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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    BlackMage2
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    • 4. Oktober 2026 um 20:32
    • #401
    Zitat von pufferueberlauf

    Welche Vorbedingungen in anderen Laendern herrschten, wie diese den FTTH-Ausbau beeinflusst haben, und welche davon auf die BRD uebertragbar waeren und welchen Zugewinn sie erwarten lassen wuerden. Mal so als Beispiel.

    Das sind sicherlich Quellen fuer ein paar der relevanten Daten, aber nur die Links zu finden ersetzt nicht diese auch durchzulesen und zu verstehen und dann die fehlenden Informationen zu recherchieren. Bisher ist, etwas ueberspitz formuliert, Dein Punkt, in anderen Laendern gibt es FTTH mit hoeherer Kapazitaet zu niedrigerem Preis, also muss das auch in der BRD realisierbar sein. Und das ist so zu kurz gesprungen, weil Du den eigentlichen analytischen Teil der Analyse aussparst.

    Was erwartest du jetzt von mir? das ich dir im Forum lückenlosen Komparativ-Analyse aller makroökonomischen, baurechtlichen und geografischen Unterschiede zwischen Deutschland und dem Rest Europas mache?

    Ich weiß was du versuchst. du versucht die Debatte so komplex zu framen, dass man sie in einem Forum angeblich gar nicht führen könne.

    Und ich wette das selbst wenn ich dir eine mehrseitige Unternehmensberatungs-Analyse liefern würde es auch nur wieder von dir in zwei Sekunden als „nicht auf Deutschland übertragbar“ abgetan werden würde.

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 20:40
    • #402
    Zitat von BlackMage2

    Was erwartest du jetzt von mir?

    Das Du zeigst, dass Du nicht nur Halbverstandenes wiederkaeust, sondern Dich ernsthaft mit der Materie vertraut gemacht hast, bevor Du Loesungen vorschlaegst.

    Zitat von BlackMage2

    das ich dir im Forum lückenlosen Komparativ-Analyse aller makroökonomischen, baurechtlichen und geografischen Unterschiede zwischen Deutschland und dem Rest Europas mache?

    Nein. Das war aber auch nicht ernst gemeint...

    Zitat von BlackMage2

    Ich weiß was du versuchst. du versucht die Debatte so komplex zu framen, dass man sie in einem Forum angeblich gar nicht führen könne.

    Mmh, dann versuch halt die komplexen Zusammenhaenge die Du zu erwarten scheinst schrittweise zu erklaeren.

    Aktuell sind das fuer mich Nebelkerzen. Du weisst so gut wie ich, wie duenn Deine Recherche bisher war, und wieviel Arbeit es waere Deinen kessen Worten auch diskutable nachvollziehbare Argumente folgen zu lassen. Dann lieber Aesops Fuchs mit den Trauben gen und Dich aus dem Thread schleichen?

  • Online
    BlackMage2
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    • 4. Oktober 2026 um 20:46
    • #403

    Schöne Rhetorik, aber der Versuch verfängt nicht. Microtrenching senkt Tiefbaukosten um 50 %, Kanalduldung spart Trassenbau, und ungenutzte Netz-Fixkosten verteilen sich schlechter als ausgelastete – das sind keine ‚komplexen Rätsel‘, sondern einfache Logik und gängige Praxis. Dass du das als ‚Nebelkerzen‘ abtust, weil ich dir hier keine Masterarbeit tippe, zeigt nur deine Haltung. Hab einen schönen Tag.

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  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 21:01
    • #404
    Zitat von BlackMage2

    Dass du das als ‚Nebelkerzen‘ abtust, weil ich dir hier keine Masterarbeit tippe, zeigt nur deine Haltung. Hab einen schönen Tag.

    Ja, ich erwarte, dass wer grosse Reden schwingt auch liefert. Aktuell bist Du mit dem Redenschwingen schon mal gut in Vorleistung gegangen, jetzt waere es an der Zeit "zu liefern". Aber wie gesagt, wir wissen beide dass da wohl nicht mehr kommen wird. Das ist Dein gutes Recht, aber wie ich wiederholt geschrieben habe ueberzeigt das andere eher weniger von Deiner Position.

    Hier ist die Frage, wenn es solch einfache Loesungen zu geben scheint, warum werden die nicht eingesetzt, oder werden die eventuell bereits eingesetzt bleiben aber hinten den theoretischen Erwartungen zurueck? Du sagst ja selber das waere gaenguge Praxis, warum steigen die AUsbaukosten/Anschluss dann immer noch an und liegen aktuell von der BREKO geschaetzt bei ca. 3000-4000 Euro pro Anschluss?

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    BlackMage2
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    • 4. Oktober 2026 um 21:12
    • #405
    Zitat von pufferueberlauf

    Hier ist die Frage, wenn es solch einfache Loesungen zu geben scheint, warum werden die nicht eingesetzt, oder werden die eventuell bereits eingesetzt bleiben aber hinten den theoretischen Erwartungen zurueck? Du sagst ja selber das waere gaenguge Praxis, warum steigen die AUsbaukosten/Anschluss dann immer noch an und liegen aktuell von der BREKO geschaetzt bei ca. 3000-4000 Euro pro Anschluss?

    Gutes Argument. Straßenbauämter und Kommunen verlangen in Deutschland fast überall den klassischen Tiefbau(60–80 cm Tiefe mit Bagger und Handschachtung). Grund sind veraltete DIN-Normen und die Angst der Bauämter, dass die Straße bei flacherer Verlegung (Microtrenching mit 20–30 cm) schneller kaputtgeht.

    Außerdem verweigern viele Kommunen schlichtweg die Genehmigung und bestehen auf die teure Bagger-Variante.

    Dadurch kommt von den theoretisch möglichen Einsparungen in der Praxis kaum etwas an, weil 80–90 % aller Strecken nach wie vor im extrem teuren traditionellen Tiefbau verlegt werden müssen.

    zu den weiteren Kosten werde ich mich später nochmal äußern

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 21:21
    • #406
    Zitat von BlackMage2

    Gutes Argument. Straßenbauämter und Kommunen verlangen in Deutschland fast überall den klassischen Tiefbau(60–80 cm Tiefe mit Bagger und Handschachtung). Grund sind veraltete DIN-Normen und die Angst der Bauämter, dass die Straße bei flacherer Verlegung (Microtrenching mit 20–30 cm) schneller kaputtgeht.

    Nun ja die Erfahrungen von Google mit Microtrenching in Louisville waren halt abschreckend...

    Zitat von BlackMage2

    Außerdem verweigern viele Kommunen schlichtweg die Genehmigung und bestehen auf die teure Bagger-Variante.

    Citation needed.

    Zitat von BlackMage2

    Dadurch kommt von den theoretisch möglichen Einsparungen in der Praxis kaum etwas an, weil 80–90 % aller Strecken nach wie vor im extrem teuren traditionellen Tiefbau verlegt werden müssen.

    Nun ja, die Jury ist halt noch unsicher ob Microtrenching tatsaechlich eine nachhaltige Ausbautechnik ist, oder aber Kosten einfach n die Zukunft verlagert.

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  • Schnurz
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    • 4. Oktober 2026 um 21:35
    • #407
    Zitat von BlackMage2

    Gutes Argument. Straßenbauämter und Kommunen verlangen in Deutschland fast überall den klassischen Tiefbau(60–80 cm Tiefe mit Bagger und Handschachtung). Grund sind veraltete DIN-Normen und die Angst der Bauämter, dass die Straße bei flacherer Verlegung (Microtrenching mit 20–30 cm) schneller kaputtgeht.

    Ich habe mir den Spaß, ein komplettes Stadtviertel im Ausbau erleben zu dürfen in den letzten sieben Monaten gegönnt. Strassenquerungen wurden mit Erdrakete in 80 cm Tiefe erledigt. der Rest im Gehweg mit Bagger in 60 cm Tiefe. Hausstich ebenso mit Rakete in 60 cm Tiefe.
    Selten musste mal eine Straße für ein Zwischenloch für die Erdrakete geöffnet werden. Und wenn, habe ich die Wiederherstellung schon als sehr professionell erlebt.

    Elf Gf-NVt mit geschätzt über 5.000 Wohneinheiten.
    Der nächste Bereich in ähnlicher Größenordnung folgt.

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    • 4. Oktober 2026 um 21:46
    • #408
    Zitat von pufferueberlauf

    Citation needed.

    ich werde mich morgen nochmal dazu äußern. aber zu dem microtrenching jetzt nochmal: das war in vielen Orten leider handwerklicher Pfusch durch ungeschulte Subunternehmer. Das Problem ist aber nicht die Frästechnik an sich, sondern die Ausführung.

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    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    • 4. Oktober 2026 um 21:50
    • #409
    Zitat von BlackMage2

    Das Problem ist aber nicht die Frästechnik an sich, sondern die Ausführung.

    Nun ja, vielleicht ist eine Technik die niemand in der Praxis zuverlaessig anwenden kann, keine echte Loesung.

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    • 4. Oktober 2026 um 21:54
    • #410
    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, vielleicht ist eine Technik die niemand in der Praxis zuverlaessig anwenden kann, keine echte Loesung.

    das sind nur Ausführungsprobleme bei der Einführung der neuen Technik, das ist kein Beweis für ein allgemeines Scheitern der Technologie, in anderen Ländern wie Schweden, Frankreich, Österreich oder den USA gehört Mindertiefenverlegung schon lange zum Standard.

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    • 4. Oktober 2026 um 21:57
    • #411

    Hast Du das schon mal selber ausgefuehrt, oder woher kommt Deine Microtrenching-Expertise? Fuer mich sieht das bisher nicht nach game-changer aus, aber bin gerne bereit mit da weiterzubilden, also bitte ich um weiterfuehrende Information.

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    • 4. Oktober 2026 um 22:04
    • #412

    Es fällt auf, dass nach jeder geklärten Frage sofort die nächste Hürde an Detailanforderungen aufgebaut wird. Ein Forum ist der Ort für einen Austausch von Kernargumenten, nicht für die Erstellung einer 100-seitigen Machbarkeitsstudie auf Zuruf. Alle wesentlichen Punkte liegen auf dem Tisch.

    Ich werde mich morgen nochmal zu den BREKO-Kosten und zur fehlenden Infrastruktur-Mitnutzung äußern.

    Und nein ich bin kein Microtrenching-Experte, aber ich muss nicht gleich Experte darin sein um das Verfahren zu nennen.

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

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  • HubeBube
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    • 4. Oktober 2026 um 22:30
    • #413

    Zur DIN 18220 biete ich folgendes: RE: Magdeburg: MDCC, DT (aktiv) / OpenInfra, Deutsche Glasfaser (abgesagt)

  • pufferueberlauf
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    • 5. Oktober 2026 um 07:18
    • #414
    Zitat von BlackMage2

    Es fällt auf, dass nach jeder geklärten Frage sofort die nächste Hürde an Detailanforderungen aufgebaut wird.

    Eigentlich frage ich nur nach den Quellen Deiner Informationen... sollte nicht so schwer sein die zu teilen, oder?

    Zitat von BlackMage2

    Ein Forum ist der Ort für einen Austausch von Kernargumenten, nicht für die Erstellung einer 100-seitigen Machbarkeitsstudie auf Zuruf. Alle wesentlichen Punkte liegen auf dem Tisch.

    Leider halt meist als Postulate ohne unterstuetzende Daten... das ist wenig produktiv weil es dann zu Situationen kommt wie in diesem Thread. (Z.B. der Glaube die hiesigen ISPs waeren so inkompetent, dass sie trotz hoher Preise und geringer Kosten vielfach knapp am Bankrott vorbeischlittern, statt ein fach auf billigere Verlegemethoden zu setzen und ihre Netze durch guenstigd Preise besser ausnutzen; ohne Zahlen ist das halt eher ein Glaubensbekenntnis denn eine zielfuehrende Hypothese).

    Zitat von BlackMage2

    Ich werde mich morgen nochmal zu den BREKO-Kosten und zur fehlenden Infrastruktur-Mitnutzung äußern

    Gerne mit Zahlen...

    Zitat von BlackMage2

    Und nein ich bin kein Microtrenching-Experte, aber ich muss nicht gleich Experte darin sein um das Verfahren zu nennen.

    Um es zu nennen nicht, aber Du tust mehr, naemlich so als waere dass eine Methode die nachweislich signifikante Kosteneinsparungen erzielen koennte, ohne zu sagen wie das die mittleren Ausbaukosten veraendern wuerde und wie weit das tatsaechlich anwendbar ist.

    Ich habe dazu noch keine Zahlen gesehen, und bin daher eher vorsichtig darin einen game-changer zu sehen... bin aber gerne bereit mich von echten Zahlen aus der Praxis ueberzeugen zu lassen...

  • HubeBube
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    • 5. Oktober 2026 um 08:38
    • #415

    Hier der kurze Thread: Mindertiefe Verlegung - Trenching und andere Verfahren - DIN 18220

    https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nabau/veroeffentlichungen/wdc-beuth:din21:369149190

    Trenching-, Fräs- und Pflugverfahren im Glasfaserausbau - Digitales Bürgernetz
    Die DIN 18220 regelt seit 2023 Verfahren zur Verlegung von Glasfaserkabeln. Das macht die Anwendung rechtssicher und spart Ressourcen.
    www.deutsche-glasfaser.de

    https://gigabitbuero.de/thema/legemethoden/

    Was ich bisher an Kosten gefunden habe (Minimalkosten + Material)

    Erdrakete: 20 bis 90€ pro Meter (https://www.erdraketen-berlin.de/erdraketen-kos…sten-pro-meter/)

    Spühlbohrverfahren: ~ 100 € pro Meter (https://www.eggert-rohrleitungsbau.de/project/neue-national-galerie/)

    Grabbauweise - Asphalt: ~135€ pro Meter (https://www.eggert-rohrleitungsbau.de/project/neue-national-galerie/ + https://www.mpcservice.com/glasfaserkabel…gen-und-kosten/)

    Grabbauweise - unversiegelt: ~40€ pro Meter (https://www.mpcservice.com/glasfaserkabel…gen-und-kosten/)

    Kabelpflugverfahren: 8 bis 10€ pro Meter (https://www.mpcservice.com/glasfaserkabel…gen-und-kosten/)

    oberirdischer Leitungsbau: ~20€ pro Meter (https://www.mpcservice.com/glasfaserkabel…gen-und-kosten/)

    Aus einer Veröffentlichung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen von Januar 2017 ist zu entnehmen:

    Zitat

    Bis zu 80% der Investitionskosten beim leitungsgebundenen Breitbandausbau entfallen auf den Tiefbau.

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  • mbo77
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    • 5. Oktober 2026 um 08:49
    • #416

    Ich kann die Relevanz nicht einschätzen. Bei uns im Ort wurde fast ausschließlich im Bürgersteig gebaut.

    Die breite Diskussion damals zu Trenching habe ich nicht nachvollziehen können. Die meisten Kommunen dürften doch Bürgersteige haben, oder?

  • gponner
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    • 5. Oktober 2026 um 09:12
    • #417

    Die DIN regelt im übrigen nur die Ausführung des Bauverfahrens!! Der Hauptgrund der Abneigung der Kommunen bei der mindertiefen Verlegung liegt in der Haftung. Seit quasi Jahrhunderten liegen alle Versorgungsleitungen in einer Tiefe von 0,6 - 1,2 m im Bürgersteig. Alle kennen das, wissen das und stellen sich bei Bauarbeiten drauf ein.

    Bei mindertiefer Verlegung muss man drum herum graben, was später keiner bezahlt UND vor allem entstehen Beschädigungsrisiken sowie ein erheblicher Mehraufwand schon bei Ausbesserungen/Modernisierungen der Gehwegoberflächen. 20-30 cm ist noch nichtmal unter der Schottertagschicht. Darauf hat keine Gemeinde, und letztlich der Steuerzahler, Lust!!

    Man kann es drehen und wenden wie man will, eine Verlegungskostenstruktur wie in Spanien, Portugal, Madeira oder wo auch immer mit ähnlicher Verlegeweise, lässt sich nur realisieren, wenn man auch so verlegt wie dort. Selbst in Frankreich wird fast alles ausserhalb der dichter besiedelten Kernstädte als Oberleitung gelegt. Und wenn du einen Kabelkanal in einem Mehrfamilienhaus willst, lachen die sich tot ...

  • pufferueberlauf
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    • 5. Oktober 2026 um 09:21
    • #418
    Zitat von gponner

    Bei mindertiefer Verlegung muss man drum herum graben, was später keiner bezahlt UND vor allem entstehen Beschädigungsrisiken sowie ein erheblicher Mehraufwand schon bei Ausbesserungen/Modernisierungen der Gehwegoberflächen. 20-30 cm ist noch nichtmal unter der Schottertagschicht. Darauf hat keine Gemeinde, und letztlich der Steuerzahler, Lust!!

    Nachvollziehbar, der FTTH-Ausbauer spart heute, auf Kosten der Zukunft und der Allgemeinheit...

    Zitat von gponner

    Man kann es drehen und wenden wie man will, eine Verlegungskostenstruktur wie in Spanien, Portugal, Madeira oder wo auch immer mit ähnlicher Verlegeweise, lässt sich nur realisieren, wenn man auch so verlegt wie dort.

    Ich haette nichts gegen Masten, die gab es in meiner Jugend in der Kleinstadt noch... aber Masten sind halt bei uns kaum durch zusetzen, wenn sie nicht bereits vorhanden sind... (Und Masten und Luftkabel sparen auch heute auf Kosten der Zukunft, Masten muessen kontrolliert und ausgetauscht werden und auch Luftkabel halten wohl weniger lange als Erdkabel, was Leerrohre an Masten angeht, cleverer Ansatz, aber mMn. gibt es da noch keine belastbaren Zahlen wie lange die nutzbar bleiben...)

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    • 5. Oktober 2026 um 09:21
    • #419

    ich habe zu den Kosteneinschätzungen Folgendes gefunden:

    Internet per Glasfaser: Warum du mit einem Anschluss 4.000 Euro sparst
    Wenn bei dir ein Glasfaser-Anschluss gebaut wird, entstehen enorme Kosten. Zumeist aber nur für den Anbieter.
    www.inside-digital.de

    600 bis 1.350 Euro netto bis vor die Tür

    der Hausstich kostet zwischen 700 und 1.500 Euro pro Anschluss(je nach Grundstückslage variieren die Kosten

    dann kostet NE4 noch laut BREKO 300 bis 1.500 Euro

    also gesamt ca. 1600€ bis 4350€ je Anschluss

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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    BlackMage2
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    • 5. Oktober 2026 um 09:27
    • #420
    Zitat von gponner

    Man kann es drehen und wenden wie man will, eine Verlegungskostenstruktur wie in Spanien, Portugal, Madeira oder wo auch immer mit ähnlicher Verlegeweise, lässt sich nur realisieren, wenn man auch so verlegt wie dort. Selbst in Frankreich wird fast alles ausserhalb der dichter besiedelten Kernstädte als Oberleitung gelegt. Und wenn du einen Kabelkanal in einem Mehrfamilienhaus willst, lachen die sich tot ...

    also in meinem MFH wurde ein Kabelkanal im Treppenhaus verlegt, allerdings nur für Strom, die Glasfasersteigleitung wurde seperat im stillgelegten Schornstein verlegt

    faire Internetpreise für Glasfaser sind für mich:

    35€ max. für 1Gbit

    60-90€ max. für 10Gbit(also etwa 8,5 Gbit/s)

    Das sind realistische Preise die genau dem EU-Durchschnitt entsprechen.

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