Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

  • Die EU Dokumente (die vom Parlament und die von der BEREC) sind da IMHO recht eindeutig und trennen nur zwischen Diensteanbieter und Diensteabnehmer, d.h. da gibt es keinen klaren Unterschied zwischen Privat- und Geschaeftskunden, und auch im TKG ist das IKHO eindeutig, aber 100% sicher bin ich auch nicht, und Lust das TKG ganz zu lesen habe ich jetzt auch nicht, so geschmeidig lioest sich das nicht ;)

  • Nein, es gibt regulierungstechnisch keinen Unterschied zwischen "Privatkunden-" und "Geschäftskundenprodukten", das ist eine weitere Finte, die einem BREKO & Co. gern andrehen würden, weil sie den Deutschen glauben machen möchte, dass es dabei ausschließlich "Verbraucherschutz" ginge.

    Es geht um die Endgerätehersteller, die hier im Rahmen der Marktregulierung (!) vor Diskriminierung durch Netzbetreiber geschützt werden sollen. Dabei geht es um den Erhalt eines freien Endgerätemarktes.

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  • Was sind denn passive FTTH Anschlüsse ?

    Ich würde meinen, damit ist GPON gemeint. - Weil eben ein Signal reingepumpt wird, und erst der ONT beim Endkunden filtert die Daten dann wieder.

    Ist halt für die Installation die günstigste Variante, aber wenn dann eben auf der "Hauptstrecke" vom Sammelpunkt "POP" zu meinem Anschluss maximal 2,5 Gigabit möglich sind, aknn das schonmal ein Engpass werden.

    Ich habe einen GPON Anschluss (UGG), und halt (aktuell) kein Bandbreiten-Problem. - Ich bekomme immer meine 300 Mit im Downstream oder 150 Mbit im Upstream, egal, wann ich messe. - Das kann sich allerdings ändern, wenn hier signifikant mehr Leute in der Umgebung Glasfaser buchen. - Aber was dann passiert, das sehen wir dann.

    Es ist ja technisch kein großes Problem aus einem GPON Zugang einen XGS-PON Zugang zu machen. - Da muss an der Straße ein Gerät beim Netzbetreiber was getauscht werden, und der ONT, thats it. - Wenn ich das richtig verstehe....

    Einmal editiert, zuletzt von alex_k (19. Mai 2025 um 17:53)

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  • Das wird nichts passieren. In "meinem" Segment in der GPON-Topologie befinden sich laut der Anzeige der Glasfaserfritze mindestens 50 ONTs:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    GPON ist keine völlig überbuchte Koax-Kabel Infrastruktur.

  • Das wird nichts passieren. In "meinem" Segment in der GPON-Topologie befinden sich laut der Anzeige der Glasfaserfritze mindestens 50 ONTs:

    Anzahl ONUs im optischen Netz: 50-55

    GPON ist keine völlig überbuchte Koax-Kabel Infrastruktur.

    Woran sehe ich das bei einer 5690 Pro, die direkt am LWL Kabel und GPON SFP Modul hängt. - Bei mir steht da sowas von "ONU ID: 50" Welchen Parameter muss ich mir da anschauen?

  • Entweder liest Du das aus der Diagnosedatei oder lässt dir eine Push-Nachricht schicken.

    Leider ist dieser Wert nicht in der Web-GUI ablesbar. Da sollten viele einen Feature-Request an AVM stellen. In den Glasfaser-ID Formationen wäre noch ausreichend Platz dafür vorhanden.

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  • Entweder liest Du das aus der Diagnosedatei oder lässt dir eine Push-Nachricht schicken.

    Leider ist dieser Wert nicht in der Web-GUI ablesbar. Da sollten viele einen Feature-Request an AVM stellen. In den Glasfaser-ID Formationen wäre noch ausreichend Platz dafür vorhanden.

    ok, hab die Datei, und nach welchem Parameter muss ich suchen?

  • Ich würde meinen, damit ist GPON gemeint. - Weil eben ein Signal reingepumpt wird, und erst der ONT beim Endkunden filtert die Daten dann wieder.

    Wenn das so ist, dann ja. Also zumindest wir schalten gewisse Bandbreiten auch über (G)PON, meistens dann, wenn keine durchgehenden Reservefasern zum PoP mehr frei sind. Diese Kunden bekommen dann aber eine garantierte Leistung, werden also vor etwaigen (wenn es welche in deren Gebiet geben sollte) Privatkunden priorisiert, sodass die ihre Bandbreite immer haben. Da gehen dann natürlich auch weitere Businessanschluss-Merkmale, wie geroutete v4-Netze in diversen Größen.

    Da kam aber noch kein Kunde auf die Idee, einen eigenen ONT einsetzen zu wollen. Die möchten möglichst viel auf den Provider abwälzen können, im Problemfall. Da wäre ein eigener ONT eher schlecht.

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  • da steht bei mir Current day : 1

    currentHour: 20

    Wobei cih denke, die Stunde bezieht sich auf die tatsächliche Uhrzeit, weil ich das vor 2 Std schonmal gemacht habe, da stand da "CurrentHour: 18"

    soll dass heisssen, ich bin alleine auf meinem Segment?

  • "Max num ONUs" ist das was Du wissen möchtest.

    Current Day -> Tag in der Kalenderwoche (Montag: 1, Sonntag: 7)
    CurrentHour -> Aktuelle Stunde (abgerundet auf die volle Stunde)

  • Da kam aber noch kein Kunde auf die Idee, einen eigenen ONT einsetzen zu wollen. Die möchten möglichst viel auf den Provider abwälzen können, im Problemfall. Da wäre ein eigener ONT eher schlecht.

    Genau deshalb sind die mit Abstand meisten Geschäftskunden mit ihrem Festnetzanschluss bei der Telekom.

    Mein Provider Easybell bietet gar keine ONTs an. Aus den o. g. Gründen setze ich am Glasfasernetz der Telekom natürlich einen ONT der Telekom ein, der aus Sicht des TKG aber mein eigener ist, da ich als Privatkunde gar keine Geschäftsbeziehung mit der Telekom unterhalte.

    Die Telekom als einer der wenigen Vertreter der Endgerätewahlfreiheit bietet ihren ONT nämlich preisgünstig zum Kauf an. Wenn ich an meinem Glasfasernetz vorrangig vorrangig Hardware aus eigenem Haus haben möchte, kann ich Endkunden auch anders als mit Gesetzesbrüchen oder Widersprüchen gegen behördliche Anordnungen motivieren, genau diese einzusetzen. In meinem Fall hat das funktioniert.

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  • Genau deshalb sind die mit Abstand meisten Geschäftskunden mit ihrem Festnetzanschluss bei der Telekom.

    Wissen wir nicht... was wir wissen ist, dass laut VATM fuer 2025 geschaetzt wird, dass die Telekom 68.1% des Geschaeftskundenumsatzes macht (Inkl. Sprach- und Internetdienste, Datendienste, Interconnection, Mietleitungen, Inhalte, Endgeräte und Verteilung von TV-Inhalten, die von Netzbetreibern und deren Vertriebspartnern abgesetzt werden.). Wahrscheinlich, aber nicht garantiert, dass sie die meisten Geschaeftskunden versorgt...

    setze ich am Glasfasernetz der Telekom natürlich einen ONT der Telekom ein

    Den stellt die Telekom auch nicht selber her...

    Die Telekom als einer der wenigen Vertreter der Endgerätewahlfreiheit bietet ihren ONT nämlich preisgünstig zum Kauf an.

    DIe Telekom will fuer das Glasfasermodem2 49.99 EUR sehen, plus 6.95 Euro fuer eventuellen Versand, bei MediaMarkt kostet das selbe Teil 39.99 EUR plus eventuell 4.99 EUR Versand... unklar ob es da hilfreich ist das Angebot der Telekom als preisguenstig zu beschreiben?

  • Den stellt die Telekom auch nicht selber her...

    Das tut Apple beim iPhone auch nicht, steht aber trotzdem Apple drauf.

    unklar ob es da hilfreich ist das Angebot der Telekom als preisguenstig zu beschreiben?

    Verglichen mit DSL- und DOCSIS-Endgeräten ist der UVP als ausnehmend preisgünstig zu bezeichnen. Mein VDSL2-Annex.Q-Modem der Telekom hat mehr als Doppelte gekostet. Für OFDM-fähige Kabelmodems werden schon mehr als das Dreifache aufgerufen und die sollen dann den Forenberichten nach nicht mal richtig funktionieren.

    Auch das sind letztlich Faktoren, die darüber entscheiden, an welches Netz man sich anschließt. In meiner Wohnung liegen nämlich drei Kabel-Infrastrukturen und außerdem sind alle drei Mobilfunknetze voll ausgebaut.

  • Das tut Apple beim iPhone auch nicht, steht aber trotzdem Apple drauf.

    Bin relativ zuversichtlich, dass Apple mehr von iPhone selber designed hat als die Telekom beim Glasfasermodem2... das ist ein wenig hilfreicher Vergleich.

    Verglichen mit DSL- und DOCSIS-Endgeräten ist der UVP als ausnehmend preisgünstig zu bezeichnen.

    Aber primaer weil Du hier Aepfel (einen reinen ONT ohne Routerfunktionalitaet) mit Birnen (Modem-Router) vergleichst... aber das ist nicht was ich unter preisguenstig verstehe... ein Satz Reifen ist auch billiger als ein komplettes Fahrrad...

    Mein VDSL2-Annex.Q-Modem der Telekom hat mehr als Doppelte gekostet. Für OFDM-fähige Kabelmodems werden schon mehr als das Dreifache aufgerufen und die sollen dann den Forenberichten nach nicht mal richtig funktionieren.

    Wie gesagt, Aepfel und Birnen...

    Auch das sind letztlich Faktoren, die darüber entscheiden, an welches Netz man sich anschließt.

    Dein Netzwerk, Deine Entscheidung, keine Begruendung notwendig.

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  • Du hast das ursprünglich gemachte Argument schon wieder vergessen?

    Nein, Du spekuliertest ueber die Verteilung der Geschaeftskunden ueber ISPs, und dann wolltest Du die Telekom als preisguenstig da stehen lassen in dem Du Aepfel (reines Modem/ONT) mit Birnen (All-in-one Modem-Router) verglichen hast... hast eine Nebelkerze nach Cupertino geworfen... das uebliche...

    Mein Konsens-Punkt ist nur, unabhaengig von diesen Punkten, bist Du natuerlich der "Chef" Deines Heim-Netzwerks und kannst da schalten und walten wie es Dir beliebt und dIr den ISP aussuchen nach jedem Kriterium das Dir gefaellt.