Routerauswahl bei der Deutsche GigaNetz

  • Hallo zusammen,

    fällt jemandem ein bestimmtes Grund ein, wieso die Deutsche GigaNetz als Router ausschließlich DSL Modems anbietet? Zur Auswahl stehen:

    • FritzBox 7530
    • FritzBox 7590
    • TPLink Archer VR2100v

    Das DGN auf getrennte Modem und Router anstatt z.B. FritzBox 5530/5590 kann ich noch irgendwie nachvollziehen. Aber wieso ein Modem/Router Kombi? Sind die Dinge billiger zu haben oder was spricht sonst dafür? Danke für eure Meinungen.

  • Ich könnte mir Kundennachfragen aufgrund der großen Verbreitung vorstellen. Die 7590 und 7530 sind nun mal die Mainstream Modelle.

    Wobei ich persönlich für den Betrieb hinter einem ONT auch die 4060 vorziehen würde.

  • Ich könnte mir Kundennachfragen aufgrund der großen Verbreitung vorstellen. Die 7590 und 7530 sind nun mal die Mainstream Modelle.

    Wobei ich persönlich für den Betrieb hinter einem ONT auch die 4060 vorziehen würde.

    4060 ist leider teurer als die drei angebotene Geräte. Es muss aber ein vernünftiges Router geben, der preiswerter ist, oder? Oder kosten die DSL Komponenten wirklich so wenig?

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  • Es muss aber ein vernünftiges Router geben, der preiswerter ist, oder?

    Es gäbe die 4040, aber die ist deutlich älter, als die 7530 und 7590 und fällt entsprechend früher aus dem Support raus. Außerdem dürfte sie Nachteile bei der Rechenleistung haben gegen die beiden 75er Modelle.

    Nimm die 4060. Warum die Vorteile der Glasfaser für ein paar EUR beim Router wieder aus dem Fenster werfen?

  • Die 4040 hat kein DECT... Die 7530 und 7590 haben schon Nachfolger und Restbestände sind daher wohl günstig zu haben. Außer der teuren 4060 gibt es schlicht keinen Router ohne Modem aber mit DECT. Das dürfte hier wohl das Totschlagargument sein...

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  • Außer der teuren 4060 gibt es schlicht keinen Router ohne Modem aber mit DECT. Das dürfte hier wohl das Totschlagargument sein

    Das macht absolut Sinn und ist für den Provider sicherlich die wirtschaftlichste Lösung, um "Lieschen Müller" mit nem Zugangsgerät zu versorgen.

    Nichtsdestotrotz ist ihre Technik mit ONT-Pflicht entgegen dem TkG und das wissen sie auch. Auf Nachfrage meinerseits beim Infoabend wurde dies bestätigt und "man arbeite dran". Hier scheint also was anderes in Sicht und ich vermute, dass eine Beschwerde bei der BNetzA bestimmt zur Beschleunigung führen könnte.

    Effektiv ist es mMn ein "Amateur Provider", den ich gezwungenermaßen nutzen muss, um die Faser ins Haus zu bekommen, den ich aber sobald als nur möglich verlassen werde aufgrund des amateurhaften Geschäftsgebarens. Man versuche nur mal, die Kosten für einen der auf der Webseite beworbenen Geschäftskundentarife in Erfahrung zu bringen!

    SPOILER: Ich brauchte 8 Ansprechpartner bis ich hierfür mal Kosten genannt bekommen habe. Und ich habe nur die offiziell beworbenen Kommunikationskanäle versucht.

    Auch was ich bisher an Aussagen von Supportmitarbeitern am Telefon so hörte, deutet nicht auf Professionalität. Will da aber auch nicht ins Detail gehen.

    Kurzum, wie bei jedem Internetanschluss habe ich auch bei DGN den Tarif mit "Kundengerät" gebucht und warte nun auf die nächsten "Glanzleistungen", die mich erwarten.

    • ex DGN (Purtel) 600/300 - T-SVDSL 250/40
    • ex ONT Nokia G-010G-R - Zyxel VMG3006-D70A
    • Router: PC Engines APU.4B4 - OPNsense
    • WiFi/DECT: Fritz!Box 7530 AX / Fritz!Box 7490 / Fritz!Repeater 1200 AX
  • Die 7530 und 7590 haben schon Nachfolger und Restbestände sind daher wohl günstig zu haben. Außer der teuren 4060 gibt es schlicht keinen Router ohne Modem aber mit DECT. Das dürfte hier wohl das Totschlagargument sein...

    Es gäbe da durchaus noch die Möglichkeit bei Auftragsfertigern ein "eigenes" Modell produzieren zu lassen. Die taiwanesische Arcadyan Technology Corporation übernimmt solche Aufträge gerne, so ist z.B. der Telekom Speedport Smart 4 Plus ein solches Gerät. Telekom, Telefonica/O2 und Vodafone bedienen sich gerne aus der taiwanesischen Produktpalette.

    Deutsche Giganetz wird schlicht und einfach zu klein sein, um eine vernünftige Marge für "eigene" Modelle zu erwirtschaften. Offensichtlich sind die älteren FRITZ!Box Modelle günstig und vor allem hat AVM einen guten Ruf bei potentiellen Kunden.

    Deutsche Glasfaser hat wohl eine Größe erreicht, das Router der Sercomm Corporation (ebenfalls taiwanesischen Auftragsfertiger), ursprünglich nur als Low-End Modell im deugl Produktportfolio enthalten, als Mietrouter den Kunden angeboten werden.

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