Mein ONT ist kein passives Element, sondern ein vollständiger Computer mit u. a. Open-Source-Software inklusive Web-UI, das Pakete anhand der MAC-Adresse zwischen (zwei) Interfaces forwardet. Das ist nach meiner Definition nach ein "Router". Und wenn ich so ein Gerät vom Netzbetreiber vorgeschrieben bekomme, ist es ein Zwangsrouter.
Das ist IMHO zu spitzfindig um nuetzlich zu sein... Forwarding basierend auf L2 'Informationen wie MAC Adressen heisst ueblicherweise Bridging, Routing heisst es wenn L3 Informationen verwendet werden um Forwarding Entscheidungen zu treffen...
Ist natuerlich Dein gutes Recht Deine eigene Nomenklatur zu erfinden, aber das macht die Diskussion dann unnoetig sperrig und kompliziert.
Ist aber auch vollstaendig egal, weil die Kuh vom Eis ist, ONTs sind Endgeraete die unter die Endgeraetewahlfreiheit fallen.
Das spricht für eine hohe Kundenzufriedenheit und ist ein ziemliches Armutszeugnis für den Wettbewerb.
Telephon ist halt Infrastruktur und das fasst mann i.d.R. nur an wenn mann muss, d.h. mann muss nicht zwingend sehr zufrieden sein, es reicht wenn mann nicht ausreichend unzufrieden ist um den Aufwand eines Wechsels auf sich zu nehmen. Und ein Kunde der immer bei der Telekom war, kann eigentlich gar keinen echten Vergleich mit dem Wettbewerb kennen.
Aber schon klar, Du willst lustig trollen.
Ich habe bei mir selbst auch ähnliche Präferenzen beim Strommarkt feststellen können. Nach einigen Experimenten mit (u. a. insolventen) Stromhändlern bleibt mein Haushalt nun bei den "Stadtwerken". Dadurch verliere ich am Ende weniger Geld und den Stress sind die paar Cent einfach nicht wert.
Das ist Dein gutes Recht. Aber auch hier gilt IMHO, dass Du den Masrkt gar nicht mehr aktiv beobachtest, solange Du nicht das Gefuehl hast Deine Stadtwerke ziehen Dich ueber den Tisch, unter solchen Bedingungen funktioniert ein "Markt" nicht sonderlich gut...