Liebes Forum,
wie vermutlich auch viele andere habe ich mich bisher nur rudimentär mit Glasfaser und der zugehörigen Technologie beschäftigt – bis ein entsprechender Brief im Briefkasten landete. Völlig überraschend bin ich nun also doch im Glasfaserausbaugebiet. Nicht bei der Telekom (die elegant alle mit 50Mbit+ versorgten Gebiete ausgespart hat), sondern bei EON bzw. Westconnect.
Soweit ein No-Brainer – der Hausanschluss wird kostenfrei realisiert, sofern ich mich bis zum 30.09. melde. Jedoch gibt es hier auch eine Besonderheit (zu der ich leider trotz Suche nichts finden konnte): Ich bin Eigentümer eines Mehrfamilienhauses und wohne hier selbst. Ich vermiete sozialverträglich (also: günstig) an eine einkommensschwache Familie sowie einen Auszubildenden. Warum erwähne ich das hier? -> Ich bin selbst von allen Maßnahmen betroffen und fülle mir hier nicht „die Taschen“.
EON bietet an, sofern mindestens ein Vertrag abgeschlossen wird, eine kostenlose Glasfaser-Gebäudeverteilung zu realisieren. Was ich nun schon gelesen habe (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege) ist, dass Westconnect eine der wenigen ist, die ihre Netze auch für andere Anbieter (z.B. 1&1) öffnet. Ich könnte also nach zwei Jahren bei EON zu 1&1 wechseln. Die Leitungen bleiben im Eigentum der Westconnect – der Vertrag (nicht der Internetvertrag) läuft mindestens 10 Jahre.
Wisst ihr, ob es ratsam wäre, meinen Mietern, auch wenn derzeit nicht zwingend benötigt, einen derartigen Anschluss zur Verfügung zu stellen? Ich bin derzeit noch unsicher, ob ich etwas an dem Angebot übersehe. Oder verbaue ich mir damit die Möglichkeit für etwas anderes? Wisst ihr, ob nach zwei Jahren ein Wechsel zu einem anderen Anbieter (z.B. 1&1) möglich ist?
Freue mich sehr auf eure Antworten!
LG