UGG will inhouse verkabeln, sonst kein Anschluss - Was tun im 4-Parteien-Haus?

  • Diese Frage kann nur der TK Provider beantworten!

    Wie schon erwähnt erreicht man mit einer kooperativen Vorgehensweise mehr als mit der Paragraphenreiterei, Drohungen und Beschimpfungen. Proaktives Zugehen auf den Anbieter klärt schon viel, manchmal sind auch mehrere Anläufe notwendig.

    Mittlerweile und da wiederhole ich mich, haben die Investoren (UGG ist investorbestimmt) erkannt, das Homes Passed keinen Gewinn bringen, sondern nur Homes Connected bzw. Homes Activated. Ist in einem MFH erst einmal eine Wohnung activated (und damit die Immobilie connected), dann sind mit relativ geringem Aufwand die noch nicht erschlossenen Wohnungen mit einem Glasfaseranschluss ausstattbar. Der Trend aktiv die Immobilienwirtschaft, gerade bei kleineren Wohneinheiten, anzusprechen, ist sicher auch nicht bei UGG unerkannt geblieben. Deutsche Glasfaser bewirbt seit mehreren Monaten aktiv den Ausbau in MFH und ich habe einen entsprechenden Gestaltungsvertrag vorliegen. Da reicht es aus, einen einzigen aktiv genutzten Anschluss in der Immobilie zu haben, damit der Inhouse-Ausbau für alle kostenlos ist.

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  • Kein Problem, sondern die Herausforderung!

    Oder so, genau.

    Du schriebst am Anfang, dass ich nach der Begehung das Begehungsprotokoll, wo die Montageorte mit Fotos usw. drin stehen, gegenzeichne. Weißt du, ob das sofort vor Ort passieren muss oder ich das Protokoll mit der geplanten Umsetzung vorher noch mit der Eigentümergemeinschaft besprechen kann und wir etwas Zeit zum Entscheiden haben?

    Bei der ersten Begehung, als es noch so aussah, als könnte ich einen einzelnen Anschluss bekommen, habe ich das Protokoll nämlich sofort auf dem Tablet der Begeherin unterschrieben.

    Denn das war eine meiner Ausgangsfragen: Steht mit dem Abschicken des Auftragsformulars schon fest, dass die UGG-Bohrhämmer später loslegen, oder kann man genau wie du schreibst noch kooperativ Einfluss nehmen.

    Der Trend aktiv die Immobilienwirtschaft, gerade bei kleineren Wohneinheiten, anzusprechen, ist sicher auch nicht bei UGG unerkannt geblieben. Deutsche Glasfaser bewirbt seit mehreren Monaten aktiv den Ausbau in MFH und ich habe einen entsprechenden Gestaltungsvertrag vorliegen. Da reicht es aus, einen einzigen aktiv genutzten Anschluss in der Immobilie zu haben, damit der Inhouse-Ausbau für alle kostenlos ist.

    Das könnte ja auch noch passieren, dass UGG die Bedingungen ändert. Wie alex_k schrieb, waren sie hinsichtlich der MFHs ja auch nicht immer so wie jetzt.

    Mir ist auch nicht wichtig, gerade jetzt einen Anschluss zu bekommen, ich kann auch noch warten, bis Bedarf bei den anderen Parteien entsteht. Ich will nur vermeiden, dass die Bedingungen später ungünstiger sind.

  • Zumindest bei DG ist es so, das das Begehungsprotokoll während der Begehung erstellt wird. Deshalb ist es wichtig an diesem Termin anwesend zu sein. Am Ende der Begehung wird das Protokoll unterschrieben und ist damit finalisiert.

    Nachträgliche Änderungen sind nicht mehr möglich.

  • Das könnte ja auch noch passieren, dass UGG die Bedingungen ändert. Wie alex_k schrieb, waren sie hinsichtlich der MFHs ja auch nicht immer so wie jetzt.

    Mir ist auch nicht wichtig, gerade jetzt einen Anschluss zu bekommen, ich kann auch noch warten, bis Bedarf bei den anderen Parteien entsteht. Ich will nur vermeiden, dass die Bedingungen später ungünstiger sind.

    In meinem Fall muss man aber vielleicht auch ehrlicherweise sagen, dass bei Beubeginn bei uns im Ort die UGG sagenhafte 5 MONATE alt war. - Gegründet Kontober 2020, Baubeginn im März 2021 (als 2. Ort bei uns im Landkreis).

    Und ihr könnt euch vorstellen, aufgrund der Unerfahrenheit, und mangels Expertise hat es schon sehr oft "Gerauscht im Gebälk", zwichen der UGG und mir während der Bauphase. - Aber ich habe meinen Frieden mit der UGG mittlerweile geschlossen.

    Und ja, bei uns hatte die UGG einen Wahnzitzigen Zeitplan in 5 Monaten komplett fertig zu sein - März bis Juli. - Geworden ist es dann Mai in darauffolgenden Jahr, also 10 Monate später als geplant wurde.

    Die UGG muss einfach wissen, was sie will. - Will sie MFH mit mehr als 3 Einheiten auch ausbauen, wenn auch nur eine EEinheit einen Anschluss haben will, und den Rest im Keller bis zum HÜB einfach nur vorbereittet? - Wäre IMO die winnvollste Lösung denn:

    - Man ist dann schonmal mit der Technik im Haus (Keller), und kann nach Bedarf jeweils die anderen Wohneinheiten nach und nach mit anschlißen.

    Bei mir war es halt mein Glück, dass ich über dem Keller wohne, und da bei uns im Keller die ganzen Leitungen dort soweiso nur Aufputz liegen, habe ich mein Leerrohr auch einfach nur Aufputz dazu gelegt. - Eingang ins Haus, ist im Hauswirtschaftsraum, da geht eigentlich nur der Hausmeister rein, obwohl auch alle anderen Eigentümer einen Schlüssen dazu haben.

    Als ich das Thema Ausbau bei uns in der Eigentümerversammlung vor ein paar Wochen angesprochen habe, wollte kein anderer Eigentümer haben, unser Hausverwalter findet Starlink ganz toll. - Als ich ihn gefragt habe, was denn da mit den Datenraten und Wetter ist ist naja mit 500 Mbit Glasfaser und mehr kann der Anschluss halt nicht mithalten. Und selbst hält er in seinem Büro von WLAN mal gar nichts. - Da ist jeder Arbeitsplatz mit LAN Verbunden, und eine Starlink-Antenne gibts bei ihm auf dem Bürodach auch keine. - Ein Schelm, wer böses dabei denkt... :)

    Wie gesagt mir ist das mittlerweile egal, ich habe was ich will, und ich kann aktuell zwichen 2 ISPs auf der UGG Faser wählen. - Es soll ja bald noch ein großer flächendeckender Anbieter (nicht die Telekom) dazukommen.- Wir kennen den Anbieter alle. Aber die Tests und Verträge sind bei der UGG noch nicht fix, deswegen kommuniziert die UGG das (noch) nicht offiziell.

    Grüße vom verregneten Kaiserstuhl.

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  • Letztlich sind so gut wie alle Glasfaserprovider Konstruktionen, die stark von externen Geldgebern (Investoren) abhängig sind, da diese die Investitionen in den Ausbau vorfinanzieren. Irgendwann will ein Investor auch seine Anlagen verzinst zurückerhalten.

    In den letzen Jahren hat man sich damit zufrieden gegeben Glasfaserkabel zu verbuddeln und konnte mit den Homes Passed zahlen bei den Investoren kokettieren. Das alles hat mich ein wenig an die Dotcom-Blase um den Jahrtausendwechsel erinnert.

    Erste Insolvenzen gab es nun ebenfalls bei den Glasfaserprovidern, jedoch wurde rechtzeitig erkannt, das Kabel im Erdreich keinen ROI bringt, sondern nur angeschlossene Kunden. Diese zahlen für den vorhandenen Anschluss. Aus diesem Grund stimme ich auch nicht mit dir überein, das Homes Connected eine sinnvolle Maßzahl sind. Gerade in WEGs scheuen die einzelnen Eigentümer in der Regel zusätzliche Ausgaben (es sei denn diese sind umlegbar). Nur ein Beispiel: lieber werden Rauchmelder z.B. von ISTA für hohe Kosten geleast, anstatt welche gekauft. Ersteres ist auf den Mieter umlegbar, letzteres muss der Vermieter aus eigener Tasche bezahlen. Fremdes Geld gibt sich immer leichter aus als das eigene!

    Insofern kann ein Ausbau von Glasfaser in MFH nur dann gelingen, wenn ein Provider alle Wohnungen mit einem kostenlosen Ausbau in einem Rutsch bedient. Wenn ein Eigentümer partout nicht möchte, dann hat dieser eben Pech gehabt. Nachanschluss in einem MFH ist komplizierter als bei einem EFH, sofern nichts vorbereitet ist. Sobald sich ein Gf-TA anschlussfertig in der Wohnung befindet, ist die take-up Rate höher als lediglich bei einem HÜP im Keller.

    Allerdings, das ist die Kehrseite der Medaille, gibt es dann häufig eine Mindestbucherzahl pro MFH. Wird diese nicht erreicht, findet der Anschluss der Immobilie komplett nicht statt. Blöd, wenn die an einem Glasfaseranschluss Interessierten dieses Quorum nicht erreichen. Es gibt gute, bekannte Argumente für einen Anschluss. Die Verwalter hängen sich häufig nicht in das Thema hinein. Eine Lösung für diesen Fall ist z.B. die, das der Verwalter einen "Glasfaserbeauftragten" für die WEG bekanntgibt.

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  • Das Haus ist ein umgebauter Bauernhof. Die Wohnungen haben unterschiedliche Grundrisse und auch die Treppe ist kompliziert.

    Ich wohne in einem Haus mit 4 Wohnungen (3 Eigentümer). 2022 wurde mir für meine Wohnung ein UGG-Anschluss verkauft

    Wir wissen ja nicht, wie lange dieser Umbau schon her ist. Aber das man bei dem Umbau die DIN 18015 ausser acht gelassen hat und keine Leerrohrinstallation für ITK vorgesehen hat, ist komplett unverständlich. Was sind das für Bau- und Elektroplaner die nicht in die Zukunft gerichtet vorausschauend planen. Evtl. sollte man sich doch noch einmal Gedanken machen, dieses Versäumnis zu tilgen und Leerrohre zu ziehen anstatt die Installation von Kabelkanälen zu tätigen.

  • Die UGG muss einfach wissen, was sie will. - Will sie MFH mit mehr als 3 Einheiten auch ausbauen, wenn auch nur eine EEinheit einen Anschluss haben will, und den Rest im Keller bis zum HÜB einfach nur vorbereittet? - Wäre IMO die winnvollste Lösung denn:

    - Man ist dann schonmal mit der Technik im Haus (Keller), und kann nach Bedarf jeweils die anderen Wohneinheiten nach und nach mit anschlißen.

    Fände ich in meiner Situation auch am sinnvollsten, aber

    Sobald sich ein Gf-TA anschlussfertig in der Wohnung befindet, ist die take-up Rate höher als lediglich bei einem HÜP im Keller.

    dieses Argument ist auch nicht von der Hand zu weisen, wenn man einzieht und in der Wohnung schon den Anschluss sieht, denkt man sich, och, melde ich mich doch grad mal an.

    Vermutlich ist das auch der Hintergrund der UGG-Strategie. Und darum bin ich skeptisch, ob meine Alternativ-Idee, die GF-TAs in die (abschließbaren, zu den Wohnungen gehörenden) Kellerräume zu legen, falls sich kein glasfasergeeigneter Leitungsweg in die obere Etage findet, akzeptiert würde seitens des Hausbegehers.

    Am Ende der Begehung wird das Protokoll unterschrieben und ist damit finalisiert.

    Ich seh schon, letztlich brauchen wir von Anfang an in der WEG die Zustimmung, dass
    a) die Verkabelung umgesetzt wird, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie UGG das machen wird (ist für mich als Kontrollfreak nicht leicht zu akzeptieren), und
    b) dass ich als derzeit einziger ernsthafter Interessent gegenüber UGG die WEG vertreten und damit bei der Hausbegehung entscheiden darf, sofern die anderen nicht zum Termin hierherkommen (haben z.T. vermietet und wohnen woanders).

    Wird sicher nicht ganz einfach. Es ist nicht so, dass die anderen wirklich dagegen sind, aber wie ihr sinngemäß geschrieben habt will sich halt erstmal niemand reinhängen (mental wie finanziell) für etwas, das nicht akut gebraucht wird. Gerade bei vermieteten Einheiten. Darum will/muss ich es den anderen so leicht wie möglich machen.

    Aber damit wäre ich der "Glasfaserbeauftragte" wie von HubeBube geschrieben. Das UGG-Auftragsformular spricht auch von "vertretungsberechtigtem Eigentümer", nicht zwangsläufig vom Verwalter (den wir nicht haben).

    Und vielleicht versuche ich vorher noch wie von HubeBube vorgeschlagen bei UGG eine Bauabteilung zu finden, die vorab unverbindlich, aber konkret berät; ich glaube aber, das ist im Prozess halt nicht vorgesehen.

  • keine Leerrohrinstallation für ITK vorgesehen hat, ist komplett unverständlich. Was sind das für Bau- und Elektroplaner

    Tja, es ist halt, wie es ist. Oder andersrum: Ich kann nicht beweisen, dass sich nicht irgendwo doch ein Leerrohr verbirgt, aber ich kenne das Haus mittlerweile einigermaßen und habe noch keins gesehen.

    Versäumnis zu tilgen und Leerrohre zu ziehen anstatt die Installation von Kabelkanälen zu tätigen

    :/ also wenn sich schon eine zum Pauschalpreis von UGG durchgeführte Kabelkanal-Verkabelung schwer durchsetzen lässt, wird es definitiv nicht einfacher, erst die Verlegung von Leerrohren (auf eigene Kosten) durchzusetzen, damit UGG es leichter hat und die Pauschale trotzdem kassiert. Fachlich stimme ich dir ja zu, dass Leerrohre das Optimum sind.

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  • Was sind das für Bau- und Elektroplaner

    Nur mal so als Beispiel für die Qualität der Installation (Off-topic).

    Aber man macht einen Immobilienkauf nicht davon abhängig, ob die Dosen fünfeckig gebohrt sind. Ich jedenfalls nicht. Und nein, ich reiße jetzt auch nicht den ganzen Innenausbau raus deswegen, sondern werkele auf demselben Niveau weiter ;)

  • Und darum bin ich skeptisch, ob meine Alternativ-Idee, die GF-TAs in die (abschließbaren, zu den Wohnungen gehörenden) Kellerräume zu legen, falls sich kein glasfasergeeigneter Leitungsweg in die obere Etage findet, akzeptiert würde seitens des Hausbegehers.

    Wie sollen denn die CAT-Kabel in die Wohnungen kommen, wenn keine Leerrohre vorhanden sind?

  • Also die Gf-Dose wird da gesetzt, wo ihr es vereinbart. Da der Keller zur Wohnung gehört, ist das meiner Meinung nach nicht einmal irgendwie strittig.

    Aber die Frage, wie es von dort aus in die Wohnung (per Gf oder Cat) weitergehen soll, ist natürlich berechtigt.

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  • Wie sollen denn die CAT-Kabel in die Wohnungen kommen, wenn keine Leerrohre vorhanden sind?

    Berechtigte Frage.

    Erstens ist es ein organisatorisches Thema: Solange die Wohnung gar keinen Anschluss will, kann die Frage offen bleiben. Vielleicht für immer. Danach ist es Sache des jeweiligen Eigentümers und muss nicht mehr mit UGG abgestimmt werden.

    Zweitens hieß es ja ganz zu Anfang, für die Glasfaserleitung würden 20mm Rohre benötigt. (Mittlerweile weiß ich ja, dass auch (kleinere?) Kanäle gehen.) Angenommen, der beste Leitungsweg vom Keller nach oben führt durch die Wohnung darunter. Dann ist es ein Unterschied, ob durch dein Wohnzimmer senkrecht auf der Wand ein von UGG verlegtes 20mm PG-Rohr in Klemmschellen führt oder ein dünnes (Draka UC Home AWG26) Kabel mit Nagelschellen, das bei der nächsten Renovierung unter der Tapete verschwindet oder mit etwas Geschick sogar durch die Trockenbauwand gefädelt wird, weil der Biegeradius unkritischer ist. Und weil man mehr Zeit dafür aufwenden kann, es "schön" zu machen, als wenn es ein Monteur des Glasfaseranbieters macht. Und weil diese Leitung nicht mehr Eigentum des GF-Anbieters ist.

    Dazu eine Anekdote: Bei der ersten Hausbegehung 2022, als es noch so aussah, als würde ich den einzelnen Anschluss bekommen, wollte ich Glas bis in die Wohnung haben. Aber der Hausbegeher hat mich dazu überredet, den ONT in meinem Keller vorzusehen und mit Cat.7 in die Wohnung zu gehen, weil das viel einfacher zu verlegen sei ("Sonst brauchen Sie ja Leerrohre! Und der Biegeradius!"). Darum finde ich es so irritierend, dass dieselbe Firma jetzt Glas bis in die Wohnungen verkabeln will. Ebenfalls darum liegt in meinem Keller seitdem ein Cat.7, das ich durch einen vorhandenen Durchbruch (Wasserrohre) schieben konnte, so dass für meine Wohnung (und nur darum geht es ja ;)) das Problem schon gelöst ist.

    4 Mal editiert, zuletzt von TranDo (19. Mai 2024 um 13:13) aus folgendem Grund: klarer formuliert

  • Ich würde darauf drängen, dass UGG den Inhouse-Ausbau so macht, wie deren Vorgaben sind. Ehrlicherweise gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Rohre verwendet werden, sondern eher Kabel- oder Leitungsführungs-Kanäle wie in #9 geschrieben.

    Die meisten TK-Provider vergeben diesen Auftrag an Subunternehmer, evtl. gelingt es dir ja diesen einen ausfindig zu machen und diese Firma zu fragen, wie der Ausbau konkret durchgeführt wird. Dies ist bei der Hausbegehung zu erfragen.

  • Dazu eine Anekdote: Bei der ersten Hausbegehung 2022, als es noch so aussah, als würde ich den einzelnen Anschluss bekommen, wollte ich Glas bis in die Wohnung haben. Aber der Hausbegeher hat mich dazu überredet, den ONT in meinem Keller vorzusehen und mit Cat.7 in die Wohnung zu gehen, weil das viel einfacher zu verlegen sei ("Sonst brauchen Sie ja Leerrohre! Und der Biegeradius!"). Darum finde ich es so irritierend, dass dieselbe Firma jetzt Glas bis in die Wohnungen verkabeln will. Ebenfalls darum liegt in meinem Keller seitdem ein Cat.7, das ich durch einen vorhandenen Durchbruch (Wasserrohre) schieben konnte, so dass für meine Wohnung (und nur darum geht es ja ;)) das Problem schon gelöst ist.

    Ich kann deinen Frust nachvollziehen und hoffe, dass es noch eine praktikable und vor allem kostengünstige Lösung für dein GF-Problem gibt.

    Wir haben auch im MFH (3 Parteien) eine bestehen Cat7-Verkabelung genutzt und die fehlende Verkabelung für eine Wohnung bei der Sanierung eines Wasserstrangs im Haus "kostengünstig nachgeholt (ergänzendes Cat7 Kabel durchschieben lassen).

    Ein Glück haben wir das vor etwa 2 Jahren umgesetzt, als unser ISP noch die ONTs im Keller bei kleinen MFH verbaute. Heute steht in der Leistungsbeschreibung dieselbe Umsetzung wie bei euch (der UGG), dass zwingend GF bis in jede Wohneinheit muss....

    Ich hoffe, dass es da nochmals eine Revision des TKG gibt, um solche unsinnigen Hürden wie in deinem Fall zu vermeiden.

    Man sollte einfach unterschreiben dürfen, dass man ausdrücklich keine normkonforme Umsetzung wünscht und eine bestehende individuell Verkabelung/Versorgung der Wohnung wünscht.

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  • Ja, das mit den Rohren im Wohnzimmer war ein plakatives Beispiel, das glaube ich mittlerweile auch nicht mehr. Vllt. hat die Hotline nur den Durchmesser der Durchbrüche gemeint oder falls eben vorhandene Leerrohre verwendet werden sollen.

    Jedenfalls ist mir mittlerweile klar, dass es erst nach der Beauftragung bei der Hausbegehung konkreter wird.

  • Ja, das mit den Rohren im Wohnzimmer war ein plakatives Beispiel, das glaube ich mittlerweile auch nicht mehr. Vllt. hat die Hotline nur den Durchmesser der Durchbrüche gemeint oder falls eben vorhandene Leerrohre verwendet werden sollen.

    Jedenfalls ist mir mittlerweile klar, dass es erst nach der Beauftragung bei der Hausbegehung konkreter wird.

    Der Durchmesser und der große Radius ist nur notwending wegen der Stecker am Ende des Kabels. (LC/APC Stecker)