Beiträge von TranDo

    Seit gestern läuft der Anschluss, und zwar zu den Konditionen des ersten Vertrags von 2022, der ja angeblich storniert worden war, nicht zu denen von 2024. Würde mich interessieren, welcher der beiden Verkäufer jetzt die Provision bekommt.

    Vor vier Wochen war eine Mail von o2 gekommen, die die Aktivierung für den 3. November 2022 angekündigt hat (das Wunschdatum, das der Verkäufer damals eingetragen hatte), da war ich eigentlich sicher, dass es schiefgehen würde. Aber wie gesagt, lief reibungslos inkl. Festnetz-Rufnummernmitnahme, nur die Zugangsdaten in die Fritzbox eintragen und fertig.

    Da der Schlüessel zu stecken scheint, mach den Grauen doch mal auf und mache ein Photo vom Inhalt. Vielleicht ist da ein Splitter drin der alle WEs versorgt?

    Da steckt 1:1 das Patchkabel auf dem Anschluss für meine Wohnung. Und den ursprünglich dort steckenden Pigtail sieht man unten liegen.

    Naja. Mir wurscht.

    Gerade bekam ich Zugangsdaten geschickt, allerdings für den Auftrag von 2020, der ja angeblich storniert worden war, weil MFHs damals noch gar nicht angeschlossen werden sollten. Bin gespannt, ob jetzt noch ein Brief kommt zu dem Auftrag von 2024 und welchen Tarif ich dann bezahlen soll.

    Nur 15 Monate später wurde jetzt auch die Leitung von der Straße ins Haus eingeführt und an meinem ONT leuchtet "Synchronization".

    Weiß jemand, warum das rote Leerrohr mit der Leitung nicht direkt in den grauen Kasten eingeführt und an die dortigen Pigtails gespleißt wurde?

    Mich wundert auch, dass jetzt von dem weißen zu dem grauen Kasten nur eine Patchleitung geht, nämlich für meinen bereits geschlossenen Vertrag. So muss ja wieder jemand kommen, wenn sich eine der anderen Parteien zu einem Vertrag entschließt. Ich dachte, die ganze Idee hinter der von UGG verlangten kompletten Inhouse-Verkabelung war, dass bereits alle Wohnungen vorbereitet sind und die Bewohner nur noch einen ONT zugeschickt bekommen müssen.

    Möchte jemand ein Update?

    UGG hatte ja nochmal nachgelegt, seit etwa Juli bis Ende September lief eine Sonderaktion, bei der die ~180 Euro für Wohneinheiten, die keinen Vertrag abschließen, auch noch entfallen sind.

    Bei der Hausbegehung die erste Frage: "Sollen denn alle Wohnungen ausgebaut werden oder nur Ihre?" Da wäre ich beinahe ausgeflippt, denn der ganze Thread dreht sich ja darum, dass auf Wunsch von UGG alle Einheiten ausgebaut werden müssen. Das Subunternehmen kannte die UGG-Bedingungen also nicht bzw. sie wären ihm egal gewesen. Mit den GF-TAs im Keller hatte der Begeher ebensowenig Probleme, er hätte sie sogar alle in denselben Kellerraum gesetzt ("das haben wir für die Telekom auch so gemacht"). Ich hab dann darauf verzichtet, die Einwände hier aus dem Forum bzw. TKG zu erwähnen... Auch bei uns liegt im Keller nur Gemeinschaftsstrom (außer Waschküche).

    Stattdessen hatte der Sub aber neue Bedingungen: 1) Leitungen durchs Treppenhaus nur gegen Mehrpreis wegen Brandschutzkanälen (war wegen der vielen Ecken bei uns ja aber eh nicht mein Favorit); 2) außen am Haus möglich, aber nur gegen Mehrpreis 3) keine Bohrungen, wenn Fußbodenheizung.

    Plan war also, 2 halbwegs übereinander liegende Wohnungen per Kabelkanal in der Zimmerecke an der Innenseite der Außenwand zu erschließen und die anderen beiden per GF-TA im Keller und dann Cat.7 oder gar nicht, weil keine Alternative.

    Drei Wochen später war dann schon der Montagetermin, ich war platt. Anders als versprochen war aber der ursprüngliche Begeher nicht dabei (vmtl. krank), also erst nochmal alles neu zeigen. Leider sind die Wände im Keller dicker als oben, d.h. wenn man von oben runterbohrt, landet man in der Außenwand. Leider sind die Wohnungs-Außenwände im Dachgeschoss wegen des Kniestocks (auch Trempel genannt) weiter innen, so dass der Bohrer im EG plötzlich in der Mitte der Zimmerdecke herauskam =O. Da liegt jetzt ein Kabelkanal bis zur Wand ;(.

    Also Fazit: Obwohl die Monteure gut und sorgfältig gearbeitet haben, haben sich meine Befürchtungen hinsichtlich der Optik bestätigt. Ob ich noch gründlicher hätte planen müssen oder der Begeher zumindest die Kniestockproblematik hätte sehen müssen, bleibt offen. Wie hier in #132 angedeutet waren natürlich auch alle unter Zeitdruck, und sowohl Begehung als auch Montage haben länger gedauert als geplant.

    Auf der Plus-Seite sind von 4 Wohnungen jetzt 3 erschlossen, davon 2 sogar mit Glas, und vor allem 100% derjenigen, die mal an einem Anschluss Interesse geäußert hatten. Und es hat nichts gekostet.

    Jetzt fehlen noch der Hausanschluss (wieder ein anderer Sub) und die Aktivierung meines bestellten Anschlusses. Aber was soll jetzt noch schiefgehen.

    Ach so, noch zur Technik: Dieser Installationsbetrieb hat vor Ort gespleißt und keine Stecker mit durchgezogen. Die verlegten Leitungen haben ~3mm Durchmesser, enthalten 4 Fasern und wurden in einem Karton aufgespult geliefert, bei dem das innere Spulenende bereits in einer vorkonfektionierten Dose in der Kartonmitte endete. Fand ich praktisch, auch wenn dadurch natürlich viel Leitung weggeschmissen wird. Natürlich nicht in den Glascontainer ;).

    Diese Woche hatte ich nochmal Mailkontakt mit UGG und auch relativ konkrete Antworten bekommen, nämlich dass der MFH-Ausbau im Ort gerade vorbereitet wird, jetzt eingehende Aufträge dabei noch sofort berücksichtigt werden könnten und der Ausbau dann 1 bis 2 Jahre läuft. Solange sei eine Beauftragung (mit den derzeitigen Konditionen) möglich, danach müsse mit höheren Kosten gerechnet werden.

    Auf die Frage nach den GF-TAs im Wohnungskeller hieß es erwartungsgemäß nur, das könne nur bei der Hausbegehung geklärt werden und man solle das Thema doch bitte dabei ansprechen.

    Mit diesen Informationen kann ich jetzt jedenfalls auf die Miteigentümer zugehen.

    Danke für alle Anregungen.

    Inhouse Speedpipes verlegt werden könnten. Diese Art des Anschlußes wird evtl. irgendwann mal kommen.

    Dann kann Abwarten ja durchaus sinnvoll sein.

    Danke übrigens für den Hinweis mit dem innenverkleideten Rohr, falls wir doch Rohr vorbereiten müssen, nehme ich dann zumindest das richtige. Optisch wäre das, wenn wir es durch die Trockenbauwände bekommen, das beste. Da habe ich dir aber auch nie widersprochen ;)

    Elektro-Schaltkasten der zentralen Stromeinspeisung

    :o ist damit der Zählerschrank gemeint? Denn dort dürfen nach meinem Kenntnisstand zumindest Stromkreise für Waschmaschine/Trockner und Kellerraum mit den zugehörigen LS-Schaltern (Sicherungen) eingebaut werden. Hätte gedacht, dass dann dort an die Kellerraum-Sicherung auch sowas wie der Kasten mit dem Modem dran dürfte.

    Siehe hier (Stand 2019) Abschnitt "Anlagenseitiger Anschlussraum" - gilt das noch? (ist aber off-topic)

    Die Kästchen + Steckdosen mit Stromzählern kann man mit wenig Aufwand nachinstallieren.

    Wenn es dafür einen Markt gibt, würde es irgendeine Firma (Schaltschrankbauer... Rittal, Mennekes...) auch mit Sicherheit als fertige Einheit anbieten.

    Ich sehe natürlich auch das Problem der Router-/Modemfreiheit aus dem verlinkten Forum. Da ist GF-TA in der Wohnung natürlich zu bevorzugen.

    Dann steht der Kunde da, hat keinen DSL mehr zur Verfügung und kann GF nicht bekommen, weil der Provider diese Art von Ausbau nicht betreiben will. Und dann, lieber potentieller GF-Kunde?
    Also dann evtl. doch in den sauren Apfel beißen und eine Providergerechte Ausbauvariante angehen bevor es zu spät ist.

    Wenn es keine Alternative mehr gibt, ist die Argumentationslage gegenüber einem Vermieter oder einer Eigentümergemeinschaft aber auch eine viel bessere. Das ist ein fließender Übergang. Bei mir ist es so, dass die Miteigentümer nicht dagegen sind, aber möglicherweise noch nicht den Sinn sehen, insbesondere wenn der Aufwand für die Baumaßnahmen höher wird.

    Also: Umsetzungswahrscheinlichkeit = (100% - Bauaufwand) * (100% - Alternativenverfügbarkeit)
    jeweils auf einer Skala von 0..100% :)

    Hier ein Beispiel wie so etwas umgesetzt wird.

    Da wurden dann aber keine konfektionierten Kabel verwendet, richtig? Denn...

    Der Durchmesser und der große Radius ist nur notwending wegen der Stecker am Ende des Kabels.

    ... das ist aus Sicht der Installateure/Netzbetreiber natürlich bequem und kostensparend, sie wälzen das Problem des 20mm-Rohrs aber halt auf jemand anderen ab.

    Aus meiner Sicht spräche dem Gesetzestext nach nichts gegen einen Netzabschluss im abschließbaren Keller des Kunden. Aber es ist keine gesetzliche Vorschrift, dass der Kunde das so einfordern kann. Wenn der Provider für sich Gründe hat, dass er das nicht möchte, sehe ich keine Handhabe für den Kunden.

    Da bin ich gespannt, wie UGG das sieht. Werde ich vorab auch nochmal anfragen.

    Hier ein Beispiel wie so etwas umgesetzt wird. Metall, 20x30mm.

    Das sieht super aus, vor allem an den Fußleisten, vielen Dank für das Bild! Wenn das bei uns mit UGG auch so wird, habe ich keine Bedenken, aber...

    So ein Bauernhaus ist schon eine besondere Herausforderung, bestimmt nicht voll unterkellert und kein gemeinsames Treppenhaus, möglicherweise kein Keller unter den Aufgängen. Deshalb wohl auch nur das verlegen durch Wohnungen.

    ... das trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Unterkellert schon, aber eben kein gemeinsames Treppenhaus, d.h. über dem unteren Teil des Treppenhauses ist schon das Bad einer oberen Wohnung (dann hat man GF in der Badewanne :)) und der obere Teil der Treppe endet über einer Wohnung; die zweite obere Wohnung liegt komplett inkl. Aufgang über meiner Wohnung - schwer zu beschreiben, aber jedenfalls: Es ist nicht so wie in einem typischen städtischen 6er-Block, dass je 3 Wohnungen gestapelt sind und links und rechts von einem Treppenhaus liegen, durch das man nur 1x senkrecht hoch den Kanal legen kann.

    25 Jahre her und beim Renovieren selber gemacht. Einfach vorher Gedanken über die Situation gemacht. [...]
    Was glaubst Du, wie die sich heute darüber ärgern, es nicht mit Leerrohren gebaut zu haben

    Das glaub ich 100%, und als ich meine Whg. renoviert habe, habe ich mir auch Gedanken gemacht (und Cat.7 verlegt; wo es ging und ich Bedarf sah auch Rohr), aber du siehst ja: Selbst nach Inkrafttreten deiner zitierten Normen machen es Leute anders, selbst wenn sie sich hinterher ärgern. Und so war es wohl auch hier (der Umbau muss ca. 1999 gewesen sein).

    Ob jetzt Cat.7 oder GF leichter in die Wohnung zu legen ist, darüber scheiden sich die Geister hier im Forum bzw. die einen meinen nur die Faser, die anderen auch den Stecker; ist aber auch egal: Für mich ist eher der Aspekt wichtig, ob diese Leitung und deren Ausgestaltung ("Rohr auf Wand im Wohnzimmer") in der Hand des Netzbetreibers liegt, der den Ausbau bei fehlenden Voraussetzungen ablehnt, oder man das nach Bedarf selber macht (mit allen Konsequenzen, was z.B. den Hickhack im Störungsfall angeht).

    Aber wie schon gesagt, mir ist jetzt klar, dass ich das alles (erst) bei der Hausbegehung erfahren werde. Falls also bei der Begehung rauskommt, dass UGG es aus baulichen Gründen gar nicht machen will oder nur gegen hohen Mehrpreis, kann ich ja immer noch vorschlagen (gegenüber UGG und der WEG), dass wir Leerrohre/Kanäle vorbereiten müssen und sie es dann nur durchschieben. Wäre halt ärgerlicher Aufwand für die Anschlüsse, die vielleicht nie genutzt werden.

    Danke auch für den Hinweis, dass ggf. eh eine zweite Hausbegehung stattfindet (hatte mir glaub ich auch die Hotline gesagt, hatte ich aber vergessen).

    Wie sollen denn die CAT-Kabel in die Wohnungen kommen, wenn keine Leerrohre vorhanden sind?

    Berechtigte Frage.

    Erstens ist es ein organisatorisches Thema: Solange die Wohnung gar keinen Anschluss will, kann die Frage offen bleiben. Vielleicht für immer. Danach ist es Sache des jeweiligen Eigentümers und muss nicht mehr mit UGG abgestimmt werden.

    Zweitens hieß es ja ganz zu Anfang, für die Glasfaserleitung würden 20mm Rohre benötigt. (Mittlerweile weiß ich ja, dass auch (kleinere?) Kanäle gehen.) Angenommen, der beste Leitungsweg vom Keller nach oben führt durch die Wohnung darunter. Dann ist es ein Unterschied, ob durch dein Wohnzimmer senkrecht auf der Wand ein von UGG verlegtes 20mm PG-Rohr in Klemmschellen führt oder ein dünnes (Draka UC Home AWG26) Kabel mit Nagelschellen, das bei der nächsten Renovierung unter der Tapete verschwindet oder mit etwas Geschick sogar durch die Trockenbauwand gefädelt wird, weil der Biegeradius unkritischer ist. Und weil man mehr Zeit dafür aufwenden kann, es "schön" zu machen, als wenn es ein Monteur des Glasfaseranbieters macht. Und weil diese Leitung nicht mehr Eigentum des GF-Anbieters ist.

    Dazu eine Anekdote: Bei der ersten Hausbegehung 2022, als es noch so aussah, als würde ich den einzelnen Anschluss bekommen, wollte ich Glas bis in die Wohnung haben. Aber der Hausbegeher hat mich dazu überredet, den ONT in meinem Keller vorzusehen und mit Cat.7 in die Wohnung zu gehen, weil das viel einfacher zu verlegen sei ("Sonst brauchen Sie ja Leerrohre! Und der Biegeradius!"). Darum finde ich es so irritierend, dass dieselbe Firma jetzt Glas bis in die Wohnungen verkabeln will. Ebenfalls darum liegt in meinem Keller seitdem ein Cat.7, das ich durch einen vorhandenen Durchbruch (Wasserrohre) schieben konnte, so dass für meine Wohnung (und nur darum geht es ja ;)) das Problem schon gelöst ist.

    keine Leerrohrinstallation für ITK vorgesehen hat, ist komplett unverständlich. Was sind das für Bau- und Elektroplaner

    Tja, es ist halt, wie es ist. Oder andersrum: Ich kann nicht beweisen, dass sich nicht irgendwo doch ein Leerrohr verbirgt, aber ich kenne das Haus mittlerweile einigermaßen und habe noch keins gesehen.

    Versäumnis zu tilgen und Leerrohre zu ziehen anstatt die Installation von Kabelkanälen zu tätigen

    :/ also wenn sich schon eine zum Pauschalpreis von UGG durchgeführte Kabelkanal-Verkabelung schwer durchsetzen lässt, wird es definitiv nicht einfacher, erst die Verlegung von Leerrohren (auf eigene Kosten) durchzusetzen, damit UGG es leichter hat und die Pauschale trotzdem kassiert. Fachlich stimme ich dir ja zu, dass Leerrohre das Optimum sind.