33818 - Leopoldshöhe (Ortsteile)

  • Für die Ortsteile von Leopoldshöhe (PLZ 33818) läuft nun auch eine Nachfragebündelung zum Glasfaserausbau.

    Es bewerben sich gleich zwei Anbieter:

    Die allseits bekannte Deutsche Glasfaser sowie der eher regionaler Anbieter Sewikom.

    Der Ortskern wurde letztes Jahr durch die Telekom GF-technisch erschlossen. Besonderheiten in den Orteilen sind eigentlich, das es nie einen richtigen VDSL Ausbau gegeben hat, dies wurde (eventuell durch Fördermittel?) erst vor 2-3 Jahren durch den regionalen Anbieter Sewikom nachgeholt. Irgendwie komisch, das man da nicht gleich auf FFTH/FFTB gesetzt hat. Jetzt droht die DG mit Ausbau und die Sewikom muss dann wohl Schritt 2 gehen.

    Blöd ist nun, dass ich beide in der Nachfragebündelung die potentiellen Kunden wegnehmen und ggfs. keiner auf seine Quote kommt (DG: 33%, Sewikom 40%).

    Ich wäre durchaus bereit, mit beiden Vorverträge abzuschließen und wäre sehr froh wenn wenigsten einer baut. Aktuell dümpeln wir mit einem Telekom Anschluß bei 12 Mbit + 5G Hybrid rum. Schön ist wirklich was anderes, bevor ich letzte Jahr hergezogen bin, war ich durch einen tatsächlich sehr stabilen Gbit Kabelanschluß verwöhnt (ex Unitymedia).

  • Ich wäre durchaus bereit, mit beiden Vorverträge abzuschließen und wäre sehr froh wenn wenigsten einer baut.

    Das ist üblicherweise auch die Empfehlung hier im Forum. Die Erfahrung lehrt, dass sich früher oder später einer zurückzieht.

  • Sewikom baut AON aus. Dazu kommt noch du kannst von anfang an schon sagen du brauchst kein Medienkonverter und kannst zB deine FB 5590 anschließen ohne Probs

    DG nur GPON

    Ich bin mit meinen Sewikom Anschluss 100% zufrieden.


    Und willkommen Nachbar ich komme aus einem der Dörfer von Lage HiHi. Und ich bin nun seit 1 Jahr mit meinen FTTH Anschluss von Sewikom Online

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  • Hi Crash Override,

    danke für die Infos.

    Ich würde mir allerdings einen (bzw. mehrere) Medienkonverter wünschen. Wir haben eine Mehrfamilienhaus, bei dem neben uns selbst noch zwei Mietparteien wohnen.

    Im Hausanschlußraum sind ein Serverschrank sowie 24xCat.7 Kabel in diverse Räume der 3 Wohneinheiten vorhanden. Vom Medienkonverter bzw. den Konvertern aus könnte ich den Anschluß genau dahin patchen wo er jeweils benötigt wird. Von Leistungsverlust gehe ich nicht aus, die Switches sind schnell genug - ein 2.5G ist aktuell da verbaut.

    Und so wie ich hörte, baut DG aktuell schon XGS-PON aus, ich sehe das nicht als Nachteil sonder eher als Vorteil. AON muss nicht besser sein, spätestens ab dem ersten Glasfaser-Verteilschrank ist eh alles shared medium - oder sehe ich das falsch?

    Es ist allerdings so, bei Sewikon hab ich zuerst unterschrieben. Ob die DG jetzt noch dazukommt ist gerade die Überlegung.

    Und Grüße nach nebenan :)

  • Jede Wohnung bekommt doch seine eigene Leitung.

    Kannst da ja mal den Unterschied nach lesen

    AON, GPON, XGS-PON: Glasfasernetze erklärt
    AON, GPON, XGS-PON: Beim Internet per Glasfaser kommen verschiedene Netze zum Einsatz. Wo liegen die Unterschiede?
    www.computerbild.de

    Bis jetzt gibt es nicht mal XGS-PON Tarife


    Da bin ich ja mal gespannt, was dabei herauskommt.

    Glasfaser in Leopoldshöhe - Deutsche Glasfaser

    In Lage habe sie haben sie letztes ja nur 19% oder so bekommen. Daher haben sie ja hingeschmissen. War ja ein großer Bericht in der LZ damals.

    2 Mal editiert, zuletzt von Crash Override (2. Mai 2024 um 15:43) aus folgendem Grund: Erweitert

  • Vom Medienkonverter bzw. den Konvertern aus könnte ich den Anschluß genau dahin patchen wo er jeweils benötigt wird. Von Leistungsverlust gehe ich nicht aus, die Switches sind schnell genug - ein 2.5G ist aktuell da verbaut.

    Das könnte ein Irrtum von dir sein, der Medienkonverter wird normalerweise mit dem WAN am Router verbunden, erst dahinter kommt das Heimnetz mit Switch etc.

    Unabhängig davon, AON und Aussicht auf XGS-PON sind beide nicht verkehrt. Wenn man bei Sewikom AON gutheißt, sollte man bei der deutschen Glasfaser auch DHCP statt PPPoE gutheißen, mir wäre Letzteres wichtiger. Du solltest beide Verträge unterschreiben.

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  • Das könnte ein Irrtum von dir sein, der Medienkonverter wird normalerweise mit dem WAN am Router verbunden, erst dahinter kommt das Heimnetz mit Switch etc.

    Ich meine es so:

    Ankommend Glasfaser -> Medienkonverter (pro Anschluß/Haushalt)

    Vom Medienkonverter über Patchpanel

    a) in meinen Router und dann ab in den Switch zur Verteilung an die (Kabel-) Geräte in der Wohneinheit (Eigentümer). Darin dann für WLAN 2-3 APs. Dabei kann der Router auch im EG stehen und der Swicth weiter im Hausanschlußraum im Keller, Ethernet Kabel und Dosen für den Hin-/Rückweg ist genug da.

    b) vom (2./3.) Medienkonverter über Patchpanel in den Wohnung(en) der Mieter und dort dann in den eigenen Router. Wer mag (vermutlich keinen Bedarf) kann aber auch einen eigenen Switch in den Hausanschlußraum bekommen. Auch hier sind 2-5 Kabel in verschiedene Räume da. Tippe aber mal, da läuft alles per Funk.

    Ich finde nur die Idee Glasfaser bis in die Wohnungen zu ziehen überflüssig, das hausinterne Kupfer ist (passender Switch vorausgesetzt) aktuell bis 10G fähig. Ein 2.5er steht da schon.

    2 Mal editiert, zuletzt von captfrag (2. Mai 2024 um 22:47)

  • Das ist ein Hausanschlußraum und öffentlich zugänglich. Da kommt Wasser, Strom, Gas und Telefon an. Eine Wanddurchführung für einen Wasser-Außenanschluß ist auch schon da, es wäre unlogisch das Glasfaser Leerrohr woanders enden zu lassen. Und die bereits genutzt Netzwerktechnik ist ebenso genau dort positioniert.


    Von mir aus kann man auch Glasfaser bis in die Wohnung ziehen, das ist aber ein verdammt langer Weg. Das geht quer duech den Keller, einen leeren Kaminschacht hoch bis auf den Dachboden und von dort mit Leerrohren zurück ins 1. OG. Vorteil ist fraglich.

    Ansonsten definieren wir vielleicht Anschluß anders?

    Für mich ist ein Anschluß weniger die Kiste an der Wand, sondern eher der Vertrag der letztlich auch physikalisch irgendwo endet. Das dürfte üblich der GF-TA sein, von dem muss es doch wohl mehrere geben?

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  • Welcher Server? Da steht kein Server - hab ich auch nicht geschrieben.

    Es ist ein 19" Serverschrank in dem ein übliches Netzwerk Patchpanel sowie ein Switch sitzt - an den die Mietwohnungen auch nicht angeschlossen werden - jedenfalls nicht von mir. Das hier Daten eigen und fremd am Switch zusammenfließen ist natürlich auch nicht in meinem Interesse.

    Wenn da Interesse besteht wäre im Schrank aber Platz für einen eigenen sodass die Mieter die Chance haben die Netzwerkdosen in den Räumen der Wohnung auch nutzen zu können.

    Im übrigen sollte die Inhouse Verkabelung auch nicht zum Diskussionsthema werden. Auf den Hinweis das man bei Sewikom auf den Meidenkonverter zwecks GF-Fritzbox gehen kann habe ich doch nur geantwortet, das ich (persönlich) das nicht unbedingt als Vorteil sehe. Für mich ist Ethernet deutlich flexibler und bringt auch keine Nachteile mit sich.

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  • Alles, was jetzt mindestens Cat.6a ist, ist für lange Zeit eine gute Lösung.

    Ideal wäre ein Patchfeld in der jeweiligen Wohnung gewesen. Aber wenn das jetzt nicht so ist, ist das eben so.

    Denk nur daran, dass du WAN und LAN zwingend trennen musst. Das ginge auch am Switch, aber dazu muss der Switch Ports mittels VLAN trennen. Idealerweise gehen daher mindestens zwei Leitungen zum jeweiligen Router der Wohung: einmal WAN und einmal LAN, falls man über alle Ports in allen Räumen switchen möchte.

  • Ideal wäre ein Patchfeld in der jeweiligen Wohnung gewesen. Aber wenn das jetzt nicht so ist, ist das eben so.

    Denk nur daran, dass du WAN und LAN zwingend trennen musst. Das ginge auch am Switch, aber dazu muss der Switch Ports mittels VLAN trennen. [...]

    Eigenes Patchfeld oben wäre toll, da stimme ich zu. Haben wir allerdings beim Kauf der Immo so übernommen und mangels echtem Bedarf nicht angefassst.

    Die Mieter selbst haben einen stationären PC im Büro, der Rest sind mobile Geräte. Der heutige Router steht im Wohnzimmer, meine Vermutung ist eh das da alles über WLAN läuft. Nach aktuellem Stand reicht daher ein einziges Ethernet-Kabel an den Wunsch-Standort des Routers. Aber das ist ja gerade das schöne: Auf Basis der aktuellen Gegebenheit können die Mieter den Wunsch-Standort frei bestimmen und auch jederzeit ändern, ein Gang zum Patchfeld und umlegen auf eine andere Dose reicht.

    Das der heutige Router im Wohnzimmer steht, ist eher dem Kabel zum externen 5G Modem geschuldet (Telekom Hybrid Lösung).

    VLAN wäre für uns auch machbar, der Switch ist vom Typ her ein managed (nicht Smart-Web, sondern Full).

    Aber gerne back2Topic. Ich bin jedenfalls sehr gespannt ob, wer und wann baut.
    Ich bin sehr positiv vom Ortsteil Nienhagen überrascht, da sieht man gefühlt an jedem 2. Haus den Gartenpiekser eines Anbieters. Keine wirkliche Ahnung, sieht aber so aus als ob es dort eine kleine Gemeinschaft gäbe, die sich wirklich gut abgesprochen haben. Sowas würde ich mir in den anderen Ortsteilen auch wünschen.

    Ich hatte ein bisschen gehofft, das sich andere Leopoldshöher hierher verirren und etwas "Leben" entsteht - insbesondere vielleicht auch Vorurteile oder Bedenken geklärt und auch abgebaut werden können. Vielleicht kommt ja noch was. Das war das Ansinnen des Ursprungs-Postings.

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  • Das geht aber nicht, wenn es über seine Switch gehen soll. Er will doch nur 20 € Sparen.

    Das missverstehst du etwas. Ich will gar nichts sparen sondern eine vernünftige und flexible Lösung. Wir haben unsere Mieter jedenfalls zum Kaffee eingeladen um über deren Wünsche bezüglich Glasfaser zu sprechen und jede Unterstützung zugesagt.

    Was ich bis jetzt nicht verstehe: Wo soll ein Problem sei, wenn die Glasfaser nicht in der Wohnung endet sondern vorher auf Kupfer umgesetzt wird? Und nochmal, da wird auch nichts "vermischt. Das Kabel der Netzwerkdose von oben wird mit dem Mieter-Anschluß verbunden. Das kann über das Patchpanel gehen, wenn es flexibel und damit verlegbar sein soll. Vielleicht wird aus dem Bür mal ein Kinderzimmer, dann hätte es Charme den Router mal eben umstellen zu können...

    Ich habe nichts gegen das Legen der Glasfaser bin in die Wohnung. Es hat nur keine Vorteile.

  • Wo soll ein Problem sei, wenn die Glasfaser nicht in der Wohnung endet sondern vorher auf Kupfer umgesetzt wird? Und nochmal, da wird auch nichts "vermischt. Das Kabel der Netzwerkdose von oben wird mit dem Mieter-Anschluß verbunden. Das kann über das Patchpanel gehen, wenn es flexibel und damit verlegbar sein soll. Vielleicht wird aus dem Bür mal ein Kinderzimmer, dann hätte es Charme den Router mal eben umstellen zu können...

    Das Problem liegt in der Tatsache begründet, das hier die RJ45 Verkabelung für alle Bewohner zugänglich und damit Manipulationsgefährdet ist. Hier kann ein Bewohner eben mal einen Switch dazwischenhängen und Daten abgreifen ...

    Es hat nur keine Vorteile.

    Doch. Die Glasfaser geht durchgängig vom HÜP bis in die Räulichkeiten des Anschlußinhabers. Eine Manipulation wird durch den Ausfall/Unterbrechung des Lichtsignals erkennbar. Die GF ist durchgängig ohne öffentlichen Steckverbinder bis in die Wohnräume geführt.

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  • captfrag

    Ich habe mich hier mehrfach auch schon über dieses Vorgehen geärgert, was das TKG seit 2021 angeht.

    Wenn eine intakte und aktuelle Cat6a/Cat7 -Verkabelung in kleineren MFH von 2 bis 4 Wohneinheiten besteht und die Mieter/Eigentümer keinerlei Einwände haben, dann sollte es doch wirklich möglich sein, die ONTs für jede Einheit im bestehenden abschließbaren Keller und Serverschrank zu installieren, der nicht öffentlich zugänglich ist.

    So haben wir das auch und würden von diesem Modell nicht abkommen wollen, selbst wenn irgend ein Unternehmen in Jahren nochmals überbaut und uns als Auflage eine durchgängige GF-Verlegung für jede Wohneinheit als Bedingung vorschreiben sollte. Dann würden wir den (weiteren) Anschluss dankend ablehnen. ^^

    Das macht doch nur in wirklich großen Wohnblöcken Sinn.

    Zumindest mit einer rechtlichen Vereinbarung wäre es schön, wenn GF-Versorger solche örtlichen Begebenheiten in kleinen MFH berücksichtigt.

    Alltägliche Vorteile bringt es tatsächlich 0,0 auf sehr lange Zeit noch zusätzlich Glasfaser zu Ethernet in einzelne Wohnungen zu verlegen.

    Ab Cat6a reicht es bis 10 Gbit Geschwindigkeit auf ca. 100 m Länge. Einen solchen Bedarf erreichen wir für Privathaushalte sicherlich nicht für die nächsten zwei Jahrzehnte. Die übliche Wohneinheit reizt selbst heutzutage keine 100 Mbit aus....


    Die Stromkosten für eine Kombination aus ONT + Router werden sowieso maßlos überschätzt. :roll:

    Einmal editiert, zuletzt von sentry0815 (3. Mai 2024 um 14:16)

  • Wenn das TKG das tatsächlich so vorschreibt, soll es so sein. Ist trotzdem blöd für die Mieter, denn dabei werden zumindest Kosten für einige zusätzliuche Meter Glasfaserkabel anfallen.

    Crash Override Troll bitte woanders wenn du sachlich nichts bezutragen hast und nur stänkern möchtest. Für die ersten Kommentare bin ich dankbar, da waren durchaus interessante Informationen drin. Was danach kommt verstehe ich nicht. Unterstellungen haben mit der Frage einer sinnvollen Verkabelung nichts zu tun.

    Wenn das TKG es bei Glasfaser so will (bei POTS und Kabelanschluss aber nicht) dann ist das eben so und wird so gemacht. Der TKG Hinweis von sentry0815 war wenigstens ein Argument.

    Unsere Mieter haben heute früh den Anschluß bei DG gebucht, das Procedere hatten wir uns zusammen überlegt. So geht keiner das Restrisiko der Doppelbuchung mit ein und beide Anbieter (wenn man den Webseiten glaubt) nehmen in MFH den Komplettausbau ab dem 1. Vertrag vor. Perfekt :). So kann jede Partei jeweils bei anderen Anbieter nachbuchen.

    Einmal editiert, zuletzt von captfrag (3. Mai 2024 um 14:53)