• Warum? Weil die MTU Size mittels LCP gesetzt wird?

    Aus meiner Erinnerung nach, war jedoch 1492 bei 1&1 und vielen anderen PPPoE Betreibern der korrekte/empfohlene Wert.

    Nachtrag:

    Ich war zu schnell...

    Es ist ja bei 1&1 DS-Lite, also müssen wegen IPv6 noch einmal 40 Byte abgezogen werden. Daher 1452.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (16. Dezember 2025 um 19:23)

  • Hallo,
    ich bin aktuell bei der DG und könnte meinen 400er Classic Tarif zum 400er Comfort Tarif ändern lassen. Damit würden sich die Kosten von 49,90€/Monat auf rund 45€ reduzieren. Als Hardware kommt bei mir ein Nokia ONT von der DG und ein R2S mit OpenWrt 24.10 zu Einsatz.
    Alternativ dazu käme auch ein Wechsel zu 1&1 in Frage. Leider findet man da wenig Info's ...

    Verstehe ich es richtig, das der WAN Port einfach von DHCP Client auf PPPoE umkonfiguriert werden muss, wenn man zu 1&1 wechselt?
    Was passiert mit der Prefix-Delegation? Bekommt man bei 1&1 auch ein ipv6/56 Netz?
    Ist die ipv6 via DynDns aus dem Internet erreichbar? Das ist ja beispielsweise bei LTE nicht immer gewährleistet...

  • Bei DG erhältst Du Dual Stack mit IPv4 CGNAT und DHCP/IPoE ohne VLAN-ID (bei Vertrag mit kundeneigenem Router).

    1&1 über DG bietet dir DS-Lite mit PPPoE unter Verwendung der VLAN-ID 7.

    Deine weiteren Fragen müssen die Forumsteilnehmer beantworten, die solch einen Anschluss nutzen.

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  • Was passiert mit der Prefix-Delegation? Bekommt man bei 1&1 auch ein ipv6/56 Netz?

    Ist die ipv6 via DynDns aus dem Internet erreichbar? Das ist ja beispielsweise bei LTE nicht immer gewährleistet...

    Du bekommst bei 1&1 über einen DG-GF Anschluss immer ein /56 Netz, das mittels Prefix-Delegation weiter verteilt werden kann. Es ist natürlich frei aus dem Internet erreichbar. Wegen der dämlichen 24h-Zwangstrennung wechselt das zuteilte /56 Netz aber täglich. Der Router ist via DynDNS immer erreichbar - bei den dahinterliegenden Systemen muss man separat DynDNS einrichten und bei Änderung der IP-Adresse ein Update auslösen.

  • Wegen der dämlichen 24h-Zwangstrennung wechselt das zuteilte /56 Netz aber täglich. Der Router ist via DynDNS immer erreichbar

    kammann
    Vielen Dank für die Info. Damit konnte die 1und1 Hotline nicht dienen ...

    24h Zwangstrennung ist echt doof. Bedeutet ja auch bei DynDNS eine zeitweise "nicht Erreichbarkeit" weil erst mal alle DNS Server die neuen Adressen verinnerlichen müssen ...
    Bei der DG habe ich nur dann ein neues Netz zugewiesen bekommen, wenn sie Wartungsarbeiten hatten, oder ich meinen NanoPi stromlos gemacht habe. Also ein echter Nachteil des 1und1 Angebotes.

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    Seit 5 Jahren bin ich DG-Kunde und hatte noch nie IPv6 -Probleme.

    Ja, in den neuen Netzen gibt es wohl Herausforderungen, wie pufferueberlauf vorbildlich analysiert und belegt hat. Das will ich gar nicht abstreiten, das ist ein Fakt.

    Dennoch ist es verwunderlich, das nicht mehr aufschreien. Auch in den problematisch identifizierten Netzsegmenten scheint die Mehrzahl der DG-Kunden nichts davon zu bemerken.

  • Also mein Smartphone baut überhaupt keine dauerhaft zuverlässige IPv6-Verbindung im heimischen Netz auf und im Normalfall merke ich davon nix, obwohl der gesamte Traffic von meinem hauptsächlich genutzten Gerät dann natürlich übers AFTR-Gateway muss.

    Ich behaupte, die Dunkelziffer der DG-Kunden, welche gestörtes IPv6 nicht bemerken, ist extrem hoch.

  • Ja, in den neuen Netzen gibt es wohl Herausforderungen, wie pufferueberlauf vorbildlich analysiert und belegt hat. Das will ich gar nicht abstreiten, das ist ein Fakt.

    Fuehle mich zwar geschmeichelt, aber vermute Du meinst unseren IPv6-Flusterer ::1 (bevor ich missverstanden werde, das ist positiv gemeint, habe allen Respekt vor seinem Sachverstand)

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  • Ich behaupte, die Dunkelziffer der DG-Kunden, welche gestörtes IPv6 nicht bemerken, ist extrem hoch.

    Das halte ich nach meinen Erfahrungen auch für wahrscheinlich.

    Ich selbst hatte hier nie ipv6 Probleme. Bei meinem Sohn 2 Dörfer weiter sah das aber ganz anders aus. Sein Anschluss war regelmäßig via ipv6 nicht erreichbar. Die Störungsmeldung wurde von Support vollständig ignoriert. Außer Werksreset kam da nichts.
    Als wir dann tiefer gegraben haben, kam heraus, das der halbe Ort identische ipv6 Probleme hatte, die aber gar nicht bemerkt hat.
    Erst nachdem wir die BNA eingeschaltet hatten kam Bewegung in die Sache. Die DG behaupte auch gegenüber der BNA das alles i.O. sei. Als wir den Aussagen der DG widersprochen haben, mussten wir jede Störung zeitnah melden.
    Das habe ich dann per Scripting automatisiert, die DG bekam von den betroffenen Kunden dann bis zu 1000 Mails am Tag ;)
    Daraufhin blockierte die DG die Zugänge zu den Kundenkonten. Das widerum fand die BNA dann nicht mehr lustig und zwang die DG zum Handeln.
    Als dann nach Monaten endlich eine Fremdfirma von der DG mit der Problemlösung beauftragt wurde, konnte diese den Fehler in 10 Minuten lokalisieren und beheben.

    Seit Anfang 2021 laufen die damals betroffene Anschlüsse völlig problemlos.....

  • Warum? Weil die MTU Size mittels LCP gesetzt wird?

    Aus meiner Erinnerung nach, war jedoch 1492 bei 1&1 und vielen anderen PPPoE Betreibern der korrekte/empfohlene Wert.

    Eine MTU von 1492 ist natürlich schon richtig, aber nicht schon außen am VLAN-Device. Der PPPoE-Header ist ja nur für Pakete im Tunnel relevant, und das berücksichtigt OpenWrt sowieso automatisch.

    Es ist ja bei 1&1 DS-Lite, also müssen wegen IPv6 noch einmal 40 Byte abgezogen werden. Daher 1452.

    In dem Fall ist wohl kein DS-Lite aktiv. Laut dem Bild wird ja eine IPv4-Adresse zugewiesen.

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  • Bei 1&1 ist eigentlich immer DS-Lite mit PCP aktiv, d.h. man teilt sich diesselbe IPv4-Adresse mit mehreren Kunden und bekommt nur einige TCP Ports für ankommende Verbindungen dediziert zugewiesen. OpenWrt kann wohl prinzipiell PCP, zeigt es aber anders als eine Fritzbox in den Verbindungsdetails nicht an. MTU sollte also 1452 betragen (kann ich gerade nicht verifizieren, da mein Testanschluss bei der 1&1 gerade neu eingerichtet wird).

    Mit etwas Hartnäckigkeit an der Hotline (Stichworte "Fremdrouter", "VPN-Server") kann man seinen Anschluss auf Full-Stack umschalten lassen. Zum Testen wäre in jedem Fall eine Fritzbox hilfreich.

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