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Warum dauert alles so lange

  • Michi
  • 26. Februar 2026 um 11:07
  • eifelman85
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    • 30. Juni 2026 um 16:58
    • #141

    Thomas1978

    Hier der Speedtest:



    Der Anschluss wurde im März aktiviert, daran liegt es also nicht. Wenn bei dir auch direkt an der 5590 nur Werte rauskommen, die einem GbE-Limit ähneln, stimmt möglicherweise etwas mit dem Shaper bei E.ON Highspeed nicht.

  • Thomas1978
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    • 30. Juni 2026 um 17:11
    • #142

    Danke, dann rufe ich da mal an, vielleicht kann der Support das ändern. Als ich da zu Anfang vermehrt Telefonkontakt hatte, hieß es jedoch vom Support, dass die Leitung auf 1.000/550 eingestellt sei.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • eifelman85
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    • 30. Juni 2026 um 17:42
    • #143

    Normalerweise wird bei E.ON überprovisioniert, damit der Kunde die Datenrate auch netto beim Speedtest sehen kann. Wobei ich auch Kunden habe, die den 1000er über das GPON-ONT mit GbE-Schnittstelle erhalten haben, wo das im Downstream technisch nicht möglich ist.

    Welches ONT hattest du denn, bevor du auf die 5590 umgestiegen bist? Mit der 5590 nutzt du das GPON-SFP? Möglicherweise geht E.ON auch hin und limitiert bei GPON immer auf 1000, weil ihre eigenen ONTs sowieso nicht mehr ausgeben - und denkt nicht dran, dass kundeneigene GPON-Hardware mehr könnte.

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  • Thomas1978
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    • 30. Juni 2026 um 18:01
    • #144

    Ein Nokia G-010G-Q hängt bei mir neben dem HÜP. Den lasse ich da auch lieber hängen, bevor ich den zu gut weglege.

    Die 5590 ist mit dem GPON-SFP angeschlossen. Würde es eigentlich auch funktionieren, wenn ich stattdessen das XGS-PON Modul verwende? Das hätte ich hier auch noch.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • eifelman85
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    • 30. Juni 2026 um 19:30
    • #145
    Zitat von Thomas1978

    Würde es eigentlich auch funktionieren, wenn ich stattdessen das XGS-PON Modul verwende? Das hätte ich hier auch noch.

    Ist die Frage, ob bei euch auch XGS-PON zum Einsatz kommt. Falls ja, sollte XGS-PON auch funktionieren, müsste allerdings vermutlich erst bei Westconnect im System so hinterlegt werden, damit der OLT dich reinlässt. ich weiß jetzt nicht, wie streng Westconnect die OLT konfiguriert - bei der Telekom ist es sehr streng, da wird das ONT nur reingelassen, wenn es auf dem richtigen OLT-Port und der richtigen Technik (bei Combo-PON) hängt. Dazu kann kingpin42 möglicherweise was beitragen.

    Hier in der Gegend kommt beides zum Einsatz, aber für mich ist es ein Misch-Masch, wo kein System erkennbar ist. Hab schon in einem Haus GPON-ONT gesehen und direkt beim Nachbar nebenan XGS-PON.

    Meine Vermutung ist, dass man beim 1000er Tarif über GPON einfach fest 1000 als Limit setzt und nur bei Realisierung über XGS-PON auch die 10% mehr konfiguriert. Einfach aufgrund der Annahme, dass die Nutzer eh das installierte ONT nutzen und die GPON-Variante nur eine GbE-Schnittstelle hat; dabei aber die Nutzer vergessen, die aufgrund eigener Hardware auch über GPON die 1100 nutzen könnten.

    Ob es so ist, kann nur ein (Netz-)Techniker von Westconnect bzw. vitroconnect (falls die die Konfig vornehmen) sagen. Wäre aber eine plausible Erklärung für dieses Verhalten.

  • Thomas1978
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    • 30. Juni 2026 um 19:34
    • #146

    Stimmt. Ich weiß, dass in Dortmund E.ON aktuell auch ausbaut, bzw. einige Ortsteile schon ausgebaut hat und die Anwohner dort Modems für XGS-PON erhalten haben. Der Ausbau fing etwas später als der bei uns an.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • Thomas1978
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    • 1. Juli 2026 um 15:18
    • #147

    Ich sag es ja schon von Anfang an und habe die Erfahrung jetzt wieder gemacht: Der Service von E.ON ist unterirdisch.

    In meiner Bewertung des Providers hatte ich geschrieben, dass man telefonisch doppelt Glück haben muss - ich hatte zumindest zu 50% Glück und war relativ schnell mit einem Mitarbeiter verbunden (innerhalb von etwa 5 Minuten), aber die Kompetenz des Mitarbeiters, naja ... sagen wir mal so: Er wollte mich zur Technik durchstellen und plötzlich kam eine Computerstimme, die mich nach meiner Zufriedenheit fragte und im Anschluss das Telefonat beendete. Läuft...

    Das Schlimme ist, wenn ich heute schriftlich eine Anfrage stelle, dann bekomme ich die Antwort erst in ca. 2 Wochen, hab ich schon mehrfach so erleben müssen.

    Ich probier es später noch einmal und wähle dann einfach Störungsmeldung aus, obwohl das ja auch nicht wirklich passendes ist.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • Thomas1978
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    • 1. Juli 2026 um 19:28
    • #148
    Zitat von eifelman85

    Thomas1978

    Hier der Speedtest:



    Der Anschluss wurde im März aktiviert, daran liegt es also nicht. Wenn bei dir auch direkt an der 5590 nur Werte rauskommen, die einem GbE-Limit ähneln, stimmt möglicherweise etwas mit dem Shaper bei E.ON Highspeed nicht.

    Alles anzeigen

    Kurze Frage eifelman85 : In welchem Ort wurde der Speedtest gemacht? Also nur für den Fall, dass ich jemanden ans Telefon bekomme, der auch Ahnung hat...

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • eifelman85
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    • 1. Juli 2026 um 19:56
    • #149

    Ist ein Anschluss aus 54666 Irrel. Allerdings wurde dort ein Nokia XS-010X-R, also XGS-PON ONT verbaut, was auch genutzt wird.

    Das mit dem Service ist wirklich so eine Sache. Letztens gab es bei einem Kunden ein Problem bei der Provisionierung des ONT am Freischalttag, da hing ich über 30 Minuten in der Warteschleife. Und alles, was nicht 0815 ist, muss weitergegeben werden.

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  • Thomas1978
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    • 2. Juli 2026 um 09:17
    • #150

    Wow, habe jetzt auch locker 40 Minuten in der Warteschleife gehangen, nachdem ich nach ca. 30 Minuten 1. Warteschleife zur Technik durchgestellt wurde und da nochmal 10 Minuten warten durfte.

    Ich hatte eine Mitarbeiterin am Telefon, die, sagen wir es mal freundlich formuliert, sehr wortkarg war. Bei mir sind im Profil 1.000/550 Mbit/s eingestellt und laut ihrer Aussage würde E.ON-Highspeed auch nicht überprovisionieren, bzw. für den Kunden einen Puffer obendrauf geben. Warum es bei dem Anschluss im XGS-PON-Gebiet diesen Puffer anscheinend gibt, konnte sie mir nicht sagen.

    Fazit: Laut Aussage einer Technik-Support-Mitarbeiterin von E.ON-Highspeed gibt es keinen Puffer, der dem Kunden auch wirklich die vertragliche Maximalleistung von 1.000 Mbit/s ermöglicht. Ergo können die Maximalwerte schon aufgrund des Overheads auf Kundenseite niemals erreicht werden. Hier würde auch kein Unterschied zwischen G-PON und XGS-PON Gebieten gemacht werden.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • bananajoe
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    • 2. Juli 2026 um 09:27
    • #151

    Das sieht mir eher nach einer Limitierung durch den Port aus. Der GPON steckt direkt in der Fritz!Box? Mit welchem Speed?
    Wenn 1G dann kommt genau dein Wert raus.

    War bei mir identisch bis ich den GPON an einem 2,5G Anschluss laufen hatte. Dann kamen auch die 1060/540 durch.

    Zwar DGN, machen aber eigentlich alle.

  • pufferueberlauf
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    • 2. Juli 2026 um 09:33
    • #152

    Wuerde mich mit der Information an die BNetzA wenden und fragen wie die das sehen? Es isg eine Sache, wenn ein Maximalwert halt nur stichastisch erreicht werden kann und man deshalb fuer die Nachweismethode einen Abschlag einfuehrt, uns zumindest mMn. eine ganz andere Sache wenn der beworbene Maximalwert schlicht unerreichbar ist. Wobei ich nicht sicher bin ob die Mitarbeiterin mit der Du gesprochen hast tatsaechlich offiziell fuer E.ON gesprochen hat.

    Da laut BEREC und BNetzA Vertragsraten als Netto-TCP Nutzlasrate zu interpretieren sind, ist brutto mehr als 1000 noch keine Ueberprovisionierung, im Gegenteil, brutto 1000 Mbps ist fuer einen Gigabittarif unterprovisioniert...

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  • Sandalenmacher
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    • 2. Juli 2026 um 10:27
    • #153

    Sorry Leute, ist das nicht eher ein "Luxusproblem" und für den normalen User völlig irrelevant?

    Mfg Sandalenmacher

  • DLMttH
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    • 2. Juli 2026 um 10:31
    • #154

    Wenn du dir die Frage stellst, kannst du das Forum abschalten. Für normale Internetnutzer an einem normalen Wohnort spielt Glasfaser keine Rolle.

  • pufferueberlauf
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    • 2. Juli 2026 um 10:32
    • #155

    Jain, was den tatsaechlichen Verlust an potentiellem Durchsatz angeht halte ich persoenlich das auch fuer eher vernachlaessigbar, aber das ist gleichzeitig auch ein Test wie es der ISP/Vertragspartner mit der Einhaltung geltender Regeln haelt. Und da bin ich altmodisch und erwarte, dass ohne einvernehmliche Sonder-Absprachen beide Seiten sich schlicht an die Regeln halten.

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  • Thomas1978
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    • 2. Juli 2026 um 10:34
    • #156
    Zitat von bananajoe

    Der GPON steckt direkt in der Fritz!Box? Mit welchem Speed?

    Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe, aber ich versuche es mal so zu beantworten, wie ich es verstanden habe.

    Ja, vom HÜP aus gehe ich direkt per Glasfaserkabel in das GPON-Modul, das im FSP+-Slot der FritzBox steckt. Von der Fritzbox aus gehe ich mit einem Netzwerkkabel vom 2,5G-Port direkt in einen 2,5G-Port eines ASUS QG-U1080 [Anzeige]. Der ASUS-Switch meldet mir auch, dass die Fritzbox mit 2,5G verbunden ist. Vom ASUS-Switch geht es von einem der beidem SFP+ Slots mit einem DAC-Kabel in den direkt darunter liegenden MikroTik CRS309-1G-8S+IN, der diese Verbindung mit 10G meldet. Bevor ich mir den ASUS-Switch gekauft hatte, ging das Netzwerkkabel von der Fritzbox direkt in den Mikrotik. Am MikroTik ist dann auch der Test-Rechner mittels 10G LWL-Kabel angeschlossen.

    In der Fritzbox selbst habe ich für die Verbindungseinstellung zum Provider bereits alles durch - von 1.000/500, 2.500/1.250, 10.000/10.000 und als Standardeinstellung aktuell 1.200/650. Andere Möglichkeiten für die Geschwindigkeitseinstellungen habe ich in der Fritzbox nicht.

    Zitat von pufferueberlauf

    Wobei ich nicht sicher bin ob die Mitarbeiterin mit der Du gesprochen hast tatsaechlich offiziell fuer E.ON gesprochen hat.

    Ich habe die offizielle Nummer der Hotline angerufen (0800 9900066) und bin dort über Punkt 2 (Vertragsfragen) an die Technik weitergeleitet worden. Insofern war es schon eine offizielle Mitarbeiterin von Westconnect, die mir gegenüber diese Aussage getätigt hatte. Den Namen der Mitarbeiterin hatte ich mir notiert und könnte den auch ggü. der BNetzA nennen.

    Zitat von pufferueberlauf

    Da laut BEREC und BNetzA Vertragsraten als Netto-TCP Nutzlasrate zu interpretieren sind, ist brutto mehr als 1000 noch keine Ueberprovisionierung, im Gegenteil, brutto 1000 Mbps ist fuer einen Gigabittarif unterprovisioniert...

    Demnach müsste vitroconnect bzw. Westconnect den Anschluss mit einer höheren DL-Rate shapen, als sie es derzeit tun. Der Wert von 1.000/550 wurde mir schon 3x von unterschiedlichen Mitarbeitern am Telefon genannt.

    Schöne Grüße
    Thomas

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    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas1978 (2. Juli 2026 um 11:14) aus folgendem Grund: Netzwerkübersicht hinzugefügt

  • bananajoe
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    • 2. Juli 2026 um 11:56
    • #157

    Ein Schaubild ist immer gut.
    Und ja, die Geschwindigkeit des GPON in der Fritz!Box.

    Als Beispiel bei mir, wenn ich meinen GPON-SFP fest auf 1G Port Speed stelle, dann kommen 930/540Mbit durch.
    umgestellt auf 2,5G Portspeed gehen 1060/540 durch. Liegt am Overhead, der halt benötigt wird und einfach nicht mehr in die 1G reinpasst.

    Was das die Fritz 5590 kann, kann ich leider nicht sagen.

  • Thomas1978
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    • 2. Juli 2026 um 12:10
    • #158

    Für die Fritzbox habe ich auch ein XGS-PON Modul für den Fall, dass das Netz hier mal umgestellt wird, insofern limitiert hier nur der 2,5G Ethernetport die volle Geschwindigkeit.

    Schöne Grüße
    Thomas

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  • bananajoe
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    • 2. Juli 2026 um 12:37
    • #159

    Ist der XGS-PON denn auch mit mindestens 2,5G angesprochen? Wenn der auf 1G steht kommt nicht mehr raus.
    Hier mit 2,5G Port speed.

    Hier mit 1G Port-Speed

    Da habe ich nur den Port-Speed vom SFP-GPON von 2,5G auf 1G umgestellt. Sonst nix

  • Thomas1978
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    • 2. Juli 2026 um 14:22
    • #160

    Ich habe den Sachverhalt mal an die BNetzA weitergegeben:

    Zitat

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bitte um Prüfung bzw. Einordnung eines Sachverhalts zu meinem Glasfaser-Festnetzanschluss.

    Ich nutze seit dem 06.04.2026 einen E.ON-Highspeed-Anschluss im Netz der Westconnect GmbH mit dem Tarif 1.000/500 Mbit/s. Seit der Schaltung erreicht der Download nach meinen Messungen zu keiner Tageszeit die vertraglich beworbene Geschwindigkeit von 1.000 Mbit/s. Die gemessenen Downloadwerte liegen regelmäßig bei maximal ca. 920–930 Mbit/s, häufig darunter. Der Upload liegt dagegen stabil bei ca. 550–570 Mbit/s und damit oberhalb der beworbenen 500 Mbit/s.

    Ein Engpass in meinem Heimnetz ist nach meiner Einschätzung auszuschließen: Die Glasfaser geht direkt vom HÜP in eine FRITZ!Box 5590 Fiber (GPON). Die FRITZ!Box ist über ihren 2,5-Gbit/s-LAN-Port an ein 10-Gbit/s-Heimnetz angebunden; Desktop-PCs und Server sind per 10-Gbit/s-LWL verbunden. Interne iperf-Tests und Dateiübertragungen erreichen die erwartete 10-Gbit/s-Leistung. Auch mein vorheriger 1.000-Mbit/s-Kabelanschluss über Vodafone erreichte am selben Heimnetz regelmäßig ca. 1.030 bis 1.070 Mbit/s im Download.

    Nach telefonischer Rücksprache mit Frau XXX aus der Technik (Telefonat vom 02.07.2026) wurde mir mitgeteilt, dass am Anschluss 1.000/550 Mbit/s fest eingestellt seien. Nach meinem Verständnis bedeutet dies, dass der Download technisch exakt auf 1.000 Mbit/s begrenzt ist. Aufgrund des üblichen Protokoll- und Übertragungs-Overheads kann dann aber beim Endkunden netto praktisch keine Downloadrate von 1.000 Mbit/s ankommen. Dies würde erklären, warum der Download dauerhaft bei ca. 920–930 Mbit/s endet, während der Upload durch die Einstellung auf 550 Mbit/s die beworbenen 500 Mbit/s erreicht bzw. überschreitet.

    Mir ist bekannt, dass die BNetzA im Nachweisverfahren u. a. mit Schwellenwerten arbeitet und die Maximalrate nicht bei jeder Messung vollständig erreicht werden muss. Mein Anliegen ist jedoch die grundsätzliche Frage, ob ein Anbieter einen 1.000-Mbit/s-Tarif vermarkten darf, wenn die technische Schaltung offenbar genau auf 1.000 Mbit/s begrenzt ist und dadurch die beworbene Downloadrate als Netto-Datenübertragungsrate praktisch nie erreichbar sein kann.

    Ich bitte daher um Prüfung bzw. Mitteilung, ob dieses Vorgehen mit den Vorgaben zur vertraglich vereinbarten Internetgeschwindigkeit vereinbar ist und ob ich hierzu eine formale Messkampagne mit der Breitbandmessung-Desktop-App durchführen und einreichen soll.

    Mit freundlichen Grüßen

    ...

    Alles anzeigen

    Mal schauen, was und wann da eine Antwort kommt.


    Zitat von bananajoe

    Ist der XGS-PON denn auch mit mindestens 2,5G angesprochen? Wenn der auf 1G steht kommt nicht mehr raus.

    Ich bin in einem GPON-Netz und es steckt auch das Fritz-GPON-Modul in der Fritzbox. Ich wüsste aktuell nicht, Wie ich bei dem Modul erkennen kann, mit welcher Geschwindigkeit dieses angesprochen wird. Kann man das in der Fritzbox irgendwo sehen?

    Stelle ich in der Fritzbox die Verbindungseinstellungen auf 10.000/10.000, dann erkennt die Fritzbox automatisch 2.500/1.250 (in der grafischen Übersicht werden gerundet 1,3 Gbit/s angezeigt.

    Aber wie schon geschrieben, normalerweise habe ich bei den Verbindungseinstellungen 1.200/600 eingetragen.

    Schöne Grüße
    Thomas

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