Ein Glasfaseranschluss für insgesamt 3 Häuser?

  • Guten tag,

    wir bekommen demnächst Glasfaser von M-net. Jetzt haben wir 3 Häuser und wollen in alle 3 den kostenlosen Anschluss legen lassen. Parallel dazu aber vom mittleren Haus Glasfaser ins rechte und Glasfaser ins rechte um vom mittleren Haus Internet auf die beiden anderen Häuser zu verteilen um von diesem aktiven Internetanschluss Internet in den beiden Häusern links und recht (jeweils ca. 70 m) zu erhalten

    Frage ist welches GF ist für diese Anwendung ausreichend? Was gibt es sonst noch zu beachten?

    Gibt es ein GF LWL das man direkt in ein Leerrohr legen kann?

  • Willkommen im Forum!

    Geht es hier um 3x Vertrag mit dem Provider (ein Vertrag pro Haus) oder um eine Verteilung eines einzigen Anschlusses (1 x Vertrag) auf 3 Häuser?

  • Sowohl auch auch. Die 3 Häuser sollen je einen Anschluss mit Erdsonde vom Anbieter. Dieser soll aber nur bei einem Haus benutzt werden und von diesem sollen die anderen 2 Häuser mitversorgt werden (über einen der drei Hauptanshclüße!

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  • Verstehe ich es richtig. Die 3 Häuser(Reihenhäuser) stehen direkt aneinander und M-Net will in jedes Haus einen Glasfaser-Anschluss legen, aber es muss nur einer dazu eine Vertrag über Internet-Dienste abschließen?

    Das wäre nach meinem Kenntnisstand neu, dass ein Netzbetreiber einen Anschluss legt, ohne dass ein Vertrag zustande kommt. Auch für einen "nackten" Anschluss ohne Datenverkehr darauf wollte bisher ein Netzbetreiber Geld, egal ob Glasfaser oder Kupfer.

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  • Ja, genau. Nein es wird Glasfaser direkt ins Haus gelegt ohne Nutzungszwang und der Anschluss komplett kostenlos in allen Häusern erstellt. Einen davon möchte ich nutzen um die anderen beiden Häusern, welche jeweils ca: 70m entfernt sind mit dem mittleren GF Anschluss mitzuversorgen.

    Jetzt ist die Frage:

    welches GF ist für diese Anwendung ausreichend? Was gibt es sonst noch zu beachten?

    Gibt es ein GF LWL das man direkt in ein Leerrohr legen kann? Welche weitergehende Hardware empfiehlt ihr?

    Einmal editiert, zuletzt von Sinister_Grynn (6. Juni 2023 um 06:56)

  • Da muss ich erst Gegenfragen stellen:

    * Du bist in der Lage einen semiprofessionellen Switch unter Verwendung von unterschiedlichen VLAN-IDs zu konfigurieren und zu betreiben?

    * Quality of Service (QoS) Konfiguration siehst Du als sportliche Aufgabe?

    * Du bist (mit juristischer Hilfe) in der Lage Verträge mit den Bewohnern der anderen Häuser abzuschließen, die den Betreiber des einzigen Internetaccess von Störerhaftung und missbräuchlicher Nutzung durch Andere ausschließen, jedoch gleichzeitig zur fachgerechten Lieferung des Internetaccess verpflichten?

    Es ist wirklich nicht damit getan einen kleinen unmanagesd Switch zu verwenden und ihn an den ONT anzuschließen, um darüber Internetaccess zu verteilen. Solche "Kostensparmodelle" sind in fast allen Fällen durch die AGBs der Provider auch ausgeschlossen.

  • Ist es nicht so, dass an einem GF-Anschluss nur eine einzige Netzwerkkomponente mit nur einer IP-Adresse (bzw. eine IPv4 und eine IPv6) angeschlossen werden darf, also kein Switch? Somit ist auch nur ein Router möglich, womit die Verteilung in die Häuser erst nach dem Router erfolgen kann. Entweder findet man einen Router mit GF-Switch auf Teilnehmerseite oder man müsste die RJ45-Ethernet-Anschlüsse eines üblichen Routers über Medienwandler wieder in GF wandeln.

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  • * Du bist (mit juristischer Hilfe) in der Lage Verträge mit den Bewohnern der anderen Häuser abzuschließen, die den Betreiber des einzigen Internetaccess von Störerhaftung und missbräuchlicher Nutzung durch Andere ausschließen, jedoch gleichzeitig zur fachgerechten Lieferung des Internetaccess verpflichten?

    Davon ganz abgesehen ...

  • Zudem kommen, wenn die Häuser 70m entfernt sind, noch erhebliche Kosten für die Verlegung der Kabel dazu. Ich wage zu bezweifeln dass das billiger ist als 3 günstige Verträge zu buchen, zumal der Hausanschluss ja kostenlos ist.

  • Okay, jetzt wissen wir was alles nicht geht.

    Ist es nicht so, dass an einem GF-Anschluss nur eine einzige Netzwerkkomponente mit nur einer IP-Adresse (bzw. eine IPv4 und eine IPv6) angeschlossen werden darf, also kein Switch? Somit ist auch nur ein Router möglich, womit die Verteilung in die Häuser erst nach dem Router erfolgen kann. Entweder findet man einen Router mit GF-Switch auf Teilnehmerseite oder man müsste die RJ45-Ethernet-Anschlüsse eines üblichen Routers über Medienwandler wieder in GF wandeln.

    Genau das ist der Plan, Es würde auch mit einem einfachen Cat6 Netzwerkkabel gehen, aber das Problem ist ich müsste einen riesen Aufwand betreiben um Potentialausgleich etc. zu realisieren. Habe einfach bedenken das es zu Störungen kommt, da ja ein leitendes Kupferkabel genutzt werden würde.

    Das mit der einen IP ist ein guter Hinweis, aber das ganze würde ja nur von dem Haus verteilt werden. Ideal wäre in der Tat ein Glasfaser Switch nach dem router (bei meinem Provider eine Fritzbox) Wobei man diese auch gegen ein anderes Modell abwählen könnte,

    Hat jemand sowas oder ähnliches schon gemacht und konkrete Hardwarevorschläge mit guten Erfahrungen?

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  • Da muss ich erst Gegenfragen stellen:

    * Du bist in der Lage einen semiprofessionellen Switch unter Verwendung von unterschiedlichen VLAN-IDs zu konfigurieren und zu betreiben?

    * Quality of Service (QoS) Konfiguration siehst Du als sportliche Aufgabe?

    * Du bist (mit juristischer Hilfe) in der Lage Verträge mit den Bewohnern der anderen Häuser abzuschließen, die den Betreiber des einzigen Internetaccess von Störerhaftung und missbräuchlicher Nutzung durch Andere ausschließen, jedoch gleichzeitig zur fachgerechten Lieferung des Internetaccess verpflichten?

    Es ist wirklich nicht damit getan einen kleinen unmanagesd Switch zu verwenden und ihn an den ONT anzuschließen, um darüber Internetaccess zu verteilen. Solche "Kostensparmodelle" sind in fast allen Fällen durch die AGBs der Provider auch ausgeschlossen.

    Ja

  • Deine Antworten in #12 und #13 widersprechen sich. Wenn du 13 mit "ja" beantworten kannst, müsstest du derjenige sein, der in 12 die Vorschläge macht.

    okay danke für den Hinweis.



    Hat jemand sowas oder ähnliches schon gemacht und konkrete Hardwarevorschläge mit guten Erfahrungen?

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  • Ist es nicht so, dass an einem GF-Anschluss nur eine einzige Netzwerkkomponente mit nur einer IP-Adresse (bzw. eine IPv4 und eine IPv6) angeschlossen werden darf, also kein Switch?

    Nein :) zumindest was die IP-Adresse betrifft.

    Bei vielen Providern ist es so, dass nur eine MAC-Adresse am ONT sichtbar sein darf, daher auch mein Hinweis auf einen (semi-)professionellen Switch oder auch Router, der VLAN-Tagging beherrscht. Muss ja nicht gleich ein Cisco 2960 sein (der ist auch end of life), HPE Aruba ist bei den Access-Switchen ganz stark im Kommen und noch dazu günstiger. Evtl sind noch die Cisco Meraki cloudmanaged Switche interessant...

    Das Thema vertiefe ich auch nicht weiter, da aus dem M-Net AGBs das zu entnehmen ist " Der Kunde darf weder entgeltlich noch unentgeltlich die vertraglichen Dienstleistungen Dritten weiter überlassen,".

  • Wer sagt denn was von dritten. Das sind meine Häuser und Geschäftsräume? Was ist das hier für ein Forum wo einem solche Dinge unterstellt werden? Mit meinem Provider ist das bereits geklärt.


    Wirklich ein seltsames Forum wo mehr über alles andere diskutiert wird als die Fragestellung war?!

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  • Dreimal einen Vertragsabschluss und steuerlich schwierig darstellbar wieso man Steuer für 3 x Internet á 60€/Monat absetzen will.

    Viel wichtiger ist mMn was spricht dafür?

    -Leerrohre liegen

    -Geschwindigkeit mehr als ausreichend (Zur Zeit 50.000 kbs)

    -Ein Anschluss und ein Netzwerk, aber nicht mit Kupferkabel verbunden. Somit bei Blitzschlag etc nicht übertragbar.

    Von der ausführenden (Sub)-firma wurde mir angeboten eine Leerrohr und eine Campusverkablung zu installieren mit einem 12 adrigen LWL-Kabel.Als Übergabe kann es eine Wanddose oder Patchfeld in einem 19“ Serverschrank sein