Hallo,
ich bin auf der Suche nach Informationen zum Thema "Privatstraße". Habe unter dem Suchbegriff zahlreiche Treffer hier im Forum gefunden, leider nichts, was meine Fragen generell beantwortet.
Sollte es dazu schon einen Beitrag geben, gern verlinken.
Folgende konkrete Situation:
Bei uns sind zwei Unternehmen in der Vorvermarktung für einen Stadtteil, der überwiegend von einer EFH Bebauung geprägt ist. Neben den klassischen städtischen Straßen gibt es hier zwei Formen von Privatstraßen (nach meinen laienhaften Verständnis):
Variante A)
Eine Privatstraße, in viele einzelne Flurstücke bis jeweils mittig in der Straße aufgeteilt, im jeweils im 100% Eigentum der anliegenden Eigentümer rechts und links der Straße. Öffentlich gewidmet.
Variante B)
Eine Privatstraße, die eine Vielzahl von Grundstücken anbindet. Ein (oder mehrere) Flurstücke, die in Bruchteilen den anliegenden Eigentümern gehören. Nicht öffentlich gewidmet.
In allen Straßen liegen heute bereits die bekannten Medien: Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Cu-DA. Ohne Kenntnis meinerseits einer grundbuchlichen Sicherung.
Jetzt entstehen insbesondere in den Privatstraßen der Variante B) Diskussionen, ob ...
- ein FTTH-Ausbau auf Anforderung eines einzelnen (Teil-) Eigentümer zulässig sei oder
- sich für einen FTTH-Ausbau eine Mehrheit unter den (Teil-) Eigentümern finden muss oder
- der FTTH-Ausbau durch das Veto eines einzelnen (Teil-) Eigentümers verhindert werden kann?
Wie ist bei Euch in vergleichbaren Fällen verfahren worden?
Danke und VG