftragseingangsbestätigung. Im Mai wurde die Nachfragebündelung dann erfolgreich beendet und die Realisierung angekündigt. Im September ist dann die wirkliche Auftragsbestätigung gekommen und nur von der spreche ich hier. Im Januar des folgenden Jahres hat dann der wirkliche Ausbau begonnen und dieser wurde Ende des gleichen Jahres für das gesamte Projekt abgeschlossen. Insgesamt ging es bei uns aber auch superschnell. Von Beginn der Nachfragebündelung bis zum kompletten Projektabschluss hat es keine zwei Jahre gebraucht.

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  • Das mit dem Auftragseingangsbestätigung und Auftragsbestätigung scheint bei der DGN nicht der Fall zu sein. Bei mir was es so:

    - zuerst, Mitte Dezember 2021 kam eine e-Mail mit Betreff "Ihr GigaNetz-Anschluss"

    - ca. eine Woche Später, kurz vor Weihnachten, kam per Post ein "Willkommen bei der Deutschen GigaNetz" Brief. Zitat: Ihren Auftrag haben wir erhalten und bestätigen Ihnen gerne die Annahme durch uns.

    Später kamen noch zwei Briefe mit Zugangsdaten und allgemeine E-Mails zu erfolgreichen Nachtfragebündelung und zu dem Baustart.

    Auftragsbestätigung bzw. Auftragseingangbestätigung wird nirgendwo explizit erwähnt.

    Daran wird sich nichts ändern, denn das ist keine Frage der Finanzen, sondern der verfügbaren personellen Ressourcen. Durch dein Verhalten machst du es für die Allgemeinheit nur schlimmer, weil du wichtige Ressourcen von ihren eigentlichen Aufgaben abhältst.

    Dann soll ich mich für die Allgemeinheit opfern und auch zehn Jahre auf den Anschluss warten und in einem suboptimalen Vodafone-Vertrag stecken? Weil Portierung nur ein Jahr bezahlt wird und auch nur bis 30 EUR/Monat?

    Hätten die netten Herrschaften im Infoveranstaltung nicht mehrmals von Vertragsverlängerung abgeraten, wäre die Situation anders. Vor zwei Jahren haben wir noch 30 €/Monat für Vodafone bezahlt. Dann irgendwann 35 €/Monat, und nach der letzten Erhöhung 40 €/Monat. Man kriegt laut Erfahrungsberichten einen besseren Preis, wenn man sich für weitere 24 Monate verpflichtet. Das kann ich aber momentan nicht, weil, wie in einem Gefangenendilemma, die DGN irgendwann zu liefern beginnt. Wie lange sich das noch zieht weiß niemand.

    Das Verhalten in der Ausbauphase und später im operativen Betrieb. Beides hat nichts miteinander zu tun.

    Wieso soll die Situation im operativen Betrieb besser sein? Jetzt kann ich noch abspringen ohne ein einziges Euro zu Zahlen. Je mehr sich die Investition amortisiert hat, desto weniger werde ich von DGN gebraucht. Abspringen kann ich so einfach auch nicht weil ich bis dahin mein Vodafone Vertrag vermutlich gekündigt habe.

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  • Wieso soll die Situation im operativen Betrieb besser sein? Jetzt kann ich noch abspringen ohne ein einziges Euro zu Zahlen. Je mehr sich die Investition amortisiert hat, desto weniger werde ich von DGN gebraucht. Abspringen kann ich so einfach auch nicht weil ich bis dahin mein Vodafone Vertrag vermutlich gekündigt habe.

    Weil der Ausbau komplett von einem externen Generalunternehmen und nicht von Deinem Vertragspartner abgewickelt wird. Die haben aber später nichts mit dem Betrieb zu tun. Daher sagt das eine nicht wirklich etwas über das andere aus.

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  • Weil der Ausbau komplett von einem externen Generalunternehmen und nicht von Deinem Vertragspartner abgewickelt wird. Die haben aber später nichts mit dem Betrieb zu tun. Daher sagt das eine nicht wirklich etwas über das andere aus.

    Es ist aber der Vertragspartner, der die Straußentaktik betreibt. Über die Ausbaufirma kann ich nur positives berichten - vielleicht bis auf das letzte Problem mit dem Gehweg. Nach dieser Logik ist es eher mit einer Verschlechterung als mit einer Verbesserung zu rechnen.

  • Wieso soll die Situation im operativen Betrieb besser sein?

    Lies einfach die Erfahrungsberichte.

    Dann soll ich mich für die Allgemeinheit opfern und auch zehn Jahre auf den Anschluss warten und in einem suboptimalen Vodafone-Vertrag stecken?

    Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf! 10 Jahre. Lächerlich! Es ist mit Sicherheit kein Opfer, wenn da unten Anschlusstechnik in deinem Keller hängt, die du noch nicht nutzen kannst. Und welchen Vodafone Vertrag du abschließt, ist immer noch deine Entscheidung. Hier wird auch immer empfohlen, die Verträge eine zeitlang parallel laufen zu lassen, eben um den Unwägbarkeiten bei der Inbetriebnahme des Netzes auszuweichen. Also, warum hast du die üblichen Ratschläge mit Erfahrung aus anderen Anschlussgebieten in den Wind geschlagen?

    Und ja: Auch du hast eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Alle schimpfen und klagen über schleppenden Ausbau und die politischen Entscheidungen, tun dann aber selber alles dafür, den Ausbau möglichst effizient zu hintertreiben! Leute wie du sind es, die einen erheblichen Anteil an der Ausbau-Misere haben. Das Verhalten ist höchst egoistisch und extrem rücksichtslos! Einige tun ja nachgerade hier, als hänge Leben und Tod vom Verhalten des Glasfaserproviders ab. Herrgott, wir reden davon, noch ein paar Wochen einen anderen Zugang zu nutzen. Aber ja haarklein und sekundengenau die Laufzeiten der Auftragsbestätigungen auseinanderpflücken, damit man den anderen schnellstmöglich möglichst effizient ans Bein pinkeln kann. Was für ein Drama, wenn der es am Ende noch schaffen könnte, den Anschluss zu schalten, bevor die Kündigung wirksam wird. Lösungsorientiert zu denken ist out in der Gesellschaft heutzutage. Es geht nur noch darum, möglichst großen Schaden anzurichten.

    Weißt du was, kündige ruhig. Und auch bei Vodafone. Kunden wie dich hat wirklich kein Provider verdient.

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  • Lies einfach die Erfahrungsberichte.

    Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf! 10 Jahre. Lächerlich! Es ist mit Sicherheit kein Opfer, wenn da unten Anschlusstechnik in deinem Keller hängt, die du noch nicht nutzen kannst. Und welchen Vodafone Vertrag du abschließt, ist immer noch deine Entscheidung. Hier wird auch immer empfohlen, die Verträge eine zeitlang parallel laufen zu lassen, eben um den Unwägbarkeiten bei der Inbetriebnahme des Netzes auszuweichen. Also, warum hast du die üblichen Ratschläge mit Erfahrung aus anderen Anschlussgebieten in den Wind geschlagen?

    Und ja: Auch du hast eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Alle schimpfen und klagen über schleppenden Ausbau und die politischen Entscheidungen, tun dann aber selber alles dafür, den Ausbau möglichst effizient zu hintertreiben! Leute wie du sind es, die einen erheblichen Anteil an der Ausbau-Misere haben. Das Verhalten ist höchst egoistisch und extrem rücksichtslos! Einige tun ja nachgerade hier, als hänge Leben und Tod vom Verhalten des Glasfaserproviders ab. Herrgott, wir reden davon, noch ein paar Wochen einen anderen Zugang zu nutzen. Aber ja haarklein und sekundengenau die Laufzeiten der Auftragsbestätigungen auseinanderpflücken, damit man den anderen schnellstmöglich möglichst effizient ans Bein pinkeln kann. Was für ein Drama, wenn der es am Ende noch schaffen könnte, den Anschluss zu schalten, bevor die Kündigung wirksam wird. Lösungsorientiert zu denken ist out in der Gesellschaft heutzutage. Es geht nur noch darum, möglichst großen Schaden anzurichten.

    Weißt du was, kündige ruhig. Und auch bei Vodafone. Kunden wie dich hat wirklich kein Provider verdient.

    10 Jahre war extra überspitzt. Aber wie lange soll es noch gehen? Die ursprünglichen AGBs hatten einen Zeitlimit gesetzt, nach welchem Neuverhandlung nötig gewesen wäre. Jetzt kann es theoretisch sogar die überspitzen 10 Jahre dauern und ich wäre ohne Kündigung immer noch verpflichtet zu zahlen. Provider kann sich aber alle Zeit der Welt nehmen.

    Verträge Zeitlang parallel laufen lassen hatte ich ohnehin vor, aber nicht zwei Jahre lang. Und Vodafone Vertrag haben wir explizit wegen den in AGBs genannten Frist nicht verlängert. Als die AGBs im letzten Sommer einseitig geändert wurden, haben wir gedacht, dass es sich nicht mehr lohnt, da die Fasern schon im Keller hingen.

    Bezüglich der Verantwortung ggü. der Gesellschaft: ich war eine der ersten am Bord, im Bekanntenkreis habe ich auch für Glasfaser geworben. Und bei der FFW bin ich auch, so egoistisch bin ich also nicht.

    Alles, was ich erwarte, ist dass sich der Provider an von sich selbst erstellte Bedingungen hält. Wenn bei dem Vertragsabschluss 24 Monate genannt werden, ändert man es einseitig kurz vom Ablauf des Fristes nicht. Außer man ist Darth Vader in Imperium Schlägt Zurück: I have altered the deal, pray that I do not alter it any further.

    Eine proaktive E-Mail vom Provider mit Info, wann es aktiv geschaltet wird, wäre super gewesen. Antwort auf eine Anfrage hätte auch gereicht. Was soll ich aber von einem Provider halten, der eigene fristen nicht hält und auf Anfragen nicht reagiert? Will ich meine Internetanbindung von solchem Partner abhängig machen? Ich würde sagen das nötige Vertrauen ist nicht mehr da.

  • Aber wie lange soll es noch gehen?

    Warum ist das wichtig? Weil sie dir ein Stück Papier gegeben haben, auf dem es steht? Technisch gibt es ja offensichtlich keinen Grund.

    Bezüglich der Verantwortung ggü. der Gesellschaft: ich war eine der ersten am Bord, im Bekanntenkreis habe ich auch für Glasfaser geworben. Und bei der FFW bin ich auch, so egoistisch bin ich also nicht.

    Aber jetzt lässt du dir vom Provider den teuren Hausanschluss legen, willst dich aber mit juristischen Tricks darum drücken, ihm die dringend benötigten und einkalkulierten Einnahmen zukommen zu lassen. Wenn das nicht der Gipfel des Egoismus ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

    Alles, was ich erwarte, ist dass sich der Provider an von sich selbst erstellte Bedingungen hält. Wenn bei dem Vertragsabschluss 24 Monate genannt werden, ändert man es einseitig kurz vom Ablauf des Fristes nicht.

    Also Paragraphenhengst. Genau wie ich es befürchtet habe. Rationale Gründe gibt es keine.

    Es ist deine Entscheidung. Aber erwarte kein Verständnis dafür.

  • Warum ist das wichtig? Weil sie dir ein Stück Papier gegeben haben, auf dem es steht? Technisch gibt es ja offensichtlich keinen Grund.

    Aber jetzt lässt du dir vom Provider den teuren Hausanschluss legen, willst dich aber mit juristischen Tricks darum drücken, ihm die dringend benötigten und einkalkulierten Einnahmen zukommen zu lassen. Wenn das nicht der Gipfel des Egoismus ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

    Also Paragraphenhengst. Genau wie ich es befürchtet habe. Rationale Gründe gibt es keine.

    Es ist deine Entscheidung. Aber erwarte kein Verständnis dafür.

    Mein Verständnis hat er.

    Verträge sind immer von beiden Seiten zu erfüllen und wenn eine Seite Kommunikation für überflüssig hält, dann ist das genau der rationale Grund dafür, dem Vertragspartner nicht mehr zu vertrauen.

    Wenn es sich so verhält, wie der TO oben beschrieben hat, ist es hier ja die DGN, die mit juristischen Tricks arbeitet.

    Wenn es eine legale Möglichkeit gibt, den Vertrag wegen Nichterfüllung zu kündigen, dann soll er sie nutzen - dann weiß die andere Seite, dass "die Allgemeinheit" sich nicht alles gefallen lässt. Und es ist durchaus auch im Sinne der Allgemeinheit, wenn der Anbieter damit rechnen muss, dass Kunden abspringen, wenn die versprochenen Leistungen nach angemessener Frist nicht da sind.

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  • Wenn belegdol für sich mit einer Vertragsbeendigung zufriedener ist, dann soll er es durchziehen. Rechtlich wird er da vermutlich ganz gut dastehen. Ich persönlich würde nur empfehlen, bei dieser Entscheidung Emotionen (Wut, Enttäuschung, Frustration,…) außen vor zu lassen. Das ist nie ein guter Ratgeber, wenn es um nachhaltige Entscheidungen geht.

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    Einmal editiert, zuletzt von arcade99 (7. Januar 2024 um 19:37)

  • Mein Verständnis hat er.

    Verträge sind immer von beiden Seiten zu erfüllen und wenn eine Seite Kommunikation für überflüssig hält, dann ist das genau der rationale Grund dafür, dem Vertragspartner nicht mehr zu vertrauen.

    Wenn es sich so verhält, wie der TO oben beschrieben hat, ist es hier ja die DGN, die mit juristischen Tricks arbeitet.

    Wenn es eine legale Möglichkeit gibt, den Vertrag wegen Nichterfüllung zu kündigen, dann soll er sie nutzen - dann weiß die andere Seite, dass "die Allgemeinheit" sich nicht alles gefallen lässt. Und es ist durchaus auch im Sinne der Allgemeinheit, wenn der Anbieter damit rechnen muss, dass Kunden abspringen, wenn die versprochenen Leistungen nach angemessener Frist nicht da sind.

    Dann steht er halt ohne LWL da, und im schlechtesten Fall demontieren sie ihm einfach wieder den Anschluss oder verlangen dann eine saftige Gebühr wenn er später doch angeschlossen werden möchte.