htp - Wechsel 7530 auf 7590

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  • Die Schnittstellenbeschreibung soll die Verwendung eigener Geräte an der Schnittstelle zum Providernetz ermöglichen.

    Ja, und genau das beschreibt die htp Schnittstellenbeschreibung. Es wird präzise geschildert, was htp am Übergabepunkt bereitstellt, und welches Equipment man benötigt, um den Anschluss nutzen zu können.

    Alles Weitere ist ein Fall für Paragraphenreiter, wie bereits geschrieben. Juristisch alles richtig, praktisch irrelevant. Wie ihr ja auch schon festgestellt habt, ist man genau eine Datenblattrecherche davon entfernt, den ONT zu ersetzen, wenn man denn will. Wem es nicht gelingt, damit das passende Equipment zu identifizieren, dem sollte man dringend raten, auf die vom Netzbetreiber bereitgestellte Schnittstelle zu setzen.

    Denn sonst führt es zu Situationen, wie in diesem Thread hier. Es ist schon wieder die Rede von "Modulen". Wofür diese Module mal verwendet werden sollen, wissen wir aber noch nicht. Die Frage nach dem "Gerät, mit dem man besser debuggen kann" ist auch immer noch nicht beantwortet. Im Moment wird es allenfalls dazu führen, dass viel Geld ausgegeben wird für Dinge, die hinterher nicht geeignet sind für den Anschluss. Denn es ist ja nicht nur AON wichtig, auch die anderen Randbedinungungen (PPPOE über VLAN) müssen bedacht werden. Denn wenn es am Ende dazu führt, dass man wieder die Fritzbox hinter den Medienwandler hängen muss, dann kann man auch direkt beim ONT vom Hersteller bleiben.

    Also, um es deutlich zu sagen: Was hast du vor, und mit welchem Equipment? Präzise mit Bezeichnung aller Stecker, Kabel (ja, auch die müssen passend ausgewählt werden), Modulen, Routern usw.

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  • Doch, ich mache mir Sorgen! Vor allem um htp, die irgendwann mit deinen Problemen konfrontiert werden! Ich kann mir kaum vorstellen, dass du nach dem Verlauf der Diskussion jetzt in der Lage bist, z.B. ein passendes Verbindungskabel vom HÜP zu einem SFP Modul rauszusuchen. Nur als Info: Das, was momentan in den ONT geht, passt nicht!

    Noch mal: Was genau hast du vor mit welchem Equipment? Präzise!

  • Wir sind uns einig, dass hier alle nötigen Informationen zusammengetragen wurden, aber die Schnittstellenbeschreibung war dabei keine Hilfe. Bitte schau die nochmal genau an. Die passiven Schnittstellen, die dort genannt werden, treffen nicht auf diesen FTTH-Anschluss zu. Dafür ist nur

    "Übergabe per Medienkonverter auf Ethernet 1000BaseT IEEE 802.3ab" angegeben, was absolut nicht ausreichend ist, wenn man den gesetzlich vorgeschriebenen und praktisch vorhandenen passiven Netzabschluss nutzen möchte. Es ist auch nicht akzeptabel, dass man dafür Providerequipment öffnen muss, weil man sonst die nötigen Informationen nicht mal auf Anfrage beim Provider bekommt.

    In diesem Fall wäre auch einfaches Ausprobieren kein Problem, aber im umgekehrten Fall, an einem GPON-Anschluss, könnte der experimentierwillige Kunde erhebliche Störungen mit einem 1000BASE-BX Medienkonverter verursachen. Die sind nicht alle so vorsichtig wie eine Glasfaserfritzbox. Eine aussagekräftige Schnittstellenbeschreibung hilft auch dem Provider!

    Ich möchte nicht so sehr darauf herumreiten, eben weil es hier praktisch kein großes Problem ist, aber die Tatsache ist nunmal, dass diese Schnittstellenbeschreibung ihren Zweck nicht erfüllt und auch nicht den Vorschriften entspricht.

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  • doch klar, ich muss nur die FiberBox austauschen, die ist mit einem SC/APC-Stecker verbunden ist, also brauche ich ein SC/APC kabel zu dem Stecker der in mein SFP-Modul geht, also etwa ein LC/APC Stecker, also sprich ein Kabel mit LC/APC Stecker auf SC/APC Stecker

    aber ich bin noch am Suchen des passenden Moduls

  • Dafür ist nur

    "Übergabe per Medienkonverter auf Ethernet 1000BaseT IEEE 802.3ab" angegeben, was absolut nicht ausreichend ist, wenn man den gesetzlich vorgeschriebenen und praktisch vorhandenen passiven Netzabschluss nutzen möchte.

    Das ist genau dieser Paragraphenreiter Aspekt, von dem ich gesprochen habe. Man kann darauf verharren und monate- oder jahrelang auf eine korrigierte Fassung warten, oder das Problem lösen. Ich nehme in solchen Situationen bevorzugt den pragmatischen Weg und lasse die Leute an Themen arbeiten, die wahrhaftig wichtiger sind.

    Was die Schnittstelle angeht: Es wird die Schnittstelle beschrieben, an der htp die Übergabe macht. Es ist ja nicht so, dass es dem Kunden überlassen wird, das passende Equipment dazu zu suchen, um von der optischen auf die elektrische Schnittstelle zu kommen. Von daher braucht man diese Information nicht, um den Anschluss in Betrieb zu nehmen. Alles andere ist dann die erwähnte juristische Frage, weniger eine technische. Juristisch hast du Recht, das bezweifle ich ja gar nicht. Praktisch halte ich es immer noch für völlig irrelevant.

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  • Warum weisen du und Phino überhaupt auf die Schnittstellenbeschreibung hin, obwohl darin gar nichts steht, was in dieser Situation hilfreich sein könnte? Dass aus dem ONT Ethernet rausfällt, stand kein einziges mal zur Debatte, und das ist alles, was die Schnittstellenbeschreibung hergibt. Ob die jemand gelesen hat oder nicht, könnte bei einer aussagekräftigen Beschreibung relevant sein, aber doch nicht in diesem Fall. Für die Frage, welches SFP-Modul man für einen Anschluss am HÜP braucht, wäre eine hinreichende Schnittstellenbeschreibung nicht nur eine rechtliche Pflicht sondern auch eine praktische Hilfe, oder mögen es Provider jetzt, wenn man ihre Technik auf der Suche nach Typenschildern auseinandernimmt?

  • Warum weisen du und Phino überhaupt auf die Schnittstellenbeschreibung hin, obwohl darin gar nichts steht, was in dieser Situation hilfreich sein könnte?

    Das habe ich auch nie behauptet. Ich schrieb doch extra: Man ist genau eine Google Suche davon entfernt, den Anschlusstyp herauszufinden.

    Dass aus dem ONT Ethernet rausfällt, stand kein einziges mal zur Debatte

    Oh doch, ganz am Anfang, als es um die 7530 und die 7590 ging. Da ist es genau die Kombination aus Schnittstellenbeschreibung und Kundenportal-Informationen, die die Inbetriebnahme des Anschlusses erlaubt.

    Für die Frage, welches SFP-Modul man für einen Anschluss am HÜP braucht, wäre eine hinreichende Schnittstellenbeschreibung nicht nur eine rechtliche Pflicht sondern auch eine praktische Hilfe, oder mögen es Provider jetzt, wenn man ihre Technik auf der Suche nach Typenschildern auseinandernimmt?

    Das ist dann ggf. einfach der Aspekt, den sie in Kauf nehmen müssen.

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  • ja der Thread kann von mir aus auch geschlossen werden, aber ich weiß immer noch nicht genau was für ein Modul ich genau brauche um die ftth box zu ersetzen, aufjedenfall ein BX Modul das mit AON kompatibel ist und 1310nm TX und 1490 nm RX hat

    aufjedenfall läuft meine FB7590 jetzt

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage (14. August 2022 um 18:28)

  • Ich empfehle dringend, dass du von diesem Vorhaben absiehst. Wenn du eine Glasfaserfritzbox anschließen willst, wird das problemlos möglich sein (jedenfalls nicht wesentlich schwieriger als eine normale Fritzbox am ONT). Da ist dann alles dabei, was du brauchst: Das passende SFP und auch ein Glasfaserkabel. Ein externer selbst zusammengesteckter ONT aus einem Medienkonverter und einem SFP hat keinen Vorteil im Vergleich zum ONT vom Provider. Das kostet dich nur unnötig Geld und Nerven. Für eine komplexere Lösung (z.B. mit einem Switch) fehlt dir das nötige Detailwissen. Wie du hier zwischen "weiß ich schon"-Abwinken und "noch eine Frage" hin und herschwankst, sehe ich auch nicht, dass dich hier jemand weiter schrittweise durchlotst, obwohl alle nötigen Informationen schon gegeben oder verlinkt wurden. Nimm dir mal ein wenig Zeit, die Informationen durchzuarbeiten.

    Das Thema bleibt offen. Wer genug gelesen hat, kann wegschauen. (Wenn die Benachrichtigungen stören: Man kann abonnierte Themen abbestellen.)

  • ich will ja komplett von der FritzBox und Providerbox weg, aber zuerst will ich nur die Providerbox austauschen. aber da habe ich Probleme ein passendes Modul dafür zu finden. gibt es keine allgemeinen AON SFP Module? Ich kann nur welche für Lancom Geräte finden oder funktionieren die von LANCOM auch bei anderen Geräten?

    und doch einen entscheidenden Vorteil hat das: man hat die volle Kontrolle über sein Gerät

    wer weiß was AVM da alles in seine Firmware reinbaut

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage (14. August 2022 um 20:43)

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  • AON ist eine Kategorie. Die Abkürzung heißt "Aktives Optisches Netz". Das ist also ein Netz, in dem die Verteilelemente "aktive" Geräte (i.d.R. Switches) sind, im Gegensatz zu PONs (Passives Optisches Netz), in denen das Signal passiv, also ohne Signalverarbeitung, verteilt wird. Alle 1000BASE-BX Module sind AON Module, aber nicht alle AON-Module sind 1000BASE-BX Module. Es gibt noch andere AON-Standards.

    In den Themen, die verlinkt wurden, und in weiteren hier im Forum wurde die Frage, wie man einen 1000BASE-BX ONT durch einen eigenen ersetzt, bereits sehr ausführlich und mehrfach wiederholt beantwortet. Wenn du dir die unnötige Arbeit, den ONT zu ersetzen, wirklich machen willst und dich die vermeidbaren Kosten nicht stören, dann versuche bitte, diese Informationsquelle zu nutzen.

  • ich will ja komplett von der FritzBox und Providerbox weg,…

    wer weiß was AVM da alles in seine Firmware reinbaut

    Warum? Wovor hast Du Angst?

    Spoiler anzeigen

    Setup: FRITZ!Box 5590 GPON, FRITZ!OS: 8.02, direkt an der Faser am Anschluss der Deutschen Glasfaser im Tarif Giga 1000. UniFi: UCG-Ultra, 2x USW-Lite-8-PoE, 3x USW-Flex-Mini, 1x U6-PLUS, 1 x UAP-AC-M