Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

  • Nein, ich nutze selbst aus Gründen (auch) Telekom Mobilfunk und habe nichts gegen die Telekom an sich. Es wäre sogar denkbar, dass ich Kunde bei ihnen würde, wenn sie mit ihrer Peering-Politik aufräumen würden.

    Es ist mir auch vollkommen egal, wer wo Internet-Kunde ist, aber es ist mir nicht egal, wenn man jemanden durch Postings in einem öffentlichen Forum dazu verleiten möchte, sich ebenso ungünstig zu entscheiden, wenn die Nutzung erkennen lässt, dass die wahl eines anderer Providers weniger risikoreich und günstiger ist. Es ist vielleicht naiv, aber ich gehe davon aus, dass Cloudflare als riesiger Player mit seiner Telekom-Ausweichtaktik ein Beispiel für kleinere CDN/Dienstnetzbetreiber/whatever sein kann.

    Dabei spielt es für mich auch keine Rolle, ob das alles ultra hypothetisch ist, so lange der möglicherweise (einzige) risikohafte Provider der Teuerste der drei zur Auswahl stehenden ist. Auf die +2 bis +6 ms mit o2 kommt's in der Realität ja auch nicht an.

  • Da es hier im Forum generell zur Mode geworden ist, vom eigentlichen Thema abzuweichen, nur mit Intension, immer mit gleichen Schallplatte in eine Richtung zu bashen, möchte ich das natürlich unterstützen und hier gerne ein paar positive Beispiele anderer Provider verlinken:mrgreen:

    Internetperformance db 23:00 | O₂ Community
    Hallo, ich stelle immer wieder fest, dass ab ca. 23:00 die Internet Performance deutlich schlechter wird. Da merke ich wenn ich in Facebook meine Reels schaue…
    hilfe.o2online.de
    UGG Anschluss, extrem hoher Ping | O₂ Community
    Hallo heute wurde unser Glasfaseranschluss geschaltet. Tarif ist der 1GBit down und 500mbits im upload. Nun ist uns aufgefallen das der Ping sich drastisch…
    hilfe.o2online.de
    Seit etwas über 2 Monaten immer wieder Telefonausfall | O₂ Community
    Hallo,seit etwas mehr als 2 Monaten habe ich immer wieder Abbrüche in der Telefonie, vor allen Dingen morgens, nachdem vorher jahrelang alles einwandfrei…
    hilfe.o2online.de

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

    1000/500 MBit/s

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  • Abseits der schönen Theorie, in dessen Details ich mich auch mit Freude vergraben kann, gilt vor allem aber die praktische Seite.

    Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein. Da gibt es in den letzten Jahren mehr als genug Tests, die auf vielen Millionen Messungen basieren.

    Ein anderer schöner Indikator ist dieses Forum. Telekom als einer der größten FTTH-Provider erzeugt hier ziemlich wenig Volumen. Vergleicht man das mit anderen Providern, ist da schon ein großes Ungleichgewicht feststellbar.

    All das unterstützt in keinster Weise die stark durch Gefühle getriebene Aussage, dass die Telekom ein schlechter Provider sei. Das ist meine bekannte Leier und damit ziehe ich mich auch wieder aus dem Thema raus. Dies ist als Denkanstoß für frische und interessierte Leser gedacht.

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  • Junge junge, drei Einzelfälle auf Millionen Kunden, die hohe Latenz bei der UGG ist bekannt und hat nichts mit dem vorliegenden Fall zu tun, irgendwas zur Telefonie und dann noch irgendein Problem, was genau so gut von langsamem ADSL verschuldet sein könnte.

    Nochmal, ich kritisiere am Internetdienst der Telekom etwas, was sich an JEDEM ANSCHLUSS rund um die Uhr nachweisen lässt.

  • Na ja, das sind halt groesstenteils alte Kammellen die Du da ausgegraben hast.

    A) das ist IMHO ein DSL Interferenzproblem, das ist somit unabhaengig vom ISP und waere am selben Anschluss mit 1&1 oder Telekom als ISP nicht anders, das zeigt erstmal nur, dass DSL stoerungsempfundlich ist. Da ist Debugging angesagt, und zwar leider vom Endnutzer, aber auch die Telekom wuerde da eher keinen Ingenieur von ihrer Seite auf das Problem ansetzen...

    B) UGG und Latenz, da sah es lange so aus, als gaebe es eine einzige Uebergabe in Muenchen und je weiter weg von Muenschen ein Anschluss, desto unerfreulicher die RTT zum ersten L3 Hop von O2. Das ist sicherlich nicht grossartig, aber jetzt auch kein Weltuntergang, ist ja nicht so, dass die Zugangslatenz bei den anderen ISP immer super-klein ist. Im verlinkten Thread berichten Betroffene, dass sich die Problematik etwas entschaerft hat (bei 2 Jahren Alter des Threads auch zu hoffen).

    C) 3 Jahre alt und damit gut abgehangen dem OP konnte auch vor 3 Jahren geholfen werden, was die aktuellen Posts im Thread angeht, da fehlen noch Informationen vom Poster.

    Wenn Dein Punkt sein sollte: Problem gibt es bei allen ISPs, dann gene ich Dir gerne Recht. Wenn Dein Argument ist, das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom kann ignoriert werden, weil auch andere ISP nicht perfekt sind, dann waere ich verwundert, weil das wenig Sinn machen wuerde.

  • Peeringfälle von technischen Nerds, die Millionen Kunden überhaupt nicht bemerken. Was Kunden aber bemerken ist Servicequalität, Netzstabilität, Ausfallsicherheit und einigermaßen schnelle Reaktion bei Störungen. . Andere Provider ruhen sich doch auf ihren Lorbeeren aus, nutzen nur das DSL oder FTTH Zugangsnetz anderer Netzbetreiber als Vorleistungsprodukt und bieten mäßigen bis keinen Service beim Kunden. Man macht es sich stattdessen leicht, schließt das Ticket sofort oder schiebt den Netzbetreiber als Buhmann vor sich her. Klar, kein Zugriff auf eine eigene Netzzugangsinfrastruktur, dann wird sich eben mal schnell taub gestellt. Prozesse über die Schnittstellen mit dem Netzbetreiber kennt man nicht und Serviceleistungen sind damit Fehlanzeige. Billige Callcenter mit teilweise nicht deutsch sprechenden Mitarbeitern, die einfache Problemzusammenhänge nicht verstehen. Vermutlich Quereinsteiger aus einer insolventen Konditorei. Man könnte noch viel mehr aufzählen...

    Fritzbox 5690 Pro / Glasfaser 1000 Telekom

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  • Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein. Da gibt es in den letzten Jahren mehr als genug Tests, die auf vielen Millionen Messungen basieren.

    NEIN, das habe ich meine ich ziemlich detailliert behandelt. Die Festnetztests von Connect oder Chip (odser auch breitbandmessung.de) zielen nicht darauf ab die "Peeringqualitaet" zu messen, daher kann man denen auch keinen Vorwirf maxchen dafuer ungeeignet zu sein. ABER man sollte jetzt diese Testergebnisse auch nicht dahin gehend fehlinterpretieren, dass sie der Telekom peering-technisch eine reine Weste bescheinigen. Die Anzahl von Tests ist kein relevantes Mass solange die grosse Mehrzahl ueber bekannt unproblematische Uebergaben laeuft.

    Ein anderer schöner Indikator ist dieses Forum. Telekom als einer der größten FTTH-Provider erzeugt hier ziemlich wenig Volumen. Vergleicht man das mit anderen Providern, ist da schon ein großes Ungleichgewicht feststellbar.

    Auch das ist fraglich, die Peeringprobklematik ist nicht leicht zu diagnostizieren, und die Telekom hat aus der Drosselkom-Zeit dazu gelernt und umschreibt ihre Unternehmenspolitik in dieser Hinsicht sehr euphemistisch und schiebt den schwarzen Peter gerne der jeweils anderen Seite zu... (nach Art von, die Telekom bietet ja bessere Uebergaenge an, nicht ihre Schuld, dass bestimmte Anbieter diese nicht nutzen wollen, und schweigt sich darueber aus, dass die Telekom dafuer Geld sehen will (ueber dem Marktdurchschnitt) und ihre notwendigerweise kostenneutralen Peerings mit den anderen T1-ISP zu heiss laufen laesst.)

    Das macht aus Telekpomsicht auch Sinn, das Ziel dieser Aktion sind nicht die Endkunden, sondern die Inhalteanbieter, da es diese sind die Uebergaenge kaufen sollen, die Endkunden die ja bereits Geld fuer Internetzugang bezahlen sollen wenn moeglich das Problem nicht bewusst wahrnehmen. Die Strategie/Unternehmenspolitik ist IMHO unappetitlich, die Umsetzung wird jedoch kompetent durchgefuehrt.

    All das unterstützt in keinster Weise die stark durch Gefühle getriebene Aussage, dass die Telekom ein schlechter Provider sei. Das ist meine bekannte Leier und damit ziehe ich mich auch wieder aus dem Thema raus. Dies ist als Denkanstoß für frische und interessierte Leser gedacht.

    Das stimme ih Dir zu, ob ein ISP geeignet oder ungeeignet ist ist eine Frage die eng mit dem individuellen Nutzungsprofil verwunden ist, von Aussen immer schwer zu sagen wie andere das Bewerten. Aber das macht die unappetitliche Firmenpolitik nicht besser ;)

  • Peeringfälle von technischen Nerds, die Millionen Kunden überhaupt nicht bemerken.

    Ja, die sind auch nicht die Zielgruppe, sondern die Inhalteanbieter, die alle mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Traffic end ueberwachen und daher sensibel fuer heisslaufende Peerings sind. Der Phaenotyp ist ja so, von vielen Serveraddressen funktionieren viele wie erwartet und nur einige, hinter ueberlasteten Peerings haken, da ist es sehr leicht die Verantwortung bei den jeweiligen Anbieter zu verorten, weil "das Funktionieren anderer Server ja zeigt, dass es nicht am ISP liegen kann". Die wenigsten Endkunden wissen wie das Internet funktioniert und aufgebaut ist.

    Was Kunden aber bemerken ist Servicequalität, Netzstabilität, Ausfallsicherheit und einigermaßen schnelle Reaktion bei Störungen

    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Um da einen ISP bewerten zu koennen braucht man Vergleichsdaten zum Verhalten bei aehnlichen Problemen, und diese Daten, wette ich, hat so gut wie kein Privatanwender. Da mag es Spekulationen basierend auf der Reputation verschiedener Anbieter geben, aber harte Daten eher weniger. Aber das soll nicht heissen dass diese Punkte bei der Telekom schlecht waeren, sondern halt nur, dass es schwer isrt diese Punkte zwischen ISP zu vergleichen.

    Andere Provider ruhen sich doch auf ihren Lorbeeren aus, nutzen nur das DSL oder FTTH Zugangsnetz anderer Netzbetreiber als Vorleistungsprodukt und bieten mäßigen bis keinen Service beim Kunden.

    Solange Internetzugang und SIP/VoIP funktionieren, welchen "Service" muss ein ISP da noch bieten?


    Und gerade beim Support von Stoerungen betroffener Endkundenanschluesse von Resellern, hat die Telekom den Ruf sich nicht durch Proaktivitaet oder Tempo auszuzeichnen, wohl wissend, dass alle Verzoegerung dem Reseller zugeschrieben wird, nicht der Telekom.


    Also, wenn Du zufriedener Telekom-Kunde bist, alles gut bleibe deren Kunde und empfehle die weiter, aber graeme Dich nicht wenn unzufriedene Ex-Telekomkunden davon abraten.

  • Ich kritisiere auch nicht den Wechsel zu VDSL, aber man hätte aus zwei anderen Provider mit offenerem Peering einen wählen können und sogar weniger bezahlt. Magenta Regio sollte man immer meiden, du kriegst ja nicht mal den Vorteil, dass Provider und Netzbetreiber der Gleiche sind.

    Bei mir gibt es kein VDSL mehr vom Netzbetreiber DNS:NET, ich kann hier nur Telekom Regio nehmen.

    Easybell hatte nur kurzzeitig ein Angebot, ist wieder verschwunden.

    DNS hat hier bei allen die GF genommen VDSL abgeschaltet. Neuverträge gibt es nicht mehr von denen in Bereichen die mit GF erschlossen sind.

    Und ich habe die vollen 250 MBit/s wie früher von DNS:Netz.

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  • Also, wenn Du zufriedener Telekom-Kunde bist, alles gut bleibe deren Kunde und empfehle die weiter, aber graeme Dich nicht wenn unzufriedene Ex-Telekomkunden davon abraten.

    Aber genau dass ist es, ich will auch als Kunde mit positiven Erfahrungen berichten.

    Seit über 25 Jahren Mobilfunkverträge mit dem besten Support überhaupt.

    Und dasselbe kann ich vom Bauherrenservice bei zwei Bauvorhaben(GF/Kupfer) berichten. Bei der Glasfaser Verlegung hatten sie die beste Arbeit abgeliefert im Vergleich zu drei anderen Netzbetreiber an meinen Objekten.

    Und bei der Telekom als Netzbetreiber habe ich die größte Auswahl an ISP.

  • Es ging doch um die Telekom als ISP auf einem fremden VDSL-Netz und nicht um die Telekom als Netzbetreiber.

    Wozu man bei Mobilfunk Support braucht, erschließt sich mir auch nicht. Entweder ich habe Empfang oder nicht, wenn ich Empfang habe ist die Zelle entweder überbucht und langsam, oder nicht. Der Support ändert an dieser Situation nichts.

    Telekom Mobilfunk hat hier übrigens gerade 60/11 Mbit/s bei vollem 5G-Empfang und ich nehme das so hin...

  • zielen nicht darauf ab die "Peeringqualitaet" zu messen

    Die Zusammenhang stellst du alleine her, ich nicht.

    Dem Kunden sind diese technischen Details vollkommen egal.

    Die Tests sind sehr gut dafür geeignet, das "Erlebnis" für den Kunden zu bewerten. Wie der Traffic dafür fließt, spielt keine Rolle, denn es wird sich so oder so in den Tests offenbaren. Tut es das nicht, scheint das Peering in den bemängelten Fällen keine Rolle zu spielen.

    Und noch einfacher wird es nicht.

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  • Die Zusammenhang stellst du alleine her, ich nicht.

    Mei, was meinst DU denn wenn Du "Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein." schreibst? Doch wohl, dass dieser Aspekt in den Test ausreichend beruecksichtigt wird? Und da gibt es IMHO wenig Anzeichen, dass die Tests Peeringqualitaet auch nur annaehernd systematisch versuchen zu erfassen. Und das ist auch OK, das ist nicht deren Ziel.

    Dem Kunden sind diese technischen Details vollkommen egal.

    Solange die wahrgenommene Leistung stimmt. Das Problem ist, dass die Auswirkung des vorsaetzlichen Unterpeerings schwer von nicht ausreichend responsiven Servern der Inhalteanbietern zu unterscheiden ist, und IMHO wenn sie ueberhaupt bemerkt wird, nicht der Telekom zugeschrieben wird.

    Die Tests sind sehr gut dafür geeignet, das "Erlebnis" für den Kunden zu bewerten.

    Vielleicht wenn Du "Peering" ignorierst, was unter normalen Bedingungen auch OK ist, weil fast alle anderen ISPs solche Peeringspiele nicht spielen (nicht zwingend weil sie moralisch gefestigter sind, sondern IMHO hauptsaechlich weil sie die notwendigen Vorbedingungen dazu nicht erfuellen). Ansonsten sind die Tests IMHO bestenfalls OK fuer ihren Zweck (Connect und Chip zu erlauben jaehrlich Gewinner zu praesentieren).

    Wie der Traffic dafür fließt, spielt keine Rolle, denn es wird sich so oder so in den Tests offenbaren. Tut es das nicht, scheint das Peering in den bemängelten Fällen keine Rolle zu spielen.

    Das ist IMHO Wunschdenken, analysier halt wie wenig des Internets dieses Tests tatsaechlich testen und uebelege dann warum Du sie trotzdem fuer geeignet haeltst? Millionen an Messwerten ueber bekannt unproblematische Links, was willst Du daraus lernen fuer die Peeringqualitaet/Internetqualitaet?

  • Krass was ein Post manchmal auslöst :)

    Ich war bis Juni 2025 zufriedener Telekom DSL Regio Kunde (steht auch hier auf den ersten Seiten). Dort habe ich zwar "nur" 100MBit, aber keine ping und packet loss Probleme.

    Bei DG ist einfach der Support das Übelste was ich je irgendwo erlebt habe. Ganz ehrlich, da kann jede KI bessere Antworten geben.

    Ich warte ab und hoffe das EWE da was aufstellt mit denen. Wenn es da in der Gegend positive Erfahrungen gibt, bin ich wieder an Board.

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  • Grr... klassischer Einsatzzweck für o2 Flex.

    Edit: Wobei ich mich gerade wundere, hat EWE auch Vectoring? Nicht dass das dann so ne 80 Mbit/s-Schlappe ist, wo du sowieso Sonderkündigungsrecht hast, egal welchen Tarif du buchst.

    Einmal editiert, zuletzt von DLMttH (13. September 2025 um 17:03)