Hi ich bin neu hier und komme aus dem Neckar Odenwald Kreis,
hier wurde vor kurzem Toni Glasfaser geschaltet und als IT'ler habe ich mich natürlich für das große Paket, den
BBV Toni giga Tarif entschieden.
Geschwindigkeit / Produkt toni giga
Laut Transparenzverordnung bzw. dem Toni giga Datenblatt und den Angaben bei Breitbandmessung.de maximal 1000MBit / normal 1000MBit/ minimal 1000Mbit im Up- und Download.
Ich habe bereits zu dem Thema ein Ticket bei der BBV offen, aber es kommt leider keine Rückmeldung.
Trotzdem würde mich interessieren, wie andere (auch nicht BBV Kunden) drüber denken, da ich bislang kein wirkliches Feedback von der BBV bekommen habe.
Die BBV bietet auch andere Leitungsgeschwindigkeiten / Produkte an:
toni basic 300Mbit
toni family 500Mbit
toni family+ 700Mbit
Diese werden laut Techiker der BBV über provisioniert (mit ca. 10%), so dass bei den Messungen von z.B. Breitbandmessung.de oder speedtest.net für den Verbraucher transparent in jedem Fall z.B. 300+ MBit anliegen.
Das heißt statt 300MBit Brutto werden 330Mbit bei euch Freigeschaltet.(Oder statt 700Mbit eben 770MBit)
Grundlage für die Überprovisionierung bei den anderen Tarifen und meiner Feststellung der fehlenden Leistung, ist dazu die vom Gesetzgeber/der Bundesnetzagentur beschlossene Transparenzverordnung. Dort hat die BBV auch für die oben genannten Leitungsgeschwindkeiten und eben auch den toni giga Produkt Ein Datenblatt hinterlegt, der die zu erwartende Geschwindigkeit von minimal 1000MBit, normal 1000Mbit und maximal 1000Mbit verspricht und zu welchen Sie sich für den Kunden verpflichtet haben.
Nun scheint es bei diesem Vertrag "toni giga" aktuell allerdings so, dass dieser nicht diese 10% Überprovisionierung enthält und somit auch für den Kunden nicht transparent nachvollziehbar ist, ob die Leitung tatsächlich dem entspricht, was er bezahlt.
In dem Fall des toni giga Anschlusses sind aktuell maximal 930-950Mbit netto an Datenrate zu erreichen.
Natürlich sind 930-950Mbit schnell aber es fehlen eben gut und gerne bereits 70-50Mbit. Ich kann für meinen Teil nicht ganz nachvollziehen warum ausgerechnet am teuersten Vertrag so verfahren wird.
Die Deutsche Glasfaser (soweit ich weiß auch ein Partner der BBV) hat/hatte bereits Anfang des Jahres einen ähnlichen Fall und haben darauf wohl seit über einem halben Jahr nicht reagiert. (Quelle: https://www.deskmodder.de/blog/2023/01/2…icht-zusichern/ ) Ist das noch immer so oder wurde dort was geändert?
Mich würde tatsächlich interessieren, auch wenn Ihr nicht betroffen seid, wie sollte eine Lösung in diesem Fall aussehen? Verträge anpassen? Leitungen zukünftig ebenfalls Über provisionieren? Kunden ein Sonderkündigungsrecht einräumen?
Wie kann ich weiter mit der BBV verfahren?
Oder gibt es jemand der "toni giga" hat der bei diesen Messungen mit z.B. https://speedtest.net 1000Mbit oder mehr erreicht?
Viel Text aber würde mich interessieren, wie Ihr darüber denkt.
P.S. Natürlich kommt eine direkt mit der GF Verbundene Fritzbox 5590 die via 2,5GBit verbunden ist zum Einsatz.