"Preis" spiegelt nicht den Wert eines Produktes wieder, sondern die Menge Geld, die man am Markt für sein Produkt erzielen kann, weil der Kunde bereit ist, diese Menge Geld zu zahlen!
Deswegen ist Wettbewerb so wichtig.
"Preis" spiegelt nicht den Wert eines Produktes wieder, sondern die Menge Geld, die man am Markt für sein Produkt erzielen kann, weil der Kunde bereit ist, diese Menge Geld zu zahlen!
Deswegen ist Wettbewerb so wichtig.
Es geht allerdings nicht nur um Preiswettbewerb, sondern auch um Leistungswettbewerb!
Die Erfahrungen bei uns in der Firma zeigen, zumindest mir, klar, dass die Themen Reaktionszeit, Support und Zeit bis zur Entstörung bei der Telekom um Klassen besser ist/war, als bei allen anderen Providern, die wir, vordergründig aus (direkten) Kostengründen, eingesetzt hatten.
Muss man natürlich ein bisschen mehr für zahlen ...
Muss man natürlich ein bisschen mehr für zahlen ...
Wie gesagt, für mich waren das genau dieselben Bedingungen nur zu einem teureren Preis.
Business Support ist ja wieder was ganz anderes, da gelten auch andere Maßstäbe..
Auch hier obliegt dem Kunden die Priorisierung. Für manche ist der Preis das oberste Kriterium, für andere hingegen der Support bei auftretenden Problemen.
Ich will ja Eure Diskussion zum Thema Wettbewerb und Marktwirtschaft nicht entgleisen lassen, aber bei DSL werden die Preise der Telekom fuer Endkunden von der BNetzA reguliert d.h. die normalen Marktmechanismen greifen gar nicht.
Die Ziele hinter der Preis Regulierung sind wohl:
A) die marktmaechtige Telekom einzuhegen und zu verhindern, dass die z.B. durch lokal unterschiedliche Preise da wo Wettbewerber existieren diese unrentabel zu unterbieten mit dem Ziel die Mitbewerber zu verdraengen und dafuer in quasi Monopolgebieten hoehere Preise zu nehmen. Das Ziel ist den Wettbewerbern einen Preisvorteil zu erzeugen der der Theorie nach dazj fuehren sollte, dass der Marktanteil der Telekom sinken sollte. Das hat bisher nicht geklappt, wenn man sich den Marktanteil der Telekom ansieht... auch weil die Kunden nicht wirklich preissensibel sind, bzw. in der Masse einen ISP Wechsel abschreckender finden als hoehere Preise.
B) Zusatzlich soll nach der Leitertheorie der Investitionen im TK Markt der Wettbewerb dazu motiviert werden einene Netze zu bauen (auch egene Zugangsnetze) d.h. ein Ueberbau ist regulatorisches Ziel.
Die Frager ist wo fängt Freiheit and und wo hört sie auf.
Wenn ich den Netzbetrieb kontrolliere und der einzige bin der die Leistungen vorgibt und auch den Preissockel , habe ich so meine Probleme das als freien Markt anzuerkennen.
Fuer die Telekom endet die Freiheit bei DSL in dem moment wo ihre Preisvorschlaege von der BNetzA beurteilt werden... und ja das ist kein freier Markt, weil in einem solchen ein marktmaechtiges Unternehmen wie die Telekom den Wettbewerb massiv schaden kann. Ein wirklich freier Markt ist ein eher theoretisches Konstrukt in der Realitaeg braucht es eigentlich immer Ueberwachung der Einhaltung der Regeln.
A) die marktmaechtige Telekom einzuhegen und zu verhindern, dass die z.B. durch lokal unterschiedliche Preise da wo Wettbewerber existieren diese unrentabel zu unterbieten mit dem Ziel die Mitbewerber zu verdraengen und dafuer in quasi Monopolgebieten hoehere Preise zu nehmen. Das Ziel ist den Wettbewerbern einen Preisvorteil zu erzeugen der der Theorie nach dazj fuehren sollte, dass der Marktanteil der Telekom sinken sollte. Das hat bisher nicht geklappt, wenn man sich den Marktanteil der Telekom ansieht... auch weil die Kunden nicht wirklich preissensibel sind, bzw. in der Masse einen ISP Wechsel abschreckender finden als hoehere Preise.
boah, sowas geht auch nur in Deutschland, oder?
Nun ja, das selbe Problem stellte sich in anderen EU Laendern auch und auch das sind die Ex-Monopolisten oft noch recht dominant.
Ist auch nicht so verwunderlich wenn man sich ueberlegt was solche Unternehmen machen sollten, gerade wenn die erst privatisiert werden und man dann erwartet, dass sich ein gesunder effizienter Wettbewerb einstellt... die Vorstellung, dass die 800lb. Gorillas die durch die Privatisierung erst geschaffen wurden freiwillig unx tatenlos zusehen wuerden wie ihr Marktanteil verwaessert wird finde ich etwas naiv...
die Telekom kennt offenbar nur eine Richtung
JEDES Unternehmen maximiert ihren Umsatz und Gewinn. Alle. Das ist einfachstes BWL-Wissen.
Wie kannst du von solchen Trivialitäten überrascht sein?
Wenn man keine Ahnung hat...
Wenn man keine Ahnung hat...
andere EU-Länder kriegen das ja auch besser hin
dann beindrucke uns doch mit deiner Ahnung!
JEDES Unternehmen maximiert ihren Umsatz und Gewinn. Alle. Das ist einfachstes BWL-Wissen.
Wie kannst du von solchen Trivialitäten überrascht sein?
und warum ziehen andere ISPs nicht genau so nach?
andere EU-Länder kriegen das ja auch besser hin
dann beindrucke uns doch mit deiner Ahnung!
Big surprise. Das funktioniert in anderen Ländern ebenso wie in Deutschland.
Big surprise. Das funktioniert in anderen Ländern ebenso wie in Deutschland.
Was funktioniert bitte schön in Deutschland?
Gibt es nicht zahlreiche Beispiele das es in Deutschland eben nicht funktioniert?
andere EU-Länder kriegen das ja auch besser hin
Na ja, ein Problem ist, dass hierzulande die Kunden einen ISP Wechsel mehr zu scheuen scheinen als hoehere Preise, und weil die Telekom halt mit ca 100% Kundenabdeckung "geboren" wurde ist sid halg immer noch zu gross. Dazu kommt die inzwischen eigentlich als naiv-marktglaeubig entpuppte Leitertheorie die die Vorleistungspreise hoch gehalten hat.
Na ja, ein Problem ist, dass hierzulande die Kunden einen ISP Wechsel mehr zu scheuen scheinen als hoehere Preise, und weil die Telekom halt mit ca 100% Kundenabdeckung "geboren" wurde ist sid halg immer noch zu gross. Dazu kommt die inzwischen eigentlich als naiv-marktglaeubig entpuppte Leitertheorie die die Vorleistungspreise hoch gehalten hat.
ich dachte das hat auch damit zu tun, das tlw. die Telekom miese Tricks angewendet hat um die Vorherrschafft auf dem markt zu halten
Was hat denn das alles schon wieder mit dem Thema zu tun?
Was hat denn das alles schon wieder mit dem Thema zu tun?
ich dachte es geht hier um "Fairplay"?
Nun ja, Fairplay ist halt der Marketingname den sich die Wettbewerber hier ausgesucht haben. Und das Ziel duerfte, wie HubeBube schrieb sein, die angekuendigte symmetrische Regulierung zu verhindern.
Das mit dem Marketing hat ja funktioniert, wir sprechen ja schon laenger wieder ueber die Telekom... (symmetrische Regulierung duertfe aus Telekomsicht egal sein, zumindest fuer sich selber ist die weniger streng als die aktuelle asymmetrische Regulierung, fuer die Mitbewerber hingegen duerfte sich die Telekom ueber jegliche Regulierung freuen.
andere EU-Länder kriegen das ja auch besser hin
dann beindrucke uns doch mit deiner Ahnung!
und warum ziehen andere ISPs nicht genau so nach?
Es wurde jetzt xmal erklärt, warum und wieso das in Deutschland so ist bzw. bei der Telekom...was willst Du denn daran nicht verstehen?
Auswandern ist immer noch eine Option.
Es wurde jetzt xmal erklärt, warum und wieso das in Deutschland so ist bzw. bei der Telekom...was willst Du denn daran nicht verstehen?
Auswandern ist immer noch eine Option.
aber es wurde nicht erklärt, warum die Behörden so blind und "dumm" waren und da nicht eingegriffen haben? bzw. wieso es so lange gedauert hat bis von den Versorgern eine freiwillge Vereinbarung gefordert wird..
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