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brauche Rat wegen Mediakonverter

  • gerd berger
  • 5. Juli 2023 um 14:42
  • gerd berger
    Beiträge
    4
    • 5. Juli 2023 um 14:42
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    ich will mir Glasfaser ins Haus legen lassen, hier bei uns wird das

    kostenlos von den Stadtwerken angeboten und die zugehörigen Tarife

    enthalten eine (leihweise zur Verfügung gestellte) Fritzbox 5530 oder so.

    Allerdings haben wir eine fertige Hausverkabelung ab dem Übergabepunkt, so dass wir (zwingend )einen Media-Konverter Glasfaser nach DSL benötigen (der dann den gleichen Eingang hat, wie die Fritzbox und einen DSL-Ausgang), mit dem ab dem vorhandenen DSL-Übergabepunkt alles bleibt, wie es ist. Was anderes will ich nicht.

    Eine Verlegung irgendwelcher Strippen quer durchs Haus kommt nicht infrage, WLAN ab Übergabepunkt funktioniert nicht, Telefon schon gar nicht.

    Von den Stadtwerken bekomme ich keine aussagefähige Auskunft, was ich da machen kann, die wollen Glasfaser an und durch die Wände nageln oder mit Fritzbox plus WLAN Verstärker mit Gewalt funken.

    Welche Konverter gibt es und wo kann ich die bekommen?

    Danke für Eure Hilfe!

  • alfalfa
    Gast
    • 5. Juli 2023 um 15:57
    • #2

    Hast du denn Zugriff auf die Leitungen ab dem "DSL-Übergabepunkt"? Normalerweise enden die Telefonleitungen doch erst in den TAE-Dosen in den Wohnungen. Wenn das netzwerktaugliche Kabel sind und du beide Enden bearbeiten darfst, nimmst du ein normales Glasfasermodem und überbrückst die Strecke in die Wohnung mit Ethernet. Wenn es nur ein Telefonkabel ist, aber du an beide Enden drangehen darfst, würde ich ein normales Glasfasermodem mit einer G.hn-Brücke in der "2wire" Variante kombinieren. Welches Glasfasermodem du brauchst, hängt vom Netzwerkstandard ab, den die Stadtwerke verwenden (1000BASE-BX, GPON, XGS-PON, etc.).

  • gerd berger
    Beiträge
    4
    • 5. Juli 2023 um 20:03
    • #3

    es gibt jetzt einen Übergabepunkt, an dem DSL ankommt. Dort ist auch eine TAE-Dose, von der das Signal mit einem Unterputz-Telefon-Kabel in die Wohnung zur Fritzbox geht, von der Fritzbox dann zur Telefonanlage, per Ethernet zum NAS und zu den Computern bzw. Fernsehern.

    Jetzt soll dann einfach diese erste TAE-Dose vom DSL-Kabel abgeklemmt werden und an den Ausgang des Mediakonverters angeschlossen werden.

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  • alfalfa
    Gast
    • 5. Juli 2023 um 21:14
    • #4

    Wenn das Unterputz-Telefon-Kabel ein klassisches 4-adriges Telefonkabel ist, kannst du versuchen, darüber 100Mbit/s Ethernet zu schalten, aber sicherer funktionieren wird dann eine "2wire" G.hn Brücke, um diese Strecke für eine Netzwerkverbindung nutzen zu können. Das ist keine VDSL-Verbindung, also brauchst du ein separates Gerät an beiden Enden und kannst nicht auf der einen Seite die Fritzbox direkt anschließen. Dafür gäbe es auch Geräte, aber die sind weniger leistungsfähig als die G.hn Brücke.

  • gerd berger
    Beiträge
    4
    • 5. Juli 2023 um 22:10
    • #5

    warum kann ich nicht einfach einen Mediakonverter nehmen, der das Glasfaser Signal , das eigentlich in die 5530 Fritzbox gehen soll, in ein DSL-Signal wandelt? Dann muss ich nur die 2 Adern der vorhandenen Leitung abschrauben und neu anschrauben bzw. einen Stecker dranfummeln? Solche Konverter muss es doch geben für die FttH Anschlüsse. Das war ja meine Frage am Anfang. Mit der Geschwindigkeit, die ich jetzt habe, bin ich ja zufrieden.

  • elnx
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    147
    • 5. Juli 2023 um 22:35
    • #6

    Sorry wenn man mit der Geschwindigkeit zufrieden ist und partou nichts am Haus ändern will dann sollte man bei DSL bleiben.

    Glasfaser und DSL sind technisch null verwandt. Deswegen gibt es da keinen einfachen Konverter.

    Um wie viel Meter Leitungsweg geht es hier überhaupt?

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  • James
    Fortgeschrittener
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    418
    • 5. Juli 2023 um 22:51
    • #7

    Solche Konverter gibt es nicht frei verkäuflich, du willst dir quasi Fttb/c selbst bauen. Darf man fragen ob an deinem DSL Anschluss Super Vectoring verfügbar ist, wenn ja lass den GF Anschluss legen und bleib einfach bei DSL.

  • alfalfa
    Gast
    • 5. Juli 2023 um 23:12
    • #8

    Es gibt für Internet Provider sogenannte Micro-DSLAMs, die man in Mehrfamilienhäusern installiert, um FTTB mit den vorhandenen Telefonleitungen zu realisieren. Das ist aber eine ganz andere Kategorie Technik, als was du dir privat besorgen kannst.

    Wie man das mit privat verfügbarer Technik macht, habe ich dir genannt. Die Protokolle sind verschieden. Auf der Glasfaserseite kommt wahrscheinlich 1000BASE-BX (optisches Gigabit-Ethernet) oder GPON zum Einsatz. Auf der Telefonleitung heißt der Standard je nach Technik G.hn, G.fast oder VDSL, und es gibt auf beiden Seiten noch einige mehr. Grundsätzlich bekommst du das optische Signal nicht 1:1 auf eine elektrische Leitung umgesetzt*. Dem käme noch am nächsten, wenn auf der Glasfaserseite 1000BASE-BX und auf der elektrischen Seite 1000BASE-T eingesetzt würde. Das sind beides Gigabit-Ethernet-Standards, aber dafür bräuchtest du mindestens 8-adriges Cat5e Kabel im Haus. Du hast die Neuverlegung von Leitungen kategorisch ausgeschlossen, also brauchen wir darüber nicht zu reden.

    Für 2-adriges Kabel:

    Glasfaser-Modem--Ethernetkabel--G.hn-2wire-Modem--Telefonkabel--G.hn-2wire-Modem--Ethernetkabel--Fritzbox-WAN-Port

    *) Seltene Ausname: DOCSIS auf der Faser, aber dann kümmert sich der Netzbetreiber um die Umsetzung. Auf Kundenseite hast du dann einen herkömmlichen Kabelfernsehanschluss.

  • Paul V.
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    93
    • 5. Juli 2023 um 23:14
    • #9

    Ich glaube ich weiß wo der Hase im Pfeffer liegt. Da das verlegen "umsonst " ist (wenn man einen Vertrag abschließt) , macht man sich wenig Gedanken um die anstehenden Veränderungen. So. Nun kann man nicht mehr vom Vertrag zurück treten, verändern ist auch blöd, kostet wahrscheinlich ein bissel was, dann muss eben ein wunderkästchen her.

    Good Luck

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  • gerd berger
    Beiträge
    4
    • 6. Juli 2023 um 11:12
    • #10

    vielen Dank, dann wird das wohl nichts bei mir mit Glasfaser.

    Viele Grüße

  • James
    Fortgeschrittener
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    418
    • 6. Juli 2023 um 19:18
    • #11

    Das ist schade und etwas kurz gedacht, wenn jetzt die Möglichkeit besteht solltest du dich anschließen lassen auch wenn du es jetzt nicht nutzen kannst oder willst.

  • Parzival
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    51
    • 6. Juli 2023 um 19:44
    • #12

    Absolut, so günstig bekommt man es nicht so schnell wieder.

    Einfach den günstigsten Tarif wählen und sich anschließen lassen.

    Wenn es dann später nötig wird hat man für unter 1000€ den Anschluss wenigstens im Haus liegen…

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  • Online
    frank_m
    Erleuchteter
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    • 6. Juli 2023 um 20:04
    • #13

    Wenn die Fritzbox 5550 das Licht der Welt erblickt hätte, dann wäre sie genau das gewesen, was du gesucht hättest. Die hätte aus Glasfaser G.fast für eine DSL Leitung machen können, damit hätte man mit einem Standard G.fast Modem auf der anderen Seite die Verbindung herstellen können. Optimal für alte Gebäude mit Telefonkabeln zwischen Hausanschluss und Router. Leider ist die 5550 irgendwo zwischen Ankündigung und Release verloren gegangen.

    Deshalb würde ich Stand heute die von @alfalfa vorgeschlagene Lösung empfehlen.

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