eigene Fritzbox 5590 für DNS:Net -> welche Kabel & welche Anschlüsse brauche ich?

  • Ich weiß auch, was er tut.

    Ändert nur nix daran, dass andere, gebraucht extrem günstige, hier nicht weiter erwähnte AVM Router am schon vorhandenen ONT wohl als Übergangslösung cleverer gewesen wären.

    Überschrift gelesen?

    Er hat schon eine 5590 und aufgrund seiner Vorkenntnisse gebraucht er da keine Empfehlung. ;)

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  • Ein noch nicht in den Brunnen gefallenes Kind kann und sollte noch vor dem Ertrinken gerettet werden.

    Auch das ist mal wieder maximal anmaßend.

    Es ist kein guter Wesenszug, dass du nicht akzeptieren kannst, wie andere ihre Bewertungen und Entscheidungen vornehmen.

    Und das Spiel treibst du ja nicht nur hier im Forum.

  • Unsere Backgrounds scheinen einfach nicht kompatibel zu sein, wenn es um die Auswahl von Hardware geht. Tut mir Leid, aber in meinem Umfeld schädigen eure Vorschläge mehr, als meine retten können. Da wäre es vielleicht besser, wenn man sich zukünftig bei solchen Themen aus dem Weg geht.

    Ich schreibe die Dinge hier nicht so, weil ich irgendjemandem was aufschwatzen will, sondern eher so nachndem Motto "was könnte für Otto Normal hilfreich sein". Otto Normal will keine Glasfaser, weil er jetzt denkt, dass er für den Einstiegsrouter, der nur als Übergangslösung taugt, schon 240€ berappen müsste. Das ist am Ende schlecht für uns alle.

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  • Otto Normal verlässt dann seine Wohlfühlzone, wenn er eine andere Hardwarekombination als die vom Provider vorgegebene nutzt.

    Otto Normal benötigt von uns keine Ratschläge oder Anregungen. Alle diejenigen, die eigene, unübliche oder ungewöhnliche Hardware benutzen unterstützen wir gerne.

    Mehr als Hilfe oder Anleitung zur Selbsthilfe kann das Forum nicht liefern.

  • Na hier ist ja was los. :/

    Meine derzeitige Lösung mit der 5590 sollte selbstverständlich keinesfalls eine allgemeingültige "Empfehlung" sein, da hat mich DLMttH mit meiner Formulierung "jetzt auf die Schnelle ist die Variante mit der 5590 die beste Lösung" leider komplett missverstanden.

    Allerdings denke ich auch nicht, dass man in einem Tech-Forum immer und überall darauf hinweisen muss, dass es sich für einen selbst um die vorerst beste Lösung handelt! Denn das sollte doch eigentlich klar sein?

    Zum einen wüsste ich persönlich weder, welches reine Glasfasermodem bei DNS:Net überhaupt zulässig ist bzw. unterstützt wird, zum anderen auch nicht, wo ich das kaufen könnte?

    Ich kann jetzt nur für den Kabel-Bereich sprechen (in Berlin Kabel Deutschland / Vodafone bzw. Tele Columbus / PYUR), da ist es so, dass das zuverlässigste zu 100% kompatible Kabelmodem nur schwer lieferbar ist bzw. sogar gar nicht mehr hergestellt wird (weiß ich jetzt auch nicht genau, was da der aktuelle Stand ist). Ich glaube, man bekommt speziell dieses Modell aktuell nur noch gebraucht…

    Und da "Glasfaser" für mich wie eingangs erwähnt "komplettes Neuland" ist (und allein schon die verwirrenden Begrifflichkeiten eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, bis man da auch nur halbwegs einen korrekten Überblick hat), wollte ich jetzt nicht noch zusätzliche "Themen" für mich aufmachen (wie gesagt, nicht einmal 10 Tage vor Inbetriebnahme des Anschlusses kam die Info, dass dieser nun "scharf geschaltet" werden soll).

    - eigenes reines Glasfaser-Modem (welches genau für DNS:Net mit bis zu 2.500/1.000?)

    - dahinter dann eine OPNsense (welche Kabel/Anschlüsse sind da dann nötig?)

    - VoIP in der OPNsense habe ich selbst noch nicht konfiguriert bisher (und das ist natürlich möglich, aber ein wie ich denke recht komplexes Thema, was einiges an Hirnschmalz erfordert)

    - und auch IPTV habe ich in der OPNsense bisher nicht konfiguriert (auch das macht so eine FRITZ!Box ja easy, ist halt der praktischste 'Allrounder' am Markt)

    Sicher hätte es auch eine "kleinere" FRTIZ!Box werden können, aber die 5590 wird für den 2.500/1.000-Anschluss bei DNS:Net vermietet und man hat alles drin was man "für den Start" benötigt.

    Nicht zu vergessen: Es ist im Vergleich zu einer OPNsense fast schon trivial, so eine FRITZ!Box komplett einzurichten.

    Und auch wenn wir hier erst einmal nur mit 500/250 starten für den Anfang, will ich auf lange Sicht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch auf 1.000/500 oder eben auch 2.500/1.000 wechseln.

    Leider hat DNS:Net aber die Preise und Konditionen 'angepasst', eine FRITZ!Box ist jetzt nicht mehr inklusive sondern kostet monatlich 7,50 €, eine Festnetz-Flat ist nicht mehr inklusive sondern kostet monatlich 2,95 €, IPTV war beim ursprünglichen "wir machen Ihnen Glasfaser"-Angebot inklusive und kostet jetzt monatlich knapp 10,- € und zuguterletzt kostet auch der 2.500/1.000-Anschluss mittlerweile 89,- € statt 79,- € pro Monat (also gegenüber dem ursprünglichen Angebot).

    Und wenn ich jetzt in einen dieser beiden schnelleren Tarife wechseln würde, wäre das insg. wesentlich teurer – da warte ich tatsächlich lieber ab, bis es mal wieder ein neues "Sonderangebot" von denen gibt.

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  • Leider hat DNS:Net aber die Preise und Konditionen 'angepasst', eine FRITZ!Box ist jetzt nicht mehr inklusive sondern kostet monatlich 7,50 €, eine Festnetz-Flat ist nicht mehr inklusive sondern kostet monatlich 2,95 €, IPTV war beim ursprünglichen "wir machen Ihnen Glasfaser"-Angebot inklusive und kostet jetzt monatlich knapp 10,- € und zuguterletzt kostet auch der 2.500/1.000-Anschluss mittlerweile 89,- € statt 79,- € pro Monat (also gegenüber dem ursprünglichen Angebot).

    Dann bleibt man über die MVLZ und geht dann wieder zurück auf DSL oder Kabel. Man kann sich das dann ja aussuchen.

  • Ich hätte noch mal eine Frage zum LWL-Patchkabel: Bei der 5590 ist natürlich eins mitgeliefert, aber das ist zu kurz.

    Bei Fiber24 ist alles recht ausführlich und auf deutsch beschrieben (großes Dankeschön dafür & Grüße nach Hamburg). :)

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    Ist es korrekt, dass ich mir am besten so ein OM2 kaufen sollte (10 Gbps bis 82 Meter)?

    OM2: Klassische 50µm Multimode-Faser f. Inhouse-Verkabelung 1 Gbps bis 550m, oder 10 Gbps bis 82m

    Und da dann Multimode Simplex OM2?
    Multimode Simplex OM2

    Also letztlich die von mir benötigte Länge eines LWL Patchkabel OM2 Multimode Simplex LC/PC-LC/PC?

    LWL Patchkabel OM2 Multimode 50/125µm, Simplex, LC/PC-LC/PC

    Hochwertiges Fiber Optic Patchkabel Multimode 50/125µm, Simplex, LC/PC auf LC/PC

    Wenn ich da die Variante mit 30 Meter Länge nehme wäre ich bezüglich der Positionierung der FRITZ!Box ja maximal flexibel, und das Kabel an der "Dose" etwas 'aufzurollen' mit der überschüssigen Länge ist doch sicher auch kein Problem?

    Ihr seht hier noch einmal sehr deutlich: Ich bin im Neuland. ;)

    Danke euch vielmals für eure Unterstützung und einen entspannten Sonntag noch.

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  • PS: Und was hat es denn mit so einem "passenden Zubehör" auf sich?

    Fiber24 Reinigungskassette für LWL-Stecker
    Fiber24 Mikrofaser-Reinigungskassette für verschiedene LWL-Stecker
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    Wenn das einmal gesteckt ist (und man dabei vorsichtig war) sollte es da doch nie wieder nötig sein, so etwas 'zu reinigen'?

    Oder macht das etwa Sinn, z.B. quartalsweise oder 1x jährlich so eine Reinigungskassette zum Einsatz zu bringen?

  • Grundsätzlich ist es natürlich gut, wenn man Reinigungswerkzeug hat. Einen Stift für das SFP-Modul und eine Kassette für die Stecker.

    Wenn man ordentlich aufpasst die Ferrule des Steckers nicht mit den Fingern (am Besten mit gar nichts) zu berühren, dann reicht das für die geringen Bandbreiten bis zu 1 oder 2 Gbps völlig aus. Erst oberhalb von 8 Gbps sollte man über eine Reinigung vor Inbetriebnahme nachdenken. Das sind meine Erfahrungswerte.

    Eine Reinigung in regelmäßigen Zyklen sehe ich als nicht notwendig an.

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  • Danke HubeBube für die Erläuterung. :thumbup:

    Habe mittlerweile die 5590 mal an verschiedenen Positionen im Haus getestet und die Signalstärke des WLans in allen Räumen gemessen.

    Vom Keller mit der Anschlussdose bis zur optimalen Position der FRITZ!Box sind es ca. 9 Meter, Biegeradius etc. dazu gerechnet, würde ich sicherheitshalber ein 15 Meter statt nur 10 Meter LWL-Patchkabel kaufen.

    Und dazu habe ich nun doch noch einmal eine Frage: Kann ich statt des oben verlinkten LWL-Patchkabel eigentlich auch ein LWL-Verlegekabel nutzen?

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    Finde das gerade nicht, aber ich glaube dort irgendwo gelesen zu haben, dass es eine Art "besonders flexible" LWL-Kabel gibt?

    Es geht mir um den Biegeradius – habe etwas Sorge, dass ich so ein normales LWL-Patchkabel zu stark biegen ("knicken") würde.

    Also falls es so etwas gibt, was 'etwas robuster' ist, würde ich gern so eins einsetzen.

  • Ich glaube nicht, das der Unterschied zwischen G.657.A und G.657.B so groß ist, das er bei sorgfältiger und vorsichtiger Kabelverlegung durch dich selbst eine Rolle spielt:

    ITU-T-Normen für verschiedene optische Fasern | FS Community
    ITU-T-Normen/Standards für verschiedene optische Fasern: ITU-T G.651.1, ITU-T G.652, ITU-T G.653, ITU-T G.654, ITU-T G.655, ITU-T G.656 und ITU-T G.657.
    community.fs.com

    Ich würde bzw. habe damals ein Patchkabel G.657.A2 bei mir zu Hause verwendet. Verlegekabel sind dann sinnvoll, wenn keine Leerrohre vorhanden sind und selbst im Sußenbereich ist es stark angeraten die Verlegekabel durch ein Kabelschutzrohr zu führen, gerade dann wenn das Kabel Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Temperaturschwankungen und Sonnenlicht ausgesetzt ist.

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  • Danke dir Schnurz.

    Da ich sowieso noch einige Ethernetkabel bestellen muss (und dies normalerweise immer bei Kabelscheune in Leipzig mache):

    Bei denen scheint es speziell dieses OM2 Multimode Simplex LC/PC-LC/PC (was ich bei Fiber24 gefunden hatte) nicht zu geben?

    LWL Kabel / LWL Patchkabel - KabelScheune.de
    LWL Kabel / LWL Patchkabel Singlemode OS2 und Multimode OM4, OM3, OM2 in gängigen Steckervarianten sofort ab Lager lieferbar.
    www.kabelscheune.de

    Wundert mich halt, dass die bei der Kabelscheune nicht auch ein LC/PC-LC/PC im Sortiment haben?

    Einmal editiert, zuletzt von Marcel (20. November 2023 um 11:41)

  • gerade dann wenn das Kabel Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee, Temperaturschwankungen und Sonnenlicht ausgesetzt ist.

    Regen, Schnee und Temperaturschwankungen kann ich tatsächlich ausschließen, Sonnenlicht allerdings könnte ein Thema sein.

    Das Kabel wird größtenteils durch Rohre geführt, an manchen Stellen (z.B. wo es per Biegung um eine Ecke gehen muss) würde es aber frei liegen.

    Da kann man doch aber sicher einen zusätzlichen speziellen Schutzmantel oder so etwas in der Art 'drüber stülpen'? Hättet ihr dafür Empfehlungen?