Hallo in die Runde,
ich habe hier folgende Situation: Mein Wohngebit bekommt von eon/Westconnect einen Glasfaserausbau. Ich habe beim Neubau unseres EFH eine Leerrohr von der Grundstücksgrenze an der Straße bis in den HWR geführt. Dabei handelt es sich um 6m Plastikrohr 50x1.8 DIN_soundso und daran anschließend ein 40er Flexrohr von den „Fraenkischen“ verlegt in einem großzügigen Bogen.
Irgendwann kam jemand vom Tiefbau zum Vorgespräch.
Ich: „Da liegt folgendes Leerrohr. Können Sie das bitte nutzen?“
Er: „Oh das ist ja toll. Haben wir weniger Arbeit. Machen wir. Sollte gehen.“
Am Tag der Erschließung Ich: „Da liegt ein Leerrohr…“ Tiefbauer: „Ja, steht hier in denn Unterlagen. Nehmen wir.“
Leerrohr gefunden, Glasfaserrohr zum Einblasen der Faser problemlos eingezogen, mein Leerrohr mit Brunnenschaum ausgeschäumt, alle glücklich! Leerrohr an die Trasse angeschlossen, zu gemacht, verdichtet, gepflaster. Super.
3-4 Wochen später Anruf vom Tiefbauer: „Äh, das geht so nicht. Auftraggeber akzeptiert das nicht. Wir müssen zurückbauen, neu verlegen und durch das Mauerwerk gehen.“
Ich habe eine Mail an eon/westconnect geschrieben, KEINE Antwort.
Frage an Euch: Weiß jemand was dahinter stecken könnte? Das Leerrohr liegt ja nun im Haus. Alles sauber. Der Radius meines Leerrohrs aus dem Erdreich hoch durch die Bodenplatte in den HWR ist keinesfalls kleiner, als das was die Tiefbauer beim „Abbiegen“ aus der Haupttrasse in Richtung meines Hauses gebaut haben.
Ich möchte eigentlich erwirken, dass zumindest ein Versuch gestartet wird, die Faser einzublasen. Denn ich bin überzeugt, dass das gehen wird. Kennt jemand ähnliche Fälle oder kennt Hintergründe? Argumentationshilfe?