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GF Hausanschluss bei 1&1 beauftragen in Telekom Ausbaugebiet

  • DerMaas
  • 25. Juni 2024 um 16:37
  • DerMaas
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    • 25. Juni 2024 um 16:37
    • #1

    Moin :),

    folgende Situation. Wir haben einen Bauplatz in einem Neubaugebiet welches gerade erschlossen wird. Die Telekom baut dort ein Glasfasernetz auf wo man den Hausanschluss für 799€ bestellen kann. Die 799€ bleiben egal ob man einen Tarif nimmt oder nicht.

    Bei 1&1 lassen sich anscheinend ebenfalls Hausanschlüsse buchen die kostenlos sind sofern man sich für einen Tarif entscheidet und sich damit 24 Monate bindet.

    Jetzt wollte ich fragen wie eure Meinung dazu ist und ob jemand die Erfahrung hat das es auf diesem Weg überhaupt funktioniert? Könnte ja sein das bezieht sich nur auf das eigene Netz von 1&1 und nicht auf Retail Anschlüsse.

    Vielen Dank schon einmal vorab :)

  • HubeBube
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    • 25. Juni 2024 um 16:48
    • #2

    Willkommen im Forum!

    Meines Wissens nach schaltet sich 1&1 dort auf das Gf-Netz der Telekom auf, wo dieses vorhanden ist und 1&1 nicht die eigene Infrastruktur nutzen kann.

    Also: ohne bereits bestehendes Gf-Netz kein 1&1 Vertrag.

    In deinem Fall bedeutet dies, das Du den Anschluss an das Gf-Netz von der Telekom vorbereiten lassen musst. Nun sollten 799€ auch kein Hindernis bei einem zu errichtenden Neubau darstellen. Irre ich mich oder wäre die "Kupferpauschale" in gleicher Höhe fällig?

    Mein Rat in deinem Fall: beauftrage die Telekom.

  • DerMaas
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    • 25. Juni 2024 um 16:53
    • #3

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort :)

    Also grundsätzlich sind die 799€ jetzt kein Hindernis aber wenn es nicht unbedingt sein müsste hätte ich sie für was anderes verwendet im Haus ^^

    Meines Wissens nach wird bei den 799€ nicht unterschieden ob es ein Kupfer oder GF-Anschluss ist. Es gibt aber wohl einen Bonus in Höhe von 250€ wenn man sich für einen Vertrag entscheidet der Magenta TV enthält.

    Dann werde ich demnächst mal die Telekom beauftragen sobald der Bauantrag durch ist :)

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  • Phino
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    • 25. Juni 2024 um 16:57
    • #4

    Die Frage ist, kannst du für deine Anschrift denn bei 1&1 GF buchen? Damit würde sich klären, welcher Stand das Netz hat.
    Das 799 € von der Telekom genommen wird in einem Neubaugebiet ist üblich, das würdest du auch für einen Kupferanschluss zahlen. Nur wirst du den nicht mehr bekommen.

  • DerMaas
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    • 25. Juni 2024 um 17:04
    • #5
    Zitat von Phino

    Die Frage ist, kannst du für deine Anschrift denn bei 1&1 GF buchen? Damit würde sich klären, welcher Stand das Netz hat.
    Das 799 € von der Telekom genommen wird in einem Neubaugebiet ist üblich, das würdest du auch für einen Kupferanschluss zahlen. Nur wirst du den nicht mehr bekommen.

    Nein, ich werde dann auf die Bestellhotline verwiesen wenn ich die Verfügbarkeit bei 1&1 abfrage. Adresse ist zwar da aber mit dem Verweis.

    Wenn ich die Abfrage bei der Telekom mache bekomme ich die Info das der Ausbau im November 2024 fertig sein soll was auch genau dem Ende der Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets entspricht.

  • HubeBube
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    • 25. Juni 2024 um 18:11
    • #6

    MagentaTV ist gar nicht schlecht, auch Abseits der zur Zeit stattfindenden EM!

    Wie immer muss man sich das durchrechnen.

    Und noch ein Tipp: Auch in Haushalten mit Teenagern reicht ein Vertrag mit 300 Mbps Download und 150 Mbps Upload locker aus. Wähle nie den "größten" Vertrag. Ein Downgrade ist üblicherweise immer nur am Ende der MVLZ möglich, ein Upgrade jedoch zu jeder Zeit!

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  • DLMttH
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    • 25. Juni 2024 um 18:31
    • #7

    Wie viel "spart" man denn, wenn man Magenta TV und Internet nimmt? Magenta TV und 1&1 Internet separat wäre ja sonst auch ne Option.

    Ich würde unbedingt warten, bis o2 und 1&1 ihre neuen Tarife bekannt gemacht haben. Durch die neuen Telekom-Tarife ist ja alles in der Schwebe, da müssen die anderen Anbieter mitziehen.

  • Phino
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    • 25. Juni 2024 um 21:27
    • #8
    Zitat von DerMaas

    Wenn ich die Abfrage bei der Telekom mache bekomme ich die Info das der Ausbau im November 2024 fertig sein soll was auch genau dem Ende der Erschließungsarbeiten des Neubaugebiets entspricht.

    Ich würde da mal bei der Gemeinde nachfragen, um was für einer wirtschaftlichen Art von Ausbau es sich handelt.
    Die Datenbank ist ja aufgrund der entfernten Fertigstellung noch ungenau.
    Insbesondere hinsichtlich der Anschlusskosten könnte sich ja noch etwas bewegen.

  • DerMaas
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    • 26. Juni 2024 um 06:35
    • #9

    Moin und erst einmal wieder vielen Dank für eure Antworten :)

    Grundsätzlich wird der Anschluss sicher nicht vor Ende 2025 geschalten werden. Baubeginn soll im November diesen Jahres sein vom Haus und der wird Minimum ein Jahr in Anspruch nehmen.

    Bis dahin bleibt dann auch genügend Zeit um Tarife zu vergleichen etc. Wir nutzen aktuell den 1 Gbit Tarif von Vodafone im Kabelnetz (nur wegen des damals guten Einführungsangebots) und sehen genau dass, das 300Mbit auch locker ausreichen würden.

    Für den TV Empfang ist aktuell eigentlich Satellit geplant weshalb ich erst einmal auf IPTV verzichten würde.

    Zitat von Phino

    Ich würde da mal bei der Gemeinde nachfragen, um was für einer wirtschaftlichen Art von Ausbau es sich handelt.
    Die Datenbank ist ja aufgrund der entfernten Fertigstellung noch ungenau.
    Insbesondere hinsichtlich der Anschlusskosten könnte sich ja noch etwas bewegen.

    Was meinst du mit der "wirtschaftlichen Art von Ausbau.."? Es handelt sich um ein Neubaugebiet was zuvor Ackerland war. Dieses wird komplett neu erschlossen.

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  • HubeBube
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    • 26. Juni 2024 um 07:48
    • #10
    Zitat von DerMaas

    Für den TV Empfang ist aktuell eigentlich Satellit geplant weshalb ich erst einmal auf IPTV verzichten würde.

    IPTV kann ja zu jedem beliebigen Zeitpunkt gebucht werden, dieser Service läuft nicht weg. Sollte dies für euch wichtig sein, dann wäre das ein Angebot, über das es sich lohnt nachzudenken. Nicht mehr und nicht weniger.

  • mbo77
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    • 26. Juni 2024 um 08:00
    • #11

    Bei einem Neubau zur aktuellen Zeit würde darüber nachdenken, ob der Aufwand für Sat noch gerechtfertigt ist.

    IPTV-Angebote liegen allesamt bei bis zu 10 €/Monat und erfordern keine weitere Verkabelung.

  • HubeBube
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    • 26. Juni 2024 um 08:14
    • #12

    Ja, allerdings ist eine SAT Antenne auf dem Dach immer eine Art redundante Versorgung mit Medien, sowohl für TV als auch Radio. Ich wollte auch nicht darauf verzichten.

    Nun bin ich kein Anhänger von Verschwörungstheorien, jedoch ist die Filterung von Inhalten bei SAT-TV viel schwieriger als durch Contentfilter der Internet-Provider.

    Der Aufwand ist doch nur die Verlegung eines zusätzlichen Coax-Kabels! Ich würde parallel zu dem CAT 7 oder 8 (bei Neubau) auch gleich das SAT-Kabel verlegen. Über kurz oder lang benötige ich sowiso bei dem Fernseher einen LAN-Anschluss. Sei es für den Fernseher selbst oder für ein Streamingdevice.

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  • mbo77
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    • 26. Juni 2024 um 08:19
    • #13

    Also Coax würde ich nicht mehr im Haus verlegen. Schüssel meinetwegen, aber danach auf IP umsetzen. Habe ich bei mir seit 10 Jahren so in Betrieb.

  • Thorror
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    • 26. Juni 2024 um 11:22
    • #14
    Zitat von HubeBube

    Willkommen im Forum!

    Meines Wissens nach schaltet sich 1&1 dort auf das Gf-Netz der Telekom auf, wo dieses vorhanden ist und 1&1 nicht die eigene Infrastruktur nutzen kann.

    Also: ohne bereits bestehendes Gf-Netz kein 1&1 Vertrag.

    Nein, ich habe meinen Anschluss über 1&1 geholt. Erst bei Telekom bestellt, dann dort storniert, weil 1&1 angeboten hat. 10 Freimonate damals für Gigabit waren halt unschlagbar. 1&1 schickt dann die Telekom los, die das Haus anschließt.

    Versatel hat auch Glasfaser in meiner Stadt wegen Übernahme eines lokalen Providers, aber die schließen nur direkt an ihr Netz Businesskunden an. PRivatkunden läuft hier alles über Telekom

    Einfach bei 1&1 anrufen und nachfragen, insbesondere weili es ein Neubau ist. Bei mir war es Bestandsbau

  • Phino
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    • 26. Juni 2024 um 16:37
    • #15
    Zitat von mbo77

    Bei einem Neubau zur aktuellen Zeit würde darüber nachdenken, ob der Aufwand für Sat noch gerechtfertigt ist.

    IPTV-Angebote liegen allesamt bei bis zu 10 €/Monat und erfordern keine weitere Verkabelung.

    Auf jeden Fall, gerade bei einem Neubau. Selbst jetzt 5 Jahre später würde ich immer wieder SAT aufbauen. Kabel kosten kaum etwas, liegen bei mir im Leerrohr, wie Netzwerk. Am meisten spart man wenn man es.in der Rohbau-Phase selber verlegt.

    Zentrale TV-Versorgung per SAT ist um Welten leistungsfähiger. Insbesondere bei Großveranstaltungen war es wiederzusehen. Magenta-TV hing hier in Brandenburg um 12-15 sec hinterher und WaipuTV war maximal SD-Qualli teilweise Klötze.

    Sollte irgendwann mal IPTV zuverlässig funktionieren, kann ich ja anstelle der SAT-Kabel Glasfaser einziehen. ;)

    Und im Wohnzimmer habe ich dann auch noch LG mit Twin-Tuner und auch 2 mal verkabelt. Meine Frau findet es genial in der Werbepause etwas andere zu sehen und zeitgleich das 2 Programm.

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  • Phino
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    • 26. Juni 2024 um 16:52
    • #16
    Zitat von DerMaas

    Was meinst du mit der "wirtschaftlichen Art von Ausbau.."? Es handelt sich um ein Neubaugebiet was zuvor Ackerland war. Dieses wird komplett neu erschlossen.

    Die Frage ist, ob eigenwirtschaftlich oder gefördert und wenn durch wen.

    Zitat von DerMaas

    Grundsätzlich wird der Anschluss sicher nicht vor Ende 2025 geschalten werden. Baubeginn soll im November diesen Jahres sein vom Haus und der wird Minimum ein Jahr in Anspruch nehmen.

    Alles an Versorgungs-Leitungen (Gas,Wasser,Scheiße, Strom und Kupfer/Glasfaser) werden im Anschluss der Rohbauphase ins Haus gelegt über die Mehrsparten-Einführung(beim Bungalow schon mit der Bodenplatte). Diese ist in den meisten Bundesländern/Gemeinden Vorgabe. Die Leitungen verlaufen überwiegend in 120 bis 160 Tiefe (egal ob Keller oder nicht). In den meisten Fällen werden vom gleichen Tiefbau-Unternehmen die den Strom ins Hauslegen auch Kupfer/Glas eingebracht, zu mindestens die Pipe (Mini-Leerrohr). Dies will keine später noch mal aufmachen.

  • mbo77
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    • 26. Juni 2024 um 17:08
    • #17
    Zitat von Phino

    Auf jeden Fall, gerade bei einem Neubau. Selbst jetzt 5 Jahre später würde ich immer wieder SAT aufbauen. Kabel kosten kaum etwas, liegen bei mir im Leerrohr, wie Netzwerk. Am meisten spart man wenn man es.in der Rohbau-Phase selber verlegt.

    Können die meisten nicht und sehen später nur die horrenden Kosten des Elektrikers.

    Koax/Sat stirbt in wenigen Jahren aus. In der Schweiz gibt es erste Betreiber, die DVB-C eingestellt haben. Sat wird noch länger überleben, aber wird dem gleichen Schicksal folgen.

    Dafür ist TV heute einfach nur ein weiterer Dienst im Internet.

    Ich habe das heute auch noch im Haus, da ich es selbst machen konnte. Aber nutze die Verkabelung im Haus gar nicht mehr, sondern ist im Keller auf IPTV umgesetzt. In meinem Fall tvheadend, aber das gibt es auch Sat>IP-Lösungen.

  • HubeBube
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    • 26. Juni 2024 um 17:48
    • #18

    Nur um Verwirrung auszuschließen: mit dem Verlegen von Koax-Kabel meinte ich für DVB-S und nicht DVB-C!

    Und in wenigen Jahren wird SAT-TV sicher nicht aussterben. Eher in einigen Jahrzehnten.

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  • mbo77
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    • 26. Juni 2024 um 17:53
    • #19

    Ist im Grunde gehopst wie gesprungen. Das wird noch ein paar Jahre dauern, aber im Grunde sind beide Techniken dem Untergang geweiht, um ein wenig zu dramatisieren.

    Ich habe bei zwei Bekannten die Koax-Verkabelung im Haus ersetzt, da Leerrohre installiert sind und sie dafür lieber Ethernet haben wollten. Und die Leute kamen von selbst auf diese Idee, dazu musste ich denen nicht mal einen Floh ins Ohr setzen.

    Ich selbst würde wohl auch noch die Kabel ziehen, da ich das selbst machen kann und die paar Meter den Kohl nicht fett machen. Aber das wird für andere durchaus ein Kostenpunkt auf der Elektrikerrechnung sein. Was nimmt ein Elektriker pro Sat-Dose üblichweise heute?

  • Schnurz
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    • 26. Juni 2024 um 18:08
    • #20
    Zitat von mbo77

    Ich habe bei zwei Bekannten die Koax-Verkabelung im Haus ersetzt, da Leerrohre installiert sind und sie dafür lieber Ethernet haben wollten.

    Bj. 1963. Und es gibt Leerrohre für NW und Koax in fast alle Räume (Ausnahme Bad und Toilette).

    Und zwar mindestens 4 * LAN und 1 * Koax in jedem Raum.

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