• Das ist bereits die Antwort. 22,5 GB je Handy und Monat. Das überfordert das Mobilfunknetz nicht so schnell.

    Heutzutage würden die meisten es nicht sagen können, ob sie gerade per Mobilfunk oder Festnetz online sind.

    Das ist aber die zusätzliche Nutzung per WLAN.

    Du hattest aber geschrieben, kein PC, kein TV alles über das Handy oder Tablet.
    Dann musst du auch noch die TV-Nutzung dazu rechnen. Und nach meiner Lebenserfahrung werden die wenigsten die Bandbreite nicht um 04:00 Uhr nutzen, sondern eher um 21:00 Uhr. Und dann wird es eng für das Medium, wenn hier im Ort die 3500 GF Anschlüsse alle an dem einen Funkmast hängen um Netflix und Co. zu schauen.
    Unabhängig davon habe ich keine Lust eine 4 k Film auf dem Handy zu schauen, wo ich doch einen so schönen 65" OLED habe. ;)

  • mal wieder was Neues: Inzwischen ist bereits das vierte Unternehmen im Bereich Tiefbau (bei uns) insolvent gegangen. Langsam frage ich mich ernsthaft, was da eigentlich passiert.

    Liegt es an den Auftraggebern, die zu wenig bezahlen?

    Oder sind es die Unternehmen selbst, die mit Dumpingpreisen in die Aufträge gehen, ohne die tatsächlichen Kosten richtig zu kalkulieren?

    Oder vielleicht doch eher Unwissenheit und mangelnde Erfahrung, was für Kosten in so einem Projekt wirklich anfallen?

    Ich würde gern eure Einschätzung dazu hören. Habt ihr ähnliche Erfahrungen in eure Regionen gemacht? Und wie seht ihr die Ursachen dafür?

    Bei uns baute in der Vor-COVID-19 Zeit die spanische Zener Telecom aus (Tiefbau). Diese Firma hat Expertise im Gf-Tiefbau, da in spanischsprachigen Ländern das flächendeckende Verlegen von Glasfaser deutlich länger betrieben wird als in Deutschland.

    Trotzdem erfolgte der Ausbau im Akkord, Arbeitszeiten von 12 Stunden sind normal und letztlich wird nach Metern pro Tag gezahlt. Die Arbeiter waren stets freundlich, sogar hilfsbereit und haben durch die Bereitstellung von Kaffee und Wasser durchaus das eine Stück mehr gemacht als normalerweise üblich. So liegt unsere Hauseinführung durch ein Kabuflexrohr in ca. 1 Meter Tiefe unterhalb der Bodenplatte.

  • Ja, die direkte Kommunikation mit den ausführenden Handwerker ist immer die beste Variante um Sonderlösungen für sich zu realisieren. Kleine Aufmerksamkeiten helfen.

    Was angeblich bei der Hausbegehung nicht ging, geht später.;)

    Wenn aber der ganze Laden schlapp macht wird es schwierig.

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  • Es tut sich bei M-Net etwas:
    MKK

    Noch als Ergönzung ihr werdet Netto bei ca. 1100 im Download und ca. 550 Mbit/s im Upload landen beim 1000er Tarif, die Option "Doppelter Upload" ist seit einiger Zeit jetzt inklusive und stockt auf 400 Mbit/s auf, durch die überprovisionierung kommt ihr aber auf über 500 Mbit/s Netto.

    Die Frage bleibt natürlich ob man einen ONT bekommt der 2,5G LAN bietet.

    Speedtest by Ookla - The Global Broadband Speed Test
    Use Speedtest on all your devices with our free desktop and mobile apps.
    www.speedtest.net

    Einmal editiert, zuletzt von millen (14. August 2025 um 13:38)

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  • Bitstrom ist schon ein echt tolles Abzock Modell danke Regierung das ihr das so zulasst, zeigt schön was ihr vom Bürger haltet.

    Wir hatten das Thema ja schon öfter und bisher hast du mich nicht überzeugt.

    Die Regierung hat zum Beispiel im geförderten Ausbau Open Acess vorgeschrieben, also Zugang zur dunklen Faser. Ich sehe dort keinen effektiven Wettbewerb.

    Es stellt sich die Frage, ob das überhaupt im Interesse der Anbieter ist. Die Alternative ist, dass der neue Anbieter zu jedem einzelnen PoP des Netzanbieters seine Infrastruktur legen muss, um dort die dunkle Faser zu übernehmen.

    Im BSA-Modell muss es sich nur zu wenigen BNG-Standorten verbinden, um eine sehr große Anzahl an Kunden zu übernehmen. Die er auch mit seinem eigenen Profil in seinem Netz bespielen kann. Er kann sich also gut vom Wettbewerb abgrenzen.

    Wenn das ein attraktives System wäre, würde ich mir vorstellen, dass z.B. 1&1 als ein großer Player am Markt den Zugang zur Faser gegenüber BSA bevorzugt. Da lasse ich mich jetzt gerne überraschen. Aber ich sehe da keinen großen Andrang.

  • Die Regierung hat zum Beispiel im geförderten Ausbau Open Acess vorgeschrieben, also Zugang zur dunklen Faser. Ich sehe dort keinen effektiven Wettbewerb.

    Wo hat sie das ? Bei uns wurde gefördert ausgebaut und ich habe mich ein paar mal mit dem Passiven Netzinhaber ausgetauscht.
    Da ist nix zu machen mit Faser anmieten das läuft alles über die Vodafone.

    Es stellt sich die Frage, ob das überhaupt im Interesse der Anbieter ist. Die Alternative ist, dass der neue Anbieter zu jedem einzelnen PoP des Netzanbieters seine Infrastruktur legen muss, um dort die dunkle Faser zu übernehmen.

    Da muss er nix legen die liegt ja schon und kann er wie der erste Netzbetreiber genauso anmieten, er muss nur seien Hardware installieren.

    Im BSA-Modell muss es sich nur zu wenigen BNG-Standorten verbinden, um eine sehr große Anzahl an Kunden zu übernehmen. Die er auch mit seinem eigenen Profil in seinem Netz bespielen kann. Er kann sich also gut vom Wettbewerb abgrenzen.

    Seine eigenen Profile im BNG können den Speed nur noch weiter verknappen mehr aber auch nicht, der Einkaufspreis und Leistung des BSA Profiles bleibt ja gleich.

    Wenn das ein attraktives System wäre, würde ich mir vorstellen, dass z.B. 1&1 als ein großer Player am Markt den Zugang zur Faser gegenüber BSA bevorzugt. Da lasse ich mich jetzt gerne überraschen. Aber ich sehe da keinen großen Andrang.

    Das würde sie denke ich tun, tut sie ja gerade im Mobilfunksektor.
    Das Problem ist aber sie kann es nicht da ein anmieten nicht möglich/vorgesehen ist.

  • Wo hat sie das ?

    § 155 TKG - Einzelnorm

    Da muss er nix legen die liegt ja schon und kann er wie der erste Netzbetreiber genauso anmieten, er muss nur seien Hardware installieren.

    Und vom Straßenverteiler/PoP schließt er den Ort dann via WLAN an?

    Seine eigenen Profile im BNG können den Speed nur noch weiter verknappen mehr aber auch nicht

    Wieso?

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  • Ihr dürft nicht vergessen das die Preise bei M-Net lediglich 5€ teurer als die regulären M-Net Preise sind, die sie im eigenen Glasfasernetz aufrufen.

    Der Preis kann zumindest erstmal nicht massiv günstiger werden, solange die Tarife bei M-Net generell so teuer sind.

    Aber ich verstehe auch dass da nicht mehr viel Spielraum nach unten ist durch die 45€ Netto die M-Net an Vodafone blechen muss.

  • § 155 TKG - Einzelnorm

    Da steht jetzt nix von Faser Zugang nur zu offenem Zugang und dafür ist ihnen BSA wohl schon ausreichend.

    Und vom Straßenverteiler/PoP schließt er den Ort dann via WLAN an?

    Die PoPs haben schon eine Anbindung.
    Sie sind untereinander in Ringen verschaltet und an mehreren Stellen an überregionale Netze angebunden.

    Die Anbieter müssen nur z.b in Frankfurt oder falls sie an einem der Punkte(Muffen) selbst Kapazität haben die Verbindung zum Netz herstellen.

    Wieso?

    Weil die Profile vom BSA Vorleister vorgegeben sind z.b. 1000/500 für 45€

    Das einzige was du nun machen kannst ist an deinem eigenen BNG daraus z.b. ein 800/400er Profil machen.
    Aber das ist halt sinnfrei.

  • Das Ganze kann für Trittbrettfahrer nur interessant sein, wenn sie weitere Dienste anbieten können, die der Netzbetreiber nicht hat. Dann erst rechnen sich die teuren Leitungskosten für z.b. Telekom mit den Magenta Streaming-Dienste von Disney, Netflix und Co. auf einer Vodafone Glasfaser.

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  • Da steht jetzt nix von Faser Zugang nur zu offenem Zugang und dafür ist ihnen BSA wohl schon ausreichend.

    (2) Bei öffentlich geförderten Baumaßnahmen gilt die gesamte verlegte Infrastruktur als gefördert im Sinne des Absatzes 1.

  • Auf Verivox kann man sich verlassen, also darauf, dass die die Daten missverstehen und zu heiss servieren...

    Zitat

    Die Verivox-Auswertung basiert auf Daten des britischen Portals Bestbroadbanddeals.co.uk.

    Also hier (Zahlen von 2024):

    Worldwide Broadband Price Research 2024
    Study of broadband pricing in 223 countries reveals vast global disparities in the cost of getting online.
    bestbroadbanddeals.co.uk

    und insbesondere hier:

    https://540k006f.tinifycdn.com/broadband/worldwide-pricing/2024/broadband_price_comparison_data.xlsx

    Und da stellen wir fest, wenn wir unter dem relevanten Mass "Average cost of broadband (Per month in USD)" nachsehen und Die Regionen auf EASTERN EUROPE und WESTERN EUROPE beschraenken und nach "Average cost of broadband (Per month in USD)" sortieren, dass Deutschland mit $36.14 auf Platz 22 (von 44) beim Preis landet (Platz 1 am teuersten, Platz 44 am billigsten). Das ist Mittelfeld und nicht die "höchsten Internetpreise der EU" wie Verivox so atemlos titelt...

    Die Preise pro Mbps sind bei Guetern interessant bei denen man auch beliebige Einheiten kaufen kann. Ein Beispiel sei erlaubt fuer den nominellen 10Gbps Tarif will die SwissCom 89.90CHF aber einen theoretischen 1 Gbps Tarif bekomme ich nicht fuer 8.99 CHF der kostet 79.99 CHF und auch der 100 Mbps Tarif liegt mit 64.90 CHF weit ueber den erwarteten 89.9/10000 = 0.00899 CHF/Mbps.

    Nicht missverstehen, die Preise fuer Internetzugang in Deutschland sind nicht super-billig aber fuer ein relativ reiches Land mit relativ hohem Lohnniveau auch nicht massiv hoch. Man bekommt halt im Mittel etwas weniger Kapazitaet fuer das Geld, was zum einen mit dem Kundenverhalten zu tun hat* und zum anderen damit, dass beim haeufigsten Anschlusstyp DSL mit nominell 250 Mbps eine harte Obergrenze existiert.


    *) Es gibt keine riesige Nachfrage nach Tarifen mit viel Kapazitaet

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (16. August 2025 um 15:04)

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  • Der Preis pro Mbit spielt bei Privatkunden halt mal keine Rolle ontop das gar nicht so abgerechnet wird.
    Bei Upstream über Transit z.b. spielt er hingegen eine rolle.

    Aber wenn man sie jetzt doch mal hernimmt.

    Code
    Deutschland 1.04$ pro Mbit
    Frankreich  0.06$ pro Mbit
    Niederlande 0.22$ pro Mbit
    Schweiz     2.07$ pro Mbit

    Wobei man das bei der Schweiz dank Wettbewerb das nicht zahlen muss da 8GS für 39Sfr verfügbar sind.
    Womit man auf verschwindet geringen Preis pro Mbit kommt.

    Was schön verdeutlicht wie übertrieben Teuer es sein kann wenn man keinen Wettbewerb hätte.


    Aber das ändert nichts an der Tatsache das die Preise in Deutschland im direkten vergleich Preis und Leistung vollkommen überteuert ist.

  • Mir gefällt das Beispiel Rumänien in der Regel am besten.

    Wenn ich es nicht falsch gesehen habe, wird die Leitung auf den allerletzten Metern gemessen. Sprich, die Gf-Verbindung vom PoP bis zum Teilnehmer.

    Ist denn die Backbone-Anbindung da ebenfalls mit eingeflossen?

    Wir haben viele Kollegen in Osteuropa sitzen, auch die dort genannten Länder. Nominell haben die häufig 1G oder auch 10G symmetrisch. Praktisch lahmen die Anschlüsse in der Anbindung zu bestimmten Diensten enorm oder sie fliegen gleich ganz aus der Leitung.

  • Ich finde es ja auch immer lustig, wenn mit Rechenbeispiel von z.B. Litauen um die Ecke gekommen wird. Winziges Land mit 2,8 Mill Einwohner die vor 1995 nur handverlesene bürger ein Telefon hatten. Da war es damals leicht gleich alles Richtung GF oder später 5G auszubauen.

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  • Es tut sich bei M-Net etwas:
    https://www.m-net.de/privatkunden/t…net-telefon/mkk

    Noch als Ergönzung ihr werdet Netto bei ca. 1100 im Download und ca. 550 Mbit/s im Upload landen beim 1000er Tarif, die Option "Doppelter Upload" ist seit einiger Zeit jetzt inklusive und stockt auf 400 Mbit/s auf, durch die überprovisionierung kommt ihr aber auf über 500 Mbit/s Netto.

    Die Frage bleibt natürlich ob man einen ONT bekommt der 2,5G LAN bietet.

    https://www.speedtest.net/result/15911192864

    millen

    wie kommst du zu diesem Test , wenn erst ab Herbst verfügbar ist. Es wurde doch mit m-net getestet richtig?