Leonet und Fritz!Box 5530 Fiber passen scheinbar nicht zusammen?!

  • Wie gesagt: Die VLAN IDs hinter dem ONT oder direkt an der Faser können sich durchaus unterscheiden. Bei der Deutschen Glasfaser ändert der ONT auch die IDs, die man im Router eingeben muss. Heißt: Wenn am ONT die VLAN ID 7 funktioniert, heißt das nicht, dass das direkt an der Faser auch korrekt ist. Die richtigen Einstellungen kenne ich auch nicht, aber sie lassen sich vielleicht im Internet finden.

    Genau das sind eben auch die Feinheiten, die der Anbieter vollstandig nach den Regelungen des §73 TKG nennen muss.

  • Genau. Deshalb können wir uns jetzt auf einen monatelangen Hickhack mit der BNetzA einlassen, der bislang immer zum Nachteil des Protagonisten ausging, oder wir erzeugen einen Paketmitschnitt am WAN Port, und wissen in 10 Minuten, woran wir sind. Hilft weiter, so ein TKG.

    Also, Tiese: Das wäre jetzt der Weg. Erzeuge einen Paketmitschnitt am WAN Port. Dann kannst du sehen, ob überhaupt was ankommt, und wenn ja, auf welcher VLAN ID.

  • Genau das sind eben auch die Feinheiten, die der Anbieter vollstandig nach den Regelungen des §73 TKG nennen muss.

    Das wird er ja wohl gemacht haben. Das wäre ja ein schönes Unding, wenn eine derart fundamental wichtige Information nicht bereitgestellt ist.

    Das sollte mit einer Anfrage und Verweis auf die Regelung direkt lösbar sein.

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  • Das wird er ja wohl gemacht haben. Das wäre ja ein schönes Unding, wenn eine derart fundamental wichtige Information nicht bereitgestellt ist.

    Das widerum bezweifele ich bei fast allen Anbietern. Die gehen "einfach" hin und schreiben Informationen für bestimmete Fritz!boxen zusammen oder bestehen auf Fernkonfiguration gemäß TR369. Aber das macht nicht jeder Router und ist auch nicht wirklich so zulässig.
    Der Provider hat alle notwendigen Informationen für die korrekte Nutzung seiner Dienste bei Vertragsschluss unaufgefordert dem Kunden schriftlich zur Verfügung zu stellen. Und der Verstoß gegen diese Regelung ist als Ordnungswidrigkeit auch strafbewehrt (§228 TKG).

  • Das widerum bezweifele ich bei fast allen Anbietern. Die gehen "einfach" hin und schreiben Informationen für bestimmete Fritz!boxen zusammen oder bestehen auf Fernkonfiguration gemäß TR369. Aber das macht nicht jeder Router und ist auch nicht wirklich so zulässig.
    Der Provider hat alle notwendigen Informationen für die korrekte Nutzung seiner Dienste bei Vertragsschluss unaufgefordert dem Kunden schriftlich zur Verfügung zu stellen. Und der Verstoß gegen diese Regelung ist als Ordnungswidrigkeit auch strafbewehrt (§228 TKG).

    Das hat er getan - da steht VLAN-ID 7.

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  • Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bei meinem Problem unterstützt haben! 👍

    Heute habe ich die Laborversion 8.24-129428 BETA installiert.
    Ich habe KEINE Änderungen an den Einstellungen vorgenommen und siehe da - ES LÄUFT 🤩

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  • Leider nein. Ich würde 84 eintragen.

    Haengt davon ab was man erreichen will... die einfachste Daumenregel zur Einstellung von Traffic-Shapern ist:

    0) Deaktiviere den Traffic-Shaper im Router, bzw. setze den auf zu hohe Werte und dann mach ein paar on-line "Speed"-Tests (Anfuehrungszeichen weil diese Tests Kapazitaet oder Datenrate messen in Information/Zeit, Speed/Geschwindigkeit waere Strecke/Zeit) zu verschiedenen Tageszeiten und merke Dir welche Down- und Upload Werte zuverlaessig erreicht werden. Unterschiedliche Tests sind unterschiedlich gut geeignet, besonders bei hohen Zugangsraten, hier eine Liste von i.d.R. ganz passablen Tests (die alle auch die Latenz-unter-Last mit angeben):

    a) https://bufferbloat.libreqos.com
    Nach erfolgreichem Test die "Advanced Details" Sektion ausklappen um im "Share Results" Bereich weiter unten die Resolution auf "1x (smaller)" setzen und "Download JPG" anklicken (das sollte unter dem magischen Megabyte bleiben welches das Forum ohne Downsampling der Aufloesung akzeptiert). Die "Advanced Details" Sektion zeigt interessante Zahlen zur Latenz an, die reportierte Latenzzunahme ist hier 90%-il einer jeweiligen Phase minus des 5%-il der Baseline, das ist deutlich sensibler als die Variante der beiden anderen Tests die wohl Mittelwert der jeweiligen Phase minus des Mittelwerts der Baseline Phase reportieren, Dank der Tabelle laesst sich dieser Wert auch fuer den LibreQoS Test berechnen.

    b) https://www.waveform.com/tools/bufferbloat
    Einfach den "Share Your Results" Link posten (zur Not ein Screenshot der ganzen "Your Results" Sektion)

    c) https://speed.cloudflare.com
    Da muss man einen Screenshot machen und posten, ACHTUNG: die Sektion "Server Location" zeigt auch den eigenen geschaetzten GeoIP Standort und die eigene IP Adresse, wenn man das nicht mit der Welt teilen will sollte man das vor dem Posten schwaerzen...

    1) Und dann setzt man die zuverlaessig erreichbaren Netto-Werte schlicht als Brutto-Werte des Traffic Shaper ein. Das fuehrt dann dazu, dass der mit Shaper messbare Durchsatz unter den in 0) bestimmten Werten liegt. Je nach Overhead-Annahme des Traffic-Shapers faellt dieser Unterschied groesser oder kleiner aus aber i.d.R. liegt der um die 5-9%.

    2) Jetzt ueberprueft man den erzielbaren Durchsatz mit Shaper und dass dieser ueber Wochentage und Tageszeiten zuverlaessig erreicht werden kann, und ueberprueft ob sich die Latenz-unter-Last im Vergleich zu den Messungen unter 0) verbessert haben. Falls nein, oder wenn Latenz-unter-Last irrelevant ist, deaktiviere den Shaper oder setze ihn auf zu hohe Werte (z.B. 130% des vertraglichen Maximums), wenn Latenz unter Last relevant ist dann kommen die naechsten Schritte ins Spiel.

    3) Lass den Downloadshaper beim Wert aus 1) und fange an den Uploadshaper Schrittweise zu erhoehen und Teste nach jedem Schritt ob die Latenz-unter-Last Zunahme (in Uploadrichtung, die Downloadwerte kann man hier einfach ignorieren) akzeptabel erscheint. Irgendwann findet man dann einen Wert der zu den eigenen Vorlieben passt.

    4) Lass den Upload-Shaper auf dem Wert von 1) und wiederhole die Schrittweise Messung fuer den Downloadshaper. Achtung, Downloadshaping beruht darauf, dass hinter dem eigentlichen Flaschenhals ein "kuenstlicher" Flaschenhals erzeigt wird, ist der Rtenunterschied zwischen echtem und kuenstlichem Flaschenhals zu gering kommt es bei hohen Datenraten dazu dass im echten Flaschenhals auf der ISP Seite die (meist eher sub-optimal verwalteten) Puffer ueberfuellt werden und es zu ausgepraegter Latenz-unter-Last Zunahme kommt, daher ist beim Downloadshaper oft ein groesserer Abschlag notwendig, will man zuvaelaessig niedrige Latenz-unter-Last.

    5) Jetzt Uploadshaper mit Wert aus 3) und Downloadshaper mit Wert aus 4) konfigurieren...


    ACHTUNG: was man will, also maximalen Durchsatz, koste es was es wolle in Latenzzunahme, oder minimale Latenzzunahme unter Last, egal wie viel potentiuellen Durchsatz das kostet, (bzw. die Position im Kontinuum zwoschen diesen Extremen) muss man selber entscheiden.

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