Giga Copper bzw Reichweite Verlege Kabel

  • Nun, das hatten wir doch geschrieben. Einfache Lösungen sind immer die besten!

    Da wird dein Vermieter noch sehr viele Bauschmerzen mit den beiden Parteien haben. Auf alle Fälle hat er sich eine sehr teure und aufwändige Lösung installieren lassen.

    Für eine 1:1 Lösung wären lediglich 2 Steckdosen im Keller (ONT + g.hn Bridge) pro Wohnung zu montieren gewesen. Auf den Seiten von devolo wird die Einrichtung der Bridge sogar in einem Video beschrieben.

    das geht nur bei abgeschirmten Kabeln. Sobald es um unterschiedliche Adernpaare eines Kabels geht funktioniert dieser Ansatz nicht.

  • Solange eine Verbindung über mehrere getrennte, mit Folie geschirmte Kabel geht(z.B. mehrere 2*2 ysty), kann ggf. mit Modem Paaren ( GIGACopper Master/Client) oder Devolo gearbeitet werden. Die Übersprechungen beeinflussen das Signal nicht zu stark.

    Soweit ich weiss - spricht GIGACopper von bis zu 3 parallel verlaufenden Kabel maximal. Bei mehr - Switch.

    Sobald mehrere Adernpaare eines Kabels im Einsatz sind z.B. ( 8*2) - dann geht es ohne ein g,hn Switch nicht - dieser "kümmert sich" um Übersprechungen mit FEXT/NEXT und anderen Techniken. Weder Devolo noch GIGACopper mit Modempaaren unterstützen diese Variante.

    Einmal editiert, zuletzt von goscha76 (8. April 2024 um 10:04)

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  • goscha76

    Ganz am Anfang nachdem der Techniker der NetCom den ONT neben den HÜP montiert hatte, war vom Elektriker ein Patch Kabel vom ONT zum Master von Giga Copper aufgesteckt worden. Es kam aber kein Signal in der Wohnung an. Auch nicht bei den Nachbarn. Wir haben jeweils die Clients untereinander gewechselt etc.

    Die Line zwischen Wohnun, also dem Client, und dem Master war aber vorhanden und leuchtete Grün.

    Das Patch Kabel war erst in G1 dann in G2 gesteckt, und mit einem Adapter auch noch in einem dritten Eingang am Master.

    Wieso jedoch keinerlei Internet Signale in den Wohnungen ankam bleibt weiterhin ein Rätsel. Die Aussage war ja, der Master ist vorprogrammiert und muss funktionieren. An dieser Aussage habe ich nach durchsehen der Dokumentation etc von Anfang an gezweifelt.

    Der Elektriker geht, oder ging davon aus das der Master als Schleife bzw Weiterleitung funktioniert und das Eingangs Signal einfach auf den Ausgangspunkt von Wohnung A/BC schleift weiterleitet um den Aufwand zu sparen die Kabel zu verlegen.

    Funktioniert der Giga Copper so?

  • nach meinem Wissenstand zu der Vorgehensweise sollte GIGACopper den Switch so vorkonfiguriert haben, dass Ethernetsignal am G1 zu G.hn1 durchgeschleust wird. G2->G.hn2

    und die 2 SFP+ ports zu G.hn 3 und g.hn 4.

    Das Management Port beleibt normalerweise außen vor und wird oft nicht "eingespannt".

    Bei größeren Installation macht man es anders - so wie auf dem Bild aus dem ersten Beitrag im Thread.

  • nach meinem Wissenstand zu der Vorgehensweise sollte GIGACopper den Switch so vorkonfiguriert haben, dass Ethernetsignal am G1 zu G.hn1 durchgeschleust wird. G2->G.hn2

    und die 2 SFP+ ports zu G.hn 3 und g.hn 4.

    Das Management Port beleibt normalerweise außen vor und wird oft nicht "eingespannt".

    Bei größeren Installation macht man es anders - so wie auf dem Bild aus dem ersten Beitrag im Thread.

    Okay soweit klar. Muss man im Master also nichts mehr programmieren um die Eingänge auf die Ausgänge zu mappen Oder etwas in diese Richtung?

    Im hiesigen Fall kann man nun vielleicht sogar vermuten das entweder der Master einen Defekt hat, weil egal auf welchem Ein und Ausgang, es kommt kein Signal in keiner Wohnung an.

    Oder hat der Elektriker beim Installieren doch Fehler gemacht und deswegen kommt kein Signal zu stande. Das ist aber eigentlich fraglich weil die Line Verbindung zwischen dem Master und dem jeweiligen Client immer grün und damit vorhanden war.

    Alles sehr komisch und meiner Meinung nach unnötig kompliziert gelöst. Einfach bei den beiden Nachbarn eine Point to Point Verbindung mit dem kleinen Master und Client. Den Master hätte es gar nicht gebraucht bei nur 3 Verbindungen.

    Das mit dem Kabel verlegen für die Nachbarn macht im Nachhinein überlegt vielleicht tatsächlich zuviel Aufwand bzw man kommt an die Grenzen der Leistungsfähigkeit vom Cat7 Kabel. Wenn unsere Wohnung schon 68 Meter Kabellänge hat, dann könnte es durchaus möglich sein das die beiden oberen Wohnungen noch mehr an Länge aufweisen. Das Haus ist uralt, gehörte früher der Hengstenberg Fabrik. Die Telefonkabel laufen tatsächlich vom Technikraum irgendwie nach oben über das Dach und dann in die Wohnungen. Wieviel Meter das sind weiß ich aber nicht genau.

    Unsere Wohnung ist im Anbau und der wurde 1990 erst gebaut. Der Verlegeweg ist zwar lang, aber dafür relativ simpel da von der Fahrzeughalle lauter Kabelkanäl verlaufen und fast bis zu unserer Wohnung führen.

    Ich hoffe das die Nachbarn demnächst auch endlich in den Genuss kommen ohne solche Probleme wie bei uns.

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  • Der Switch wurde von GIGA vorkonfiguriert. Sprich - das Gerät kam zum Elektriker nicht im Auslieferungszustand sondern wurde ausgepackt, konfiguriert und getestet. Und erst danach an den Elektriker übergeben.

    Entweder wurde der Anschluss nicht richtig durchgeschaltet oder wie auch immer die Telefonverkabelung am Anfang nicht sauber umgesetzt.

    Wenn es jetzt geht - top.

  • das geht nur bei abgeschirmten Kabeln. Sobald es um unterschiedliche Adernpaare eines Kabels geht funktioniert dieser Ansatz nicht.

    OK. So weit es hier berichtet wurde, handelt es sich um die übrigen beiden Wohnungen jedoch um normalen Telefondraht.

    Lediglich bei Ladenburger wurde ein Cat7-Kabel verlegt. Dies benötigt jedoch, wie nun festgestellt wurde, diese Lösung nicht.

    Um auf den Ausgangspunkt zurückzukehren: die günstigste Lösung ist eine Point2Point Lösung für jeden dieser beiden übrig gebliebenen Anwendungsfälle.

  • Um auf den Ausgangspunkt zurückzukehren: die günstigste Lösung ist eine Point2Point Lösung für jeden dieser beiden übrig gebliebenen Anwendungsfälle.

    Insofern sie nicht doch teilweise in einem gemeinsamen Kabel geführt werden.

    Ich kann schon nachvollziehen, dass der Switch dann das Übersprechen kompensiert.

    Wenn es jetzt geht - top.

    Ja, wenn dem so wäre. Bisher geht sein Anschluss nur, weil er eben direkt mit Cat.7 realisiert wurde.

    Wenn unsere Wohnung schon 68 Meter Kabellänge hat, dann könnte es durchaus möglich sein das die beiden oberen Wohnungen noch mehr an Länge aufweisen. Das Haus ist uralt, gehörte früher der Hengstenberg Fabrik. Die Telefonkabel laufen tatsächlich vom Technikraum irgendwie nach oben über das Dach und dann in die Wohnungen. Wieviel Meter das sind weiß ich aber nicht genau.

    Also erstens sind da noch 32m Luft. Cat.7 ist bis 100m, dabei aber auch 10 Gbps spezifiziert. Es würde mich nicht überraschen, dass bei einem 1G-Link noch weitere Distanzen möglich sind.

    Und dann wäre es vielleicht sogar immer noch eine Lösung gewesen, einen VLAN-fähigen Switch als Repeater unterwegs einzusetzen.

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  • Das mit dem Kabel verlegen für die Nachbarn macht im Nachhinein überlegt vielleicht tatsächlich zuviel Aufwand bzw man kommt an die Grenzen der Leistungsfähigkeit vom Cat7 Kabel. Wenn unsere Wohnung schon 68 Meter Kabellänge hat, dann könnte es durchaus möglich sein das die beiden oberen Wohnungen noch mehr an Länge aufweisen. Das Haus ist uralt, gehörte früher der Hengstenberg Fabrik. Die Telefonkabel laufen tatsächlich vom Technikraum irgendwie nach oben über das Dach und dann in die Wohnungen. Wieviel Meter das sind weiß ich aber nicht genau.

    Das kann man mit einem guten Leitungstester ausmessen auf plus/minus 1 Meter.