Glasfaseranschluss einrichten

  • Inwiefern ist der Gf-TA vorgeschrieben? Auch eine Glasfaserbuchse am HÜP kann als passiver Anschluss genutzt werden.

    Soweit der APL nicht abgeschlossen ist, ist das richtig. Damit besteht aber die Gefahr des Kundeneingriffs in das Netz des Netzeigentümers (NE3). Technisch funktioniert das. Weiss ich aus eigener Erfahrung im Bereich des PoP17 des LK Uelzen. Aber der GF-TA stellt ja normalerweise den Steckanschluß im freien Zugriff des Kunden zur Verfügung, was der APL ja nur bedingt tut. Wie man ja an der Art des Unterschiedlichen Ausbaus sieht. Wobei ja im LK Uelzen das Netz zum größten Teil durch den Kreis errichtet wurde und hier das Betreibermodell gilt. Einzelne, neuere Bereiche im LK Uelzen baut Lünecom wohl eigenwirtschaftlich aus. Da kann ich nichts zur Art des Linienabschlusses in den Gebäuden sagen, da ich diese noch nicht kenne.

    Einmal editiert, zuletzt von Schnurz (17. Dezember 2022 um 21:25)

  • Das TKG bestimmt, das ein TK-Netz am passiven Netzabschlusspunkt endet. Ob dies ein HÜP mit frei zugängiger Buchse oder ein Gf-TA ist, wird nicht definiert. Wenn der Provider keinen freien Zugang an dem HÜP anbieten kann, dann muss er freilich einen Gf-TA zur Verfügung stellen.

  • Der graue Kasten wird HÜP (HausÜbergabePunkt) genannt. Wie du schon beschrieben hast, endet dort die Glasfaser, die von außen ins Haus kommt. Das weiße Kästchen in der Mitte nennt man "Gf-TA" (Glasfaser-TeilnehmerAnschluss). Diese "Glasfasersteckdose" ist vor allem dann wichtig, wenn das Endgerät in einem anderen Raum stehen soll als der HÜP. Mit einem einheitlichen Materialkonzept wird der Gf-TA auch dann montiert, wenn der Anschluss im selben Raum ist und der HÜP im Prinzip die Aufgabe der Glasfasersteckdose übernehmen könnte. Außerdem haben nicht alle Kästen, die als HÜP verwendet werden, außenliegende Plätze für Glasfaserkupplungen.

    Im Vergleich zur klassischen Telefontechnik entspricht der HÜP dem APL (AbschlussPunkt Linientechnik) und der Gf-TA der ersten TAE-Dose.

    Hab hier lange nicht mehr reingeschaut (obwohl ich selber Hilfefragen gestellt habe, sorry), dein Beitrag liest sich auch sehr brauchbar und macht mich zuversichtlich.

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  • Moin, ich wollte mich auch mal kurz zurückmelden, bin seit Donnerstag/Freitag nun auch online. Vielen Dank an alle Beitragersteller, die mir durch das Schildern ähnlicher Ausgangssituationen (Glasfaser bei Luenecom, Verwendung des eigenen Routers) helfen konnten.

    Nach Startschwierigkeiten klappt jetzt alles!

    Ausgangssituation: Rufnummerübernahme, Fritzbox 7490, Converter von TP Link, SFP Modul, Glasfaserkabel von Luenecom (dort erworben) usw.

    5-Meter-Kabel mit Klebeband "installiert" sieht nicht so hüsch aus aber passt schon. ("Du bohrst kein Loch in die Wand" sagte meine bessere Hälfte, weil ich im Ruf stehe, nicht der perfekte Handwerker zu sein).

    Erster Rückschlag: das Kabel wollte nicht richtig in die Buchse. In Port 2 ging es dagegen sauber rein, dort lief aber nichts. Lösung: ich war der Trottel, der das Kabel mit Schutzkappe reingesteckt hat :) Im Laufe des Tages war netterweise ein Lünecom-Mitarbeiter in der Gegend. Mir wurde geholfen (feststeckende Kappe rausgeholt), ohne Rechnung, ohne Gemecker, besten Dank dafür!

    Zweiter Rückschlag: Telefonie ging nicht, immer wieder neu versucht mit den Zugangsdaten, Fritzbox resettet usw., kein Erfolg. Am Telefon sagte man mir da ich ja eigene Hardware benutze könne man nicht viel machen. Aber dann: Lünecom ruft mich zurück und sagt, ausnahmsweise würde man mir die Telefoneinrichtung noch mal rüberbügeln, paar Minuten später ging alles, es stimmte wohl doch (von Anbieterseite) etwas nicht ganz mit dem Passwort.

    Das Internet ist (per WLAN) paar Mbit langsamer als angegeben, aber kommt meistens halbwegs hin. Mit dem Support bin ich insgesamt sehr zufrieden, man ist freundlich und hilfsbereit. Man merkt, dass es ein junges hungriges Unternehmen ist, das selber Bock auf einen guten Start und zufriedene Kunden hat. Allein dass man zurückgerufen wird und nicht selber immer hinterherlaufen mus ist ein Pluspunkt,

    Also: danke an das Forum, danke an Lünecom und danke an AVM für das weitgehend intuitive System.

  • Ich nutze mal diesen Thread und hoffe hier eine kurze Rückmeldung zu erhalten.

    Wir starten auch über die Lünecom. Es besteht noch kein Netzwerk, möchte gerne mit Unifi starten.

    Idee:

    Medienkonverter -> Unifi USG oder UCG Ultra? -> PoE Injektoren (3 APS) & 2x24 Netgear Switches.

    Medienkonverter würde ich trotz des Preises auf den von Lünecom setzen. Nur die Frage, ob es dann direkt mit dem USG oder besser UCG wäre und klappen würde?
    Vielen Dank und Grüße!