Glasfaser für Brieselang - FUXX!NET oder DNS:NET

  • Nicht der Testserver ist unzureichend Angebunden, wohl eher DNS:NET ist unzureichend angebunden.

    Nicht den schwarzen Peter dem falschen zuschieben ;)

    Testet doch mal hier den Speed am besten "jetzt" und dann heute Abend, läuft über den DE-CIX zu DNS:NET

    Speedtest 1G

    Ich weiß, was du meinst, aber ich habe lange in einer Behörde gearbeitet, die gerade im Telekommunikationsbereich mit der BNetzA zu tun hat. Und dieses Tool ist schon ein paar Jahre alt.
    Und wenn ich Test zu anderen Servern mache, die über DE-CIX laufen und diese die erwarteten Eckdaten liefern wird die Wahl eng.
    Ich bin jetzt seit 5 Jahren DSL(250) und seit 2 Monaten GF(1000) Kunde bei DNS:NET und es gab nie Performanz-Probleme, aber die Werte des Bandbreitentools waren je nach Tageszeit teilweise um 90% geringer.
    Am besten sieht man es, wenn man ein Download* fährt, 5 GB aufwärts, und zeitgleich den Test macht und dann ohne und beide Ergebnisse sind gleich.

    Durch meine persönlichen Tests konnte ich feststellen, dass DNS:NET gut angebunden ist ins restliche Internet. Warum es zum Testserver so grottig ist, verstehe ich nicht. :/
    Aber es ist gerade abends deutlich schlechtere Ergebnisse beim Testserver als tagsüber. Entweder ist es der Testserver/Anbindung oder die von DNS:NET.
    Das die von DNS:NET schlecht sein soll ist nicht nachvollziehbar, wenn es sonst über DE_CIX zur gleichen Zeit funktioniert. Außerdem wäre es von der Firmenleitung reichlich blöd. :D

    Die Frage ist dann eher wie viele Tests gerade abends von allen Provider bundesweit aus zu diesen Servern erfolgen und ist dies das Problem, weil die Beschaffung für Bandbreitenerhöhung nicht klappt, was für mich deutlich stärker zu dieser Behörde passt.

  • Oder hat der Server einfach anderes zu tun, als ICMPs abzusenden?

    Dies macht so gar keinen Sinn, weil dies eines der wichtigsten Testergebnisse des Tools ist neben den beiden Bandbreiten.

    Oder die Server sind falsch konfiguriert, ein Schelm der böses denkt.
    In der BNetzA wird viel Politik gemacht.

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  • Dies macht so gar keinen Sinn, weil dies eines der wichtigsten Testergebnisse des Tools ist neben den beiden Bandbreiten.

    Das ist natürlich richtig. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das einfach klassische Pings sind, oder ob die die Latenz mit anderen Paketen messen. Auf Applikationsebene können die ja machen, was sie wollen, TCP, UDP, oder was ganz anderes.

  • Das ist natürlich richtig. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das einfach klassische Pings sind, oder ob die die Latenz mit anderen Paketen messen. Auf Applikationsebene können die ja machen, was sie wollen, TCP, UDP, oder was ganz anderes.

    Stimmt, was aber dann scheinbar für meine Umgebung deutlich an der Realität der täglichen Nutzung (Telefonie, Mail, Webrecherche, Streaming) vorbeigeht. ;)

  • Und wenn ich Test zu anderen Servern mache, die über DE-CIX laufen und diese die erwarteten Eckdaten liefern wird die Wahl eng.

    Das ist ein guter Punkt. Deshalb hatte ich auch gestern nach Tests zu verschiedenen Servern gefragt. Es ist natürlich denkbar, dass es von DNS:NET zum DE-CIX ein Nadelöhr gibt, aber das kann auch woanders sein. Die Frage ist dann auch noch: Liegt es noch im Einflussbereich von DNS:NET?

    Die Frage stellt sich vor allem auch, wenn es um Streaming Anbieter geht. Viele berichten hier ja von Buffering oder schlechter Qualität bei Netflix oder anderen Diensten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass zwischen DNS:NET und Netflix noch ein Transferdienstleister oder ein CDN eines anderen Hosters zwischengeschaltet ist. Und das Problem kann auch da liegen.

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  • Das ist ein guter Punkt. Deshalb hatte ich auch gestern nach Tests zu verschiedenen Servern gefragt. Es ist natürlich denkbar, dass es von DNS:NET zum DE-CIX ein Nadelöhr gibt, aber das kann auch woanders sein. Die Frage ist dann auch noch: Liegt es noch im Einflussbereich von DNS:NET?

    Die Frage stellt sich vor allem auch, wenn es um Streaming Anbieter geht. Viele berichten hier ja von Buffering oder schlechter Qualität bei Netflix oder anderen Diensten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass zwischen DNS:NET und Netflix noch ein Transferdienstleister oder ein CDN eines anderen Hosters zwischengeschaltet ist. Und das Problem kann auch da liegen.

    Das Problem müsste dann aber bei allen Nutzer in einer Region / Dorf auftreten.
    Gerade gestern hatte ich gegen 20 Uhr dreimal Streaming gleichzeitig am Start, 2x 4k /1x HD bei Netflix und Amazon Prime.
    Ich glaube, dass in dem Fall von chrislu es tatsächlich ein Problem in der "Unterverteilung" von Brie-Nord* gibt.

    *Wir reden hier von Brie-Nord/Süd, weil der Ort sehr deutlich durch die Bahnstrecke Berlin-Hamburg getrennt ist und unterschiedliche Strukturen (Gebäude, Gelände, Grundstücke) aufweist. Außerdem ist die Gemeinde flächenmäßig sehr groß (10 km Durchmesser, nur 288 Einwohner je km2 bei gesamt 12.000, angeblich 3500 GF-Anschlüsse), weil es fast ausschließlich Einfamilienhäuser auf Grundstücken von 900 bis 2500m².
    Nach meinem Kenntnisstand haben wir 2 PoP, je einen für Nord und Süd.

    2 Mal editiert, zuletzt von Phino (14. Juni 2023 um 18:18)

  • Mir wurde es vom Techniker gesagt, dass es nur 1 PoP in Brieselang gibt. Aber ich glaube auch nicht, dass das Problem ganz Brieselang Nord betrifft. Das würde man definitiv mitbekommen (in der Facebook-Gruppe).


  • Das ist ein Auszug aus einer alten DSL Messung bei uns.

    Messung erfolgte mit Breitbandmessung.

    Keine extrem Abhängigkeit von der Tageszeit. Da geht nichts auf 7,9 MBit/s wie jetzt gerade im Moment.

    Auch am Handy per LTE :

    Heute morgen: 50 MBit/s, jetzt 49 MBit/s. Ich würde sagen, die Messung funktioniert schon.

    Die ganze Diskussion könnte DNS:NET Service GmbH beenden, wenn sie den Fehler beheben.

    Ich werde wohl kündigen müssen. Der Telefonsupport hat mir heute erklärt, dass der Fall erneut eskaliert wurde und ich heute noch einen Anruf zu dem weiteren Vorgehen bekomme. Das wird wohl 21:30 Uhr nicht mehr passieren.

    Dass nicht mehr Nutzer die Probleme posten, liegt, denke ich, schlicht daran, dass nicht viele Leute messen.

    Ich bin nur froh, dass hier im Hause nicht mehr ernsthaft gezockt wird. Da gäbe es viel Stress.

    Ich finde die Diskussion sehr interessant und bestimmt hat DNS:NET Service GmbH auch schon sehr gute Internetanschlüsse gebaut.

    Aber, dass ich mehr Antworten hier im Forum erhalte als beim Support ist einfach nur arm.

    Ich bleibe aber am Ball. Vielleicht schaffen sie es ja noch.

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  • Dass nicht mehr Nutzer die Probleme posten, liegt, denke ich, schlicht daran, dass nicht viele Leute messen.

    Aber wenn noch mehr solche Bandbreitenprobleme hätten, dann würden sie darüber berichten. Das scheint also eher ungewöhnlich zu sein. Vielleicht doch sehr regional begrenzt?

    Oder gibt es doch lokale Einflüsse bei dir? Powerline? WLAN?

  • Ich bin der Meinung, dass die Störung maximal 32 Teilnehmer betrifft, die an deinem Splitter. Wenn ganz Brieselang Nord "langsames Internet" hätte (auch ohne irgendwelche Messungen durchzuführen würde man eure Symptome auch merken, oder?) hätten wir das schon mitbekommen. Da der Ausbau noch läuft und viele Häuser noch nicht angeschlossen sind, kann es gut sein, dass deutlich weniger als 32 Teilnehmer an eurem Splitter hängen. Wohnt ihr in unmittelbarer Nähe zu einander fujitsu2000 & chrislu? Karl-Marx-Str. ist ja keine kurze Straße. Der Straße entlang sind bestimmt mehrere NvT verbaut.

    Meine Vermuting: Entweder direkt am Splitter ist was faul oder (wahrschinlicher, da ein Physisches Problem am Splitter würde dazu führen, dass man gar keine gute Werte erreicht, auch nicht tagsüber) im PoP wo euer Splitter ins restlichen Netz angebunden wird stimmt was nicht. Es kann aus meiner Sicht nicht tiefer im DNS:Net Netz liegen als der PoP in Brieselang, da wir sonst hier im Forum gute Werte und keinerlei Latenz/Buffering/usw. erfahren.

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  • Ich weiß, was du meinst, aber ich habe lange in einer Behörde gearbeitet, die gerade im Telekommunikationsbereich mit der BNetzA zu tun hat. Und dieses Tool ist schon ein paar Jahre alt.
    Und wenn ich Test zu anderen Servern mache, die über DE-CIX laufen und diese die erwarteten Eckdaten liefern wird die Wahl eng.
    Ich bin jetzt seit 5 Jahren DSL(250) und seit 2 Monaten GF(1000) Kunde bei DNS:NET und es gab nie Performanz-Probleme, aber die Werte des Bandbreitentools waren je nach Tageszeit teilweise um 90% geringer.
    Am besten sieht man es, wenn man ein Download* fährt, 5 GB aufwärts, und zeitgleich den Test macht und dann ohne und beide Ergebnisse sind gleich.

    Durch meine persönlichen Tests konnte ich feststellen, dass DNS:NET gut angebunden ist ins restliche Internet. Warum es zum Testserver so grottig ist, verstehe ich nicht. :/
    Aber es ist gerade abends deutlich schlechtere Ergebnisse beim Testserver als tagsüber. Entweder ist es der Testserver/Anbindung oder die von DNS:NET.
    Das die von DNS:NET schlecht sein soll ist nicht nachvollziehbar, wenn es sonst über DE_CIX zur gleichen Zeit funktioniert. Außerdem wäre es von der Firmenleitung reichlich blöd. :D

    Die Frage ist dann eher wie viele Tests gerade abends von allen Provider bundesweit aus zu diesen Servern erfolgen und ist dies das Problem, weil die Beschaffung für Bandbreitenerhöhung nicht klappt, was für mich deutlich stärker zu dieser Behörde passt.

    Die BNA ist technisch nicht für die Breitbandmessung verantwortlich, das macht die Zafaco GmbH, steht aber auch alles hier drin: https://download.breitbandmessung.de/bbm/Breitbandm…ring-Policy.pdf

    Das ist ein Smokeping auf die DECIX IP von DNS:NET vom DECIX-FRA aus. Da sind Abends schon wiederkehrende Paketlosses zu sehen. Wenn ein ICMP Ratelimiter auf dem Router wäre, sähe das anders aus. Scheint hier wirklich auf eine abendliche Überlastung hin zu deuten.

    Sichtbar ist das übrigens hier: https://smokeping.de-cix.net/smokeping/smok…rget=DE-CIX-FRA

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  • Das Problem scheint es auch nicht erst seit gestern zu geben

    Immer toll ISPs zu sehen die nicht proaktiv Links erweitern, sondern es auf Beschwerden ankommen lassen...

    Fairerweise muss man sagen, das so eine Erweiterung nicht in ein paar Wochen übers Knie gebrochen werden kann. Dazu müssen auch im eigenen Netz erstmal entsprechende Kapazitäten geschaffen werden, dann muss evtl Hardware mit Lieferzeiten bestellt, das Ganze vorher erst noch geplant und genehmigt werden usw.

    Bei uns würde das auch mindestens 3 Monate, eher länger, dauern, bis man einen weiteren 100G Link in Betrieb nehmen könnte.

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  • Fairerweise muss man sagen, das so eine Erweiterung nicht in ein paar Wochen übers Knie gebrochen werden kann. Dazu müssen auch im eigenen Netz erstmal entsprechende Kapazitäten geschaffen werden, dann muss evtl Hardware mit Lieferzeiten bestellt, das Ganze vorher erst noch geplant und genehmigt werden usw.

    Bei uns würde das auch mindestens 3 Monate, eher länger, dauern, bis man einen weiteren 100G Link in Betrieb nehmen könnte.

    Ja, solch eine Erweiterung dauert.
    ABER wenn ich mir das Timing anschaue, sieht es so aus, als ob die Probleme sich steigern, seit dem sie verstärkt Kunden im Bereich Glasfaser gewinnen. Und sie wissen nicht erst seit gestern, dass sie viele neue Kunden mit GF anbinden werden. Ich habe meine Vertrag 2021 abgeschlossen.
    Ich würde es mal so sagen: Entweder sind es alle Idioten in der Netzwerk-Administration (was ich nicht glaube) oder die Managementebene verfährt nach dem Prinzip, wir warten mit der Investition bis sich sehr viele beschweren. :rolleyes:
    Wobei sie ja nicht mal unbedingt nach Frankfurt müssen, in Berlin wird das DE-CIX-BE ja stark ausgebaut. Hier sind sie mit 100 Gbps angebunden, was ein mittlerer Wert ist. Das kann man sich gut ansehen, wie andere in Berlin angebunden sind (Netflix, Amazon, Apple, Zalando oder Freifunk).

    Wäre ja nicht der erste ISP der seine Kapazitäten erst auf öffentlichen Mediendruck aufrüstet. Damals war es die Telekom als sie anfing VDSL einzuführen. X(

  • Kann jemand mir das Problem bitte erklären? DNS:Net hat eine gute Anbindung ans "Internet" in Berlin mit diesen 100gbps wie es aussieht. Wenn 100gbps Cloudflare in Berlin reichen, dann reichen sie bestimmt einem regionalen ISP auch, oder? Ich merke überhaupt keine Probleme mit dem Internet bei DNS:Net, auch abends nicht. Ist sogar spürbar besser als die Telekom beim Zattoo-Streamen (Zattoo CH). Dass die Anbindung in Frankfurt überlastet ist, bedeutet eigentlich nicht, dass man eine schlechte Erfahrung im Internet haben muss, wenn man über CIX-BE ins Internet gelingt, oder? Es macht sicherlich viel mehr Sinn für DNS:Net eine bessere Anbindung in Berlin zu schaffen als Frankfurt, wo sie 0 Kunden hat, oder sehe ich das falsch?