• Die Kollegen im Forum können mich sicher berichtigen, aber soweit ich weiß, baut DG in der Regel GPON aus. GPON ist die Technologie, bei der man sich auch bereits die "letzte Meile" teilt.

    Wenn es genau betrachtet, dann stimmt Deine Aussage so nicht. Nach meiner Kenntniss baut die DG PtP aus. Also jeder Kunde hat eine dedizierte Faser bis zum PoP.

    Aber! Im PoP wird dann die Leitung mit anderen Teilnehmern aggregiert, also zusammen geschaltet. Das wird dann über GPON als Signal bedient. Siehe auch in diesem Video. Den dort beschriebenen Aufbau kenne ich auch aus eigener Anschauung so.

  • Wo die Leitung passiv gesplittet wird, ist für diese Betrachtung unbedeutend.

    Kann man sich drüber streiten. Für die reine Leistungsbetrachtung stimme ich Dir zu. Für die Aussage "baut DG in der Regel GPON aus" widerspreche ich. Denn der Ausbau ist PtP. Die Verschaltung ist anschließend PtMP.

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  • Und solange es keine Pläne gibt, die Faser anderweitig zu nutzen, ist das unbedeutend.

    Vielleicht bietet DG ja wieder Endkundenprodukte auf AON an, dann wäre das ein Vorteil.

    Das wird vermutlich nie wieder kommen.

    Und da die Überbuchung am PoP vermutlich höher als beim PON-Split ist, ist das sogar noch unbedeutender.

  • Ganz ehrlich, da packt keiner mehr so schnell was an.

    PON ist Stand heute bereits für 50G symmetrisch definiert. Aus meiner Sicht ist der Zug für AON im Privatbereich abgefahren.

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  • Der entscheidenden Unterschied ist, dass bei AON nur ein Medienwandler von Optical auf Ethernet benötigt wird. Alle Daten auf deiner Faser gehören dir.

    Bei GPON werden die Daten von 16/32/64 Nutzer gleichzeitig übertragen. Damit du deine bekommst sind sie basierend auf deiner Modem-ID verschlüsselt. Der ONT/Modem muss sie herausfiltern/entschlüsseln. Zusätzlich schränkt dies die Bandbreite ein. Für die Netzbetreiber ist es deutlich günstiger.

    AON ist eher wie DSL, GPON ist wie Kabelanschluss.

    Die einzigen mir bekannten Netzbetreiber, die dauerhaft AON für Privatkunden bauen ist OpenInfra (schwedisches Unternehmen).

    Wurden, im Gegensatz zu Nachbargemeinde, durch die beratungsresetenz unseres abgewählten Bürgermeister aus dem Wettbewerb gedrängt. ;(

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  • Und das ist für den Nutzer unbedeutend. Am PoP dürfte die verfügbare Bandbreite deutlich stärker überbucht sein, als im jeweiligen PON-Segment.

    Und PON wird heute schon mit 10G, in Zukunft mit 25-50G gebaut.

    Ich sehe nicht, wie hier AON irgendwann nochmal Fuß fassen könnte.

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  • Und das ist für den Nutzer unbedeutend. Am PoP dürfte die verfügbare Bandbreite deutlich stärker überbucht sein, als im jeweiligen PON-Segment.

    Und PON wird heute schon mit 10G, in Zukunft mit 25-50G gebaut.

    Ich sehe nicht, wie hier AON irgendwann nochmal Fuß fassen könnte.

    Ja AON hat einfach zu hohe Investitionskosten.

    Das Problem liegt bei den meisten Netzbetreiber viel weiter Hintenran, nähmlichn an dem zu geringen Ausbau/Einkauf der Peeringpoints.

    Wir haben in der Gemeinde seit massenhafte Aktivierung von GF im Mai jeden Abend Einbrüchen bis unter 10 MBit/s gehabt. Erst aufassiven öffentliche Druck hat DNS:NET im Juli reagiert. Von einem auf den anderen Tag waren die Peeringpoints in Frankfurt und Berlin optimal.

    Zur Zeit soll die Telekom da Probleme haben.

  • Ich frage mich auch immer noch, warum meine eigene (nicht geteilte) Leitung, schlechter sein sollte als eine Leitung die sich viele Leute teilen.

    Aber der irre Glaube hat sich auch bei vielen festgesetzt.

    Ihm Kabelnetz sind sich so viele am Beschweren, dass sie ein Shared Medium haben. Aber mit Glasfaser wollen es auf einmal alle Kunden haben, da es ja so viel besser sein soll ;-).