Deutsche Glasfaser: Keine IPv6-Adresse

  • Hallo,

    ich bin neu hier und bitte um Nachsicht. Habe trotz Suche keine Lösung im Forum für mein Problem gefunden:

    Ich habe einen neuen Anschluss der Deutschen Glasfaser (neues Ausbaugebiet, CGNAT, keine öffentliche IPv4-Adresse) und bekomme keine IPv6-Adresse mit meiner Fritzbox 7490. IPv6-Unterstützung ist aktiviert. Native IPv4-Verbindung verwenden ist ausgewählt. Trotzdem wird IPv6 als 'Nicht verbunden' dargestellt und die Ereignisse zeigen "Internetverbindung IPv6 konnte nicht aufgebaut werden: Keine Antwort vom DHCPv6-Server (SOL)". Hatte vorher einen Telekom-DSL-Anschluss, da hatte ich (auch) eine öffentliche IPv6-Adresse

    Ein Ticket bei der Deutschen Glasfaser wurde erstellt. Nach mehr als einer Woche kam der Super-Tipp "Werksreset" und der Hinweis auf die o.a. IPv6-Einstellungen. Das hat natürlich nix gebracht. Außerdem die Ausrede (wörtlich) "Da der Router die ipv6 selber erstellt und verwaltet, haben wir direkt keinen Einfluss darauf." Da aber auch mein Nachbar (neue Fritzbox 5590) keine IPv6-Adresse bekommt, bin ich ziemlich sicher, dass das Problem bei der Deutschen Glasfaser liegt. Die Ticketbearbeiter sind aber entweder wenig kompetent oder überlastet. Welches Stichwort bei der Hotline könnte also helfen, damit sie die Ursache für das Problem beheben?

    Der Zweck des Unterfangen ist, dass ich bei Abwesenheit wieder per Fritz-SmartHome-App auf meine Fritz-DECT-Geräte zugreifen möchte.

    Habt Ihr einen Tipp für mich?

  • Zeig mal Screenshots deiner Einstellungen, des Online-Monitors und kopiere das Log hier rein.

    Du hast den Router ja auf Werkseinstellungen gesetzt? Daran führt kein Weg vorbei beim Wechsel von DSL.

  • DG hat große Probleme in den letzten Monaten mit IPv6. Das äußert sich verschiedentlich und würde ins Bild passen, auch wenn es den Nachbarn auch betrifft.

    Den Support am Telefon solltest du am besten komplett ignorieren und beständig geschlossene Tickets wieder eröffnen.

    Irgendwann hast du vielleicht in ein paar Wochen oder Monaten Glück und jemand mit Kompetenz stolpert über deinen Vorgang.

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  • Den Werksreset hatte ich gestern bereits durchgeführt, das Verhalten hat sich aber nicht geändert.
    Die IPv-6-Einstellungen habe ich unverändert gelassen (s. Screenshot). Sollte man "DHCPv6 Rapid Commit" besser deaktivieren?

    Gibts es noch andere Möglichkeiten ein ausführlicheres Logfile zu generieren als die Fritzbox-Ereignisse?

  • Sollte man "DHCPv6 Rapid Commit" besser deaktivieren?

    Es ist an sich egal, ob man diese Option aktiviert: Wenn der DHCPv6-Server sie nicht unterstützt, kommt eben das Standardverfahren zum Einsatz (quasi ein "Slow Commit"), das du aber auch durch Deaktivierung der Option erzwingen kannst.

    Gibts es noch andere Möglichkeiten ein ausführlicheres Logfile zu generieren als die Fritzbox-Ereignisse?

    Ja, die Ultima Ratio wäre ein Paketmitschnitt am WAN-Port der Fritzbox, den du parallel zur Ausführung einer Neuverbindung (Internet - Online Monitor - Verbindungsdetails: Schaltfläche "Neu verbinden") durchführst. Allerdings muss man das Ergebnis des Mitschnitts (lesbar z.B. mit Wireshark) anschließend auch interpretieren können.

  • Das sieht soweit richtig aus.

    Den Werksreset hatte ich gestern bereits durchgeführt, das Verhalten hat sich aber nicht geändert.

    Und dabei auch keine Sicherung einer vorhandenen Konfiguration zurückgespielt? Das wäre das einzige, was mir noch einfallen würde. Ansonsten bleibt nur die Störungsmeldung. Bleib freundlich und hartnäckig, öffne geschlossene Tickets immer sofort wieder. Irgendwann passiert was.

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  • Erst schon mal vielen Dank für Eure Antworten. Immerhin habe ich jetzt die Bestätigung, dass meine Fritzbox-Konfiguration eigentlich korrekt ist .

    Die teilweise Rücksicherung (WLAN-Einstellung, Telefonie und Smart-Home-Geräte) habe ich erst vorgenommen, nachdem der ausführliche Test mit dem frisch zurückgesetzten Router auch keine IPv6-Verbindung hervorgezaubert hat.

    Mein Ticket wurde von der Dt. Glasfaser heute Vormittag zur weiteren Bearbeitung an das "Expertenteam" weitergeleitet. Habe nicht allzu viel Hoffnung, dass es hilft.

    Habe hier im Forum übrigens den Begriff "Camel-Sync" gefunden. Dieser Sync muss von der Dt. Glasfaser durchgeführt werden und hat manchmal auch Erfolg. Schon mal gehört?

    Wireshark am WAN-Port einrichten überfordert mich derzeit noch. Werde ich mich aber mal dran versuchen.

  • Habe hier im Forum übrigens den Begriff "Camel-Sync" gefunden. Dieser Sync muss von der Dt. Glasfaser durchgeführt werden und hat manchmal auch Erfolg. Schon mal gehört?

    Aber nicht in Verbindung mit IPv6. Dabei geht es um das Registrieren eigener Modems. Camel Sync arbeitet auf Layer 2 oder darunter, während IPv6 ein Layer3 Protokoll ist. Anders ausgedrückt: Camel Sync ist für den Modem, während sich dein Router um IPv6 kümmert. Beide haben erstmal nichts miteinander zu tun.

  • Ich habe da mal was mitgeschnitten am WAN-Port. Habe aber keine Ahnung, ob es relevante Informationen enthält. Einmal habe ich nur gefiltert nach ICMPv6.

    Der nächste Ausschnitt listet alle Protokolleinträge im Bereich um die ersten IPv6-Einträge. Ich kann da leider gar nix rauslesen:

    Kann der Experte da irgendwas rauslesen? Ich bin für jeden Kommentar zu dem Log dankbar

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  • Zitat

    Wireshark am WAN-Port einrichten überfordert mich derzeit noch.

    Das ist vermutlich ein Missverständnis: Wireshark würdest du an einem Windows-PC installieren, um die Mitschnitt-Datei auszuwerten, die die Fritzbox völlig unabhängig von Wireshark erstellt (das ist eine Datei mit der Endung ".eth") - das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Die Vorgehensweise wäre wie folgt:

    An einem beliebigen Windows-PC in deinem LAN:

    • Installiere dort Wireshark (Download - "Windows x64 Installer"), um damit später den Paketmitschnitt auszuwerten.
    • Öffne im Webbrowser deiner Wahl einen TAB (TAB1) und melde dich dort an der Fritzbox an.
    • Öffne im Webbrowser einen zweiten TAB (TAB2) und melde dich dort ein zweites Mal an der Fritzbox an.
    • Navigiere auf TAB2 zu "Hilfe und Info (dort ganz nach unten scrollen) | FRITZ!Box Support | Paketmitschnitte". Wähle dort neben "1. Internetverbindung" den Knopf "Start" - damit löst du den Paketmitschnitt aus: Es poppt ein Fenster auf, in dem die Fritzbox dich fragt, wo auf deinem Windows-PC die Mitschnitt-Datei (fritzbox-vcc0_[Datum]_[Nummer].eth) gespeichert werden soll - wähle einen Ordner deiner Wahl und bestätige mit "Speichern".
    • Wechsele zu TAB1: Navigiere dort zu "Internet | Online-Monitor | Verbindungsdetails" und klicke dort am Ende der Seite auf "Neu verbinden"
    • Warte eine hinreichend Zeit, z.B. 15 Minuten - in dieser Zeit sollte die Box eine neue IPv4-Verbindung aufgebaut haben, während die IPv6-Verbindung scheitern wird.
    • Wechsel wieder auf TAB2: Falls die Fritzbox dich dort wieder abgemeldet haben sollte, melde dich dort wieder an und navigiere erneut zu "Hilfe und Info (dort ganz nach unten scrollen) | FRITZ!Box Support | Paketmitschnitte": Drücke dort neben "1. Internetverbindung" auf den Knopf "Stopp", um den Paketmitschnitt zu beenden.
    • Auf deinem Windows-PC liegt in dem von dir gewählten Ordner nun die Mitschitt-Datei fritzbox-vcc0_[Datum]_[Nummer].eth, die du nun mit Wireshark zwecks Analyse öffnen kannst.

    Um dort "den Wald vor lauter Bäumen" zu finden, solltet du in der oberen Zeile "Anzeigefilter anwenden" die folgenden Ansichtsfilter eingeben: icmpv6 || dhcpv6 || icmp || arp || dhcp. Das sollte reichen, um zum einen den IPv4-Reconnect und zum anderen die Versuche des IPv6-Verbindungsaufbaus anzuzeigen. Für IPv6 alleine wäre der Filter icmpv6 || dhcpv6 ausreichend (entsprechend für IPv4 der Filter icmp || arp || dhcp). Wahrscheinlich wirst du da nur die ausgehenden DHCPv6-Solicits sehen, die von der Gegenstelle nicht beantwortet werden. Und zusätzlich evtl. sog. ICMPv6-Router Advertisements (RA), die von der Gegenstelle gesendet werden (das wäre zumindest ein IPv6-Lebenszeichen von der Gegenstelle).

  • ... na, da hat sich was überschnitten :lol:

    Mach doch bitte nochmal einen Mitschnitt, wie von mir beschrieben.

    Poste dann mal die Ansicht des Ergebnisses unter dem Ansichts-Filter icmpv6 || dhcpv6.

  • Das ist ja eine traumhafte Anleitung :thumbup::thumbup::thumbup:. Danke für Deine Geduld!

    Die IP4-Verbindung nach 'Neu Verbinden' geht immer schnell, max. 20 Sekunden. War deswegen nicht so geduldig und habe nur wenige Minuten mitgeschnitten. Vorsichtshalber habe ich den dhcp-Filter auch noch aktiviert.
    Verstehe ich das korrekt ( Interpretation zum neuen Mitschnitt unten): In Zeile 284 sendet der ISP, ab Zeile 305 sendet meine Fritzbox?

    Die Fritzbox sendet ja offensichtlich mit der IPv6-Adresse, die in Zeile 284 zugeteilt wurde. Aber irgendwas läuft trotzdem schief. Da ist wieder mal ein Experte gefragt.

    Sollte ich den gefilterten Mitschnitt an die Deutsche Glasfaser schicken?

    Hier der neue Mitschnitt.

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  • Verstehe ich das korrekt ( Interpretation zum neuen Mitschnitt unten): In Zeile 284 sendet der ISP, ab Zeile 305 sendet meine Fritzbox?

    Nein: Es sendet (bzgl. IPv6) immer nur deine Fritzbox! Paket 284 ist die sog. DAA (Duplicate Address Detection): Hier hat das WAN-Interface noch keine (linklokale) IPv6-Adresse, was durch die Quelladresse "::" (= alles Nullen) zum Ausdruck kommt. Gesendet wird ein Multicast an die eigene SNMA (Solicited Node Multicast Address = ff02::1:fff4:b68b). Diese leitet sich aus der Kandidaten-Adresse fe80::3681:c4ff:fef4:b68b ab, die sich das WAN-Interface selbst zuordnen möchte. Es wird damit getestet, ob die Kandidaten-Adresse in dem Netz, in das der Multicast gesendet wird, schon durch ein anderes Gerät genutzt wird, was einen Adresskonflikt darstellen würde (in diesem Fall würde jenes Gerät den Multicast beantworten). Ab dem nächsten Paket 305 weiß die Fritzbox, dass kein Adresskonflikt vorliegt und verwendet sie als ihre eigene Adresse.

    Das ist aber nur eine linklokale Adresse - mit der kann die Box nicht ins Internet kommunizieren. Dazu müsste die DG der Box eine globale IPv6-Adresse für den WAN-Port und ein globales (/56)-Präfix für das LAN hinter der Box zuweisen, was sie per DHCPv6 tun müsste.

    Die Box bemüht sich nun um zweierlei:

    • Sie sendet fortlaufend (an ff02::2) "Router Solicitations", die Gegenstelle sollte mit sog. "Router Advertisements" antworten - sie sollte dies alle paar Minuten auch unaufgefordert (unsolicited) tun. Router-Advertisements sind wichtig, durch sie lernt die Fritzbox u.a. ihre IPv6-Standardgateway-Adresse, ohne die kann kein IPv6-Paket ins Internet geroutet werden.
    • Sie sendet fortlaufend (an ff02::1:2) sog. DHCPv6-Solitcits, um globale IPv6-Adressen anzufordern. Die DG-Gegenstelle beantwortet diese aber nicht (das führt dann in der FB zu dem von dir eingangs erwähnten DHCPv6-SOL-Fehler).

    Ich würde sagen: Die DG-Gegenstelle ist bzgl. IPv6 mausetot!

    Sollte ich den gefilterten Mitschnitt an die Deutsche Glasfaser schicken?

    Es würde reichen, wenn du den Screenshot schickst - der ist absolut aussagekräftig.

    Aber sei gewarnt: Im 1st-Level-Support versteht das keiner - für die ist alles ein Glasfaser-Problem mit den immer gleichen unnützen Maßnahmen, mit denen man den Kunden sinnlos beschäftigt.

    Es gilt das, was oben schon gesagt wurde: Solange Tickets aufmachen, bis irgendwann dort mal jemand Erbarmen zeigt.

    4 Mal editiert, zuletzt von ::1 (15. Mai 2025 um 18:32)

  • Vielleicht noch folgender Hinweis:

    Falls du aus der ursprünglichen Mitschnitt-Datei nur die durch den Filter icmpv6 || dhcp || dhcpv6 generierte Ansicht in einer separaten Datei speichern möchtest:

    1. Wähle in der Filteransicht das Menü "Datei | Ausgewählte Pakete exportieren...".
    2. In dem folgenden Dialogfenster belasse die Voreinstellungen ("Alle Pakete" + "Angezeigt" + "unkomprimiert") und speichere am besten auch in eine Datei mit dem voreingestellten Suffix ".pcap".

    Das ergibt eine schön kleine Datei, die du neben dem Screenshot ggf. auch an das Ticket bei DG anhängen kannst.

  • Vielen Dank für Deine super-ausführliche Anleitung und Erklärung. Habe heute viel gelernt und habe nun auch ein detailliertes Protokoll für die Dt. Glasfaser. Und sie können nicht mehr behaupten, der Fehler läge bei meiner Fritzbox.

    Mein Ticket ist übrigens derzeit noch offen und hat den Status "Wurde zur Bearbeitung weitergeleitet". Habe letzte Woche nämlich schon jeden Tag angerufen und genervt.

    Noch mal tausend Dank!

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  • Ich häng mich da mal dran, weil ich dasselbe Problem habe und seit zwei Wochen bei der deutschen Glasfaser ein Ticket offen mir drei Nachfragen dazu ohne, dass sich jemand von denen rührt.

    Bei mir ist der Witz, dass ich mal einen ganzen Tag eine IPV6 Adresse hatte und die Box von außen über ipv6 und ebenfalls einen Wireguard VPN Tunnel erreichbar war.

    Ich hatte tagelang zuvor verzweifelt versucht, die Box so zu konfigurieren, dass der Zugang klappt. Und dachte am Ende, dass ich das Problem bin. War ich aber nicht, denn plötzlich ging’s einfach so, mit der Konfiguration, die am Tag vorher noch nicht ging. Da war klar, dass es nicht an der Konfiguration, sondern an Deutschen Glasfaser liegt. Schon gar, als dann am nächsten Tag wieder keine Verbindung mehr möglich war. Ohne Veränderung von irgendwas. Und plötzlich ein paar Stunden später war die Verbindung wieder da. Und am nächsten Tag schon wieder weg. Jetzt gerade geht es die ganze Woche schon nicht.

    Und mein Bruder, der ein paar Straßen weiter wohnt, hat dasselbe Problem. Komisch oder 😂

    Und keiner von der Truppe reagiert.

    Der Internetzugriff hat übrigens dauerhaft problemlos funktioniert

    Wenn du also eine Rückmeldung bekommst, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

  • Hallo jelich,

    diverses Ausprobieren verschiedener Konfigurationen war bei mir ohne Erfolg. Auf Vorschlag der Dt. Glasfaser habe ich sogar einen anderen Router ausprobiert (kein Erfolg) und eine Supportanfrage an AVM gestellt. Wie erwartet hat AVM nach Analyse der von mir erstellten Supportdaten erklärt, dass der Fehler nicht bei meinem Router, sondern bei der Dt. Glasfaser liegt. Inzwischen hat die Dt. Glasfaser mein Ticket geschlossen mit dem Erklärung, dass das Problem bei meinem Router läge. Auf die zur Verfügung gestellten Paket-Mitschnitte sind sie nicht eingegangen.

    Ich bin mir aber sicher, dass das Problem auf der Seite der Dt. Glasfaser liegt. Habe mittlerweile also eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht und bei der Dt. Glasfaser ein neues Ticket aufgemacht. Leider sind auch die "Experten" bei der Dt. Glasfaser nicht wirklich gewillt oder fähig, das Problem zu analysieren.

    Fange aber mittlerweile an zu resignieren ;( und an Alternativen zu überlegen. Also kann ich Dir leider keinen Tipp geben. Immerhin klappts es bei Dir gelegentlich und der ISP kann sich nicht mit einer falschen Konfiguration rausreden. Viel Glück!

  • Also ich habe in der Zwischenzeit folgendes festgestellt. Klar ist: ipv4 geht bei Deutsche Glasfaser nicht. Zumindest nicht ohne Zusatzkosten. Habe dann auf IPV6 umgestellt, einen Wireguard VON Tunnel hergestellt und mit meinem Vodafone Handy versucht, Zugriff zu bekommen. Hat nicht funktioniert. Über eine andere Fritz!box in einem fremden Netz hat es aber funktioniert. Nur eben nicht über Vodafone. Bin dann in ein anderen Funkturm gekommen und siehe da, es funktioniert.

    Heißt also konkret: bei jedem Netz, das mit ipv6 Adressen umgehen kann, klappt der Zugriff von außen. Sonst nicht.

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  • Hallo, ich lese hier interessiert mit, weil ich das gleiche Problem habe wie UschiM
    Hab einen analogen Mitschnitt erstellt und meinem Ticket angehängt. Ich bin auch Neukunde, de rAnschluss wurde erst letzte Woche geschaltet und ging seit Beginn nicht mit ipv6. Das gleiche Problem haben auch die Nachbarn, da hat die DG einiges verbockt.

  • Leider sind auch die "Experten" bei der Dt. Glasfaser nicht wirklich gewillt oder fähig, das Problem zu analysieren.

    Ich würde auf die AGB verweisen, in denen die Bereitstellung von IPv6 integraler Bestandteil des Leistungsumfangs ist. Da DG dies derzeit nicht leistet (und du kannst es technisch nachweisen - nicht dein Problem, wenn sich die Gegenseite hier dumm stellt), hilft nur die Androhung einer Halbierung der "Monatsgebühren" - das ist in solchen Fällen die einzige Sprache, die dort verstanden wird.