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OpenAccess Entgelte Vorschlag der BNetzA

  • pufferueberlauf
  • 23. September 2026 um 16:30
  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 11:51
    • #61
    Zitat von Phino

    Dann müssen wir nicht immer wieder unklare Aussagen von dir für andere Forumsmitglieder klarstellen.

    Na ja, da gibt es auch keinen Zwang, wir koennen Posts auch einfach ignorieren oder unkommentiert lassen :)

  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 12:34
    • #62
    Zitat von pufferueberlauf

    Wie gesagt, Dein gutes Recht, aber grinsen muss ich trotzdem ;)

    das habe ich schon verstanden, aber ich verstehe nicht warum das so gut funktioniert?


    GPON mit 1Gbit rentiert sich einfach für mich nicht, vllt. aber XGS-PON wenn die Preise nicht all zu hoch sind.

    bei höheren Tarifen geht die Mehrleistung nicht 1zu1 im Preis mit hoch, also d.h. man bekommt mehr MBit/s für denselben Preis. bei Glasfaser zahlt man für den Aufbau der Technik teuer mit


    um es nochmal an meinem Beispiel zu präzisieren:

    • 250 Mbits kosten ca. 30€ Monat bei DSL.
    • 1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei VF Kabel ca. 60€ im Monat (also 4-fache Leistung für etwa den doppelten Preis)(und 9 Monate bekomme ich auch mit 20€ mtl. rabattiert)
    • 1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei der Telekom ab dem 4. Monat 70,95€ im Monat(also nur mickrige 3 Monate rabattiert, wenn denn schon mit Rabatten gearbeitet wird..)

    abgesehen davon bekomme ich bei VF Kabel zusätzlich noch TV, dann muss ich da keinen extra Dienst dazubuchen, auch en großer Vorteil, und ich habe keine Zusatzkosten durch einen TV-Streaming Dienst mehr

  • Edding
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    • 27. September 2026 um 12:35
    • #63
    Zitat von mbo77

    2007 habe ich in der Slowakei die ersten Glasfaser-Anschlüsse gesehen. Da wurden dem Kunden 30 Mbps verkauft, obwohl natürlich schon problemlos 1 Gbps möglich gewesen wäre.

    Jaa 2007!!! da hatte z.b. der decix noch 1G und 10G ports hauptsächlich und Datenraten um die ~200Gbit/s.

    1G war da noch ne teure Angelegenheit, von Transit wollen wir erst gar nicht anfangen.

    Wir haben fast 20 Jahre später nur falls du das nicht gemerkt hast.

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  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 12:42
    • #64
    Zitat von Edding

    Jaa 2007!!! da hatte z.b. der decix noch 1G und 10G ports hauptsächlich und Datenraten um die ~200Gbit/s.

    1G war da noch ne teure Angelegenheit, von Transit wollen wir erst gar nicht anfangen.

    Wir haben fast 20 Jahre später nur falls du das nicht gemerkt hast.

    mach dir nichts draus, es gibt ja auch noch Leute die leben im hier und jetzt und müssen nicht mit ihren Erfahrungen angeben, was das Ausland vor 20 Jahren schon hatte(ist jetzt auch nicht wirklich relevant, höchstens als Anekdote zum Schmunzeln).

  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 12:59
    • #65
    Zitat von BlackMage2

    das habe ich schon verstanden, aber ich verstehe nicht warum das so gut funktioniert?

    Weil die Diskrepanz zwischen dem was Du tust und dem was Du sagst da offensichtlich ist...

    Zitat von BlackMage2

    GPON mit 1Gbit rentiert sich einfach für mich nicht, vllt. aber XGS-PON wenn die Preise nicht all zu hoch sind.

    Das ist wie gesagt Deine Entscheidung, aber vielleicht dann den Ball flacher halten was "Sprueche" angeht bezueglich was an Kapazitaetsversorgung essentiell sein soll?

    Zitat von BlackMage2

    bei höheren Tarifen geht die Mehrleistung nicht 1zu1 im Preis mit hoch, also d.h. man bekommt mehr MBit/s für denselben Preis.

    Zum einen hat das mit der Kostenstruktur zu tun (bzw. der ueblichen Art die Kosten zu verteilen) da gibt es fixe und variable Kosten pro Anschluss, und zusaetzlich skalieren auch die Preise fuer Transit und Peeringports meist sub-linear. Und, ebenso wichtig, fuer Endskunden nimmt der Grenznutzen (und damit die Zahlungsbereitschaft) von mehr Zusatzkapazitaet mit steigender Basiskapazitaet ab.

    Zitat von BlackMage2

    bei Glasfaser zahlt man für den Aufbau der Technik teuer mit

    Na ja, irgendwie muss die Investition halt finanziert werden, und bei dem von der BRD gewaehlten Modell eines hauptaechlich privatwirtschaftlich finanzierten FTTH-Ausbaus, halt direkter aus der Hand der Nutzer. Aber auch bei der Alternative, also staatlicher Finanzierung muesste der Steuerzahler das zumindest vorstrecken...

    Zitat von BlackMage2

    um es nochmal an meinem Beispiel zu präzisieren:

    250 Mbits kosten ca. 30€ Monat bei DSL.
    1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei VF Kabel ca. 60€ im Monat (also 4-fache Leistung für etwa den doppelten Preis)(und 9 Monate bekomme ich auch mit 20€ mtl. rabattiert)
    1.000 Mbit/s (4-fache Leistung!) kosten bei der Telekom ab dem 4. Monat 70,95€ im Monat(also nur mickrige 3 Monate rabattiert, wenn denn schon mit Rabatten gearbeitet wird..)

    Lass uns, in Angesicht Deines vorgebrachten BackUp-Anwendungsfalls, doch mal realistisch rechnen und vergleichen (da inzwischen alle Anbieter unabhaengig der Technik so ueberprovisionieren, dass ca. 10-20% weniger Durchsatz versprochen als geschaltet wird, koennen wir das ignorieren und uns auf die nominellen Raten beschraenken):

    • DSL250: (250+40)) = 290 Mbps fuer 30 Euro: 290/30 = 9.7 Mbps/Euro
    • Kabel1000: (1000+75)) = 1075 Mbps fuer 60 Euro: 1075/60 = 17.97 Mbps/Euro
      1075/290 = 3.7, kann man auf 4 aufrunden
    • FTTH1000: (1000+500) = 1500 Mbps fuer 71 Euro: 1500/71 = 21.13 Mbps/Euro
      1500/290 = 5.2 kann man auf 5 abrunden...

    Sieht fuer mich so aus als waere FTTH1000 eigentlich das guenstigste Angebot, gerade wenn man mit upload-lastigen Anwendungen liegaeugelt.

    Zitat von BlackMage2

    abgesehen davon bekomme ich bei VF Kabel zusätzlich noch TV, dann muss ich da keinen extra Dienst dazubuchen, auch en großer Vorteil, und ich habe keine Zusatzkosten durch einen TV-Streaming Dienst mehr

    Nun ja, ich bekomme das TV das ich auch nutze ueber das Internet, ohne Zusatzkosten, ÖRR halt, aber den PRR vermisse ich nicht sonderlich.
    Wie gesagt, Dein gutes Recht Dir auszusuchen welchen Tarif Du buchst, aber halt auch lustig mit anzusehen welche argumentativen Verrenkungen Du da machen musst um FTTH zu vermeiden.

  • mbo77
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    • 27. September 2026 um 13:03
    • #66
    Zitat von Edding

    Jaa 2007!!! da hatte z.b. der decix noch 1G und 10G ports hauptsächlich und Datenraten um die ~200Gbit/s.

    1G war da noch ne teure Angelegenheit, von Transit wollen wir erst gar nicht anfangen.

    Wir haben fast 20 Jahre später nur falls du das nicht gemerkt hast.

    Perfekt, das passt doch. Heute haben wir ein Vielfaches an Bandbreiten, weit über dem, was der Bürger haben möchte. Und die Statistiken deuten bereits an, dass der Bandbreitenbedarf nur noch durch TV getrieben wird (Magenta TV ist mittlerweile die App mit der größten Datennutzung im Telekom-Netz).

    Da wären die Anbieter ja doof, wenn sie ihre Entwicklungsmöglichkeiten verballern würden. Das haben weder die Anbieter in SK weder damals noch heute getan. Und in D folgt man dem gleichen Zyklus.

    FR und ES sind uns in der Marktentwicklung einige Jahre voraus. Da ist kein Anbieter mit 1G oder 8G gleich an die Spitze der technischen Möglichkeiten gegangen (30 Mbps war der Einstieg). In Deutschland startete man zur gleichen Zeit, aber vor allem die Telekom ist 2011/12 mit dem Ausbau gescheitert. Danach floss das Geld zwar weiterhin in die Glasfaser, aber nur noch in FTTC, sodass man mit dem verfügbaren Mitteln erheblich mehr Haushalte versorgen konnte. Alle Merkel-Kabinette haben das verbockt, neben sehr vielen anderen Problemen, die vor allem einen CxU-Stempel tragen.

    Und bei uns werden sich nun auch nach und nach die Bandbreiten hochschrauben. So wie wir es seit Jahrzehnten beobachten, egal, wie die Zugangstechnik heißt (siehe T-DSL 768, T-DSL 2000 etc).

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  • mbo77
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    • 27. September 2026 um 13:05
    • #67
    Zitat von BlackMage2

    abgesehen davon bekomme ich bei VF Kabel zusätzlich noch TV, dann muss ich da keinen extra Dienst dazubuchen, auch en großer Vorteil, und ich habe keine Zusatzkosten durch einen TV-Streaming Dienst mehr

    Ein sterbendes System. Weder im Kabel noch per Satellit wird das überleben.

  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 13:21
    • #68
    Zitat von BlackMage2

    es gibt ja auch noch Leute die leben im hier und jetzt und müssen nicht mit ihren Erfahrungen angeben, was das Ausland vor 20 Jahren schon hatte

    Ist das denn so viel anders als immer damit "anzugeben"^W^W und immer wieder zu reportieren was das Ausland heute hat? ;)

  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 13:27
    • #69
    Zitat von mbo77

    Ein sterbendes System. Weder im Kabel noch per Satellit wird das überleben.

    mag sein, aber das ist irrelevant. wichtig ist was sich im hier und jetzt abspielt


    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, ich bekomme das TV das ich auch nutze ueber das Internet, ohne Zusatzkosten, ÖRR halt, aber den PRR vermisse ich nicht sonderlich.

    dann ist das bei dir anders, ansonsten nutze ich halt waipu über ein günstiges 6 Monats angebot, ist auch nur ein wenig teurer; aber wenn ich das bei Vodafone für einen geringen Aufpreis mit dazu kriege, warum dann nicht?

    wie gesagt Glasfaser ist mir da einfach zu teuer, für den geringen Mehrnutzen (ich habe sowieso SBCs die über Nacht vollautomatisiert hochladen)

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  • mbo77
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    • 27. September 2026 um 13:28
    • #70
    Zitat von BlackMage2

    es gibt ja auch noch Leute die leben im hier und jetzt und müssen nicht mit ihren Erfahrungen angeben, was das Ausland vor 20 Jahren schon hatte

    Schmunzeln muss ich eher, dass du denkst, dass ich damit "angeben" möchte. Womit überhaupt?

    Es ist nur ein weiteres Beispiel, wie sich ein Markt entwickelt. Da wird nicht primär oder ausschließlich von den technischen Möglichkeiten getrieben. Die verstehst du aber offensichtlich nicht.

    Und damit lasse ich dich jetzt allein. Nach eigener Beurteilung bist du ja Profi/Experte für irgendwas, da sollte sich das für dich einfach erschließen.

  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 13:40
    • #71
    Zitat von BlackMage2

    wie gesagt Glasfaser ist mir da einfach zu teuer,

    Deine Entscheidung. Alle anderen Endkunden treffen halt ihre eigenen Entscheidungen, basierend auf dem was sie als ihren individuellen Bedarf ansehen. D.h. Du solltest eher nicht darauf hoffen, dass andere ueber Ihr Tarifwahlverhalten Deine erhoffte schnelle XGSPON+ Zukunft ermoeglichen werden (in dem sie einen beschleunigten Roll-Out wirtschaftlich attraktiv machen).

    Zitat von BlackMage2

    für den geringen Mehrnutzen (ich habe sowieso SBCs die über Nacht vollautomatisiert hochladen)

    Damit ist dann Dein BackUp-Argument fuer einen beschleunigten XGS-Roll-Out hoffentlich Geschichte, geringer Mehrnutzen und so. Aber das erschien mir eh immer etwas konstruiert.

  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 14:30
    • #72
    Zitat von pufferueberlauf

    Deine Entscheidung. Alle anderen Endkunden treffen halt ihre eigenen Entscheidungen, basierend auf dem was sie als ihren individuellen Bedarf ansehen. D.h. Du solltest eher nicht darauf hoffen, dass andere ueber Ihr Tarifwahlverhalten Deine erhoffte schnelle XGSPON+ Zukunft ermoeglichen werden (in dem sie einen beschleunigten Roll-Out wirtschaftlich attraktiv machen).

    Damit ist dann Dein BackUp-Argument fuer einen beschleunigten XGS-Roll-Out hoffentlich Geschichte, geringer Mehrnutzen und so. Aber das erschien mir eh immer etwas konstruiert.

    Wie bitte? HDD Backups in Clouds machen zu können wäre schön, aber zu den gegebenen Internetpreisen ist es einfach ein zu hoher Kostenaufschlag.

    Ich verstehe nicht was daran so schwer zu verstehen ist.

    • bis 1 gbit/s hat Kabel den besten Preis
    • erst bei 2 -10 gbit/s zeigt sich der Preisvorteil

    und da beide Technologien ja bei 1 Gbit/s feststecken(auch Kabel kann problemlos mehr, fragt sich nur zu welchen Kosten und ob es nochmal einen Ausbau zu der Kapatität bekommt)

    die Glasfaser-Technik ist einfach zu teuer, so schön "OpenAccess" bei Fiber auch sein mag, das Konzept wird sowieso nicht vollwertig umgesetzt wie bspw. Edding das richtig verstanden hat

    Es gibt halt kaum echten Preiswettbewerb nach unten.

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  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 15:17
    • #73
    Zitat von BlackMage2

    Wie bitte?

    Du hast mich verstanden... Du magst nur die Nachricht nicht hoeren..

    Zitat von BlackMage2

    HDD Backups in Clouds machen zu können wäre schön, aber zu den gegebenen Internetpreisen ist es einfach ein zu hoher Kostenaufschlag.

    Was denn nun, ist das zu teuer oder DI machst das bereits ueber Nacht vollautomatisiert? Der Anschein ist, dass das bereits mit den nominell 40 Mbps Deines aktuellen DSL-Anschlusses zu funktionieren scheint (was sich mit den Erwartungen hier im Forum deckt, inkrementelle BackUps sind so oder so eine gute Idee).

    Zitat von BlackMage2

    Ich verstehe nicht was daran so schwer zu verstehen ist.

    bis 1 gbit/s hat Kabel den besten Preis
    erst bei 2 -10 gbit/s zeigt sich der Preisvorteil

    Unklar wie Du besten Preis festlegst... FTTH1000 ist billiger pro aggregierter Bit/Sekunde, und wenn wir primaer auf den Upload schauen, ist FTTH so viel besser als DSL und Kabel, dass es schon nicht mehr lustig ist:

    • DSL250: 40/30 = 1.33 Mbps/Euro
    • Kabel1000: 75/60 = 1.25 Mbps/Euro
    • FTTH1000: 500/71 = 7.04 Mbps/Euro

    Kabel1000 ist in dieser Hinsicht sogar schlechter als DSL250, wenn auch nur knapp.

    Zitat von BlackMage2

    und da beide Technologien ja bei 1 Gbit/s feststecken(auch Kabel kann problemlos mehr, fragt sich nur zu welchen Kosten und ob es nochmal einen Ausbau zu der Kapatität bekommt)

    Irrelevant, Du kjonnat nur zwischen Produkten auswaehlen die auch verfuegbar sind (da wi Du gerade wohnst, oder wo Du bereit bist hinzuziehen).

    Zitat von BlackMage2

    die Glasfaser-Technik ist einfach zu teuer, so schön "OpenAccess" bei Fiber auch sein mag, das Konzept wird sowieso nicht vollwertig umgesetzt wie bspw. Edding das richtig verstanden hat

    Was ihr zwei Traeumer konsequent ignoriert, ist, dass ein FTTH-Netz nur gebaut wird, wenn sich das fuer die Erbauer rechnet, und weil die Ausbaukosten hierzulande hoch sind, gibt es auch wenig Preisspielraum, und egal welche Ideen man hat wie wir den Ausbau besser organisieren koennten/sollten, das wird auf absehbare Zeit so bleiben.

    Zitat von BlackMage2

    Es gibt halt kaum echten Preiswettbewerb nach unten.

    Ja, halt weil es da aktuell schlicht keine Reserven fuer gibt... Die Planungen waren fuer etwa 1000 Euro/Anschluss ausgelegt gewesen (wenn ich die angekuendigten Investitionssummen von z.B. der OXG mit der angekuendigten Zahl der geplanten Anschluesse vergleiche) die aktuellen mittleren Kosten pro Anschluss liegen eher bei 3000-4000 Euro.
    Ein Markt ist keine Zaubershow, die Unmoegliches moeglich macht, daher finde ich Euere Erwartungen an das was besserer Wettbewerb bei uns aktuell bringen koennte fuer optimistisch, bzw. fuer zu optimistisch.

  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 15:26
    • #74
    Zitat von pufferueberlauf

    DSL250: 40/30 = 1.33 Mbps/Euro
    Kabel1000: 75/60 = 1.25 Mbps/Euro
    FTTH1000: 500/71 = 7.04 Mbps/Euro

    was sind das für Rechnungen? woher kommen die beiden Zahlen da?

    bei Kabel muss man aber auch bedenken da bekommt man TV mit dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (27. September 2026 um 15:34)

  • Schnurz
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    • 27. September 2026 um 15:30
    • #75

    Schade, das niemand mal Daten der alten Post hat, was dort die Errichtung eines CuDa Anschlusses , inflationsbereinigt, im Vergleich zum FTTH Anschluß gekostet hat. Und zwar die tatsächlichen Baukosten, nicht die 65 DM Pauschale ...

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  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 15:32
    • #76
    Zitat von BlackMage2

    was sind das für Rechnungen?

    Die jeweilige Upload-Kapazitaet der 3 verschiedenen Alternativen (DSL250, Kabel1000, FTTH1000) dividiert durch den jeweiligen Preis, die Preise kommen aus Deinem Post, ich habe nur die Uploadwerte ergaenzt. Berechnet ist wieviel Mbps Du pro Euro bekommst. Diese Zahlen sind dann interessant, wenn Du fuer eine Anwendung prinzipiell maximalen Upload moechtest, was wenn ich mich recht erinnere Dein Argument fuer symmetrische 8 ("10")Gbps Tarife war, bzw. fuer den BackUp-Anwendungsfall. Allerdings ruderst Du ja seit einiger Zeit deutlich zurueck, was die Wichtigkeit solcher BackUps angeht, was man halt so macht wenn eine Nutzung nur konstruiert war um einen Wunsch nach mehr Kapazitaet zu untermauern.

  • pufferueberlauf
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    • 27. September 2026 um 15:34
    • #77
    Zitat von Schnurz

    Schade, das niemand mal Daten der alten Post hat

    Oder die Kosten/Anschluss fuer die BK-Kabel....

  • BlackMage2
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    • 27. September 2026 um 15:40
    • #78
    Zitat von pufferueberlauf

    Die jeweilige Upload-Kapazitaet der 3 verschiedenen Alternativen (DSL250, Kabel1000, FTTH1000) dividiert durch den jeweiligen Preis, die Preise kommen aus Deinem Post, ich habe nur die Uploadwerte ergaenzt. Berechnet ist wieviel Mbps Du pro Euro bekommst. Diese Zahlen sind dann interessant, wenn Du fuer eine Anwendung prinzipiell maximalen Upload moechtest, was wenn ich mich recht erinnere Dein Argument fuer symmetrische 8 ("10")Gbps Tarife war, bzw. fuer den BackUp-Anwendungsfall. Allerdings ruderst Du ja seit einiger Zeit deutlich zurueck, was die Wichtigkeit solcher BackUps angeht, was man halt so macht wenn eine Nutzung nur konstruiert war um einen Wunsch nach mehr Kapazitaet zu untermauern.

    Falsch, ich habe erkannt das es keinen Sinn macht sinnlos Geld in ein nice-to-have Feature zu investieren, wenn es eine Technologie nutzt die erst noch abbezahlt werden muss, da setze ich lieber auf alt Bewährtes was schon abbezahlt wurde

    du hast ja selber berehnet das Kabel etwas günstiger ist, auch ohne den TV-Vorteil mit einzubeziehen, das ist nämlich auch etwas wo viel zu viel Geld verschwendet wird


    nein, ich nutze wirklich intensiv Backups, das war nicht konstruiert

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  • mbo77
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    • 27. September 2026 um 15:46
    • #79

    Das was du schreibst ergibt keinerlei Sinn. Dir wurde doch gerade vorgerechnet, dass Kabel beim Upload um ein Vielfaches teurer ist. Was stimmt denn mit der Rechnung nicht?

  • HubeBube
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    • 27. September 2026 um 15:47
    • #80
    Zitat von Schnurz

    Schade, das niemand mal Daten der alten Post hat, was dort die Errichtung eines CuDa Anschlusses , inflationsbereinigt, im Vergleich zum FTTH Anschluß gekostet hat. Und zwar die tatsächlichen Baukosten, nicht die 65 DM Pauschale ...

    Da kann ich nur mit einer Gemini KI Antwort dienen, deren Echtheitsgehalt ich leider nur rudimentär prüfen kann.

    Google Search

    Umrechnet auf die heutige Kaufkraft waren Telefonanschlüsse bei der Deutschen Bundespost extrem teure Luxusgüter. Ein Neuanschluss in den 1970er-Jahren entspricht inflationsbereinigt heutigen Kosten von über 420 Euro, während die monatliche Grundgebühr zeitweise eine Kaufkraft von über 55 Euro besaß.

    Die folgende Tabelle zeigt die historischen Post-Tarife im Vergleich zu ihrem inflationsbereinigten Gegenwert in heutigen Euro (Basis: Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes hochgerechnet):

    TarifpostenHistorischer DM-PreisEpoche / JahrInflationsbereinigt heute (Euro-Kaufkraft)
    Einmalige Anschlussgebühr200,00 DM1970er Jahreca. 424,00 €
    Einmalige Anschlussgebühr200,00 DM1980er Jahreca. 257,00 €
    Monatliche Grundgebühr18,00 DM1964ca. 45,60 €
    Monatliche Grundgebühr27,00 DM1970ca. 57,20 €
    Monatliche Grundgebühr27,00 DM1980ca. 34,70 €
    Monatliche Grundgebühr27,00 DM1990ca. 27,40 €
    Kosten pro Gebühreneinheit0,23 DM (23 Pf)1980ca. 0,30 €

    Warum das Telefonieren damals ein Luxus war

    1. Der extrem teure Einstieg: Wer in ein neu gebautes Haus zog oder schlicht noch keinen Anschluss besaß, musste mit den einmaligen 200 DM (Kaufkraft damals teils wie ein halbes Monatsgehalt eines Lehrlings) tief in die Tasche greifen.
    2. Teure Ferngespräche: Da eine Gebühreneinheit (ca. 0,30 € heutiger Kaufkraft) bei weiten Inlandsgesprächen tagsüber alle paar Sekunden weiterratterte, kostete ein 10-Minuten-Gespräch von Hamburg nach München inflationsbereinigt schnell 15,00 € bis 20,00 €. Aus diesem Grund wurde in den meisten Familien traditionell erst ab 18:00 Uhr ("Mondscheintarif") oder sonntags kurz telefoniert.
    Code
    # Let's calculate inflation-adjusted values for 1970, 1980, 1990 to 2026.
    # We will use an official/standard German inflation calculator proxy or historical index data.
    # Historical CPI for Germany (Base 2015 or 2020) or purchasing power of DM.
    # Let's use a standard approximation of German inflation:
    # 1970 DM to 2026 Euro: 1 DM in 1970 is worth about ~2.20 to 2.50 Euro today? Let's be accurate.
    # Let's find historical CPI for Germany.
    # Standard Bundesbank data: 
    # 1970: ~30.0, 1980: ~52.1, 1990: ~67.5, 2000: ~82.3, 2010: ~95.0, 2020: ~105.8, 2024: ~119.0. 
    # Let's write a small script with standard historical German CPI values to get precise estimates for 2026.
    # Assuming 2026 CPI is around 123 (with ~2% inflation in 2025/2026 from 2024).
    
    cpi = {
        1964: 25.0,
        1970: 29.9,
        1980: 49.3,
        1990: 62.4,
        2026: 124.0 # Estimate for 2026 based on recent inflation
    }
    
    # 1 DM = 0.51129 Euro
    def dm_to_current_euro(amount_dm, year):
        # Convert DM to 2026 Euro via purchasing power
        # Value in 2026 = Amount_DM * (CPI_2026 / CPI_Year) / 1.95583 (to convert DM value equivalent to Euro)
        # Actually, standard way: Amount_DM / 1.95583 * (CPI_2026 / CPI_Year)
        euro_nominal = amount_dm / 1.95583
        euro_2026 = euro_nominal * (cpi[2026] / cpi[year])
        return euro_2026
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