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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 11:08
    • #161
    Zitat von BlackMage2

    ja, das mag sein. aber so schnell bis an die 60% zu kommen, heißt ja nicht das es so schnell weitergeht. ich bin da sehr skeptisch

    Nun ja, die DSL-Daemmerung wird kommen... das wird die Situation halt aendern. Spaetestens wenn die DSL-Nutzer feststellen, dass weder Kabel- noch Mobilfunknetze darauf vorbereitet sind zusaetzlich Millionen an Nutzern zu versorgen. Aber bis dahin vergeht noch etwas Zeit und die Aufregung auf etwas neues umsteigen zu sollen/muessen wird sich mMn. etwas gelegt haben.

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    • 28. September 2026 um 11:11
    • #162
    Zitat von Phino

    Das ist albern. Wir hatten schon vor über 10 Jahren ein 10 GBit GF symmetrisch im Betrieb.

    ich meine was der Markt für jeden einheitlich bundesweit zur Verfügung stellt. das ist oft nur 1G im Down und 500M im Up maximal, egal welche Technik verwendet wird

    und das wird als Median gesehen und alles darüber muss extra teuer vermarktet werden und gilt sowieso als Sonderlösung, weil es "ehh keiner braucht"

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    BlackMage2
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    • 28. September 2026 um 11:17
    • #163
    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, die DSL-Daemmerung wird kommen... das wird die Situation halt aendern. Spaetestens wenn die DSL-Nutzer feststellen, dass weder Kabel- noch Mobilfunknetze darauf vorbereitet sind zusaetzlich Millionen an Nutzern zu versorgen. Aber bis dahin vergeht noch etwas Zeit und die Aufregung auf etwas neues umsteigen zu sollen/muessen wird sich mMn. etwas gelegt haben.

    naja Kabel kann ja noch eine höhere Kapazität kriegen, bei DSL ist die grenze schon erreicht, das kann nur noch beschleunigt werden bei Verwendung von g.fast aber bei g.fast wird fttb verwendet und das lohnt sich nicht mehr zu bauen, weil man dann ja auch einfach direkt ftth bauen kann

    ist halt die Frage in wie weit es sich bei Kabel(DOCSIS) noch rechnet bevor der Ausstieg kommt

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 11:20
    • #164
    Zitat von BlackMage2

    ich meine was der Markt für jeden einheitlich bundesweit zur Verfügung stellt. das ist oft nur 1G im Down und 500M im Up maximal, egal welche Technik verwendet wird

    Das gilt fuer den Massenmarkt, aber vor 10 Jahren waren dedizierte symmetrische 10G so wenig ein Massenmarktprodukt wie heute...

    Zitat von BlackMage2

    und das wird als Median gesehen

    Der Median ist das 50%il, unklar warum ein ISP seinen breitesten Tarif als Median ansehen sollte?

    Zitat von BlackMage2

    und alles darüber muss extra teuer vermarktet werden

    Jain, ein ISP will halt (wie andere Anbieter auch) fuer jeden Geldbeutel ein Produkt anbieten, also teure ebenso wie guenstige (wobei sich auch "guenstig" noch rechnen muss).

    Zitat von BlackMage2

    und gilt sowieso als Sonderlösung, weil es "ehh keiner braucht"

    MMn. ein Missverstaendnis, ISPs wollen schon auch ihre teuersten Tarife an den Kunden bringen, aber oft duerfte sich ein teurer Halo-Tarif schon dadurch rechnen, dass dessen Existenz Kunden von der Einstiegsklasse in die Mittelklasse steuert. Gerade wenn man den eigenen Bedarf gar nicht genau Quantisieren kann liegt die Versuchung nahe einfach einen Tarif aus der Mitte zu waehlen, und der ist halt attraktiver wenn preislich ein deutlicher Abstand zur Halo-Klasse besteht.

  • Phino
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    • 28. September 2026 um 11:21
    • #165
    Zitat von BlackMage2

    ich meine was der Markt für jeden einheitlich bundesweit zur Verfügung stellt. das ist oft nur 1G im Down und 500M im Up maximal, egal welche Technik verwendet wird

    und das wird als Median gesehen und alles darüber muss extra teuer vermarktet werden und gilt sowieso als Sonderlösung, weil es "ehh keiner braucht"

    Ja und, dies ist doch am Markt orientiert. Die meisten nehmen doch eher was wie 250/100 und sind damit meistens noch über ihrem tatsächlichen Bedarf. Warum sollte ein Netzbetreiber da aufrüsten, außer aus Prestigegründen? Die betreiben da hinreichend Marktanalyse und bauen für die breite Masse.

  • Funker
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    • 28. September 2026 um 11:26
    • #166
    Zitat von Phino

    Ja und, dies ist doch am Markt orientiert. Die meisten nehmen doch eher was wie 250/100 und sind damit meistens noch über ihrem tatsächlichen Bedarf. Warum sollte ein Netzbetreiber da aufrüsten, außer aus Prestigegründen? Die betreiben da hinreichend Marktanalyse und bauen für die breite Masse.

    Na um wie anderswo die Durchschnittspreise zu erhöhen. Beispiel:

    Zitat von aus einem anderen Preiserhöhungsthread

    Ich bin bei 1&1 seit über 10 Jahren Kunde und habe noch nie den Bestandstarif gezahlt. Derzeit für DSL 250 EUR 19,99 statt EUR 49,99. Man muss nur wissen, wie man das anstellt ...

    Da ist er wieder, der realistische Marktpreis...

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 11:28
    • #167
    Zitat von BlackMage2

    naja Kabel kann ja noch eine höhere Kapazität kriegen,

    Dafuer muessten die Kabelanbieter halt Geld in die Hand nehmen, und weder Vodafone noch TeleColumbus scheinen das aktuell zu planen. Beide sind statt dessen dabei (bzw. hatten geplant) die eigenen Netze durch FTTH zu ueberbauen.

    Zitat von BlackMage2

    bei DSL ist die grenze schon erreicht,

    Aktuell ist bei VDSL2 bei 250-300 Ende, das ist wahr. Da der beliebteste Tarif jedoch der 100er zu sein scheint gibt es fuer viele wohl auch bei DSL noch ein bisher nicht genutztes Kapazitaetsupgrade (zumindest theoretisch, diie Telekom sagt zwar, dass ca. 30 Millioen Anschluesse DSL250 buchen koennte, schweigt sich aber aus ob sie tatsaechlich >= 30 Millionn Supervektoring-Ports verbaut hat).

    Zitat von BlackMage2

    das kann nur noch beschleunigt werden bei Verwendung von g.fast aber bei g.fast wird fttb verwendet und das lohnt sich nicht mehr zu bauen, weil man dann ja auch einfach direkt ftth bauen kann

    In der Tat ist FTTB eher eine Brueckenloesung, als eine Dauerloesung.

    Zitat von BlackMage2

    ist halt die Frage in wie weit es sich bei Kabel(DOCSIS) noch rechnet bevor der Ausstieg kommt

    Gute Frage, theoretisch gaebe es da mehrere Optionen, die allerdings alle Tausch von Hardware im Feld benoetigen wuerden (Hardware die bei uns wohl oft kurzsichtigerweise im Boden vergraben wurde). Und bisher machen sich VF und TC da einen schlanken Fuss. Daher sehe ich bei Kabel erstmal keine grossen Spruenge (ist ja auch nicht notwendig).

  • Funker
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    • 28. September 2026 um 11:36
    • #168
    Zitat von pufferueberlauf

    theoretisch gaebe es da mehrere Optionen, die allerdings alle Tausch von Hardware im Feld benoetigen wuerden (Hardware die bei uns wohl oft kurzsichtigerweise im Boden vergraben wurde).

    Also wieder Pfadabhängigkeit mit einer Kette von Fehlentscheidungen.

    Das bestimmt dann letztlich auch, wo eine Volkswirtschaft insgesamt landet.

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    Thomas1978
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    • 28. September 2026 um 11:39
    • #169
    Zitat von Phino

    Die meisten nehmen doch eher was wie 250/100 und sind damit meistens noch über ihrem tatsächlichen Bedarf.

    Passend dazu und zum eigentlichen Threadthema ein Beispiel aus erster Hand, was Open Access für den Kunden bedeuten kann:

    Mein Vater wohnt zwei Straßen von mir entfernt, also im selben Westconnect-Netz wie ich. Letzte Woche haben wir für ihn bei 1&1 einen 100er-Glasfasertarif gebucht, damals noch mit 75 MBit/s im Upload. Diese Woche hat 1&1 die Tarife umgestellt, und im selben Netz gibt es jetzt nur noch:

    • Glasfaser 50: 50/20
    • Glasfaser 100: 100/50
    • Glasfaser 250: 250/50
    • Glasfaser 500: 500/100
    • Glasfaser 1000: 1000/200

    Einen 250/100 gibt es bei 1&1 hier also gar nicht mehr, der 250er hat nur noch ein Fünftel im Upload.

    Damit liegen die Geschwindigkeiten stellenweise sogar unter den Geschwindigkeiten im Kabelnetz von Vodafone.

    Zum Vergleich: Ich selbst habe über E.ON (Westconnect) 1000/500, und Helinet/Hamcom, die sich ebenfalls bei Westconnect eingekauft haben, bietet dieselben Profile an wie E.ON. Technisch gibt das Netz also deutlich mehr her – die niedrigen Upload-Werte sind eine Entscheidung von 1&1.

    Warum, kann ich nur vermuten: Entweder sind die Vorleistungsentgelte nach Profil gestaffelt und 1&1 kauft die günstigeren ein, oder 1&1 hält seine bundesweit einheitlichen Tarife am kleinsten gemeinsamen Nenner aller Partnernetze fest. So oder so zeigt es, dass beim Open Access nicht unbedingt das Netz den Upload begrenzt, sondern das Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters.

    Quelle:

    Neue Vodafone-Tarife: Kabel-Internet wird schneller
    Vodafone bietet ab 29. Januar neue Kabel-Internet-Tarife mit höheren Datenübertragungsgeschwindigkeiten an.
    www.teltarif.de

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4 und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+, MikroTik CRS305-1G-4S+IN, ASUS QG-U1080

    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas1978 (28. September 2026 um 11:46) aus folgendem Grund: Quelle Vodafone nachgereicht.

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 11:39
    • #170
    Zitat von Funker

    Na um wie anderswo die Durchschnittspreise zu erhöhen.

    Weiss nicht ob Du mitbekommen hast, dass quasi alle ISP in den letzten Jahren auch die Bestandstarife angehoben haben... d.h. dafuer braucht es keine Investition in neue Technik.

    Zitat von Funker

    Da ist er wieder, der realistische Marktpreis...

    klingt eher wie ein Minimalpreis fuer mich... getragen durch die Masse derer die die Standardpreise zahlen. Ob man das Marktpreis nennen will oder fuer wie realistisch man es haelt, dass der Anbieter diesen Preis allen seinen Kunden anbieten wuerde muss jeder selber wissen.

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    • 28. September 2026 um 11:39
    • #171
    Zitat von Funker

    Na um wie anderswo die Durchschnittspreise zu erhöhen. Beispiel:

    Da ist er wieder, der realistische Marktpreis...

    ja, puh wenn man unbedingt zu 1&1 will ist das sicher möglich, aber man muss bedenken, es gibt auch andere Drillisch Anbieter die es so schon so billig anbieten(bei exakt gleichem Service)

    nur man bekommt man vllt. nicht so viele Angebote von denen weil ein unbekannter Drillisch Anbieter in der Regel weniger Aufmerksamkiet bekommt als bspw. 1&1, und 1&1 so durch die Maße bessere Angebote platzieren kann, die sich auch noch am Ende rechnen

    1&1 ist halt für den Massenmarkt gemacht, während andere Anbieter nur was für Kenner sind

  • Edding
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    • 28. September 2026 um 11:51
    • #172
    Zitat von BlackMage2

    nein, Deutschland ist einfach noch nicht bereit dafür um faire Preise für FTTH zu machen

    Es wird niemals faire Preise in Deutschland geben.
    Sie predigen immer wieder Gebetsmühlen artig die Tiefbaukosten für eine starke Preis pro Mbit Tarifierung.

    Das ganze hatten wir aber schon in den abbezahlten CuDa und Coax Netzen schon.
    Es wird bei FTTH nur adaptiert weil BSA ein äußerst lukratives Geschäft ist.
    FTTH kann die früchte nur noch nicht so richtig ernten, weil oft noch DSL50+ verfügbar ist, aber die Kartelle machen ja druck das zu ändern.

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    • 28. September 2026 um 11:54
    • #173

    bei meinem Vater wurde bspw. Glasfaser mit einem regionalem Anbieter ausgebaut, (1000Mbit/s Tarif für 68€ mtl. 19,95€ im erstem Jahr), aber für meinen Vater kommt nur der Einsteiger Tarif in Frage, 300 Mbit/s auch 19,95 € mtl. aber für 47,95 € ab dem 13. Monat)
    er nimmt aber weiterhin den 16Mbit DSL-Tarif bei 1&1 für 34,99€ weil es der günstigste Internettarif da ist(es ist auch 16MBit die maximale Geschwindigkeit die in seinem Gebiet bei DSL erreicht werden kann) und er sowieso nicht mehr braucht, wäre ein teurerer Tarif Quatsch, weil er es sowieso nicht nutzen würde, aber er hat halt für die Zukunftsfähigkeit FTTH ausbauen lassen

  • Edding
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    • 28. September 2026 um 11:55
    • #174
    Zitat von Thomas1978

    Warum, kann ich nur vermuten: Entweder sind die Vorleistungsentgelte nach Profil gestaffelt und 1&1 kauft die günstigeren ein

    Das nennt man, ein Opfer eines falschen, offenen Glasfasernetzes zu sein - sogenanntes Bitstrom.

  • Phino
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    • 28. September 2026 um 11:56
    • #175

    Thomas1978 1&1 ist ein Billiganbieter mit »besonderen« Ansprüchen, wie auch im Mobilfunk. Der Laden ist nun wirklich kein guter ISP mit seiner marktschreierischen Werbung. Dafür wird er ja oft genug erfolgreich abgemahnt.

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    • 28. September 2026 um 12:02
    • #176
    Zitat von Phino

    Thomas1978 1&1 ist ein Billiganbieter mit »besonderen« Ansprüchen, wie auch im Mobilfunk. Der Laden ist nun wirklich kein guter ISP mit seiner marktschreierischen Werbung. Dafür wird er ja oft genug erfolgreich abgemahnt.

    1&1 ist nicht schlechter als andere Anbieter, ich verstehe nicht was mit »besonderen« Ansprüchen gemeint ist? oft gibt es da auch keine andere Wahl, wenn man in einem Gebiet wohnt was wirklich DSL-technisch nicht gut ausgebaut ist und man keinen teuren FTTH Tarif will

    aber 1&1 bietet genau so auch DSL250 in anderen Telekom-Gebieten an oder FTTH bis 1G bei ausgebauten Telekom-Gebieten bei Zusammenarbeit mit dem entsprechendem Netzbetreiber

  • Funker
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    • 28. September 2026 um 12:02
    • #177
    Zitat von pufferueberlauf

    Eine Konsequenz dieses Verhaltens waere eine Abnahme der Anzahl der Festnetzsnschluesse und eine Zunahme der ueber den Mobilfunk umgesetzten Daten (bzw. Wachstum der FWA Anschluesse).

    Wieso sollte es bei einer Neugründung von Einpersonen-Haushalten zu einer Abnahme von Festnetzanschlüssen kommen? Kündigt der Erstbezug im Neubau dann erst mal den Festnetzanschluss, oder wie soll das laufen? Auch der alte Anschluss wird auch nicht gekündigt, schließlich hat dort nur die Anzahl der Haushaltsmitglieder abgenommen.

    Und warum sollten Millionen von Rentnern, die inzwischen aus Langeweile das Internet vollschreiben, plötzlich ihren Mietvertrag für das BUNDESPOST-Telefon kündigen? Das haben sie auch bisher nicht getan, solche Verträge enden regelmäßig mit dem Ableben des Vertragsinhabers. Und das dauert noch etwas.

    Wie kann man denn bitte die Zunahme von Einpersonenhaushalten als positives Signal für den Festnetzmarkt werten? Festnetzanschlüsse für Einpersonenhaushalte sind wirtschaftlich unsinnig, wenn das Smartphone der einzige Bildschirm ist und bereits mit 70-300 GB Datenvolumen versorgt ist.

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    • 28. September 2026 um 12:03
    • #178
    Zitat von Edding

    Es wird niemals faire Preise in Deutschland geben.

    Haengt vermutlich von Deiner Definition von "fair" ab.

    Zitat von Edding

    Sie predigen immer wieder Gebetsmühlen artig die Tiefbaukosten für eine starke Preis pro Mbit Tarifierung.

    Mit "Sie" meinst Du bestimmt auch mich. Klsr, wenn ein Anschluss im Mittel 3000-4000 Euro kostet im vergleich zu ca. 600 in Frankreich, dann schraenkt das schon ein wieviel Preisspielraum ein ISP hat. Und Preise nach Kapazitaet zu staffeln wird von sehr vielen ISP gemacht, die ISP ohne solche Tarife sind eher die Ausnahme, nicht die Regel. Und das macht ja auch Sinn, zum einen kostet es mehr einen Anschluss mit hoeherer Kapazitaet bereitzustellen (wenn man das Angebot ernst nimmt und das ganze Netz entsprechend dimensioniert), zum anderen hat hoehere Kapazitsaet fuer die Endsbnutzer auch einen hoeheren Nutzwert (wobei der Grenznutzen weiterer Kapazitaet mit hoeherer Basiskapazitaet abnimmt). Anders gesagt, selbst Du findest mehr Kapazitaet attraktiver, als weniger Kapazitaet, nur willst Du dafuer keinen Aufpreis zahlen. Dein gutes Recht, Dein Anschluss, Deine Entscheidung. Nur ist es mMn. wenig glaubwuerding wie Du daraus Deinem ISP einen Strick drehen willst fuer attraktivere Tarife mit hoeheren Produktions-Kosten auch einen hoeheren Preis zu fordern?

    Zitat von Edding

    Das ganze hatten wir aber schon in den abbezahlten CuDa und Coax Netzen schon.
    Es wird bei FTTH nur adaptiert weil BSA ein äußerst lukratives Geschäft ist.

    Oh, BSA ist lukrativer als Dark-Fibervermietung... i.d.R. je hoeher die Schicht liegt auf der eine Vorleistung erbracht wird, desto hoeher der Anteil des Endpreises der dafuer verlangt werden kann. Aus Sicht eines ausbaiuenden Unternehmens ist es daher attraktiv nur BSA anzubieten. Ob das "aeusserst lukrativ" ist ist eine andere Frage.

    Zitat von Edding

    FTTH kann die früchte nur noch nicht so richtig ernten, weil oft noch DSL50+ verfügbar ist, aber die Kartelle machen ja druck das zu ändern.

    Welche Kartelle? Die DSL-Daemmerung kommt von alleine. Die Frage ist da nur, wollen wir bis dahin die FTTH-Netze als Ersatz fertig haben, oder wollen wir uns darueber was nach DSL kommen soll erst Gedanken machen, wenn DSL abgeschaltet wird?

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    pufferueberlauf
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    • 28. September 2026 um 12:04
    • #179
    Zitat von BlackMage2

    wäre ein teurerer Tarif Quatsch, weil er es sowieso nicht nutzen würde, aber er hat halt für die Zukunftsfähigkeit FTTH ausbauen lassen

    Dann hat er fuer die kommende DSL-Daemmerung alles richtig gemacht.

  • Phino
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    • 28. September 2026 um 12:06
    • #180
    Zitat von BlackMage2

    1&1 ist nicht schlechter als andere Anbieter, ich verstehe nicht was mit »besonderen« Ansprüchen gemeint ist? oft gibt es da auch keine andere Wahl, wenn man in einem Gebiet wohnt was wirklich DSL-technisch nicht gut ausgebaut ist und man keinen teuren FTTH Tarif will

    aber 1&1 bietet genau so auch DSL250 in anderen Telekom-Gebieten an oder FTTH bis 1G bei ausgebauten Telekom-Gebieten bei Zusammenarbeit mit dem entsprechendem Netzbetreiber

    Also mit den Angeboten:

    • Glasfaser 50: 50/20
    • Glasfaser 100: 100/50
    • Glasfaser 250: 250/50
    • Glasfaser 500: 500/100
    • Glasfaser 1000: 1000/200

    sind sie schon schlechter als die anderen Gf‑ISP? Also BILLIGER/besonders.

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