Erfahrungen mit Glasfaser in 14621 Schönwalde-Glien (OpenInfra und DNSNet)

  • Wie man im Bild unten sehen kann, benötigen meine ONT-Dosen einen Stromanschluss. Was meint ihr denn aber zu der linken Dose, die nicht funktioniert, ist da etwas defekt, falsch angeschlossen oder nur gesperrt, weil kein 2. Anschluss beantragt wurde? Der Signalpegel (wie ich jetzt gelernt habe) schien ja zu funktionieren.

    Da wird das Signal wohl auf einer anderen Gegenstelle liegen oder noch gar keine. Gibt es dafür schon einen Vertrag? Ob eine Leitung/Faser in Ordnung ist kann man auch ohne Gegenstelle messen.

  • Gibt es dafür schon einen Vertrag?

    Nein und da wird wohl auch so schnell keiner kommen. Die Einliegerwohnung wird momentan nur gelegentlich für Gäste genutzt und wird wohl in der nächsten Zeit nicht neu vermietet. Trotzdem sollte die linke Dose funktionieren, falls wir uns das anders überlegen.

  • Fragt sich nur, wem mit deiner 99. Wiederholung zum Thema Endgerätefreiheit und passivem Netzanschluss geholfen ist. Was legal/illegal ist, ändert ja erst einmal nichts an der Situation.

    Darf ich dich freundlich daran erinnern, das die BNetzA gerade oder immer noch mit dem Verlangen nach einer Allgemeinverfügung zur Einführung des Zwangs-ONTs der Provider befasst ist?

    Je weniger über dieses Thema öffentlich diskutiert wird, desto eher wird es geschehen, das alle AVM GPON-SFPs oder die diversen FS.com, Luley, Carlitox, PMG3000-D20B,... Module nicht mehr verwendet werden können. Aus diesem Grund werde ich immer wieder auf diesen Punkt zurückkehren.

    Btw. wer sich überlegt die aktuelle c't wegen des Berichtes über das PMG3000-D20B SFP Modul zu kaufen: der Artikel ist inhaltlich schwach, das Beste daran ist der Verweis auf die Hack-GPON Website.

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  • Ich habe ja schon mal die Theorie aufgestellt, dass das Unterteil des Genexis-ONT den passiven Übergabepunkt darstellt.

    Thesen darfst Du gerne aufstellen. Darf ich dann in diesem Disput die Frage stellen, warum dann F2115 bzw. F2110 notwendig sind, wenn die Baseplate schon ausreichend sein soll?

  • Thesen darfst Du gerne aufstellen. Darf ich dann in diesem Disput die Frage stellen, warum dann F2115 bzw. F2110 notwendig sind, wenn die Baseplate schon ausreichend sein soll?

    Ja. Weil der Stecker im Gehäuse nicht kompatibel zur Fritz!Box und Co. Ist. Auch mein beiliegendes Kabel der LuLeey passt nur in den passieren Deckel. Nicht in den im Gehäuse. Der passive Deckel ist ein Adapter.

    Und auf den Bildern ist eindeutig die beiden FiberTwist incl. DNS:NET-Logo zu sehen. Kein CTS.

    PS: In dem Unterteil können auch 2 Fasern aufgelegt werden. Mit passendem Oberteil kommt dann CATV aus der zweiten. Bietet DNS:NET inneinigen Bereichen. Es gibt bestimmt so 15 verschiedene Oberteile für GPON und AON.

    2 Mal editiert, zuletzt von Phino (15. Juni 2024 um 16:14)

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  • Fragt sich nur, wem mit deiner 99. Wiederholung zum Thema Endgerätefreiheit und passivem Netzanschluss geholfen ist.

    Für viele Neulinge ist es die nullte Wiederholung.

    Von daher ist diese Information durchaus wertvoll.

  • Ich möchte diesen Thread ungerne kapern, aber wir sollten mal an anderer Stelle darüber diskutieren, ob das Unterteil des genexis FiberTwist die Anforderungen des §73 Abs.1 TKG erfüllt.

    Das "Modem" im Oberteil wäre hierbei eine dem Endbenutzer überlassene Endeinrichtung, deren Nutzung allerdings nicht zwingend vorgeschrieben werden darf (§73 Abs.3).

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  • Warum geht ihr nicht einfach Mal auf die Webseiten von FiberTwist damit ihr da das Nutzerkonzert versteht. Aus meiner Sicht einfach genial. Und zumindestens bei DNS:NET gibt es alle Module für passive oder aktiv frei Haus.

    Ich habe sie alle hier. Habe die Modem-ID vom vorkonfigurierten aktiven FiberTwist einfach in die LuLeey übertragen und den passiven Deckel aufgesetzt. Lief danach sofort bei DNS:NET / GPON.

    Das selbe auch sich ein dynamische öffentliche IPv4 gebe zulassen durch die Hotline.

    DNS:NET hat nur IPv4, im Standard CGNAT. Seit 3 Jahren reden sie.schon von IPv6, peeringpoints haben sie jedenfalls schon. :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (15. Juni 2024 um 16:54)

  • Der Pragmatiker sagt: In der Baseplate des Genexis Fibertwister ist eine SC/APC Buchsen zugänglich, also nutze ich diese.

    Der Endkunde denkt sich: je nach beiliegendem Anschlusskabel meines Endgerätes (ONT, SFP-Modul, Router), wähle ich den Deckel F2110 [SC/APC] oder F2115 [LC/APC]. Da baumelt nichts herum und es sieht nichts unfertig aus. Abgesehen davon ist dadurch der WAF extrem erhöht. Es darf nicht vergessen werden, das ein Gf-TA in den Wohnräumen verortet ist.

  • Und warum montiert der Netzbetreiber den nicht standartmäßig laut gesetzlicher Vorschrift?

    Weil bestimmt 95% kein Interesse daran haben.

    Weil zumindest in unserer Straße von 22 Anschlüsse nur 2 eine FB 55xx sich zugelegt haben und ich Unifi/LuLeey nutze. Alle anderen haben ihre alten FB verbunden. Die wüsten nicht Mal den Unterschied. Die Frage war bei ihnen : "Geht meine alte Box, was brauche ich? Und dazu benötigt man den ONT? Nehme ich." Aber man wird es gefragt bei der Montage. Ich habe mir beides geben lassen.

    Das ist ja das geniale an FiberTwist. Kurzer Twist durch den Kunden und er kann von passiv auf Aktiv von GPON auf AON und /oder mit CATV oder ohne. Geht alles ohne Techniker.

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  • Hier im Forum wurde berichtet, das zwei Fibertwists verbaut werden, leider habe ich den Namen des Providers vergessen..

    1. Genexis Fibertwist Baseplate mit F211x Deckel als Gf-TA
    2. Genexis Fibertwist Baseplate mit Gx bzw. Px ONT-Deckel

    Das halte ich persönlich übertrieben und da wurde das Prinzip nicht verstanden. Warum wird nicht gleich ein F2115 [LC/APC] Deckel dem ONT-Deckel beigelegt? Mit der LC/APC Buchse hätte man alle Fritzen abgefrühstückt, das dürfte sicher ein Standardfall sein und auf alle Fälle günstiger, als einen Monteur zwei Baseplates montieren zu lassen. Abgesehen von dem erhöhten Platzbedarf in der Immobilie.

  • Weil bestimmt 95% kein Interesse daran haben.

    Es ist natürlich nicht repräsentativ, aber das kann ich auch bei mir im Wohngebiet bestätigen.

    Von den umliegenden Nachbarn und hier im kleinen MFH (3 Whg) nutzt tatsächlich kein einziger eine Fiberbox (oder einen anderen Router mit integriertem GF-Modem).

    Wir haben hier im Straßenzug alle Genexis Fibertwists (GPON) in den Kellern oder Technikräumen, danach Cat-Verlege-/ und Patchkabel zu den Routern.

    Interessiert niemanden die Bohne... ;)

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  • Das wird sich erst ändern, wenn die üblichen "Icebreaker" D-Link, TP-Link, Asus und vergleichbar den Glasfasermarkt in Deutschland attraktiv finden. AVM hat eine große VDSL-Installationsbadis, da ist es nachvollziehbar, dass diese Kupferrouter auch weiterhin verwendet werden. Die Telekomgetreuen, meistens ältere Menschen, wollen sowieso keine Veränderung. Auch hier wird der VDSL Speedport weiter genutzt.

    Umso mehr ein Grund den Netzabschlusspunkt vor dem ONT beizubehalten, um maximale Flexibilität zu ermöglichen.

  • Jedem wie er möchte. Aber dann bitte Regelkonform. Also bei Anfrage sofort tauschen. Nicht mauern, verweigern oder sonstige Verzögerungstaktik, wie leider immer wieder bei den Netzbetreibern vorkommt.

    Warum denn tauschen?

    Wenn es kein Nutzer beanstandet und die bisherige Konstruktion (ONT+Ethernet+ Router) inkl. (Cat-) Verkabelung funktioniert, ist das nur Geldverbrennung, falls der ISP die Verkabelungskosten beim Austausch auf einen passiven Netzabschluss im Keller nicht komplett übernimmt.

    Regelkonform hin oder her - die meisten juckt es wie gesagt nicht, wie ihr GF-Anschluss zustande kommt, so lange die Bandbreite ankommt und der Anschluss zuverlässig funktioniert. :)