So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

  • leider ist da die Telekom bei eigenen Anschlüssen immer recht fix dabei zu entstören

    Wenn die Glasfasernetzbetreiber mit eigenen Anschlüssen (!) das im selben Tempo hinbekommen würden, dann würden die Leute nicht an ihren Telekom-Anschlüssen kleben.

  • Jetzt widersprichst du dir aber ein Bisschen. Wäre nicht ein Vertrag mit einem richtigen Provider besser, welcher auf dem Telekom-Glasfasernetz vertreten ist? Dann hätte man einen Anschluss, mit dem man in beiderlei Hinsicht zufrieden sein kann. Das mangelde öffentliche Peering wird ja nicht entstört.

    Wenn du einen Geschäftskundenanschluss hast, hast du andere Peering-Routen, dafür sorgt dann schon das BGP.
    Wir haben in der Firma bei Telekom, Vodafone und Versatel jeweils 10 GB/s Gf schon seit 10 Jahren.
    Kosten aktuell 1500 €/Monat, dafür auch redundante Einführungen aufs Firmengelände.
    Vor 10 Jahren ca. 3500 €/Mon.
    Aber dabei hat der Support sich schon telefonische gemeldet, bevor wir es gerafft hatten, dass eine Leitung weg ist. Entstörungsvorgabe war 4 Stunden.
    Aber @home nutze ich Gf, DSL und Mobil, das sollte reichen. :P

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  • Wenn du einen Geschäftskundenanschluss hast, hast du andere Peering-Routen, dafür sorgt dann schon das BGP.

    Seit wann geht es hier um irgendwelche Standleitungen mit Einzelvertrag? Wenn du bei Telekom einen einfachen Business-Glasfaservertrag hast, schicken sie dich dort genau so über New York nach London zum Cloudflare Free Tier, wie den Privatkunden auch.

  • Hier geht es immer noch um die Frage, warum Leute mit funktionierendem Telekom-VDSL-Anschluss nicht zum Glasfaseranbieter wechseln. Der Grund ist nicht der Preis, sondern die ungenügende Produktqualität.

    Ausser dass "due Leute" gar nicht wissen wie die Produktqualität bei den unterschiedlichen ISPs ist. Du basierst das komplett auf Deiner eigenen Erfahrung, also anekdotisch. Das ist sicher OK um eine erste Hypothese aufzustellen, aber dabei sollte mann es nicht belassen wenn man allgemeine Aussagen treffen moechte. Aber damit mach ich jetzt Schluss, weil sich ja nichts aendert.

  • dann würden die Leute nicht an ihren Telekom-Anschlüssen kleben.

    Da die Leute gar nicht wissen was bei anderen ISPs so passiert, kann das keine kausale Ursache dafuer sein beim Telekomanschluss zu bleiben...

    Meine Erklaerung ist da halt Festnetz wird als Infrastruktur interpretiert und es geht nicht um "so gut wie moeglich" sondern um "gut genug und ohne Stress"... Wechseln macht Stress wird daher wohl erst dann ins Auge gefasst wenn der Anschluss nicht mehr "gut genug" funktioniert.

    Das erklaert IMHO zwanglos das doppelte Marktversagen (zu wenige Anbieter, und uninteressierte Abnehmer) was die Zahlen andeuten. Das, um es klar zu sagen, ist weder Fehler der ISPs noch der Endkunden, sondern ein Resultat unrealistischer Annahme bei der politischen Steuerung.

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  • Seit wann geht es hier um irgendwelche Standleitungen mit Einzelvertrag? Wenn du bei Telekom einen einfachen Business-Glasfaservertrag hast, schicken sie dich dort genau so über New York nach London zum Cloudflare Free Tier, wie den Privatkunden auch.

    Dann hast du aber nicht die Entstörzeiten bei den "Billig"-Geschäftsanschlüssen. Bei den wird doch nur anders abgerechnet, mit ein bisschen bessere Hotline. :D:D:D
    Solche einfachen Anschlüsse haben wir auch.

  • Bei der Telekom hatte ich früher als Privatkunde diese 8 Stunden Entstörung, waren 2-3 Euro pro Monat. Hatte sich gelohnt. Da war dann um 23 Uhr Sonntag ein Techniker da und hat den Anschluss repariert. Da ging das Fix, während die anderen Anschlüsse einige Tage warten mussten.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

  • Wenn die Glasfasernetzbetreiber mit eigenen Anschlüssen (!) das im selben Tempo hinbekommen würden, dann würden die Leute nicht an ihren Telekom-Anschlüssen kleben.

    Mhh dann hab ich von den Vertrieblern unserer Schwestergesellschaft andere Gründe gehört. „Wir sind schon immer bei der Telekom gewesen und wollen es auch weiterhin bleiben“ war da zusammengefasst der Tenor.
    “Was der Bauer nicht kennt, isst er auch nicht“

    Wir bilden da aber als Vollversorgungsunternehmensgruppe sicherlich nicht die Mehrheit der ausbauenden Glasfaserunternehmen ab. Unsere Schwesterfirma reißt die Straßen nicht nur für Leerrohrverbände auf, sondern legt auch vielerorts gleich neue Stromkabel/Wasser-/Gasleitungen in die Erde. Das könnte dann unter Umständen ein wenig länger dauern, hat aber dann gleich alles in einem Zug erneuert und vorallem auch korrekt im GIS dokumentiert.

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