Geförderte Gebiete und deren Probleme

  • Ansonsten verstehe ich die Diskussion hier und den Sinn nur peripher, daher auch meinen unsinnigen Beitrag wieder gelöscht.

    Das Haus gegenüber war einer der irrationalen Faktoren, die mich dann auch auf den Zug, am Glasausbau mitzumachen, haben aufspringen lassen, danke dafür.

    6 Mal editiert, zuletzt von airjordan (3. Januar 2025 um 23:28)

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  • Moin,

    erstmal danke für den deinen Einblick in das ganze.

    Ich wohne in einem Geförderten gebiet (Beckum), habe meinen Vertrag Online ziemlich direkt nach Veröffentlichung des Projektes Online abgeschlossen. (2021)

    Was mich im großen und ganzen beim Projekt stört ist ja eure Informationspolitik.

    2021 hieß es das Projekt hat eine Frist bis Ende 2023. Erste Meldung bei mir war das mein Anschluss Anfang 2022 aktiviert werden soll, dann Q3, dann Q4, dann 2023 usw.

    Das schlimme ist, all das bekommt man nur auf mehrfache nachfrage. 2023 ging dann das Bauunternehmen Insolvent/stelle vorher schon die arbeiten ein. (Con-E)

    Von der DG gab es aber auch erst 6 ca. Monate nach einstellen der Bauarbeiten eine Info das der Baupartner weg gebrochen ist.

    Dann wurde Mitte 2024 ein neuer Baupartner gefunden, das stand dann einige Monate später in der Presse mit der Info das alle Anschlüsse bis Ende 2024 fertiggestellt werden sollen.

    Im November hat der Landrat noch verkündet :

    Zitat

    Dr. Gericke: „Dort werden wir Ende des Jahres fertig sein.“

    Bis heute ist soweit mir bekannt noch nicht ein Anschluss hier im Bereich aktiviert oder fertiggestellt.

    Auf erneute nachfrage wurde mir nun Mai 2025 für Aktivierung des PoP genannt? In der Presse oder auf eurer Website steht dazu nichts, werden also vermutlich auch wieder einige Nachfragen kommen wann es soweit ist.

    Das ganze wäre für mich zumindest halb so wild, wenn regelmäßig im Projekt/Kundenportal einfach mal Infos stehen würden wie "Geplante Aktivierung Q1/2025", bei Verschieben einfach eine Info dazu, "Probleme durch Witterung, Verschiebung auf Q2/2025" usw.

    Bei mir sorgt das ganze aber auch für Frust, da ich hier keinen Festnetz Anschluss bekomme und das Haus unter anderen auch gekauft habe, da es hieß bis ende 2023 soll hier Glasfaser aktiv sein.

    Gruß

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  • Wenn man in einem geförderten Gebiet wohnt, wo man max. 6 M/bit und mit Hybridrouter vielleicht max. 25 bis 30 M/bit bekommt (in Niedersachsen und Brandenburg gibt es sehr entlegene Gehöfte), dann ist ein gefördertes Gebiet die einzige Hoffnung. Kein privater Anbieter wird die diese Kosten antun wollen, die nie wieder hereingeholt werden können.

    Immer mehr fordern, am besten zum Nulltarif, die Zeiten sind leider vorbei.

    LG 8K

    Das ist so fast nirgendwo mehr zutreffend. Die Erhebung ist 2019/20 gelaufen. Damals hatten wir hier 5-6 MBit/s. Wir wurden zum geförderter Bereich.
    Dann 2021 kam hier DNS:NET um die Ecke und legte GF bis in den von ihnen übernommenen Straßenverteiler der Telekom und alle bekamen VDSL 250 MB/s. 2023 kamen sie dann noch und haben privatwirtschaftlich im gesamten Ort Brieselang 3500 FTTH ausgerollt. Anfang 2024 kam dann die Telekom um die Ecke und betriebt subventionierten Ausbau. Die haben angefangen, sind aber schön abgeprallt. ;) Sie haben jetzt nur ihre alte Kupferleitung aufgerüstet, z.B. den Straßenverteiler von DNS:NET wieder übernommen. :D:D:D
    Es kann doch nicht sein, dass der subventionierte Ausbau auf derart alte Daten basieren.:rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (4. Januar 2025 um 17:42)

  • Das ist so fast nirgendwo mehr zutreffend.

    Also für das südliche NRW gesrochen, hier ist das fast überall vereinzelt irgendwo anzutreffen, allerdings mittlerweile eher mit knapp 8-10 realistischen Mbit/s. Die 2er und 6er Adressen wurden schon recht erfolgreich ausgemerzt.

    Was es hier aber auch noch viel gibt, sind schwache 50er Adressen, also zumindest in der Realität, laut Buchbarkeit sieht's deutlich besser aus.

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  • allerdings mittlerweile eher mit knapp 8-10 realistischen Mbit/s. Die 2er und 6er Adressen wurden schon recht erfolgreich ausgemerzt.

    Was es hier aber auch noch viel gibt, sind schwache 50er Adressen, also zumindest in der Realität, laut Buchbarkeit sieht's deutlich besser aus.

    Die TKMV verlangt 15 MBit/s / 5 Mbit/s. Alles darunter ist schon einmal unzulässig. Und DSL mühsam aufzurüsten, anstatt gleich FTTH zu implementieren ist nur ein absoluter Notbehelf.

    Der Gesetzgeber sollte ab jetzt eine automatische Steigerungsrate von additiv 50% pro Jahr festlegen, so dass jedem Netzbetreiber klar sein muß, er kommt um FTTH nicht herum.

  • Anfang 2024 kam dann die Telekom um die Ecke und betriebt subventionierten Ausbau. Die haben angefangen, sind aber schön abgeprallt. ;) Sie haben jetzt nur ihre alte Kupferleitung aufgerüstet, z.B. den Straßenverteiler von DNS:NET wieder übernommen.

    Wobei der geförderte Ausbau eigentlich nur ein paar Einzeladressen in Brieselang betraf und laut Breitbandatlas und Angaben des Landkreises Havellandes einen FTTB/H-Ausbau forderte. Für diese Adresspunkte gibt die Telekom auf ihrer Karte auch FTTH-Verfügbarkeit an. FTTC/VDSL gibt es im Hauptort nur ganz im Osten im Nahbereich rund um die Vermittlungsstelle. Wobei der Nahbereichsausbau auch grundsätzlich nicht gefördert wurde.

    In welchen Strassen hat die Telekom denn deiner Meinung nach gefördert FTTC ausgebaut?


    Förderadressen:

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  • Also Südosten die Pferdekoppel im Stallweg 1. Aber scheinbar noch nicht fertig.
    Hier haben sie die ganze Wustermarker Allee runter gebaut in diese Richtung. Ecke Vorholz haben sie dann sie erst liegen gelassen und später in den KVz gelegt.
    Im Südosten Zesstow ist die Zeebra-Grundschule, die hat DNS:NET per Glasfaser angebunden.
    Dann der große Bereich im Westen, weiß ich nicht. Aber dort z. B. in der Jahnstr. liegt auch DNS:NET an.
    Es gab ja die Voranmeldungen von DNS:NET in 2022. Da sind wohl alle aufgesprungen. Ich glaube nicht, dass DNS:NET sich die Mühe gemacht haben, die Subventionen von ein paar Häusern einzufahren bei den 3500 Hausanschlüssen. Die Zahl stammt von der Gemeindeverwaltung.
    Als Telekom anfing Pipe zu legen waren alle verblüfft, vor allem gab es gar keine öffentlichen Informationen dazu.

  • Also Südosten die Pferdekoppel im Stallweg 1.

    Hier haben sie die ganze Wustermarker Allee runter gebaut in diese Richtung. Ecke Vorholz haben sie dann sie erst liegen gelassen und später in den KVz gelegt.

    Der geförderte Ausbau betrifft hier nur den Stallweg, das sollte allerdings auch nach Verfügbarkeitskarte FTTH sein. Der KVz müsste zum Nahbereich der Vermittlungsstelle gehören (Bahnhofstr. 15), das sind alle KVz mit weniger als 500 Meter Leitungslänge von der Vermittlungsstelle. Das ist unabhängig vom geförderten Ausbau.

    Ich glaube nicht, dass DNS:NET sich die Mühe gemacht haben, die Subventionen von ein paar Häusern einzufahren bei den 3500 Hausanschlüssen.

    Speziell für die paar Häuser konnte man auch keine Subventionen bekommen. Der Landkreis hat gut 3100 förderfähige Haushalte ausgeschrieben, verteilt im ganzen Landkreis auf vier Ausbaulose. Die Telekom hat offensichtlich die Ausschreibung für Lose mit gut 1400 Adressen im Ostteil bekommen. e.discom hat die Lose mit 1700 Haushalten im Westen des Landkreises gewonnen. Um die Fördergelder zu bekommen müssen die jeweiligen Anbieter die vereinbarten Adressen ausbauen.

  • Der geförderte Ausbau betrifft hier nur den Stallweg, das sollte allerdings auch nach Verfügbarkeitskarte FTTH sein. Der KVz müsste zum Nahbereich der Vermittlungsstelle gehören (Bahnhofstr. 15), das sind alle KVz mit weniger als 500 Meter Leitungslänge von der Vermittlungsstelle. Das ist unabhängig vom geförderten Ausbau.

    Der Stallweg ist laut Telekom-Verfügbarkeit bestellbar, aber noch nicht verfügbar.
    Bahnstr. 15 liegt in Brieselang-Nord hinter den Bahngleisen, da wurde nichts gebaut und die Bahnhofstr. 15 ist im Ortsteil Bredow, das sind mehr als 2 km weg.

    Die Pipe kamen alle vom Forstweg 1(Industriegebiet) für Stallweg. Das sind unter 500 m.

    Speziell für die paar Häuser konnte man auch keine Subventionen bekommen. Der Landkreis hat gut 3100 förderfähige Haushalte ausgeschrieben, verteilt im ganzen Landkreis auf vier Ausbaulose. Die Telekom hat offensichtlich die Ausschreibung für Lose mit gut 1400 Adressen im Ostteil bekommen. e.discom hat die Lose mit 1700 Haushalten im Westen des Landkreises gewonnen. Um die Fördergelder zu bekommen müssen die jeweiligen Anbieter die vereinbarten Adressen ausbauen.

    Das erklärt dann aber gute die von außen betrachtet wahllosen Bauarbeiten der Telekom in Brieselang, Dallgow und Falkensee. Flächendeckend mittlerweile durch OpenInfra und DNS:NET erschlossen. Selbst nachträgliche Anschlüsse bei Neubauten gehen hier schnell von beiden. :thumbup:

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  • Der Stallweg ist laut Telekom-Verfügbarkeit bestellbar, aber noch nicht verfügbar.
    Bahnstr. 15 liegt in Brieselang-Nord hinter den Bahngleisen, da wurde nichts gebaut und die Bahnhofstr. 15 ist im Ortsteil Bredow, das sind mehr als 2 km weg.

    Stimmt, ich meinte die Bahnstr. 15. Da ist eben der Hauptverteiler der Telekom in Brieselang, und man erkennt schön den mit FTTC ausgbauten Nahbereich rund um diese Adresse.

    Das erklärt dann aber gute die von außen betrachtet wahllosen Bauarbeiten der Telekom in Brieselang, Dallgow und Falkensee.

    Klar, die auszubauenden Adressen sind ein ziemlicher Flickenteppich. Das ist bei landkreisweiten Ausschreibungen oft so. Sind eben ein paar Adressen hier, ein paar Adressen da... je nachdem was noch förderfähig war.