• Liebe Foristen!

    Bei uns wird gerade Glasfaser durch ein Stadtwerk verlegt. Ich wurde aufgefordert mit der Inhouse-Verkabelung zu beginnen. Und zwar vom HÜP zum NT. Auf meine Anfrage bei derHotline ob denn kein Gf-Ta vorgesehen ist wurde mir mitgeteilt, dass entweder ein NT oder, bei Verwendung eines eigenen Glasfasermodems, ein Gf-Ta eingebaut wird. Beides ginge nicht. Ist das so richtig oder ist auch bei FTTB ein Gf-Ta vorgeschrieben?

    Vielen Dank für die Unterstützung

    Gruß Albrecht

  • Irgendwie scheint es etwas verquer.
    FTTB bedeutet ja, dass Glasfaser ins Gebäude geht und dann in anderer "Form" weiterverteilt wird. Dementsprechend wird an dem Übergabepunkt die aktive Technik installiert.

    Bei Gf-Ta-Umfeld wird die reinkommenden Fasern am HÜP aufgelegt und dann passiv weiterverteilt im Gebäude/in die Wohnungen.
    Mir erscheint es ungewöhnlich, dass ein Netzbetreiber innerhalb eines Gebäude beide Lösungen zeitgleich anbietet.
    Ich würde da noch einmal nachfragen.
    Wer ist denn der zukünftige Netzbetreiber, vielleicht weis hier einer mehr?

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  • Das ist simpel.

    Du überlegst dir wo der Gf-TA hin soll. Dann bereitest du Leerrohre und/Kabelkanal vor und sie legen dir die Glasfaser vom HÜP bis zum Gf-TA. Leerrohre min. 25 mm mit Ziehdraht, Kabelkanal 10*20,15*15.

    Größer ist praktisch, weil vielleicht später noch Mal ein zusätzliches Kabel rein soll.

    Und immer schöne große Kurven einplanen.

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  • Diese Vorgehen mit HÜP, danach NT ist unzulässig.

    Es ist immer wie folgt zu verkabeln: HÜP => Gf-TA => NT. Wobei der NT vom Provider gestellt werden kann, aber nicht muß. Der §73 des TKG gibt dieses vor.

    Danke für die Information! Aber wie komme ich dann mit meiner Fritzbox 7590 ins Glasfasernetz?

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  • Gefahr zu laufen bei einer Störung nicht unterstützt zu werden.

    Das Glasfasermodem 2 der Telekom ist genau das Teil für den Telekom FTTH Privatkundenanschluß. Du musst ihn nur selber kaufen. Er wird dem Kunden nicht gestellt.

    Das entspricht der gesetzlichen Regelung nach §73 TKG

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  • Vorsicht! Wenn entega nur buddelt und Glasfaser verlegt, Deutsche Glasfaser die Internetservices anbietet, dann wird es ein Netz mit GPON-Topologie und DHCP. Jedoch nicht PPPoE und damit wird das Telekom Glasfaser-Modem 2 nicht funktionieren!

    Glasnost was sagt denn die Leistungsbeschreibung von entega? Ggf. kannst Du ja nach der Typbezeichnung des Standard ONTs fragen.

  • Nach allem was ich bisher in diesem Forum gelesen habe war mein Gedanke eigentlich das Equipment des Anbieters zu verwenden um nicht Gefahr zu laufen bei einer Störung nicht unterstützt zu werden.

    Das ist im ersten Schuss eine gute Wahl. Jedoch musst Du dann unbedingt auf die Montage des passiven Netzabschlusspunktes, das ist der Gf-TA, drängen!

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  • GPON-Topologie und DHCP. Jedoch nicht PPPoE und damit wird das Telekom Glasfaser-Modem 2 nicht funktionieren!

    Wo sollte es denn einen Zusammenhang zwischen PPPoE, DHCP und GPON geben? Das Modem stellt doch lediglich den Link auf GPON her. Darüber hinaus ist der Router für das WAN-Interface verantwortlich.

  • Na und wie ethälst Du Internetaccess?

    PPPoE oder IPoE/DHCP das Glasfaser-Modem 2 kann nur PPPoE.

    GPON ist davon natürlich unabhängig; da neue Netze von Deutsche Glasfaser nur noch in dieser Topologie erstellt werden, ist das in meinem Post als Hinweis und nicht als technologische Abhängigkeit zu verstehen.

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  • Wie verhalte ich mich dann am besten gegenüber meinem Anbieter,wenn er mir mitteilt wie im Eingangspost geschildert:

    HÜP zu NT ohne Gf-TA oder

    HÜP zu Gf-Ta bei Verwendung eines eigenen Glasfaser-Modems (dann ohne NT).

    Gf-Ta und NT gibt es nicht.