Richtige Platzierung von HÜP und LWL-Konverter

  • Hallo HubeBube!

    Danke für die sehr ausführliche Antwort. D.h. sie dürfen lt. Gesetz den Netzanschluss gar nicht versiegeln.

    Das mit dem ONT hat ja bereits jemand geschrieben, dass man diesen auf jeden Fall montieren lassen soll und wenn alles läuft auf sein Endgerät (Glasfaserrouter) umbauen soll.

    Also ist das einfachste jetzt mal alles standardmäßig installieren zu lassen und nach einer Zeit einfach mal nochmal nachhaken da ich einen Glasfaserrouter verwenden will.

  • Danke für die sehr ausführliche Antwort. D.h. sie dürfen lt. Gesetz den Netzanschluss gar nicht versiegeln.

    Sicher dürfen sie das. Wenn er der gesetzlichen Regelung, also passiv mit vom Kunden erreichbaren Anschluss, entspricht. Das machen auch einige Netzbetreiber so. Aber den aktiven ONT müssen sie kostenfrei entfernen.

    Im Streitfall kann es den Netzbetreiber nicht nur die Unterlassung kosten, sondern auch Ordnungswidrigkeiten-Strafen. Näheres findest Du im TKG . Die Strafandrohung in Abs. 2 Ziffer 14 und 15 sowie Abs. 7 Ziffer 4 des § 228

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Nun sind die zur Drohkulisse erhobenen Störungen bzw. deren eventuelles auftreten auch nicht überzubewerten. Häufiger als im VDSL ist es jedenfalls nicht. Immer daran denken: Es geht um Störungen ab dem passiven Netzabschlusspunkt. Ob Licht am kundeneigenen Endgerät ankommt, kann jeder mit einer Handykamera ohne IR-Filter feststellen. Störungen der Dienste im Providernetz sind völlig unabhängig von einem Zwangs-ONT oder einem kundeneigenen Glasfaserrouter. Da man nicht der einzige Kunde ist, werden sich auch andere bei der Hotline melden.

    Und nochmals: Inbetriebnahme nur mit Provider-Hardware vornehmen. Das schont Nerven! Gerade in neu ausgebauten Gebieten läuft die Technik anfangs nicht stabil, das ist so und muss bis zu einem gewissen Grad hingenommen werden. "Anfangs" kann wenige Wochen bis hin zu 6 Monaten sein, je nachdem wie umfangreich vor Ort der Tiefbau tätig ist.

  • Falls es diese Hardware überhaupt gibt. Diesen Tipp bitte nicht immer so pauschal in den Raum stellen.

    Die meisten FTTH-Kunden sind vermutlich bei der Telekom zu finden. Die haben so etwas gar nicht und dann verwirrt man Leser nur, die über die Google-Suche hier reinstolpern.

    Und irgendwann kann das Thema in die Mottenkiste, so wie es bei ADSL auch der Fall war.

  • Es gibt zwar keinen Zwangs-ONT bei der Deutschen Telekom, jedoch einen Provider-ONT/kundeneigenes Endegerät: das Glasfaser-Modem 2 und in der Tat muss man dieses nicht verwenden.

    Hoffentlich behälst Du Recht bezüglich der Mottenkiste.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Du hast hier ein "FiberTwist" von Genexis verbaut, inkl. dem aktiven Deckel (quasi das Modem :) ).

    Da gibt es aber auch z. B. den FiberTwist F2110 oder F2115 - da hat man dann SC/APC bzw. LC/APC als Endpunkt - passiv.

    Wurde hier auch schon etwas darüber geschrieben: RE: Stadtwerke Buxtehude weigern sich, einen passiven Netzabschluss bereitzustellen!


    Aber: ist natürlich die Frage ob dein Anbieter es zuässt, dass du ein anderes Gerät direkt am Anschluss betreibst.

  • Habe mir jetzt den anderen Beitrag durchgelesen. Heißt dass, man kann den aktiven Deckel einfach gegen einen "passiven" Deckel tauschen oder wie kann ich das verstehen?

    Bzw. ist es denn möglich aus dem verbauten FiberTwist selbst einen passiven Anschluss zu machen?

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Theoretisch: Ja und Ja - aber ein bisschen muss dein Anbieter auch mitspielen, denn der muss dir ja wahrscheinlich dein Modem welches du nach anklemmst "freischalten".

    Aber du hast doch schon mal geschrieben dass dein Anbieter das alles anbietet, warum lässt du das nicht vom Anbieter selbst "umrüsten"?

    Dein Anbieter ist ja anscheinend "DSLmobil"? Da gibt es leider nicht wirklich viele Infos auf deren Webseite welche Technik überhaupt verbaut wird (GPON/AON) und was für den Zugang (Zugangsdaten, VLAN, etc.) benötigt werden.