Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

  • Wenn die Regeln nicht mehr passen, werden die Regeln halt umgeschrieben. So einfach ist das. Das wurde in DE so oft schon gemacht.

    Die Regeln funktionieren ja gut.

    Und die kleinen Provider waren ja bisher nicht in der Lage, die angeblichen Probleme zu benennen.

    Keiner möchte mehr einen Zustand wie vor 2016.

  • Die meisten interessiert es doch überhaupt nicht mal. Die sind erst mal froh, wenn sie FTTB/H bekommen können. Da ist denn das doch auch noch recht, dass sie ihren alten Router weiter nutzen können.

    Und solange einer die Regeln so hingelegt bekommt wie er sie will, wird sich da auch wenig ändern.

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  • Warum machen es andere Hersteller nicht wie AVM? Die haben die 5530/5590 zertifizieren lassen. Dann wäre die ganze Diskussion hinfällig.

    Innerhalb der EU und im bundesdeutschen TKG wird definiert welche Regeln erfüllt werden müssen, damit die Geräte in einem TK-Netz betrieben werden dürfen.

    Das genügt den Providern jedoch nicht. Diese wollen "ihren" ONT im Netz haben, auch keine FB 55x0 an der Glasfaser.

    Besonders perfide sind die aktuellen AGB von Deutsche GigaNetz teranet/GVG Glasfaser( AON-Topologie), da ist schon jetzt festgehalten, das kundeneigene Hardware an der Glasfaser durch den (Zwangs-)ONT ersetzt werden muss, falls es eine Allgemeinverfügung der BNetzA gibt. Daran sieht man, das es gar nicht um gute oder schlechte Hardware geht, sondern um das Verdecken des Unwillens seit 2016 dem TKG nachzukommen.

    Grundsätzlich ist der Markt für kundeneigene Hardware direkt an der Faser angeschlossen im Konsumerbereich sehr klein, das wird wachsen, wenn alles so bleibt wie es ist. Kommt die Allgemeinverfügung dann wird die FB 55x0 zum Türstopper.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (17. September 2023 um 15:06) aus folgendem Grund: Fehler korrigiert: Deutsche GigaNetz durch teranet/GVG Glasfaser ersetzt

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  • Die meisten interessiert es doch überhaupt nicht mal. Die sind erst mal froh, wenn sie FTTB/H bekommen können. Da ist denn das doch auch noch recht, dass sie ihren alten Router weiter nutzen können.

    Und solange einer die Regeln so hingelegt bekommt wie er sie will, wird sich da auch wenig ändern.

    Das sind die geltenden Regeln ja ideal.

    Wer möchte, nimmt den ONT des Providers und andere nehmen eigenes Equipment.

    Kein Grund, daran zu rütteln.

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  • Du solltest dich mal viel mehr über das Heizung-Gesetz aufregen als über das hier ;)

    Ist dir das noch nie aufgefallen, das, was die Großen wollen, so wird es kommen, da ist denn doch AVM, Casio und wie sie alle heißen scheißegal

  • Die Regeln funktionieren ja gut.

    Du hältst die momentane Situation im Glasfasermarkt für gut? Ich finde, die Regeln funktionieren dort überhaupt nicht. Sie sind dort schlicht nicht anwendbar. Auch die Vorzeigeprovider erlauben ja keine Endgerätefreiheit, sonder haben eine Whitelist von drei oder vier Geräten, und alles andere geht nicht. Das ist weit weg von Endgerätefreiheit.

    Ich bin wirklich ein Fan des passiven Netzabschlusses. Aber bitte vernünftig.

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  • Auch die Vorzeigeprovider erlauben ja keine Endgerätefreiheit, sonder haben eine Whitelist von drei oder vier Geräten, und alles andere geht nicht.

    e.on ist vielleicht kein Vorzeigeprovider aber im Bestellvorgang kann man da für jeden unmissverständlich wählen welchen Router man verwenden will. Ein ONT wird dem Kunden zwar auch geliefert, dieser muss bei einem eigenen GF Modemrouter aber nicht verwendet werden. Selbst beim Infoabend waren sie diesbezüglich sehr offen und auch die Hotline beantwortete mir die Frage danach genauso offen. Sie brauchen dann zwar die Daten der Fritzbox, aber das wäre kein Problem für e.on.

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas1978 (16. September 2023 um 22:03) aus folgendem Grund: Durch Umformulierungen nicht verständliche Sätze sinngemäß korrigiert.

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  • Wie schon geschrieben und auch hier im Forum beschrieben: DG hat ein (kundenfreundliches) Verfahren für das Onboarding einer kundeneigenen Glasfaserfritze in deren GPON-Topologie im Kundenportal.

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  • Oder ziehe um. Das wurde immer auch immer gesagt. Wenn man schnell Internet will.


    Ich verstehe die ganze Sache ja, aber ich glaube das wir Otto normal Leute überhaupt nichts daran ändern können. Ich frage mich ja selber wie es weiter geht mit meinen AON Anschluss, wenn ich z. B. in 2 Jahren zur Telekom will.

    Denn ich habe nicht mal ein ONT von seitens Sewikom bekommen. Nur meine FB die ich da gekauft habe

    Einmal editiert, zuletzt von Crash Override (16. September 2023 um 22:26)

  • Du hältst die momentane Situation im Glasfasermarkt für gut? Ich finde, die Regeln funktionieren dort überhaupt nicht. Sie sind dort schlicht nicht anwendbar. Auch die Vorzeigeprovider erlauben ja keine Endgerätefreiheit, sonder haben eine Whitelist von drei oder vier Geräten, und alles andere geht nicht. Das ist weit weg von Endgerätefreiheit.

    Ich bin wirklich ein Fan des passiven Netzabschlusses. Aber bitte vernünftig.

    Ja, die großen Provider kommen ihren Verpflichtungen nach.

    Die schwarzen Schafe werden über kurz oder lang durch die BNetzA eingefangen.

    Natürlich könnten die da schneller sein.

    Der Druck wird wachsen, wenn der Markt weiter wächst.

    Zu Beginn von ADSL gab es auch nur die Telekom-eigenen Modems, erst später hat sich ein Markt entwickelt.