Glasfaser in Celle (SVO)

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    Als Kompromiss zwischen den Steinen, dir die gerade kleine Provider beim Anschluss von kundeneigener Hardware direkt an der Glasfaser in den Weg legen und der (angeblichen) Rundum-Sorglos-Lösung mit Providerhardware: Die 5590 kann zunächst via RJ-45 LAN Kabel an den Provider ONT angeschlossen und betrieben werden. Im zweiten Schritt ist es immer noch möglich mit dieser FB direkt an die Faser zu gehen.

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    Als Kompromiss zwischen den Steinen, dir die gerade kleine Provider beim Anschluss von kundeneigener Hardware direkt an der Glasfaser in den Weg legen und der (angeblichen) Rundum-Sorglos-Lösung mit Providerhardware: Die 5590 kann zunächst via RJ-45 LAN Kabel an den Provider ONT angeschlossen und betrieben werden. Im zweiten Schritt ist es immer noch möglich mit dieser FB direkt an die Faser zu gehen.

    Danke für die Antwort!
    Was meinst du mit dem letzten Satz? Kann man nach der Erstinstallation den aktiven ONT einfach abstöpseln und die Fritzbox dann direkt mit dem Glasfaserkabel verbinden, oder braucht man dafür einen Techniker? Die Faser wird ja sicher auch in einer Box untergebracht, an die dann der aktive Kasten kommt, von wo aus RJ45 weitergeht.

    Dann würde ich die SVO erstmal alles so legen lassen, wie die das wollen.

  • Du musst darauf beharren eine Glasfaserdose/Gf-TA installiert zu bekommen. An diese wird mit einem kurzen Glasfaserkabel der ONT angeschlossen und an diesen die 5590 über deren blauen WAN-Port (RJ-45/LAN-Kabel).

    Läuft das längere Zeit zu deiner Zufriedenheit, dann nimmst Du Kontakt zu deinem Provider auf und teilst ihm mit, das Du die 5590 direkt an der Faser betreiben möchtest. Evtl. notwendige Zugangsdaten und/oder VLAN-Konfigurationen muss er dir mitteilen oder sind in einem Kundenportal hinterlegt.

    Die Verbindung zwischen Gf-TA und 5590 wird durch ein einfaches Umstecken von dem Glasfaserkabel hergestellt. Je nach Modell der Gf-TA kann ein anderes Kabel notwendig sein. Die SFP-Module der 5590/5530 haben Anschlüsse für LC/APC Stecker (grün). Im Lieferumfang von AVM befindet sich ein LC/APC auf LC/APC Kabel.

    Auf dem Bild im Link siehst Du links den HÜP mit der orangefarbenen Glasfaserzuführung von außerhalb des Gebäudes, die Bauform kann bei Dir eine andere sein. In der Mitte ist die Glasfaserdose/Gf-TA des Herstellers Genexis (nur einer unter vielen). Genexis stellt auch ONTs hier, die anstelle des Gf-TA Aufsatzes aufgedreht werden. Rechts ist ein ONT von Nokia, auch hier gibt es unterschiedliche Modelle.

    https://www.newchurch.de/glasfaser/wp-content/uploads/2022/03/IMG_1998-1232x924.jpg

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  • Im Falle einer Fiber FRITZ!Box wäre das grundsätzlich Bild 2.

    Für einen herkömmlichen Router, z.B. FRITZ!Box 7590, auch Bild 2. Allerdings ersetzt der Provider ONT, die weiße Fläche und dein Router wäre Gerät Nr. 4.

    Der Provider ist laut TKG verpflichtet dir einen passiven Netzabschluss zur Verfügung zu stellen. Er hat keine Wahlfreiheit. Er kann dir seinen ONT maximal anbieten ohne das du ihn akzeptieren musst.

  • Man kann theoretisch den FritzBox direkt an HÜP anschließen, oder? Besonders wenn beide direkt nebenan hängen bringt eine passive Dose nichts.

    Die letzten Berichte hier im Forum sagen aus, das die Faser vom HÜP zum Gf-TA an ersteren gespleißt werden. Sollte das der Fall sein, gibt es keine Buchsen im HÜP bzw. sind diese nicht belegt. Damit scheidet auch der unmittelbare Zugang zum HÜP aus. Es macht ja auch Sinn, das der passive Netzabschlusspunkt nicht der HÜP ist, sondern eine einfache Dose ohne notwendigen Stromanschluss (= Gf-TA).

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  • Bei mir ist der gleiche HÜP wie auf dem Bild montiert. Da auch ich Kunde von Deutsche Glasfaser bin ist das auch nicht verwunderlich. Mein Anschluss ist schon älter und damals wurde sehr selten eine Gf-TA Dose gesetzt. Demzufolge war mein ONT mittels LC/APC Stecker an den HÜP konnektiert. Seit längerer Zeit werkelt nun eine 5530 Fiber mit GPON SFP Modul am HÜP.

  • Bei GPON ist der Wechsel auf einen eigenen Router nicht ganz so einfach. Hier muss der Netzbezreiber nämlich wissen, wie er den Datenstrom für den jeweiligen Kunden adressieren muss. Daher muss der Kunde entsprechend Informationen mitteilen.

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  • Guten Morgen,

    ich hoffe ich bin hier richtig.

    Ich habe seid März einen GF Anschluss von der SVO im Landkreis Celle. Davor DSL von der Telekom. Ich habe meine 7590AX behalten und nicht die angebotene 7590 von SVO genommen.

    Da ich mich recht gut mit der Materie auskenne war die Einrichtung meiner 7590AX recht einfach und es läuft auch alles gut bis auf einen grottigen Upload.

    Vorher hatte ich bei der Telekom problemlos 40 Mbit upload. Ich greife viel auf mein NAS von unterwegs zu.

    Seid ich GF habe ist der upload aber sehr schleppend. Wie gesagt Download und Ping ist super.

    Habe die SVO kontaktiert und die haben die Leitung durchgemessen, konnten nichts finden und einen Techniker geschickt.

    Dieser hat die SVO 7590 angeschlossen und voller Upload =O

    Meine 7590AX kommt auf max. 12 Mbit. Der Techniker hat meine FB überprüft. Werkseinstellung, neu konfiguriert von ihm weiterhin schlechter Upload. Er hatte keine weitere Idee als eine defekte FB.

    Habe mich geärgert aber was soll es, Techniker bezahlt und neue FritzBox bestellt und zwar eine 4060.

    Und siehe da, das gleich Problem. Max. 12 Mbit Upload. Wie kann das sein. Es kann doch nicht nur mit der 7590 von SVO funktionieren.

    Hat einer von euch noch eine Idee?

    Danke und Gruß

    EPalm

  • Mir stehen 50 Mbit laut Vertrag zu. Traffic shaper ist nicht priorisiert und up wie downlaod sind mit 1000 Mbit eingestellt. Bei der FB4060 sogar mit jeweil 2500 MBit auch wenn das Modem nur 1GLan beherrscht

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  • Oh Mann, so simpel. Ich hätte nie gedacht das da weniger besser ist. Vor allem sagt die SVO ja von sich aus jeweils 1000 Mbit einstellen.

    Jetzt habe ich 48 Mbit Upload.

    Vielen Dank

  • Das Problem ist, dass der Traffic Shaper mit 1000 MBit/s die Daten rauspusten will, und dann von der Infrastruktur ausgebremst wird. Dann drosselt er, um Paketverluste zu vermeiden, und dann arbeiten 2 Regelalgorithmen gegeneinander. Besser ist es, wenn der Traffic Shaper die Leitung von vornherein nicht überlastet.

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