Aufdringliche Anrufe der DG mit Aufforderung einer Vertragsumstellung

  • Mal ein Gedanke, auch wenn er seitens der DG nicht prüfbar ist:
    Spätestens wenn die Rechnung für den Anschluss in der Buchhaltung (des Gewerbes oder des Freiberuflers) landet, wäre für mich die gewerblich Nutzung gegeben. Das kann und darf jeder für sich selbst prüfen.

    ;)

  • Ich habe mal eine Frage: Wer von denen, die es anscheinend irgendwie OK finden, dass die DG Kunden in Geschäftskundentarife drängt, hält die Geschäftskundenpreise für die gebotene Leistung auch nur für annähernd akzeptabel?

    "Company Start" von der Telekom mit 50Mbit/s kostet 42€/Monat netto, inkl. Dualstack. Der kleinste "Professional" Tarif von der DG kostet 80€/Monat netto, mit CGNAT. Dafür bekommt man zwar 300Mbit/s, aber noch keine Allnet Flat. Die ist für 10€ weniger bei der Telekom inklusive und dort bekommt man dann sogar 500Mbit/s.

    Vermutlich wären erheblich mehr dieser Mischnutzer bereit, einen Geschäftskundentarif zu buchen, wenn die Tarife nicht so offensichtlich am Bedarf vorbei gingen und nicht so extrem zu hoch bepreist wären.

    Meine Empfehlung: Zum Marktführer wechseln und sparen. Die DG kann sich ja nochmal bittend, nicht fordernd, melden, wenn die Uptake-Rate an 10% kratzt.

  • Mal ein Gedanke, auch wenn er seitens der DG nicht prüfbar ist:
    Spätestens wenn die Rechnung für den Anschluss in der Buchhaltung (des Gewerbes oder des Freiberuflers) landet, wäre für mich die gewerblich Nutzung gegeben. Das kann und darf jeder für sich selbst prüfen.

    ;)

    Prinzipiell sehe ich das auch so. Nur: Woher sollte DG auf legalem Wege davon erfahren? Die FA werden da mit Sicherheit keine Meldungen machen ...

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  • Durchschnitt und übertragenes Volumen kannst du vergessen.

    Burstable billing - Wikipedia

    Ok, man kauft eine Bandbreite und kann die für gewisse (kurze) Zeiträume überschreiten. Dein Argument ist, da die Bandbreite hauptsächlich abends beim Netflix gucken konsumiert wird, ist das bisschen Büroarbeit tagsüber mit abgedeckt. Ok. Was ist mit Büroarbeit abends parallel zu den Burst-Zeiten? Du willst den Kunden also vorschreiben, wann sie Büroarbeiten zu erledigen haben, damit es ins Bandbreitenkonzept passt? Weil das musst du ja tun, damit es nicht teurer wird.

    Es ist mir ehrlich wurscht, ob dir die BGB Definition passt oder zu schwammig ist. Die DG hat sie selbst gewählt.

    Was ich denke, ist egal. Die DG musst du überzeugen. Und die scheinen es ja anders auszulegen.

    Die BGB Definition von Verbraucher schließt ausdrücklich ein, dass jemand mit einem Rechtsgeschäft auch gewerbliche Zwecke verfolgt.

    Wo steht das? Diese Behauptung steht völlig unbewiesen im Raum. Ich hab eine Beurteilung rausgesucht, wo es anders ausgelegt wird. Bitte, jetzt bist du dran. Ansonsten können wir das unter "Heiße Luft" verbuchen.

    Du hast selbst gesagt, das Gegenteil von privat ist geschäftlich, und geschäftlich ist Homeoffice auch wenn es nicht gewerblich ist.

    Das BGH sagt das Gegenteil. Da hilft dir die Differenzierung von gewerblich und geschäftlich auch nicht weiter.

    Ich habe mal eine Frage: Wer von denen, die es anscheinend irgendwie OK finden, dass die DG Kunden in Geschäftskundentarife drängt, hält die Geschäftskundenpreise für die gebotene Leistung auch nur für annähernd akzeptabel?

    Ich nicht. Bei den anderen Anbietern aber auch nicht. Wenn ich sehe, was man für Business-DSL Zugänge zahlt, finde ich das auch zu teuer. Aber darum geht es nicht. Wenn du auf der Autobahn fahren willst, darfst du dir kein Fahrrad kaufen. Ich muss leider aufgrund vertraglicher, regulatorischer und gesetzlicher Vorgaben Dinge tun, die mir nicht passen. Gewerbliche Nutzung ist in Privatkundentarifen ausgeschlossen.

    Einmal editiert, zuletzt von frank_m (8. August 2023 um 10:54)

  • Das ist mir zu blöd. Komm wieder, wenn du ernsthaft diskutieren und nicht nur alle totlabern willst, die nicht deine Meinung akzeptieren.

  • GK Traffic ist so gut wie zu vernachlässigen. Der Großteil unseres Traffics wird von PK in den Abendstunden verursacht. Der Graph sieht ähnlich zum DECIX aus, ein Sägezahnmuster mit abendlichen Peaks. Der Große Teil des Traffics wird von lokalen Cachingsystemen (Netflix OCA, Google Global Cache, Akamai Cache usw.), PNIs oder via IXen mit festen Portkosten ohne 95-Perzentilabrechnung abgewickelt. Aber selbst unsere monatlichen Kosten für Upstream/Transit sind insgesamt betrachtet als eher gering einzustufen.

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  • Vielleicht löst Ihr Euch in der Diskussion Privatkundentarife / Geschäftskundentarife mal von den Parametern Bandbreite und Kosten.

    Als (echter) Geschäftskunde benötige ich vor allem eines: Verfügbarkeit und Service-Level.
    Da kommt es am Ende des Tages nicht auf die letzte Bandbreitenstufe an, sondern es muss vor allem verfügbar sein. Und wenn es dann mal ausfällt, brauche ich kompetente Ansprechpartner im Service.

  • Nein, ich hab sie nicht ignoriert, ich bin mehrfach drauf eingegangen. Unterstelle mir nicht permanent Dinge, die nachweislich falsch sind.

    Ich denke nur, dass du die Statistik falsch auslegst. Die gewerblich entstehenden Datenmengen sind unabhängig vom Freizeitkonsum der Erwerbstätigen. Es fallen zusätzlich gewerbliche Daten an, die dann auch Kosten erzeugen. Und das ist in Privatkundentarifen nicht erwünscht.

    Hast du nicht selbst auf die Mischkalkulation der Provider hingewiesen?

    Handwerker vs Büroarbeiter?

    Da wird es ggf. auch viele gewerbliche Anschlüsse geben, die eher untertourig laufen.

    Und da sehe ich die Spreizung im Nutzungsverhalten noch viel deutlicher. Das Nagelstudio, was eine Leitung für Telefonate braucht und ein bisschen Email abruft vs ein halbes Call-Center mit 10 Mann dauertelefonieren lassen.

    Da ist der Therapeut doch eher beim Beauty-Salon als beim Pseudo-Call-Center, was er dann subventioniert.

    Ich sehe hier deutlich mehr Rechtssicherheit, wenn der Anschluss offenbar in gewerblichen Räumen aufgebaut wird. Da könnte DG dann recht einfach eine private Nutzung ausschließen.

  • Verfügbarkeit und Service-Level.

    Also Provider wechseln, oder wie soll ich das verstehen? Wer einen gehobenen Service-Level braucht, ist wahrscheinlich nicht damit zufrieden, dass Störungen außerhalb der DG Bürozeiten gar nicht erst aufgenommen werden. Wer das wirklich braucht, ist hoffentlich sowieso redundant angebunden.

    Im übrigen ist das nicht das Thema, denn die Kunden, um die es geht, sind offensichtlich mit den Leistungen des Privatkundentarifs hinreichend bedient.

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  • Hast du nicht selbst auf die Mischkalkulation der Provider hingewiesen?

    Handwerker vs Büroarbeiter?

    Genau. Mischkaluklation. Funktioniert, solange alle sich an die Regeln halten.

    Und da sehe ich die Spreizung im Nutzungsverhalten noch viel deutlicher. Das Nagelstudio, was eine Leitung für Telefonate braucht und ein bisschen Email abruft vs ein halbes Call-Center mit 10 Mann dauertelefonieren lassen.

    Genau, sehe ich auch so. Die Frage: Das Nagelstudio darf also einen PK Vertrag nutzen, das Callcenter nicht? Auch nicht, wenn der Besitzer des Callcenters oft genug Videos streamt, so dass sein Anschluss überwiegend privat genutzt wird?

    GK Traffic ist so gut wie zu vernachlässigen. Der Großteil unseres Traffics wird von PK in den Abendstunden verursacht.

    Wahrscheinlich habt ihr auch deutlich mehr PK als GK Verträge, oder? Wie ist das Verhältnis pro Vertrag zueinander? Wie viele Daten erzeugen einzelne PK Verträge, wie viele GK Verträge? So grob von Minimal bis Maximal? Wäre mal interessant in dem Zusammenhang.

    Ich sehe hier deutlich mehr Rechtssicherheit, wenn der Anschluss offenbar in gewerblichen Räumen aufgebaut wird.

    So einfach ist es leider nicht immer. Vor allem nicht, wenn es eine geschäftliche Adresse gibt und an der Privatadresse nur in Teilzeit gearbeitet wird.

  • solange alle sich an die Regeln halten.

    Mister Vorauseilender Gehorsam, wir haben's verstanden. Du gehst einfach davon aus, dass dieser Thread existiert, weil ein Intensivnutzer, der seit 4 Jahren DG Kunde ist, die neuen AGB beachten muss und deshalb ein fieser Regelbrecher ist. Von allen anderen verlangst du Beweise, damit du sie ignorieren kannst, aber worum es hier geht, liest du offenbar erst gar nicht.

  • GK Traffic ist so gut wie zu vernachlässigen. Der Großteil unseres Traffics wird von PK in den Abendstunden verursacht. Der Graph sieht ähnlich zum DECIX aus, ein Sägezahnmuster mit abendlichen Peaks. Der Große Teil des Traffics wird von lokalen Cachingsystemen (Netflix OCA, Google Global Cache, Akamai Cache usw.), PNIs oder via IXen mit festen Portkosten ohne 95-Perzentilabrechnung abgewickelt. Aber selbst unsere monatlichen Kosten für Upstream/Transit sind insgesamt betrachtet als eher gering einzustufen.

    Das ergibt durchaus Sinn.

    GK-Anwendungen sind in der Regel nicht sonderlich bandbreitenintensiv, im Gegensatz zum Videostreaming, was vermutlich den überwiegenden Teil des Traffics ausmacht.

    Von daher behaupte ich mal, dass der typische GK-Anschluss, der mit den typischhen Merkmalen für Privatkunden auskommt, deutlich weniger Traffic im Monat verursacht.

    Nach der Logik müssten Kleingewerbe und Handwerker sogar günstigere Tarife bekommen. ;)

    Businesstarife ergeben Sinn, wenn die SLAs besser sind. Oder zumindest eine feste IPv4-Adresse inklusive.

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  • Du gehst einfach davon aus, dass dieser Thread existiert, weil ein Intensivnutzer, der seit 4 Jahren DG Kunde ist, die neuen AGB beachten muss und deshalb ein fieser Regelbrecher ist.

    Nee, wieso die neuen AGB? Die Diskussion rund um "überwiegend" ist ja nur für die alten AGB relevant.

    Bei den neuen ist es klar, da könnten wir uns jede Diskussion sparen. Im Moment suchen wir ein Schlupfloch, dass es in den alten AGB erlaubt. Bislang nur so semi-erfolgreich, da weder klar ist, ob die BGB Verbraucher Auslegung überhaupt eine teilweise gewerbliche Nutzung zulässt, und falls dem so ist, wie sie rechtssicher gestaltet sein könnte.

  • Wenn du weiter gegen jedes Argument behauptest, dass die alten ABG die gewerbliche Mitnutzung untersagten, werde ich dieses Thema schließen. Ständige Wiederholung gibt nicht Recht sondern nervt.

  • Um euren kleinen Disput beizulegen, können wir ja mal davon ausgehen, dass die DG ihre AGBs nicht ohne Grund genau an dieser Stelle geändert hat. Vermutlich war die ursprüngliche Auslegung zu schwammig und man ist juristisch vielleicht bei einer Klage wegen diesem Punkt gescheitert. Genau so gut könnte es sein, dass DG einen neuen Hausjustitiar hat und dieser die AGBs vorsorglich möglichst interpretationsfrei gestalten wollte.

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  • dass die DG ihre AGBs nicht ohne Grund genau an dieser Stelle geändert hat.

    Als wenn ich darauf nicht schon längst hingewiesen hätte. Interessiert ihn halt nicht, weil es nicht in seinen Kram passt. frank_m hat eine Meinung und wiederholt sie so oft, bis er keinen Widerspruch mehr bekommt.

  • Als wenn ich darauf nicht schon längst hingewiesen hätte. Interessiert ihn halt nicht, weil es nicht in seinen Kram passt. frank_m hat eine Meinung und wiederholt sie so oft, bis er keinen Widerspruch mehr bekommt. Dieses Diskussionsverhalten legt er nicht nur in diesem Forum an den Tag. Wenig überraschend ist er auch in einer Reihe anderer Foren einer der häufigsten Kommentatoren. Wenn man regelmäßig nicht anders kann, als andere totzulabern, um im eigenen Kopf Recht zu behalten, lässt sich das kaum vermeiden.

    Der Klügere gibt nach ;)

  • Wahrscheinlich habt ihr auch deutlich mehr PK als GK Verträge, oder? Wie ist das Verhältnis pro Vertrag zueinander? Wie viele Daten erzeugen einzelne PK Verträge, wie viele GK Verträge? So grob von Minimal bis Maximal? Wäre mal interessant in dem Zusammenhang.

    Ja. Was für ein Verhältnis meinst du ? Wir protokollieren nicht, wieviel Traffic jeder Kunde erzeugt. Das brauchen wir nicht und ich bin mir gerade auch gar nicht sicher ob wir das überhaupt dürften. Ich kenne jedoch die Auslastungsgraphen der BNGs, an denen unsere Whitelabel-Partner mit ihren PK hängen, und unsere Router, an denen nur GK hängen.

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    • Offizieller Beitrag

    Da immer wieder die Behauptung aufgestellt wird, der Threadersteller würde die vertraglichen Regeln brechen, ohne einen Versuch zu unternehmen, dies schlüssig zu begründen, und ohne Gegenargumente zur Kenntnis zu nehmen, ist dieses Thema jetzt zu Ende. Ein Kommentar wurde gelöscht.

  • alfalfa 8. August 2023 um 19:05

    Hat das Thema geschlossen.