Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

  • Merlin_GF
    D.h. angenommen es gibt 4 Fasern und aktuell 2 gebuchten GPON Anschlüsse, dann würde auf das einmal vom Tiefbauer eingezogene Glasfaserkabel nur 2 Pigtails aufgespleißt werden und nichtmal innerhalb des HÜPs oder der Onebox wird das abgeschlossen (und durchgemessen?!)

    Ich kann es zwar nicht ändern wenn sie es so bauen, aber ich fände es ehrlich gesagt nicht wirtschaftlich sinnvoll. Die Servicetechniker später haben doch i.d.R. nur fertig konfektionierte Dosen oder Patchkabel dabei und sind nicht alle mit einem Spleißgerät und entsprechender Qualifizierung ausgestattet, oder?

    Ich hätte jetzt mindestens die Vorstellung, das in einem abgeschlossenem HÜP auf allen Fasern ein Pigtail ist, um sie wenigstens von einer Seite mal durchmessen und wenigstens im System als funktional oder eben defekt markieren zu können. Sonst kann bei einem späterem Auftrag doch nur geraten werden, ob man jetzt mit einem Patchkabel, einem Spleißgerät oder einem Anhängerkompressor aufgekreuzt werden muss..

    Übrigens: in meinem Kasten primär Wohn- und ein bisschen Mischgebiet sind von 61 Adressen ca. 23 mit einer Leitung ausgestattet/scheint was gebucht worden zu sein. Vlt. 5 Gebäude mit dabei die auch ohne Buchung kostenlos erschlossen worden sein könnten. Das dürfte mal eine halbwegs ordentliche Take up-Rate sein

  • Ich kenne das nur im professionellen RZ-Betrieb, das Fasern auf Vorrat gespleißt und durchgemessen werden.

    Im Consumerbereich wird das immer nur bei vorliegender Buchung gemacht.

    Betriebswirtschaftlich macht eine andere Vorgehensweise bei FTTH auch keinen Sinn.

  • D.h. angenommen es gibt 4 Fasern und aktuell 2 gebuchten GPON Anschlüsse, dann würde auf das einmal vom Tiefbauer eingezogene Glasfaserkabel nur 2 Pigtails aufgespleißt werden und nichtmal innerhalb des HÜPs oder der Onebox wird das abgeschlossen (und durchgemessen?!)

    Abhängig vom Ausbautyp...

    ftth 1.7 (Altprozess) = alle geplanten Fasern werden im HÜP gespleißt und mittels Pegelmessgerät gemessen

    GBGS (Neuer Prozess) = alle geplanten Fasern werden im HÜP gespleißt und vorbildlicher Techniker prüft auf Durchgang und Vertauschung (es wird nicht weiter definiert wie der techniker dies zu prüfen hat...im Idealfall mittels Pegelmesser welcher von der Telekom zugelassen ist um den korrekten OLT Port sicher zu stellen). Die eigentliche Messung findet erst bei der Installation der Gf-TA statt.


    Ich kann es zwar nicht ändern wenn sie es so bauen, aber ich fände es ehrlich gesagt nicht wirtschaftlich sinnvoll. Die Servicetechniker später haben doch i.d.R. nur fertig konfektionierte Dosen oder Patchkabel dabei und sind nicht alle mit einem Spleißgerät und entsprechender Qualifizierung ausgestattet, oder?

    Unterschiedlich...

    Als Beispiel EFH, Kunde kommt mit Wunsch verlängerter Leitungsweg bis 20m

    Leitungsweg nach Vorgaben vorbereitet: Gf-TA kommt an Wunschort des Kunden, Installations Gf Kabel wird eingezogen und wird an TA und HÜP gespleißt

    Leitungsweg nicht vorbereitet: Gf-TA wird neben dem HÜP montiert und Kunde bekommt Verlängerungsbox.

    Ist wirtschaftlicher für alle... kein Folgetermin für Kunde und Monteuer, Keine Wartezeit für Kunden, Kunde kann nach Verlegung der Verlängerung den AS selbst in Betrieb nehmen ohne auf neuen Termin zu warten.

    Ich hätte jetzt mindestens die Vorstellung, das in einem abgeschlossenem HÜP auf allen Fasern ein Pigtail ist, um sie wenigstens von einer Seite mal durchmessen und wenigstens im System als funktional oder eben defekt markieren zu können. Sonst kann bei einem späterem Auftrag doch nur geraten werden, ob man jetzt mit einem Patchkabel, einem Spleißgerät oder einem Anhängerkompressor aufgekreuzt werden muss..

    siehe oben

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

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  • alle geplanten Fasern werden im HÜP gespleißt

    Sind mit "geplanten Fasern" die eingeblasen Fasern gemeint oder die gebuchten?

    Dies könnte bedeuten, das in einem 10 Wohnungen MFH bei einer vorliegenden Buchung tatsächlich 10 + N Fasern im HÜP gespleißt werden würden?

  • Sind mit "geplanten Fasern" die eingeblasen Fasern gemeint oder die gebuchten?

    Dies könnte bedeuten, das in einem 10 Wohnungen MFH bei einer vorliegenden Buchung tatsächlich 10 + N Fasern im HÜP gespleißt werden würden?

    Ein MFH mit 10 WE wird mit 10 Fasern geplant + SL (Sonderleitungen, Fahrstuhlnotruf o,ä.), in dem Fall werden die 10 Faser für die Wohneinheiten + ggfs Sonderleitungen gespleißt und gemessen.

    Die restlichen Fasern liegen als Reserve rum aber da ist es auch wieder abhängig ob ein HÜP oder eine OneBox verbaut ist...

    In einer OneBox sind ja optische Splitter verbaut also würden dann 12 Fasern zur Verfügung stehen, diese werden dann auch gemessen...

    NVT: 3 Fasern von einem 1:8 Koppler gehen auf das VZK, in der OneBox kommen diese 3 Fasern dann widerum auf 1:4 Koppler... 3 * 4 = 12

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Ich bin mittlerweile bereit das zu akzeptieren, da ich sehr hoffe das auch OXG hier bald einen Ausbau ankündigt mit dann XGS-PON (man geht ja überall hin wo es Kabelkunden gibt, was hier der Fall ist)

    Das Vodafone-Kabelnetz deckt um die 22 Mio HH ab. OXG will 7 Mio Haushalte ausbauen. Etwa 80% davon sollen Überbau des Vodafone-Kabelnetzes sein, der Rest in Gebieten ohne (Vodafone)-Kabelversorgung. Das reicht also nicht um überall hinzugehen wo es Kabelkunden gibt, eher für etwa 25%.

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  • Ich bin mittlerweile bereit das zu akzeptieren, da ich sehr hoffe das auch OXG hier bald einen Ausbau ankündigt mit dann XGS-PON (man geht ja überall hin wo es Kabelkunden gibt, was hier der Fall ist)

    XGS-PON wird es kurz- bis mittelfristig bei allen PON-Netzen geben. Die OLTs dürften dies bereits können.

    Und einen zu recht kritisierten Überbau wird es hoffentlich nicht geben, wenn der Gesetzgeber endlich mal handelt.

  • Um die OLTs mache ich mir da wenig Gedanken, jedoch um die Take-Up Rate beim Kunden. Schließlich müssen die vorhandenen GPON ONTs gegen XGS-PON ONTs getauscht werden. Da es bisher providerübergreifend kein herstellerneutralen Provisionierungsvorgang auf der Seite des Kunden gibt, müssen Techniker vor Ort fahren und den Tausch plus Provisionierungsvorgang übernehmen. Das erfordert hohen personellen, zeitlichen und Koordinierungsaufwand.

  • Um die OLTs mache ich mir da wenig Gedanken, jedoch um die Take-Up Rate beim Kunden. Schließlich müssen die vorhandenen GPON ONTs gegen XGS-PON ONTs getauscht werden. Da es bisher providerübergreifend kein herstellerneutralen Provisionierungsvorgang auf der Seite des Kunden gibt, müssen Techniker vor Ort fahren und den Tausch plus Provisionierungsvorgang übernehmen. Das erfordert hohen personellen, zeitlichen und Koordinierungsaufwand.

    Warum sollen die GPON-ONTs koordiniert gegen XGS-PON ONTs getauscht werden? Ich vermute eher, dass das nach und nach über einen längeren Zeitraum passieren wird, zum großen Teil dadurch dass sich Kunden irgendwann neue Router bzw. Modems kaufen werden.

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  • Koordiniert deshalb, da der neue ONT in einem manuellen Prozess provisioniert werden muss. Das übernimmt ein Techniker den den XGS-PON ONT persönlich zum Kunden bringt, dort den Tausch und die Provisionierung vornimmt. Hierzu sind Absprachen und Terminvereinbarungen notwendig.

    Natürlich kannst Du einen neuen Router mit 2,5 Gbps (oder mehr) Ethernet Schnittstelle an einen GPON ONT anschließen. Mehr als 1 Gbps (abzüglich Overhead) wirst Du jedoch nicht an der WAN-Schnittstelle erhalten.

  • Leitungsweg nach Vorgaben vorbereitet: Gf-TA kommt an Wunschort des Kunden, Installations Gf Kabel wird eingezogen und wird an TA und HÜP gespleißt

    Leitungsweg nicht vorbereitet: Gf-TA wird neben dem HÜP montiert und Kunde bekommt Verlängerungsbox.

    Das Vorgehen finde ich schon sinnvoll. Allerdings: zuvor wurde ja geschrieben das die Gf-TA in die Wohn-/Geschäftseinheit gehört - wenn ich mir selbst als Kunde oder als Vermieter eine Verlängerungsbox in höherer Qualität zuvor besorgt habe, sollte das doch identisch zu Variante 2 Leitungsweg nicht vorbereitet sein - in beiden Fällen gilt die Verlängerungsbox doch nicht mehr als NE4 und Zuständigkeit/Eigentum des Providers, oder? Das Providernetz endet an der Gf-TA am Hausanschluss.

    Warum sollen die GPON-ONTs koordiniert gegen XGS-PON ONTs getauscht werden? Ich vermute eher, dass das nach und nach über einen längeren Zeitraum passieren wird, zum großen Teil dadurch dass sich Kunden irgendwann neue Router bzw. Modems kaufen werden.

    Aber genau das ist doch Mist in Fällen wo erst jetzt in 2023 oder 2024 ausgebaut wird. Ich kann mir kaum vorstellen das ein 50€ teureres ONT oder ein zumindest upgrade-fähiger OLT bei den Gesamtkosten solcher Projekte nennenswert zu buche schlagen und Verfügbar sollten die mittlerweile auch in der Breite sein. Die Telekom bietet selbst ja jetzt einen 2000/1000er Tarif - wahrscheinlich nur in XGS-PON Gebieten - an. Deine Aussage impliziert das es normal wäre, das erst in 5-10 Jahren XGS-PON käme, aber ich würde hier eher 12-24 Monate unterstellen: sobald der Druck durch andere Anbieter ausreichend groß wird z.B. über Docsis 4.0 oder halt XGS-PON Überbau zumindest im Geschäftskunden-Bereich. Wer für eine solche Umstellung dann noch Straßenzüge durchkämmen muss um Geräte zu tauschen, macht in meinen Augen - bei einem Ausbau kurz vor dem Kalenderjahr 2024 - strategisch etwas falsch und wird perspektivisch in Zukunft wieder "getriebener" sein nachdem man sich jetzt einmal mit einem Mords-Aufwand eine momentane Überlegenheit erarbeitet hat.

  • Deine Aussage impliziert das es normal wäre, das erst in 5-10 Jahren XGS-PON käme, aber ich würde hier eher 12-24 Monate unterstellen: sobald der Druck durch andere Anbieter ausreichend groß wird z.B. über Docsis 4.0 oder halt XGS-PON Überbau zumindest im Geschäftskunden-Bereich.

    Nein, das impliziert meine Aussage meiner Meinung nach nicht.

    Zunächst mal: GPON und XGS-PON können parallel über die gleiche Faser betrieben werden. Das liegt daran dass diese Standards unterschiedliche Wellenlängenpaare verwenden.

    Bei den OLTs auf Providerseite gibt es Kombi-Geräte, die beide Standards parallel unterstützen. Die Telekom hat solche Geräte wohl schon teilweise im Einsatz, auch wenn XGS-PON bisher eben meist nicht aktiv ist. Wenn die Telekom immer mehr OLTs umrüstet und dann auch XGS-PON aktiv schaltet ist es für die betroffenen Kunden verfügbar.

    Anders als der beschriebene Fall bei manchen anderen Providern (die anscheinend noch Techniker zu jedem Anschluss rausschicken müssen für Tausch und Provisionierung) setzt die Telekom (sowie GlasfaserPlus als auch Glasfaser Nordwest) seit einigen Jahren auf einen Telekommunikationsgesetz-konformen passiven Netzabschluss. D.h. für den ONT (Glasfasermodem) ist der Kunde zuständig.

    Sobald als XGS-PON im eigenen Segment angeboten wird kann man als Kunde auf XGS-PON umsteigen, z.B. wenn man in einen Tarif wechseln will der für die Leistung XGS-PON benötigt. Dazu kauft (oder mietet) man sich als Kunde sich ein neues Modem (z.B. ein hypothetisches "Glasfasermodem 3", welches XGS-PON unterstützt), und registriert es im Netz. Dafür braucht man keine ganzen Strassenzüge zu durchkämmen, das macht jeder Anschlussnutzer nach Bedarf individuell.

    Einmal editiert, zuletzt von Sowieso (19. November 2023 um 00:57)

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  • Natürlich kannst Du einen neuen Router mit 2,5 Gbps (oder mehr) Ethernet Schnittstelle an einen GPON ONT anschließen. Mehr als 1 Gbps (abzüglich Overhead) wirst Du jedoch nicht an der WAN-Schnittstelle erhalten.

    Das kommt auf den GPON ONT an. Das Glasfasermodem 2 hat z.B. eine Ethernet-Schnittstelle mit 2,5 Gbit/s. Wenn man da einen Router mit 2,5 Gbit/s WAN Port anschliesst sind brutto auch 2,5 Gbit/s möglich. Der kürzlich aufgetauchte neue Tarif mit 2 Gbit/s Download und 1 Gbit/s Upload wäre also grundsätzlich auch über ein Glasfasermodem 2 mit GPON realisierbar. Natürlich mit weniger Kapazitätsreserven als über XGS-PON.

  • Das Glasfasermodem 2 der Telekom ist sicherlich eine lobenswerte Ausnahme bei den verbreiteten GPON ONTs. Üblich und weitverbreitet sind hierzulande Genexis Fibertwist oder Nokia Geräte.bDa ist mir nicht bekannt, das es 2,5 Gbps Schnittstellen auf der LAN-Seite gibt.

    Ebenso stimme ich mit dir überein, das die wenigsten Glasfaser-TK Betreiber, allen voran die lokal agierenden Stadtwerke, dem TKG bezüglich des § 73 gerecht werden. Deine Auflistung mag ich noch um Deutsche Glasfaser ergänzen. Auch hier ist eine Provisionierung in der GPON-Topologie durch den Kunden möglich.

    Ich warte allerdings noch auf den ersten Bericht bei DG ein Glasfasermodem 2 über deren Portal zu provisionieren. Bisher gibt es diese nur von dem Provider-ONT (Nokia) und FRITZ!Box 55x0.

    Ich hoffe, das sich die BNetzA noch in diesem Jahr zu dem Begehren der Glasfaser-TK Betreiber den Zwangs-ONT einzuführen, unmissverständlich äußert. Realistisch gesehen, wird das wohl erst in Q1/24 geschehen.

    Um noch einmal auf das Thema zu kommen: die Mehrzahl der Betreiber wird den ONT beim Kunden durch Technikereinsatz tauschen müssen. Zu lange durfte TKG § 73 ungeahndet missachtet werden.

  • Um noch einmal auf das Thema zu kommen: die Mehrzahl der Betreiber wird den ONT beim Kunden durch Technikereinsatz tauschen müssen. Zu lange durfte TKG § 73 ungeahndet missachtet werden.

    Den Pessimismus teile ich nicht.

    Unschön bleiben allerdings die lokalen Monopole von Stadtwerken etc. Die können möglicherweise noch sehr lange auf ihrem Angebot 90€/1 Gbps bleiben, wenn der Kunde nicht groß anders kann.

    Dann müssen die sich aber auch keine Gedanken zum Upgrade der ONTs machen, weder mit Techniker noch automatisiert provisioniert. ;)

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  • Das Vorgehen finde ich schon sinnvoll. Allerdings: zuvor wurde ja geschrieben das die Gf-TA in die Wohn-/Geschäftseinheit gehört - wenn ich mir selbst als Kunde oder als Vermieter eine Verlängerungsbox in höherer Qualität zuvor besorgt habe, sollte das doch identisch zu Variante 2 Leitungsweg nicht vorbereitet sein - in beiden Fällen gilt die Verlängerungsbox doch nicht mehr als NE4 und Zuständigkeit/Eigentum des Providers, oder? Das Providernetz endet an der Gf-TA am Hausanschluss.

    Bei Kabeln die nicht von der Telekom sind, hört auch die Zuständigkeit auf... idR wollen die dann Messprotokolle und Datenblätter haben. Ich denke aber nicht dass dies bei einem ZFH relevant ist, Im Gegenteil der Monteur wird sich freuen... er klemmt dann nur noch am HÜP an und fertig ist die Laube. Problematisch wirds dann nur wenn ein DTAG eignener Monteur kommt oder wenn es mal eine Störung gibt.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Das Glasfasermodem 2 der Telekom ist sicherlich eine lobenswerte Ausnahme bei den verbreiteten GPON ONTs. Üblich und weitverbreitet sind hierzulande Genexis Fibertwist oder Nokia Geräte.bDa ist mir nicht bekannt, das es 2,5 Gbps Schnittstellen auf der LAN-Seite gibt.

    Ebenso stimme ich mit dir überein, das die wenigsten Glasfaser-TK Betreiber, allen voran die lokal agierenden Stadtwerke, dem TKG bezüglich des § 73 gerecht werden. Deine Auflistung mag ich noch um Deutsche Glasfaser ergänzen. Auch hier ist eine Provisionierung in der GPON-Topologie durch den Kunden möglich.

    Ich warte allerdings noch auf den ersten Bericht bei DG ein Glasfasermodem 2 über deren Portal zu provisionieren. Bisher gibt es diese nur von dem Provider-ONT (Nokia) und FRITZ!Box 55x0.

    Ich hoffe, das sich die BNetzA noch in diesem Jahr zu dem Begehren der Glasfaser-TK Betreiber den Zwangs-ONT einzuführen, unmissverständlich äußert. Realistisch gesehen, wird das wohl erst in Q1/24 geschehen.

    Um noch einmal auf das Thema zu kommen: die Mehrzahl der Betreiber wird den ONT beim Kunden durch Technikereinsatz tauschen müssen. Zu lange durfte TKG § 73 ungeahndet missachtet werden.

    Leider hat der Gesetzgeber versäumt, den Verstoß gegen §73 Abs.1 Satz 2 mit einer Strafe zu belegen. Da wäre das Vorpreschen der Provider die Endgerätefreiheit einzuschränken, ein guter Anlass den genannten Verstoß auch mit Strafe zu belegen!

  • Nein, das impliziert meine Aussage meiner Meinung nach nicht.

    Ok, entschuldige - dann habe ich Dich da falsch verstanden. Ich hatte das zuvor als "im Strang müssen die (nicht kompatiblen) ONTs getauscht werden. Ebenso nicht daran gedacht das bei vom Provider gestellten ONTs ggf. deren Techniker für einen Austausch (beim Upgrade-buchendem Kunden) raus müssen.

    Bei Kabeln die nicht von der Telekom sind, hört auch die Zuständigkeit auf... idR wollen die dann Messprotokolle und Datenblätter haben.

    Das ist klar. Aber müsste das dann nicht auch für "dagelassene Verlängerungsboxen" gelten? Die hat ja schließlich auch kein geschulter Monteur behandelt/verlegt dann. Einzig der Materialbezug ist aus Providersicht klar.
    Bei den von mir eingesetzten Kaiser Gf-TA-Dosen ist übrigens ein individuelles Messprotokoll ab Werk dabei, also keine allgemeine Beschriftung wie "Einfügedämpfung < 0.25dB".
    Die Protokolle werde ich dem "Auskundendem" nächste Woche dann mal vorlegen und hier berichten

    Für mich geht es letztlich nur um die Frage, was an HÜP/OneBox in den Keller kommt und ob der Monteur das ONT unserer Mieter gleich in deren Räumlichkeiten montiert oder man das in den Keller packt und sagt "könnt ihr ja selbst an den Wunschort montieren".

    Schönen Sonntag
    Erzknolle

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  • Update: ich weiß nicht was der Auskunder heute ausgekundet hat - zu mir hat er trotz Terminzusage am Samstag heute aber nicht gefunden. Auch keine Absage.
    Die Nachbarn hatten auch teils nochmal Termine von der Telekom geschickt bekommen zu denen dann niemand kam

    Läuft, würde ich sagen

  • Tjoar, was soll ich sagen - es ist niemand mehr beim "lokalen Ausbaupartner" zu erreichen gewesen. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich bei Glasfaserplus das Beschwerdeverfahren bemühen werde.

    Mittlerweile bin ich immerhin auf folgende Daten im Portal der Telekom zu meinem Gebäude gestoßen:

    Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus.

    1 Geschäftseinheit, 1 Wohneinheit, 0 Sonderleitungen.

    Eigentümerzustimmung: liegt vor.

    Laut Portal bin ich im Schritt "Hausanschluss" und man wartet noch auf Feedback vom Ausbaupartner zum Abschluss des 7 Uhr Termins seinerzeit (der nie stattfand).
    Irgendwie kommt erst danach der Besichtigungstermin und dann nochmal später der Installationstermin (nehme an für die Dose).
    Der ganze Prozess hängt aber und das es irgendwann kurz vor Ladenschluss zu einem hektischem Fertigstellen kommt möchte ich nicht. Außerdem dürften aktuell die Außenarbeiten ohnehin witterungsbedingt pausieren, da könnte man doch auch mal die angefangenen Gebäude zu Ende bauen..

    Schönen 1. Advent
    Erzknolle