Deutsche Glasfaser Neuanschluss - Große Probleme

  • Hallo zusammen,

    vielleicht könnt ihr mir in meiner Lage helfen. Zum Sachverhalt:

    Mitte 2020 haben wir angefangen zu bauen(Westen vom NRW). Im Herbst 2020 ist ein Vertreter der Deutscher Glasfaser im unseren Neubaugebiet rumgelaufen und hat mit uns und einigen von unseren Nachbarn Verträge über einen Neuanschluss des Glasfasernetzes abgeschlossen. Attraktiv war für uns der kostenlose Neuanschluss(bei Telekom 799,- wenn ich mich nicht täusche).

    Fast zwei Jahre lang ist nichts passiert, trotz dutzenden Telefonaten mit DG und den Subunternehmern die angeblich mit dem Anschluss beauftragt wurden. In unserem Neubaugebiet wurde seit dem kein einziger Haushalt angeschlossen.

    Im Sommer 2022 bei einem der Telefonate habe ich DG drauf hingewiesen, dass wenn die sich nicht beeilen es knapp wird, weil die Stadt im Herbst 2022 mit dem Fertigstellen der Straße beginnen möchte und Bürgersteig gemacht wird was dass erreichen der Anschlussstelle erheblich erschweren wird. Ende September 2022(als es noch keinen Bürgersteig gab) hatten wir endlich eine Begehung dazu gehabt. Der Techniker hat im HWR und außen alles angeschaut, die Montageplätze der Geräte wurden besprochen und alles schien normal zu sein. Wir waren froh, dass es voran ging.

    Drei Wochen später(Ende November) haben wir durch Zufall erfahren, dass in dem Online Postfach des DG Kundenportals seit dem 28.09.22(Tag der Begehung) ein Dokument mit dem folgendem Inhalt liegt, es gab sonst keine Email, kein Brief oder ein Telefonat dazu:

    Widerrufsbestätigung

    Sehr geehrter Herr XXXXXX,

    Kundennummer:

    xxxxxxx

    Borken, 28.09.2022

    Sie haben sich gegen Ihren Glasfaser-Tarif entschieden. Das bedauern wir sehr. Hiermit bestätigen wir Ihnen den Widerruf Ihres Auftrags. Ihre persönlichen Daten werden nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht.

    Wenn Sie in Zukunft doch im reinen Glasfaser-Netz von Deutsche Glasfaser surfen möchten, freuen wir uns, Sie als Kunden begrüßen zu dürfen.

    Wir haben ganz klar nichts gekündigt oder Widerrufen! Bei unseren Nachbarn ist das gleiche passiert, alle haben so ein Schreiben bekommen.

    Die ewigen Telefonate mit DG dazu haben erst Mal nichts gebracht. Die haben versucht es auf ein Fehler im System abzuschieben. Irgendwann kam die Wahrheit mehr und mehr durch bis eine Mitarbeiterin am Telefon gesagt hat so in etwa "Ups ich sehe grade wir haben vergessen Sie über die anfallenden Mehrkosten zu informieren". Ich denke dass ist der wahre Grund für die Stornierung seitens des DG gewesen. Offen zugeben will DG es aber nicht und ich denke weil irgendwelche Fristen zur Mitteilung über die anfallende Mehrkosten abgelaufen sind, versucht man jetzt aus rechtlichen Gründen uns dazu zu bewegen den Vertrag neu abzuschließen. DG hat dazu ganz klar gesagt: Es gibt nicht viele Möglichkeiten jetzt, entweder ihr schließt den Vertrag neu ab(ich denke danach kommt ein Brief über die anfallenden Mehrkosten für den Neuanschluss, schliesslich muss man jetzt den fertig erstellten Bürgersteig aufreißen) oder ihr könnt mit dem Neuanschluss eine andere Firma beauftragen.

    Ich persönlich halte es für eine dreiste Abzocke. Den Kunden 2 Jahre lang mit Versprechungen ruhig zu halten, dass der Kunde nicht wegläuft und dann im kritischen Moment fallen zu lassen. Wenn wir jetzt den Neuanschluss(egal ob DSL oder Glasfaser) mit Telekom oder anderen Anbieter machen kommen auf uns deutlich höhere Kosten zu als noch vor ein paar Monaten, weil der Bürgersteig schon fertig ist und aufgemacht werden muss.

    Was haltet ihr davon? Habt ihr einen Tipp wie man dagegen vorgehen kann?

    Übrigens: Beim aktuellen Verfügbarkeitscheck wird folgendes angezeigt:



    Danke!

    4 Mal editiert, zuletzt von Dieter_G (28. Oktober 2022 um 13:55)

  • Was ich deinen Ausführungen noch nicht so richtig entnehmen konnte: Gibt es in eurer Straße schon Glasfaser durch die DG? Oder müsste das noch gelegt werden? Hat dort ein anderes Unternehmen erschlossen?

    Es sieht ja so aus, als ob euer Ort schon erschlossen ist und von der DG versorgt wird. Das ist bei uns im Dorf auch der Fall, alle vorhandenen Häuser (die bei der Nachfragebündelung bestellt haben) wurden von der DG versorgt. Neue Wohnungen, die in diesem Bereich liegen, können ebenfalls von der DG versorgt werden, da Reserveleitungen gelegt wurden (das dauert allerdings sehr lange).

    Für Neubaugebiete schreibt die Gemeinde die Erschließungsarbeiten aus, und da kam die Deutsche Glasfaser nie zum Zug. Das hat bislang dann immer die Telekom gemacht. Das führt zu der Situation, dass es bei uns in der Gemeinde drei Glasfaseranbieter gibt: In den Außenbereichen mit dem geförderten Ausbau ist es E.ON Highspeed, im "alten" Ortskern ist es Deutsche Glasfaser und in den neu entstandenen Baugebieten ist es Telekom. Es gibt aber immer nur einen Anbieter, nie mehrere. Man muss also checken, welcher Anbieter an der jeweiligen Adresse überhaupt einen Anschluss anbietet und ist dann gezwungen, dort zu beauftragen (wobei es in einigen alten Bereichen noch DSL als Alternative zur Deutschen Glasfaser gibt. In den Neubaugbieten gibt es aber tatsächlich nur Glasfaser durch die Telekom, sonst nichts).

    Deshalb die Frage: Bist du sicher, dass es überhaupt ein DG Netz gibt, auf das ihr bestellen könnt?

  • Was ich deinen Ausführungen noch nicht so richtig entnehmen konnte: Gibt es in eurer Straße schon Glasfaser durch die DG? Oder müsste das noch gelegt werden? Hat dort ein anderes Unternehmen erschlossen?

    Es sieht ja so aus, als ob euer Ort schon erschlossen ist und von der DG versorgt wird. Das ist bei uns im Dorf auch der Fall, alle vorhandenen Häuser (die bei der Nachfragebündelung bestellt haben) wurden von der DG versorgt. Neue Wohnungen, die in diesem Bereich liegen, können ebenfalls von der DG versorgt werden, da Reserveleitungen gelegt wurden (das dauert allerdings sehr lange).

    Für Neubaugebiete schreibt die Gemeinde die Erschließungsarbeiten aus, und da kam die Deutsche Glasfaser nie zum Zug. Das hat bislang dann immer die Telekom gemacht. Das führt zu der Situation, dass es bei uns in der Gemeinde drei Glasfaseranbieter gibt: In den Außenbereichen mit dem geförderten Ausbau ist es E.ON Highspeed, im "alten" Ortskern ist es Deutsche Glasfaser und in den neu entstandenen Baugebieten ist es Telekom. Es gibt aber immer nur einen Anbieter, nie mehrere. Man muss also checken, welcher Anbieter an der jeweiligen Adresse überhaupt einen Anschluss anbietet und ist dann gezwungen, dort zu beauftragen (wobei es in einigen alten Bereichen noch DSL als Alternative zur Deutschen Glasfaser gibt. In den Neubaugbieten gibt es aber tatsächlich nur Glasfaser durch die Telekom, sonst nichts).

    Deshalb die Frage: Bist du sicher, dass es überhaupt ein DG Netz gibt, auf das ihr bestellen könnt?

    Die Straße ist neu(Neubaugebiet). Ich ging davon aus, dass Glasfaser im Baugebiet schon liegt und eigentlich nur ins Haus geführt werden muss. Nur das macht doch Sinn in einem Neubaugebiet?

    Über die Deutsche Glasfaser ist nach meinem Wissenstand keiner der Haushalte im Gebiet versorgt. Ob Telekom mit Glasfaser einige Häuser bereits versorgt ist mir bis jetzt auch nicht bekannt.

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  • Ich ging davon aus, dass Glasfaser im Baugebiet schon liegt und eigentlich nur ins Haus geführt werden muss.

    Das wird vermutlich auch so sein. Bei uns schreibt die Gemeinde in die Ausschreibung, dass nichts anderes verlegt werden darf, als Glasfaser. Die Frage: Wer hat das Glasfaser-Kabel in die Straße gelegt?

  • Das wird vermutlich auch so sein. Bei uns schreibt die Gemeinde in die Ausschreibung, dass nichts anderes verlegt werden darf, als Glasfaser. Die Frage: Wer hat das Glasfaser-Kabel in die Straße gelegt?

    Ich gehe stark davon aus, dass es die Telekom ist. Beim Telekom Verfügbarkeitscheck werden bis zu 1.000 MBit/s im Download und bis zu 200 MBit/s im Upload angeboten.

  • Ja, dann werden die es sein.

    Habt ihr bislang gar kein Festnetz-Kabel im Haus liegen? Dann würde ich in Erwägung ziehen, über den Bauherrenservice einen Telekom Anschluss zu beauftragen.

    Unabhängig von der Verfügbarkeitsanzeige auf der Seite, gehe ich davon aus, dass die DG momentan nicht in der Lage ist, euch einen Anschluss zu schalten. Das zeigt die Stornierung, die ihr bekommen habt. Ich gehe davon aus, dass es gar keine DG Infrastruktur bei euch in der Straße gibt, aber das wäre ggf. noch mal zu klären.

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  • Ja, dann werden die es sein.

    Habt ihr bislang gar kein Festnetz-Kabel im Haus liegen? Dann würde ich in Erwägung ziehen, über den Bauherrenservice einen Telekom Anschluss zu beauftragen.

    Unabhängig von der Verfügbarkeitsanzeige auf der Seite, gehe ich davon aus, dass die DG momentan nicht in der Lage ist, euch einen Anschluss zu schalten. Das zeigt die Stornierung, die ihr bekommen habt. Ich gehe davon aus, dass es gar keine DG Infrastruktur bei euch in der Straße gibt, aber das wäre ggf. noch mal zu klären.

    Genau, wir haben gar kein Festnetz-Telefon/Internet Anschluss aktuell und müssen seit 1,5 Jahren mit LTE auskommen.

    Was ist ein Bauherrenservice? Sie meinen ganz normal die Telekom mit einem Neuanschluss beauftragen? Das ich diese Möglichkeit habe ist mir sein klar. Mir ging es eher darum was ich mit DG mache? Ich finde, dass es nicht normal ist was die DG mit uns abgezogen hat.

  • Was ist ein Bauherrenservice? Sie meinen ganz normal die Telekom mit einem Neuanschluss beauftragen?

    Das allein reicht ja nicht. Man muss ja erst mal den physikalischen Anschluss im Haus haben, mit Tiefbauarbeiten, Wanddurchbruch etc. Sowas macht man üblicherweise in der Rohbauphase, aber wenn es verpasst wurde ... Wenn dann der Anschluss im Haus liegt, dann kann man den Neuanschluss beauftragen.

    Mir ging es eher darum was ich mit DG mache? Ich finde, dass es nicht normal ist was die DG mit uns abgezogen hat.

    Wenn der Auftrag storniert wurde, dann ist die Sachlage klar. Ich denke, da kannst du wenig machen. Um beurteilen zu können, was die "abgezogen" haben, müsste man die genauen Umstände kennen, die vorgelegen haben. Haben sie den Ausbau geplant? Oder nicht? Ist er nur verzögert? Oder gibt es sogar die Infrastruktur und es scheitert nur an mangelnden Tiefbauressourcen für den Anschluss? Da ist alles möglich von "Riesen Sauerei" bis hin zu "ist schade, aber nicht zu ändern".

  • Für Neubaugebiete schreibt die Gemeinde die Erschließungsarbeiten aus, und da kam die Deutsche Glasfaser nie zum Zug. Das hat bislang dann immer die Telekom gemacht.

    Das muss nicht unbedingt so sein. Ausschreiben muss die Gemeinde eigentlich nur wenn es kein Anbieter auf eigene Kosten machen will.

    Grundsätzlich dürfen alle Anbieter auf eigene Kosten ihre Leitungen unter öffentlichen Straßen verlegen. Der Bau muss zwar genehmigt werden, aber im Allgemeinen kann eine Kommune das nicht verweigern (Wegerecht).

    Vor ein paar Jahren gab es einen Fall der vor die Bundesnetzagentur gegangen ist. Da hatten Telekom und die (damalige) Unitymedia geklagt. Diese hatten einer Gemeinde mitgeteilt dass sie ein Neubaugebiet erschließen wollten (ging bei beiden um das gleiche Gebiet). Gemeinde hatte beschlossen dass das Neubaugebiet exklusiv über ein kommunales Unternehmen versorgt werden soll und die Genehmigung verweigert. Die Bundesnetzagentur hat entschieden dass die Gemeinde Telekom und Unitymedia nicht verbieten kann das Neubaugebiet zu erschließen.

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  • Das allein reicht ja nicht. Man muss ja erst mal den physikalischen Anschluss im Haus haben, mit Tiefbauarbeiten, Wanddurchbruch etc. Sowas macht man üblicherweise in der Rohbauphase, aber wenn es verpasst wurde ... Wenn dann der Anschluss im Haus liegt, dann kann man den Neuanschluss beauftragen.

    Ja genau. Nur wurde es von uns aus nicht verpasst und rechtzeitig in der Bauphase darum gekümmert dass es alles rechtzeitig abgeschlossen wird. Die DG hat aber zwei Jahre mit uns gespielt und als es für uns zu spät war irgendwas zu unternehmen oder zu einem anderen Anbieter zu gehen einfach fallen gelassen. Jetzt sitzen wir in dieser Situation. Im Endeffekt wurde ein Vertrag mit DG abgeschlossen und dieser wurde durch DG in einem für uns schlechtestem Zeitpunkt gebrochen. Wenn die vor 1 Jahr oder 6 Monaten abgesprungen hätten wäre es halb so schlimm gewesen.

    Zitat

    Wenn der Auftrag storniert wurde, dann ist die Sachlage klar. Ich denke, da kannst du wenig machen. Um beurteilen zu können, was die "abgezogen" haben, müsste man die genauen Umstände kennen, die vorgelegen haben. Haben sie den Ausbau geplant? Oder nicht? Ist er nur verzögert? Oder gibt es sogar die Infrastruktur und es scheitert nur an mangelnden Tiefbauressourcen für den Anschluss? Da ist alles möglich von "Riesen Sauerei" bis hin zu "ist schade, aber nicht zu ändern".

    Die genauen Umstände wird dir die DG nicht nennen. Die erzählen Märchen über alles in der Welt nur nicht die Wahrheit. Kann man doch nachvollziehen warum, oder? Ganz klar haben die den Ausbau geplant. Man konnte schließlich auf der Seite von DG den Verlauf dazu sehen wie es sich entwickelt. Von Schritt 1 bis Schritt 4.

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter_G (28. Oktober 2022 um 18:51)

  • Im Endeffekt wurde ein Vertrag mit DG abgeschlossen und dieser wurde durch DG gebrochen.

    Er wurde storniert, nicht gebrochen.

    Die genauen Umstände wird dir die DG nicht nennen.

    Die musst du ja auch nicht fragen. Welche Kabel bei euch in der Straße liegen, wissen sie auch bei euch im Rathaus.

    Ganz klar haben die den Ausbau geplant. Man konnte schließlich auf der Seite von DG den Verlauf dazu sehen wie es sich entwickelt. Von Schritt 1 bis Schritt 4.

    Vorsicht, das betrifft das ganze Ortsnetz. Ob bei euch in der Straße ausgebaut wurde, steht dabei auf einem anderen Blatt.

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  • Naja, was heißt, wir drehen uns im Kreis? Fakt ist, dass du im Grunde nicht weißt, ob überhaupt ein Glasfaserkabel von DG bei euch im Baugebiet verlegt wurde. Solange du das nicht weißt, erübrigen sich alle weiteren Spekulationen. Erfragen kannst du das bei euch im Rathaus, die werden es wissen.

    Wenn das Kabel da liegt, dann hättest du zumindest theoretisch die Chance, die DG zu einem Anschluss zu bringen, auch wenn es unwahrscheinlich ist nach der Stornierung. Wenn die DG nicht ausgebaut hat, dann kannst du es meines Erachtens vergessen.

    Und um sich ein Urteil über das Vorgehen bilden zu können, müsste man die Umstände kennen, wie es zu der Situation gekommen ist. Die kennen wir aber ebenfalls bislang nicht. Also, was erwartest du jetzt? Anbieterbashing, in das alle mit einstimmen? Wie böse doch die DG ist, weil sie ausgerechnet deinen Anschluss nicht realisieren? Ein Forum ist Hilfe zur Selbsthilfe, aber Anbieterbashing gibts hier nicht.

    Übrigens: Du schreibst, dass nach der Hausbegehung die Stornierung kam. Es steht explizit in den Vertragsunterlagen, dass der Vertrag storniert wird, wenn sich bei der Hausbegehung herausstellt, dass der Anschluss nicht realisierbar ist oder man sich mit dem Eigentümer nicht über die Installation einigen kann. Wir waren bei dem Gespräch nicht dabei und können also nicht beurteilen, was da passiert ist und ob es möglicherweise deshalb zur Stornierung kam. Du könntest höchstens noch mal das Protokoll überprüfen, ob sich da was findet.

  • Kann/möchte jemand anders als frank_m sich zu der Sache äußern?

    Naja, was soll man empfehlen...

    Wie gesagt: dass bei mehreren ausbauwilligen Anbietern das Neubaugebiet exklusiv an einen Anbieter "vergeben" wurde kann man eigentlich ausschließen. Das ist wie eigenwirtschaftlicher Ausbau in Bestandwohngebieten: Telekommunikationsanbieter die das auf eigene Kosten machen wollen dürfen das machen.

    Woran das jetzt im Detail bei Dir gescheitert ist, ist schwer zu sagen.

    Die beiden naheliegenden Optionen sind jetzt:

    • Neu bei der DG beauftragen (wenn sie an Deiner Adresse noch Anschlüsse anbieten)
    • Hausanschluss bei der Telekom bestellen

    Alternativ kann man natürlich versuchen weiter mit der DG über die gekündigte Beauftragung diskutieren, oder es gar auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Aber ob das was bringt ist sehr fraglich. Und es ist vermutlich nicht der schnellste Weg Dein konkretes Problem eines fehlenden Internetanschlusses zu lösen.

  • Er wurde storniert, nicht gebrochen.

    Wenn sich DG auf einen Widerruf des Kunden bezieht, den es nach Aussage von Dieter_G aber nie gegeben hat, tendiere ich auch eher zu gebrochen als zu storniert... Mal davon ab, dass ein Anbieter nicht so einfach einseitig bestehende Verträge stornieren kann...

    Beim Telekom Verfügbarkeitscheck

    Was sagt der Verfügbarkeitscheck denn sonst so?

    Wenn der sagt, dass Glasfaser bei dir verfügbar ist, steht da auch was zu den Kosten.

    In manchen Gebieten legt die Telekom auch kostenlos einen Glasfaseranschluss, teilweise sogar ohne 2 jährige Tarifbindung (was für dich aber ja eh egal wäre).

    Klick dich doch mal unter https://telekom.de/glasfaser durch die einzelnen Schritte.

    Bei uns sieht das bspw. aktuell so aus:

    Ob du die DG dann ggf. in Regress nimmst steht dir ja immer noch offen...

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  • Ich empfehle, den Kontakt zur lokalen Verwaltung zu suchen. Die weiß i.d.R., welche Netzbetreiber im Neubaugebiet aktiv sind, bzw. sollte sich aktiv um eine gute Versorgung bemühen.

    Auch wenn jeder eigenwirtschaftlich ausbauen darf und die Genehmigung dafür nicht grundsätzlich verweigert werden darf, kann es trotzdem Gründe geben, warum der Ausbau eines Betreibers nicht starten kann, ohne dass der Betreiber daran die Schuld trägt. Insbesondere ist der praktisch naheliegende Ansatz, die Leitungen vor der Fertigstellung der Wege zu verlegen, aus Haftungsgründen problematisch.

  • Ich habe aus dem Threadverlauf lediglich mitgenommen, das der Ausbau nicht stattgefunden hat, als die Fahrbahn + Gehweg (= Straße) noch nicht fertiggestellt war und das es eine Stornierung von Seiten DG gegeben hat. Alles darüber hinaus ist verletzter Eigentümerstolz.

    Eine Neubeauftragung bei DG sei möglich. Das ist doch schön! Neuen Auftrag erteilen, damit erfährt man die Kosten und spätestens bei der notwendigen Hausbegehung (auf Anfertigung und Zustellung des Protokolles achten) kann man abspringen, wenn das Angebot nicht attraktiv ist.

    Dem Vorschlag von @alfalfa sollte man folgen. Es wird sich dabei herausstellen, welcher Provider wirklich ausbauen wird.

    Ganz abgesehen von dem gebrochen oder storniert Geplänkel erfolgt der Vorgang bei DG wie folgt:

    1. Teilnehmer erteilt Auftrag an DG
    2. DG versendet Auftragseingangsbestätigung an Teilnehmer
    3. DG versendet die Auftragsbestätigung mehrere Monate nach der Auftragseingangsbestätigung
    4. Vertragsabschluss kommt erst mit erfolgter Auftragsbestätigung zu Stande!

    So steht es in meiner Version der AGB. Ich habe das lediglich lesbarer formuliert.

  • Übrigens: Du schreibst, dass nach der Hausbegehung die Stornierung kam. Es steht explizit in den Vertragsunterlagen, dass der Vertrag storniert wird, wenn sich bei der Hausbegehung herausstellt, dass der Anschluss nicht realisierbar ist oder man sich mit dem Eigentümer nicht über die Installation einigen kann. Wir waren bei dem Gespräch nicht dabei und können also nicht beurteilen, was da passiert ist und ob es möglicherweise deshalb zur Stornierung kam. Du könntest höchstens noch mal das Protokoll überprüfen, ob sich da was findet.

    Alleine bei diesem Kommentar merkt man, dass Du entweder meinen ersten Beitrag nicht richtig gelesen hast oder bewußt folgende Information ignorierst. Vielleicht schreibst du aber auch sehr gerne. Ich wiederhole mich: Bei allen unseren Nachbarn die mit DG zu dem gleichen Zeitpunkt einen Vertrag abgeschlossen haben kam dieser Widerrufs-Brief an am Tag der Begehung. Und bei keinem gab es irgendwelche Schwierigkeiten während der Begehung. Es gibt keine technischen Probleme die gelöst werden müssen oder sonstiges. Alles ganz normale EFH mit 3m Abstand von der Straße bis zum Grundstück.

    Nichts für ungut, aber Du hast schon alles gesagt. Vielen Dank trotzdem für den Versuch der Hilfe.

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter_G (28. Oktober 2022 um 21:24)

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  • Die beiden naheliegenden Optionen sind jetzt:

    • Neu bei der DG beauftragen (wenn sie an Deiner Adresse noch Anschlüsse anbieten)

    Diese Option ist natürlich möglich und ich war kurz davor es heute zu tun. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich nach dem ich den Anschluss neu über DG beauftrage aus rechtlicher Sicht sich den Weg versperre auf den Anschluss über den alten Vertrag zu bestehen. Nicht umsonst haben die uns aus dem alten Vertrag rausgeschmissen...

  • Ich habe aus dem Threadverlauf lediglich mitgenommen, das der Ausbau nicht stattgefunden hat, als die Fahrbahn + Gehweg (= Straße) noch nicht fertiggestellt war und das es eine Stornierung von Seiten DG gegeben hat. Alles darüber hinaus ist verletzter Eigentümerstolz.

    Eine Neubeauftragung bei DG sei möglich. Das ist doch schön! Neuen Auftrag erteilen, damit erfährt man die Kosten und spätestens bei der notwendigen Hausbegehung (auf Anfertigung und Zustellung des Protokolles achten) kann man abspringen, wenn das Angebot nicht attraktiv ist.

    Dem Vorschlag von @alfalfa sollte man folgen. Es wird sich dabei herausstellen, welcher Provider wirklich ausbauen wird.

    Ganz abgesehen von dem gebrochen oder storniert Geplänkel erfolgt der Vorgang bei DG wie folgt:

    1. Teilnehmer erteilt Auftrag an DG
    2. DG versendet Auftragseingangsbestätigung an Teilnehmer
    3. DG versendet die Auftragsbestätigung mehrere Monate nach der Auftragseingangsbestätigung
    4. Vertragsabschluss kommt erst mit erfolgter Auftragsbestätigung zu Stande!

    So steht es in meiner Version der AGB. Ich habe das lediglich lesbarer formuliert.

    Vielen Dank für deinen Beitrag!

    Das mit dem verletzen Eigentümerstolz lasse ich jetzt mal umkommentiert... Mit der Einschätzung liegst du aber falsch.

    Die Auftragsbestätigung habe ich vor 2 Jahren bekommen, siehe Screenshot.

    Und nun?


    Einmal editiert, zuletzt von Dieter_G (28. Oktober 2022 um 21:41)