Hausanschluss wird gelegt, Frage zur Verkabelung und Ablauf

  • Hallo zusammen,

    in den nächsten Tagen wird auch bei mir gebuddelt und ich bekomme meinen Glasfaseranschluss von Osnatel (EWE Tel) ins Haus gelegt.

    Es stellen sich mir jetzt ein paar Fragen und ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir Hinweise geben könntet, damit sich mein "Projekt Glasfaser" in die richtige Richtung bewegt.

    Bisher habe ich DSL 25, das Kabel kommt über eine Oberleitung direkt auf den Dachboden (sehr ländlich hier). Dort habe ich aktuell meinen WLAN Router stehen, der das Haus und den kompletten Garten optimal ausleuchtet. Das Glasfaser wird in Zukunft über den Keller kommen. Da stellt sich aktuell die Frage, wie ich "mit dem Internet" auf den Dachboden kommen soll.

    1) Zur Verkabelung:

    Variante a) Wird bei mir kostenlos ein Modem von Osnatel installiert? Kann ich vom Modem über ein Powerlan Adapter das Signal auf den Dachboden übertragen, wo dann meine alte Fritzbox 7490 als Router und Access Point das WLAN aussendet?

    Variante b) Oder müsste direkt im Keller ein Router mit Modem (Fritzbox Fiber) positioniert werden, welche dann ein Signal über das Stromnetz verteilen könnte?

    Variante c) Wenn Powerlan sich als keine gute Idee erweisen sollte, würde ich wohl ein LAN Kabel auf den Dachboden verlegen. Aber, wenn PowerLan funktioniert und Speed bringt, warum nicht?

    2) Bereitstellung:

    Was ist so die Erfahrung, wie lange es dauert: Von Anschluss gelegt, bis es dann mit Glasfaser online geht?

    Besten Dank für Hinweise!

    Einmal editiert, zuletzt von JohannesX (3. Mai 2023 um 22:10)

  • Laut FAQ von Osnatel bekommst du ein Modem von Osnatel, kannst aber auch dein eigenes Endgerät nutzen. Ob der Anschluss von Osnatel oder Glasfaser Nordwest gebaut wird, entscheidet darüber, ob es ein AON Anschluss (Osnatel) oder ein GPON-Anschluss (Glasfaser Nordwest) wird. Das hat Auswirkungen darauf, wie einfach du ein eigenes Endgerät nutzen kannst. Möglich ist es (schon vom Gesetz her) bei beiden Anschlüssen.

    Wenn mit vertretbarem Aufwand ein Netzwerkkabel gelegt werden kann, ist das gegenüber PowerLan klar vorzuziehen. PowerLan kann funktionieren, aber was bei 25Mbit/s DSL vielleicht gut genug ist, kann für FTTH deutlich zu langsam sein. Falls man PowerLan zwischen Modem und Router verwendet, was grundsätzlich möglich ist, dann kann es einige ISPs stören, wenn die PowerLan-Strecke versucht, IP Adressen zu beziehen. Das ist kein Problem, wenn der Provider PPPoE oder VLANs für die Internetverbindung nutzt.

  • Von Glasfaser Nordwest habe ich noch nie gehört. Meine Straße ist auch nicht bei denen als Ausbaugebiet markiert. Ein paar Straßen weiter allerdings schon. Beim Schreiben von den Stadtwerken war nur von Osnatel die Rede.

    Ich werde mich für das 100 MBit Angebot entscheiden. Ich würde es anfangs wohl mit Powerlan versuchen wollen.

    Was meinst du genau mit PowerLan versucht IPs zu beziehen? Wenn zusätzlich über das Powerlan das interne Netzwerk betrieben wird oder versucht die Modem-Schnittstelle ggf. IPs zu beziehen?

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  • Die Powerline-Adapter und da mag ich tatsächlich nur die Magic 2 Serie von devolo empfehlen (AVM und andere mit HomeplugAV hinken technologisch hinterher), haben eigene DHCP-Server, fragen NTP-Server an und weiteres mehr. Das erfordert Netzwerkkommunikation und ist somit im Netzwerk des Providers sichtbar. Manche Provider bestrafen dich mit Störungen/Ausfällen und Instabilitäten im Internetaccess, wenn mehr Geräte als ein Router am Modem gesehen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (4. Mai 2023 um 20:10)

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  • Schnurz Diese Aussage ist so etwas von veraltet und bei nicht-Chinaware (evtl. auch noch direkt von Alibaba gekauft) auch schlichtweg falsch.

    "Meine" Amateurfunker runzeln verständnislos die Stirn, wenn es um Abstrahlung durch Powerline-Devices aus europäischen Entwicklungsschmieden geht.

    Wahrheit entsteht nicht durch stetiges wiederholen von alten Geschichten: Spinat enthält besonders viel Eisen, Zecken lassen sich von Bäumen fallen, Von der Handystrahlung erwärmt sich das Gehirn, Die Covid-19 Impfung macht uns zu gefügigen von Bill Gates, Powerline stört,...

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  • Bieter und Infrastrukturdienstleister sind die Stadtwerke, Betreiber des aktiven Netzes ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke und Partner ist die Osnatel. Das Ganze läuft im Rahmen einer Förderung des Bundes und des Landes.

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  • Servus, habe Glasfaser FTTH durch die Telekom ins Haus gelegt bekommen.
    Buddeln mit Leerrohrverlegung und HÜP im Keller inklusive (Dauer 1-2 Tage)
    Einblasen der Glasfaser wird später gemacht, bei uns ca. 2 Monate danach. Keine Angst solange bleibt das nicht offen - nach dder Leerrohrverlegung wird sofort wieder zu gemacht. :)
    Dann musste ich einen Telekom Glasfaservertrag machen - andere Anbieter durften nicht anschließen (auch heute nach 2 Jahre ist Anbieterwechsel nicht möglich) X(. Hier gab es ein Glasfasermodem, was ich auch im Keller (Zweifamilenhaus) anbringen ließ (Stromanschluß notwendig!).
    Von dort mit LAN-Kabel (ca. 30 m) in mein Obergeschoß (EG läuft noch mit analog Anschluß) und an die Fritz!Box 7590 angeschlossen und neu konfiguriert. Ich habe 100 MBit bestellt und bekomme die volle Leistung. P.S. Für die Konfiguration der Fritz!Box wollte der T-Techniker 99,- Euro. Wenn du technisch etwas versiert bist, Anleitung liest ist das eine Sache von 5 Minuten.
    Was ich weiß funktioniert die 7490 nicht an Glasfaser, schon gar nicht direkt.
    Ich glaube, es gibt auch schon Fritz!Boxen mit direktem Glasfasereingang, dann kannst du das Modem weglassen. Must aber von HÜP zur Box mit Glasfaser, was nicht so einfach ist (da benötigst du einen Techniker).
    Gruß Klaus

  • Moin. Glasfasermodem kann auch am die FritzBox 7490 angeschlosseen werden laut dieser Internetseite. Läuft dann über den LAN 1 Port. Ich würde mir das Geld für einen neuen Router eigentlich gerne sparen, zumal ich auch mit meinem 5 Ghz Wifi Netz ganz zufrieden bin. Wenn meine 7490 in Zukunft keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, vielleicht auf die Fritzbox 4060 wechseln.

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  • Oder sollte ich tatsächlich Glasfaser bis auf den Dachboden verlegen?

    Das ist dir überlassen, ob Du ein CAT6 (mindestens) LAN-Kabel vom Router/ONT im Keller auf den Dachboden verlegst oder ein geeignetes und vor allem konfektioniertes Gf-Kabel vom Gf-TA zum Dachboden. Für beides benötigst Du Leitungswege und/oder Wellrohr bzw. Kabelkanäle in geeigneter Größe.

    Preislich macht das auch keinen Unterschied. Letztlich musst Du entscheiden, was für dich geeigneter ist. Auch ich würde Powerline/dlan nur als Notlösung ansehen.

    Es lohnt sich immer bei AVM selbst vorbeizuschauen, dein Szenario mit 7490 wird dort beschrieben:

    FRITZ!Box am Glasfaseranschluss einrichten | FRITZ!Box 7490
    Sie wollen die FRITZ!Box an einem Glasfaseranschluss einrichten? ✔ Mit dieser Anleitung geht das ganz einfach.
    avm.de

    Wenn dir WiFi 5 ausreicht, bleib' bei diesem Modell. Auch das aktuelle FRITZ!OS 7.5x wird es noch hierfür geben. Allerdings sieht dein Provider doch eine 55x0 FB vor?

    Damit wäre fast schon geklärt was zu tun ist: Glasfaserkabel vom Keller bis in den Dachboden verlegen.

  • Schnurz Diese Aussage ist so etwas von veraltet und bei nicht-Chinaware (evtl. auch noch direkt von Alibaba gekauft) auch schlichtweg falsch.

    "Meine" Amateurfunker runzeln verständnislos die Stirn, wenn es um Abstrahlung durch Powerline-Devices aus europäischen Entwicklungsschmieden geht.

    Wahrheit entsteht nicht durch stetiges wiederholen von alten Geschichten: Spinat enthält besonders viel Eisen, Zecken lassen sich von Bäumen fallen, Von der Handystrahlung erwärmt sich das Gehirn, Die Covid-19 Impfung macht uns zu gefügigen von Bill Gates, Powerline stört,...

    Ob die Geräte CE konform sind, lasse ich mal dahingestellt sein. Sind sie das nicht, dürfen sie nicht betrieben werden. Wie bei jedem anderen, serienmäßig hergestellten Gerät auch.

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  • Hallo,

    also Powerline finde ich auch nicht mehr Zeitgemäß, weil das Stromkabel ein schlechter übertrager ist und 1 Gbit´s nicht voll ankommt. In meinem Fall gibt es aber Koaxkabel von der SAT-Anlage, also habe ich zwei Ethernet over Coax Adapter SYMARIX TGU 21 G.hn benutzt. Klappt wurderbar mit vollen 1 Gibt´s auch über den Multischalter. Etwas tricky war der Weiterbetrieb der SAT-Anlage, klappt aber auch mit Antennendosen von Axing BSD 960-00N.