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Bei BREKO setzt langsam Panik ein

  • belegdol
  • 5. September 2026 um 20:08
  • pufferueberlauf
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    • 10. September 2026 um 20:21
    • #201

    Wie ich schrieb, L2-BSA Kunden koennen, das, das ist Teil des Standardangebots zu L2-BSA. Wann das eingefuehrt wurde kann ich nicht sagen, aber ich kenne die Information jetzt schon einige Jahre. Meine Kopie ist von 2017 (Leistungsbeschreibung L2-BSA-Transport und L2-BSA-Übergabeanschluss V08):

    2.1 Datenübertragung

    Die Daten des Endkunden-Anschlusses werden als Ethernet-Verkehr mit den in den nachfolgenden beiden Absätzen beschriebenen Einschränkungen transparent, also ohne Veränderung von der U-SSt zum L2-BSA-Übergabeanschluss übertragen. In dem transportierten Ethernet-Datenstrom kann der Kunde die zu nutzenden C-VLAN selber festlegen. In jedem C-VLAN kann PPPoE, DHCP/IPoE oder beides gleichzeitig übertragen werden.

    Gibt also bei L2-BSA keinen Zwang fuer Reseller PPPoE zu verwenden. (Ach ja in den Unterlagen zum FTTH Standardvertrag findet sich ein sehr aehnlicher Absatz mit der gleichen Message).

  • BlackMage2
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    • 10. September 2026 um 20:25
    • #202

    das ist vllt. kein FTTH-Standardvertrag zwischen dem Betreiber und deren Resellern?

  • kingpin42
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    • 10. September 2026 um 20:33
    • #203

    Hat mit der Zugangsart nix zu tun.

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  • BlackMage2
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    • 10. September 2026 um 20:36
    • #204

    also d.h. der Reseller könnte es ohne Probleme über DHCP/IPoE anbieten?

  • kingpin42
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    • 10. September 2026 um 21:03
    • #205

    L2BSA/IPBSA bei der Telekom bezieht sich nie auf die Zugangstechnik. Ich kann als ISP über denselben A10-NSP Port DSL und FTTH Kundentraffic übergeben.

    Bei IPBSA musst du PPPoE nutzen, bei L2BSA kannst du Beides nutzen, sogar gleichzeitig (verschiedene VLANs). Hat mein Ex AG so gemacht.

  • BlackMage2
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    • 10. September 2026 um 21:30
    • #206

    aber gibt wohl wenige die sowas machen? vorallem in Telekom-Gebieten; da ist ja das Geschrei immer groß bei "Veränderungen" für die Kunden

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  • mbo77
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    • 10. September 2026 um 21:35
    • #207
    Zitat von BlackMage2

    aber gibt wohl wenige die sowas machen? vorallem in Telekom-Gebieten; da ist ja das Geschrei immer groß bei "Veränderungen" für die Kunden

    Welche Veränderung? Die Zugangsart?

  • BlackMage2
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    • 10. September 2026 um 21:38
    • #208
    Zitat von mbo77

    Welche Veränderung? Die Zugangsart?

    ja..

    du weißt ja wie typische Telekom kunden sind, da muss es so einfach funktionieren wie in der 1&1 Werbung, Stecker rein und los

  • Funker
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    • 11. September 2026 um 02:20
    • #209
    Zitat von BlackMage2

    ja..

    du weißt ja wie typische Telekom kunden sind, da muss es so einfach funktionieren wie in der 1&1 Werbung, Stecker rein und los

    Und nicht vergessen: Die Telekom-Endgeräte unterstützen nichts anderes als PPPoE.

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  • BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 03:14
    • #210
    Zitat von kingpin42

    Bei IPBSA musst du PPPoE nutzen, bei L2BSA kannst du Beides nutzen, sogar gleichzeitig (verschiedene VLANs). Hat mein Ex AG so gemacht.

    IPBSA? Du meinst L3BSA?

    also dann ist direkter IP-Traffic und PPPoE-Traffic auf demselben VLAN?

  • pufferueberlauf
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    • 11. September 2026 um 06:10
    • #211

    L2: meist Ethernet

    L3: meist IP (InternetProtokoll, version 4 oder 6)

    Bei L3-BSA, auch IP-BSA genannt, ist bei def Telekom PPPoE notwendig.

  • mbo77
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    • 11. September 2026 um 06:20
    • #212
    Zitat von BlackMage2

    ja..

    du weißt ja wie typische Telekom kunden sind, da muss es so einfach funktionieren wie in der 1&1 Werbung, Stecker rein und los

    Und welche spielt das bei den heutigen Produkten?

    Der Kunde hat keinerlei Ahnung, was PPPoE oder DHCP fest.

    Das bestimmt der ISP und den Rest regelt der Mietrouter, die Fernkonfiguration oder der Assistent der Fritzbox.

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  • BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 17:10
    • #213
    Zitat von mbo77

    Und welche spielt das bei den heutigen Produkten?

    Der Kunde hat keinerlei Ahnung, was PPPoE oder DHCP fest.

    Das bestimmt der ISP und den Rest regelt der Mietrouter, die Fernkonfiguration oder der Assistent der Fritzbox.

    ja traurig wie sich das mit dem Internet entwickelt hat.

    aber man ist ja nicht gezwungen sowas einzusetzen

    ich meine für den, der sich mit den ganzen Sachen nicht auskennt ist das sicherlich schön. der kann sich in seiner Blumenwiese austoben.

    du siehst "den Kunden" etwas zu stumpf, meinst du nicht auch?

  • Joerg123
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    • 11. September 2026 um 19:00
    • #214

    was gibts denn hier am typischen Telekom-Kunden auszusetzen ?

    OK, vielleicht hat der (teuer zahlende, aber bitte nicht weiter drauf eingehen) Telekom-Kunde einfach den Anspruch, dass er den Rotz in die Steckdose steckt und es dann einfach funktioniert.
    Ja, ansich ist mir egal, ob "nur" über PPPoE oder eine bessere Variante. Mit der Performance des Anschlusses bin ich auch so zufrieden, das ist schon OK und der Anschluss ist ebenfalls ausreichend über-provisioniert, für den gebuchten Tarif reicht es immer.

    Aber lustig ihr beiden, wer nicht erstmal einen Haufen Probleme bewältigen muss, oder viel viel Arbeit hat, der hat auch keinen guten Internetanbieter, einfach unbedarft nutzen, was soll das denn für ein Provider sein ?

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 19:18
    • #215
    Zitat von Joerg123

    was gibts denn hier am typischen Telekom-Kunden auszusetzen ?

    nichts

    aber das sind meist die Leute die sich keine großen Gedanken um den Internetzugang machen

    Zitat von Joerg123

    Aber lustig ihr beiden, wer nicht erstmal einen Haufen Probleme bewältigen muss, oder viel viel Arbeit hat, der hat auch keinen guten Internetanbieter, einfach unbedarft nutzen, was soll das denn für ein Provider sein ?

    ich habe kein Problem mit der Servicequalität der Telekom als ISP. nur die haben genug Kunden. die müssen sich darüber keine Sorgen machen. Ich finde nur die Preise sind hoch und es ist absolut chaotisch wie es vertrieben wird. Der Ausbau und die Bereitstellung ist auch sehr durchwachsen.


    als Technik wird immer noch größtenteils GPON statt des neueren XGS-PON genutzt


    das PPPoE vs Direct-IP-Thema beziehe ich da jetzt gar nicht mit ein

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (11. September 2026 um 19:23)

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  • Joerg123
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    • 11. September 2026 um 20:06
    • #216
    Zitat von BlackMage2

    das PPPoE vs Direct-IP-Thema beziehe ich da jetzt gar nicht mit ein

    auch das ist immer... für mich und 99% aller Kunden reicht 1Gbit/s, GPON würde sogar gut das doppelte zulassen. Das Jammern nach XGS basiert doch nur auf dem Prinzip haben-muss-sofort.

    Aber ihr werdet garantiert nicht arbeitslos, ich garantiere euch, wenn denn XGS mal halbwegs flächendeckend verfügbar ist, dann wird es auch schon einen Nachfolger XGS-2.0 geben mit 50tsnd Gbit/s und natürlich wird das in 10 Jahren genauso lebensnotwendig sein, wie es jetzt schon XGS ist.
    Ich sehe das Wachstum nicht mehr so sehr, ist der Durchschnittsmensch heute doch schon 24/7 online aktiv. Bildqualitäten können noch steigen in Streams, aber auch nur noch bedingt sinnvoll und parallel steigt die Rechenleistung, HEVC wird sich auch toppen, bzw. unterbieten lassen. Anders natürlich im geschäftlichen Bereich, da kann man schon höheren Datenhunger sehen, aber der lässt sich auch jetzt schon ausreichend befriedigen, das ist ja nicht unmöglich, kost nur ne Mark.

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 20:27
    • #217

    naja der direkte nachfolger ist ja NG-PON2, das kombiniert GPON, XG-PON und XGS-PON oder gleich 50G-PON, 50G existiert übrigens schon seit Ende 2021. aber NG-PON2 soll deutlich teurer als die einzelnen Vorgänger-Standards sein, deswegen kommt wahrscheinlich erstmal XGS-PON

    da die Telekom ja sowieso nie auf die neueste Technik setzt

  • jan
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    • 11. September 2026 um 22:22
    • #218

    Ich glaube NG-PON2 ist ziemlich tot. Es erfordert komplizierte Technik in den ONTs (Tunable Laser + aktiver Filter), bloß damit dann jeder ONT maximal ein Viertel der insgesamt 40 Gbit/s nutzen kann. Das ergibt nicht wirklich Sinn, wenn 25GS-PON und 50G-PON existieren.

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  • BlackMage2
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    • 11. September 2026 um 22:27
    • #219
    Zitat von jan

    Ich glaube NG-PON2 ist ziemlich tot. Es erfordert komplizierte Technik in den ONTs (Tunable Laser + aktiver Filter), bloß damit dann jeder ONT maximal ein Viertel der insgesamt 40 Gbit/s nutzen kann. Das ergibt nicht wirklich Sinn, wenn 25GS-PON und 50G-PON existieren.

    ja gut dann stimmt das natürlich

  • Phino
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    • 12. September 2026 um 10:32
    • #220
    Zitat von BlackMage2

    naja der direkte nachfolger ist ja NG-PON2, das kombiniert GPON, XG-PON und XGS-PON oder gleich 50G-PON, 50G existiert übrigens schon seit Ende 2021. aber NG-PON2 soll deutlich teurer als die einzelnen Vorgänger-Standards sein, deswegen kommt wahrscheinlich erstmal XGS-PON

    da die Telekom ja sowieso nie auf die neueste Technik setzt

    Du hast Inhaltlich den Post von Joerg123 so gar nicht verstanden. Es ging nicht um ein konkretes Folgeprodukt, es ging um das aufzeigen, das aktuelle noch nicht einmal in der Breite der Bedarf nach XGSPON besteht. Insbesondere weil Menschen wie du dafür gar nicht bezahlen wollen.

    Und damit hat er Recht.

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