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Kapzitaetsdimensionierungs-Thread

  • pufferueberlauf
  • 29. Oktober 2026 um 14:18
  • Online
    pufferueberlauf
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    • 29. Oktober 2026 um 14:18
    • #1

    So, weil das Thema immer mal wieder aufkommt, aber meist eher off-topic ist, hier ein Thread um dieses Thema ausfuehrlich diskutieren zu koennen.

    Hier mal ein Link zu einem Paper das ein Modell fuer die Kapazitaetsdimensionierung vorschlaegt:
    https://account.scte.org/documents/5836/FTF22_WLINE06_Ulm_3748.pdf

    Zitat

    The “Basic” formula shown below is a simple two-term equation. The first term (Nsub*Tavg) allocates

    bandwidth capacity to ensure that the aggregate average bandwidth consumption generated by the number

    of subscribers (Nsub) can be adequately carried by the service group’s bandwidth capacity. The first term

    is viewed as the “Direct Current (DC) component” of traffic that tends to exist as a continuous flow of

    traffic during the peak busy period. The growth rate of Tavg has seen much research.

    “COMMSCOPE/CLOONAN’S CAPACITY EQUATION” Traffic Engineering Formula:

    C ≥ (Nsub * Tavg) + (K * Tmax_max) (1)

    where:

    C is the required bandwidth capacity for the service group

    Nsub is the total number of subscribers within the service group

    Tavg is the average bandwidth consumed by a subscriber during the busy period

    K is the QoE constant (larger values of K yield higher QoE levels)…

    where 0 ≤ K ≤ infinity, but typically 1.0 ≤ K ≤ 1.2

    Tmax_max is the highest Service Tier (i.e., Tmax) offered by the MSO

    Figure 1 shows there are obviously fluctuations that occur (i.e., the “alternating current (AC) component”

    of traffic) which can force the instantaneous traffic levels to both fall below and rise above the DC traffic

    level. The second term (K*Tmax_max) is added to increase the probability that all subscribers experience

    good QoE levels for most of the fluctuations that go above the DC traffic level.

    The second term in the formula (K*Tmax_max) has an adjustable parameter defined by the K value. This

    parameter allows MSOs to increase the K value and add bandwidth capacity headroom that provides

    better QoE to their subscribers within a service group. In addition, the entire second term is scaled to be

    proportional to the Tmax_

    max value, which is the maximum service tier being offered to subscribers.

    In previous papers [CLOONAN_2013, CLOONAN_2014, EMM_2014], found that a K value between

    1.0 to 1.2 provides good QoE results for a 250 subscriber SG. Larger SGs need even larger values of K

    while very small SGs might use a K value ≤1.0.

    2.2. The “Modified” Traffic Engineering Formula

    Over time, it was discovered that the optimum K value varies based on all the inputs: Nsub, Tavg and

    Tmax_max. [ULM_2017] noted some of these limitations along with some refinements to the basic

    formula above. This resulted in the following which is still algebraically equivalent to the basic formula:

    Modified “COMMSCOPE/CLOONAN’S CAPACITY EQUATION” Traffic Eng Formula:

    C ≥ (Nsub * Tavg) + (K-1) * Tmax_max + Tmax_max (2)

    The subtle change is that there are now three main components to the traffic engineering formula:

    1. Peak Busy Period Average Consumption (i.e., Nsub * Tavg)

    2. Peak Busy Period Ripple for managing QoE (i.e. (K-1) * Tmax_max)

    3. Headroom for maximum Service Tier Burst (i.e., 1 * Tmax_max)

    Alles anzeigen

    D.h. sowohl der mittlere Durchsatz in der Primetime als auch die Varianz dieses "Grundumsatzes" (Ripple) als auch die maximale Vertragsrate spielen da eine Rolle.
    Ein mir bekannter (W)ISP arbeitet susaetzlich mit der gleichzeitigkeitsannahme, dass etwa jeder 25-50 Nutzer versucht die Kapazitaet voll zu nutzen, was zu folgenden Formeln fuehrt:

    C ≥ (Nsub * Tavg) + (K-1) * Tmax_max + (ceil(Nsub/25)) * Tmax_max (3)

    C ≥ (Nsub * Tavg) + (K-1) * Tmax_max + (ceil(Nsub/50)) * Tmax_max (4)

    der WISP peilt 25 an, erlaubt sich selber Overbooking bis 50 bevor er garantiert di Kapazitaet erweitert (oder Kunden auf andere Segmente legt). (sein K liegt bei 1.0, d.h. er kuemmert sich nicht gross um Ripple, weil der ceil(Nsub/50) Faktor das quasi mit einschliesst).

    Bei typischen PON Segmenten im Bereich 16-64 muesste man 1-2 mal die maximale Vertragsrate Reserve haben... (zusaetzlich zur mittleren Auslastung und dem Ripple). Und das im Zugangsnetz, aber anteilig auch im Backbone...

  • BlackMage2
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    • 29. Oktober 2026 um 14:21
    • #2

    hat man denn Daten wie hoch die mittlere Auslastung im Durchschnitt überhaupt ist?

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    pufferueberlauf
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    • 29. Oktober 2026 um 14:29
    • #3
    Zitat von BlackMage2

    hat man denn Daten wie hoch die mittlere Auslastung im Durchschnitt überhaupt ist?

    Ein halbwegs kompetenter ISP hat diese Daten fuer sein Netz... ansonsten gibt es da Angaben (fuer die von Preseem ueberwachten Anschluesse) im Preseem ISP Network Report 2026 (der von Ende 2025 ist). Das PDF ist umsonst, aber man muss sich registrieren (hier) ein Link zur entsprechenden Stelle zum zugehoerigen Webinar gibt es hier:
    [Blockierte Grafik: https://embed-ssl.wistia.com/deliveries/48d2e2ec00cc96c589f7347c749e9b2abbb9ba7f.jpg?image_play_button_size=2x&image_crop_resized=960x540&image_play_button_rounded=1&image_play_button_color=015de6e0]

    2026 ISP Network Report Webinar – Preseem (etwas bei Minute 14:57).

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  • mbo77
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    • 29. Oktober 2026 um 15:37
    • #4

    HubeBube kann ja mal frische Daten für sein Segment posten.

    Dann kann man noch die gebuchten Tarife zur Kapazität (2.5G) in Bezug setzen.

  • HubeBube
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    • 29. Oktober 2026 um 16:15
    • #5

    Ist Freitag aktuell genug?

    Beitrag

    RE: OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

    […]

    Nein, nur eine Anmerkung, basierend auf der Angabe der Fritze von diesem Montag:

    1. Datenvolumen Vormonat, gesamt: 1.13 TB
    2. Datenvolumen Vormonat, Upload: 30.29 GB
    3. Datenvolumen Vormonat, Download: 1.10 TB
    Das alles mit einem 400/200 Vertrag und GPON. Ach ja, das Segment:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Und ein aktuelles Bildchen:



    Unter diesen Umständen sehe ich nicht, warum sich innerhalb der nächsten 3 Jahre XGS-PON durchsetzen sollte bzw. die unmittelbare Notwendigkeit für diese…
    HubeBube
    23. Oktober 2026 um 22:35
  • mbo77
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    • 29. Oktober 2026 um 18:00
    • #6

    Also Segment in der Spitze mit ca 300 Mbps ausgelastet?

    Was bei der Betrachtung wichtig ist. Wie stark wächst das Datenvolumen, wenn ich mehr Bandbreite zur Verfügung stelle? Korreliert das 1:1 oder gilt vielmehr, dass der Download einfach nur weniger Zeit im Segment belegt?

    Die Auswertung sähe nicht anders aus, wenn alle Kunden im Segment 1 Gbps Bandbreite hätten. Da bin ich ganz bei Edding

    Wo ich nicht zustimme, ist die Produktentwicklung und Platzierung im Markt. Die wird nur sekundär durch die Technik getrieben, denn nahezu jeder TK-Markt für Privatkunden bietet immer gestaffelte Bandbreiten. Der durchschnittliche Umsatz je Kunde ist der entscheidende KPI für jeden ISP.

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    pufferueberlauf
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    • 29. Oktober 2026 um 19:10
    • #7
    Zitat von mbo77

    Also Segment in der Spitze mit ca 300 Mbps ausgelastet?

    Das ist schon grosszuegig, meist eher 250-300 Mbps*, aber halt in 1 Stunden Bins gemessen... das ist fuer instantane Kapazitaetsauslastung eine Ewigkeit. HubeBube weisst Du zufaellig wie voll Dein Segment ist? Waren das eher 16 oder eher 64 ONTs?

    Zitat von mbo77

    Die Auswertung sähe nicht anders aus, wenn alle Kunden im Segment 1 Gbps Bandbreite hätten. Da bin ich ganz bei Edding

    Mei, das ist eine Hypothese... meine Frage ist eher, bei 1 Stunden Bins, waere das eine Bestaetigung von Eurer These oder schlicht ein zu grosses Mittelungsfesnster... (d.h. das ist mMn. etwas zu grob um Aussagen ueber die Kapazitaetsauslastung zu machen) Ansonsten sagt Preseem mittlerer Auslastung in der Busy-Hour < 10/2, wuerde sagen entweder sind diese Werte nicht repraesentativ fuer deutsche Nutzer oder aber HubeBube ist mit seinen > 18/0,2 Mbps halt nicht der mittlere Nutzer...

    Zitat von mbo77

    Wo ich nicht zustimme, ist die Produktentwicklung und Platzierung im Markt.

    Auf welche Aussage beziehst Du Dich damit?

    Zitat von mbo77

    Die wird nur sekundär durch die Technik getrieben, denn nahezu jeder TK-Markt für Privatkunden bietet immer gestaffelte Bandbreiten. Der durchschnittliche Umsatz je Kunde ist der entscheidende KPI für jeden ISP.

    Zusammen mit den durchschnittlichen Kosten pro Kunde ... weil es gilt die Differenz zu maximieren... ;)


    *) Dafuer im Uplink konstant ca. 1 Gbps? Das ist etwas unglaubwuerdig, dass das tatsaechlicher Kundentraffic sein soll, das ist eher ein Artefakt der Messung, oder der TDM-Zeitslotzuweisung m Segment. Das mag auch fuer die Download Segmentwerte gelten... aber die sind ja eher glaubwuerdig...

  • Edding
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    • 29. Oktober 2026 um 19:30
    • #8

    Uplink (2ter kein Traffic läuft im Stand-by ) eines OLT mit 16 Port G-PON Linecard ohne Traffic-Limit der User. (Also 940Mbit Up/Down)

    Da ist noch soooo viel Luft nach Oben :)

    Die Einzelnen Ports langweilen sich die meiste zeit auch.


    Es wird einfach maßlos überschätzt was Privatkunden für ein Traffic generieren sollen und wie viel Bandbreite sie dauern belegen würden.

  • mbo77
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    • 29. Oktober 2026 um 19:50
    • #9
    Zitat von pufferueberlauf

    Waren das eher 16 oder eher 64 ONTs?

    Er spricht von 50 bis 55.

    Zitat von pufferueberlauf

    Dafuer im Uplink konstant ca. 1 Gbps

    Da der Upload unidirektional erfolgt, hat die FB schlicht keine Chance, Daten abzuschätzen.

    Ich schätze, das sind zugewiesene Uploadslots multipliziert mit angenommener maximaler Belegung.

    Zitat von pufferueberlauf

    zu grosses Mittelungsfesnster

    Ist natürlich zu grob. Aber das mehrere Teilnehmer zur gleichen Zeit große Downloads machen, ist zeitlich unwahrscheinlich. Andersrum steigt die Wahrscheinlichkeit bei kleinerer Bandbreite.

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    • 29. Oktober 2026 um 20:26
    • #10
    Zitat von mbo77

    Da der Upload unidirektional erfolgt, hat die FB schlicht keine Chance, Daten abzuschätzen.

    Warum? Der OLT sendet den ONTs die BWmap fuer alle ONTs und die ist mWn. nicht verschluesselt... d.h. ein ONT kann wissen wie viel Slots die anderen ONTs zugewiesen bekommen (und zwar mit per-ONT Genauigkeit), was er nicht weiss ob/wie diese den nutzen...

  • mbo77
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    • 29. Oktober 2026 um 20:40
    • #11

    Ja, das schrieb ich ja. Aber die Box kann nicht abschätzen, was mit den Slots effektiv passiert. Die meisten werden ungenutzt eine Leerfahrt machen.

  • HubeBube
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    • 29. Oktober 2026 um 22:02
    • #12
    Zitat von pufferueberlauf

    HubeBube weisst Du zufaellig wie voll Dein Segment ist? Waren das eher 16 oder eher 64 ONTs?

    Nein nicht zufällig, die Fritze gibt darüber Auskunft (diese und weitere findest Du in dem Link).

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Also eher an der oberen Grenze.

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  • Phino
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    • 29. Oktober 2026 um 23:12
    • #13

    Ich habe mal meinen Datenverkehr für den letzten Monat, Woche und den letzten Tag ausgeworfen. Beim Monat fehlt ein wenig, weil die EA‑Version meines Routers eine neue Datenbank bekommen hat.

    Aber grundsätzlich sehe ich es auch so, dass die Nutzung bei Privatkunden, die jetzt nicht in der IT von zu Hause arbeiten, sehr gering ist. Bei mir ist die höchste dauerhaft genutzte Bandbreite, wenn 2× mit 4k gestreamt und noch Instagram geschaut wird. Und dann kommt man so für ein, zwei Stunden auf 40 MBit/s. Die wenigen sehr großen Down-/Uploads sind meistens aufgrund der maximal verfügbaren Bandbreite, wenn es lange dauert, 5–10 Min.

    Und hier mal die letzten 24 Stunden nach Anwendungen aufgeschlüsselt.

  • Thomas1978
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    • 29. Oktober 2026 um 23:31
    • #14
    Zitat von HubeBube

    Nein nicht zufällig, die Fritze gibt darüber Auskunft (diese und weitere findest Du in dem Link).

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    Also eher an der oberen Grenze.

    Ich schätze mal mit Fritze meinst du eine FritzBox? Wo siehst du die Information bei dir? Ich kann es in meiner 5590 nicht finden, bzw. finde anscheinend die richtige Seite nicht.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080
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    pufferueberlauf
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    • 30. Oktober 2026 um 07:07
    • #15
    Zitat von Edding

    Uplink (2ter kein Traffic läuft im Stand-by ) eines OLT mit 16 Port G-PON Linecard ohne Traffic-Limit der User. (Also 940Mbit Up/Down)

    So, wieviele aktivierte Endkundenanschluesse haengen daran, und wie hoch ist der Uplink? Ansonsten weiss ich nicht wie ich da auf die Dimensionierung schliessen soll.

    Ach ja, ich vermute den Betreiber wirst Du uns nicht nennen wollen/duerfen, aber in welchem Land sitzt der und wie alt sind die Daten etwa?

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    pufferueberlauf
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    • 30. Oktober 2026 um 07:55
    • #16

    Aber halt nur wenn der OLT alle Slots zuweist... muss der gar nicht so machen... es gibt im wesentlichen zwei Methoden fuer die Uplink-Bandbreitezuweisung (DBA) entweder die ONTs senden regelmaessig die Laenge ihrer Upload-Puffer, oder sie senden idle-frames. Im ersten Fall weist der OLT die meisten Sendeslots nach Bedarf zu, im zweiten Fall weisst er wohl immer ale Slots zu, bestimmt das Verhaeltnis zwischen den ONTs halt danach wie hoch deren Anteil an Last-Frames ist. Mein Punkt ist, das Bild das wir bei HubeBube s Upload sehen ist mMn. nicht zwingend genau so...

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    pufferueberlauf
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    • 30. Oktober 2026 um 08:04
    • #17
    Zitat von Edding

    Es wird einfach maßlos überschätzt was Privatkunden für ein Traffic generieren sollen und wie viel Bandbreite sie dauern belegen würden.

    Unklar, die belastbarsten Daten die ich dazu kenne, kommen aus dem Preseem ISP Network Report 2026* fuer die mittlere Last in der Spitzenlaststunde (jeder Punkt ist der Mittelwert ueber alle Kunden eines ISPs (egal ob die den Anschluss nutzen, oder nicht**), die Groesse der Punkte zeigt die relative Zahl der Kunden) sieht so aus:

    D.h. in der Spitzenlastzeit im Mittel so um die 4.5/0.6 Mbps, bei reinen Fiber-ISPs auch bis 10/1.8Mbps... Aber wie im ersten Post beschreiben, das ist nur ein Teil der Bemessungsgrundlage fuer die Kapazitaetsbemessung... weil Kunden die X Mbps buchen i.d.R. erwarten, diese auch in der Spitzenlastzeit (meistens annaehernd) erreichen zu koennen.

    *) Von Ende 2025, der naechste dieser Reports muesste bald rauskommen, aber bisher sind das die aktuellsten Zahlen dazu.


    **) Bei HubeBube waeren das im Download dann grosszuegig gerechnet ca. 300/55 ~ 5.5 Mbps bis 300/50 = 6 Mbps, also voll in der obigen Verteilung...

  • HubeBube
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    • 30. Oktober 2026 um 11:18
    • #18
    Zitat von Thomas1978

    Ich schätze mal mit Fritze meinst du eine FritzBox? Wo siehst du die Information bei dir? Ich kann es in meiner 5590 nicht finden, bzw. finde anscheinend die richtige Seite nicht.

    Du musst dir einen Push-Mitteilung via E-Mail senden lassen. Darin sind diese Infos enthalten. Schade das AVM diese Infos nicht in einem weitern Tab online zur Verfügung stellt.

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