Telekom, EWE, oder Weser Connect Glasfaser

  • Die Qual der Wahl

    bei uns soll das Glasfasernetzt ausgebaut werden, wie schön.

    Erst kam Weser Connect mit einem Attraktiven Angebot auf uns zu, 300/150 für 45.-

    Nun kommt auf einmal Telekom/EWE mit ins Boot, weniger Attraktiv.

    Egal, habe mich seit dem Glasfaser Angebot mit Themen auseinander gesetzt die weniger Attraktiv sind.

    Bislang greife ich per DynDNS auf meine "Home" Gerätschaften zu die auf eine "öffentliche" iPV4 Adresse angewiesen sind.

    Beim Querlesen bin ich hier immer wieder auf "große" Schwierigkeiten gestoßen dieses mit einem Glasfaseranschluss hinzubekommen.

    Nun die Frage, unterscheiden sich die Anbieter bei der Bereitstellung einer öffentlichen ipv4 Adresse?

    Lese hier hauptsächlich Probleme mit Deutsche Glasfaser.

    Bietet der Telekom oder Weser Connect Anschluss eine öffentliche IP ?, unterscheiden die sich grundsätzlich?

    Natürlich bieten alle Anbieter den Business Anschluss mit fester IP an, der ist aber doppelt so teuer! Nur für die feste IP, zu teuer!

    Hat jemand Erfahrung mit dem Telekom FTTB/FTTH Anschluss, wird dort eine öffentliche IP bereitgestellt wie bei DSL(den ich jetzt bei der Telekom habe 100/40)


    Gruß

    Heinz

  • Bei der Telekom bekommst du sowohl eine echte öffentliche IPv4-Adresse als auch ein IPv6-Subnetz (Dual-Stack). Also genau so wie bei deinem DSL-Anschluss.


    Bei Ewe-Tel bekommst Du nur eine öffentliche IPv4-Adresse. Kein IPv6.


    Hab derzeit ein FTTH-Anschluss bei der Telekom und ein vDSL-Anschluss bei EWE.

  • Man braucht keine öffentliche IPv4 Adresse, um seine Dienste von außen erreichbar zu machen. Auch mit IPv6 ist das problemlos möglich, folglich auch an Anschlüssen der Deutschen Glasfaser. Wenn du die Threads hier in dem Forum bis zum Ende liest und nicht nur den ersten Beitrag, dann wirst du das auch feststellen.


    Es gibt jedoch auch Anbieter, die bieten weder eine öffentliche IPv4 noch eine IPv6. An den Anschlüssen wird der Aufwand ein wenig größer, die Dienste von außen erreichbar zu machen. Möglich ist es aber auch da.

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  • Die Weser-Connect Preisliste enthält diesen Punkt:

    Zitat

    Bearbeitungsgebühr zur Einrichtung der Öffentliche IPv4-Adresse (nach Überprüfung und sofern verfügbar)

    Es scheint also grundsätzlich möglich zu sein, eine (wechselnde) öffentliche IPv4-Adresse zu bekommen. Im Umkehrschluss heißt das wohl, dass normalerweise eine CGNAT-Adresse zugeteilt wird.


    Eine feste IPv4-Adresse brauchst du i.d.R. nicht und hattest du bisher auch nicht. Trotz der Möglichkeit, jetzt noch eine öffentliche IPv4-Adresse zu bekommen, solltest du dich mit IPv6 beschäftigen. Das Thema IPv4 Knappheit wird sich nicht in Luft auflösen.

  • Da musst Du bei o2 nachfragen!


    GlasfaserNordwest ist zwar ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, allerdings werden dort keine Endkundenverträge angeboten.


    Daher ist GFNW lediglich ein Infrastrukturunternehmen wie beispielsweise OpenInfra. Internetaccess, Telefonie und andere Dienste müssen von Anderen bezogen werden.

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  • Die Weser-Connect Preisliste enthält diesen Punkt:

    Es scheint also grundsätzlich möglich zu sein, eine (wechselnde) öffentliche IPv4-Adresse zu bekommen. Im Umkehrschluss heißt das wohl, dass normalerweise eine CGNAT-Adresse zugeteilt wird.


    Eine feste IPv4-Adresse brauchst du i.d.R. nicht und hattest du bisher auch nicht. Trotz der Möglichkeit, jetzt noch eine öffentliche IPv4-Adresse zu bekommen, solltest du dich mit IPv6 beschäftigen. Das Thema IPv4 Knappheit wird sich nicht in Luft auflösen.

    Danke für die Antwort, habe gerade mal nachgeschaut bei Weser Connect, zum Thema öffentliche IPv4-Adresse hab ich nichts gefunden.

    Problem heißt ja jetzt bestellen und Ausführung nicht vor 2024, was bis dahin ist weiß ja keiner :saint:

  • Man braucht keine öffentliche IPv4 Adresse, um seine Dienste von außen erreichbar zu machen. Auch mit IPv6 ist das problemlos möglich, folglich auch an Anschlüssen der Deutschen Glasfaser. Wenn du die Threads hier in dem Forum bis zum Ende liest und nicht nur den ersten Beitrag, dann wirst du das auch feststellen.


    Es gibt jedoch auch Anbieter, die bieten weder eine öffentliche IPv4 noch eine IPv6. An den Anschlüssen wird der Aufwand ein wenig größer, die Dienste von außen erreichbar zu machen. Möglich ist es aber auch da.

    Habe da durchaus schon mehr reingelesen, nur waren die Lösungen dort für mich bis jetzt Böhmische Dörfer.

    Angefangen von Raspberry Pi Lösungen, Portmapping, Lösungen von Fremdanbietern usw.

    Frage mich bei den Lösungen(Raspberry Pi) ob die mit der "hohen" Geschwindigkeit des Glasfaseranschlusses überhaupt umgehen können.

    Bringt ja nichts Glasfaser zu haben um dann durch Drittanbieterlösungen das System wieder auf 100 Mbit zu drosseln.

    Ging ja jetzt erstmal darum bei welchem Anbieter ich die geringsten "Wiederstände" zu erwarten habe.

    Ok, wer weiß schon was in 2024 an Lösungen angeboten wird, denn so lange wird das wohl dauern!?

  • Grundsätzlich ist es gar kein Fehler und sogar ein muss, sich mit IPv6 zu beschäftigen. Eigentlich ist darüber der Zugriff von außen auf das Heimnetz einfacher, da lediglich die IPv6-Adresse des Gerätes im Heimnetz an der Firewall des Routers freigeschaltet werden muss (besser noch: nur die benötigten Ports für die Adresse).


    Der ganze Umstand mit Bekanntgabe der Router-IPv4 und Einrichten eines Portmappings auf dem Router entfällt durch IPv6. Die Routerperformance wird dadurch sogar gesteigert.


    In meinen Augen gibt es da zwei wesentliche Herausforderungen.

    1. Die Endgeräte im Heimnetz müssen IPv6-tauglich sein und das sind längst noch nicht alle. Die Tendenz zur IPv6-Integration ist jedoch steigend, das bringt der technische Fortschritt mit.
    2. Durch die IPv4 Knappheit werden "fremde" IP-Blöcke, sofern verfügbar, hinzugekauft. Da sich abzeichnet, das viele Dienste Geo-Lokalisierung/Geoblocking betreiben (müssen), kommt es zu Fehllokalisierungen. Durch IPv4 Wechsel (Ablauf des Leases, Stromausfall, Neustart des Routers,...) ist man für den Streaminganbieter nicht mehr in D , sondern beispielsweise in CH und dann funktioniert der Dienst nicht mehr.

    Zukunftssicherer ist jedoch IPv6 und von daher würde ich einen Provider wählen, der mir IPv6 Adressen zur Verfügung stellt.


    Btw. der RasPi 4 hat ein 1Gbps RJ-45 Port

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