Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

  • sPnzz,

    vielen Dank für die hier geäusserten Einblicke.

    als es hier in Zeuthen losging, gab es aber genau die üblichen Nachbarschaftsgespräche. Die sind nicht zu unterschätzen.

    Ich hatte eine Quote 2 von 3 um sich auf Euer Modell einzulassen, dem anderen Drittel war nicht zu helfen.

    sP

    Headquarter: | 250 / 250 Mbit InternetNord/Easybell IP V6

    Router: Unifi Dream Router 7 SC/UPC - LC/APC Adapter direkt am AON Anschluss

    WLAN: 1 x WiFi 7 UDR, 1 x UAP AC Pro Mesh im Gartenhaus

  • Unser Ausbau durch Deutsche Glasfaser ist zwar seit geraumer Zeit beendet, trotzdem ein paar Worte hierzu. Ich muss jedoch erwähnen, das es außer DG keinen Mitbewerber bezüglich des Glasfaserausbaus gab.

    Im Herbst 2018 verfasste unser Bürgermeister ein Schreiben an die Vereinsvorstände in dem er einen einige Wochen in der Zukunft liegenden Termin ankündigte. An diesem Termin wollte er mit Vertretern von DG über den beabsichtigten Glasfaserausbau informieren.

    DG hat auf einem der regelmäßigen Treffs der Bürgermeister der Region ihre Ausbaupläne für das Rhein-Main Gebiet vorgestellt und wegen einem Informationsabend für sogenannte Multiplikatoren (Vereinsvorstände u.ä.) angefragt.

    Ganz offen wurde über die benötigte Quote gesprochen und natürlich mit Sponsoring von Vereinsfesten gelockt, wenn die Infobriefe von DG durch die Vorstände an die Mitglieder verteilt werden. Insgesamt waren es 2 kurze E-Mails, die auf den Start der Nachfragebündelung im Frühjahr 2019 aufmerksam machten. Während der Nachfragebündelung kamen noch einmal 2-3 E-Mails. Mehrere offizielle Infoabende für alle Interessierten in Präsenz (es war ja noch vor Corona) folgten. Alle waren sehr gut besucht.

    Der Informationsfluss war sehr gut, auch wenn es natürlich Marketingpersonal war, welches nicht auf die IPv4/IPv6 Fragen der Tekkies umfassend antworten konnte.

    Aber eines stellte unser Bürgermeister gleich auf dem ersten Multiplikatorentreffen klar: Erschlossen werden alle Straßen im Falle einer Erreichung der Quote, auch solche ohne gebuchten Anschluss. Wäre im Vorfeld diese Zusage von DG nicht erfolgt, hätte man auf das nächste ausbauenden Unternehmen gewartet.

    Die ersten Anschlüsse wurden Ende 2019 aktiviert (das waren durchaus nicht immer Frühbucher), die letzten knapp ein Jahr später (hier waren auch Frühbucher dabei).

    Zu dem Mengengerüst: mehrere Ortsteile, insgesamt ca. 15.000 Einwohner, 4 PoPs.

  • Hi sPnzz ,

    das ihr das als Projektleiter dürft und regelt mit der Kommunikation habe ich ja verstanden. Es ist dennoch halt nicht gut. Sieht man ja daran das es Gebiete gibt wo deine Kollegen dran sind, wo viele im Nebel Stochern als Kunden. Was aber bei DNSNET teilweise nicht anders ist. DNSNET Versucht mit der Übersichtseite nach PLZ aktuell auch teilweise vergeblich das zu lösen, ist aber von anderen Firmen an Infos ob und wann bzw. überhaupt ausgebaut auch weit entfernt.

    Und die anderen Themen für Typisch Deutsch will ich hier eigentlich nicht so tief erörtern. Da hast du teilweise recht aber auch Unrecht, weil einiges zwar in anderen Ländern einfacher läuft aber auch auf dauer Schlechter. Siehe nur zur Pandemie Zeit, Privatkunden Netze waren in anderen Ländern teils komplett überlastet, bei vielen großen Deutschen Anbietern war garnichts.

    Zu dem Thema Tiefbau kann ich nur sagen, es gibt vieles was nicht geregelt ist dennoch sollte man nicht alles machen der Qualität / Langlebigkeit wegen. Und es wird sich ja zeigen in einigen Jahren bei ersten ja wie gesagt schon bis 2025. Und ich will da jetzt nicht sagen OI ist das nur, DNSNET hat ja in Wohngebieten per GeoDuct nun sehr ähnlich ausgebaut einfach um eure Geschwindigkeit zu halten was man so hört und sieht. Dort bekommt man dann scheinbar auch keine SLA laut Anfrage. Am Ende das ist aber eben nur "Bauchigefühl" zeigt für mich schon das auch eure Partner meist keine SLA Verträge anbieten, dass man hier selbst sich noch nicht sicher ist wie viele Jahre das ganze hält zwei Spatentief unter der Erde.

    Gruß Mike

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  • Was den Informationsfluss angeht obliegt es wirklich jedem einzelnen Projektleiter wie er dieses tut. Dafür haben wir keine Vorgaben. Ziel ist es das wir am Ende des Jahres unser Ziel erreichen, wie wir das schaffen ist uns überlassen.

    Aber genau an dieser Stelle sollten "Sie" es doch verstanden haben, dass gerade unbekannte Start-up ein gutes Marketing benötigen. Also vielleicht mal dieses innerhalb der Projektmanager kommunizieren, dass die aktuellen Informationen an die (zukünftigen) Kunden sehr wichtig sind.

    Wenn man eine neue Wohnung bezieht stellt man sich nicht die Frage ob Glasfaser anliegt oder nicht da man weiss irgendwas Internetmäßiges der Telekom liegt sowieso an.

    Also, die Zeiten sind vorbei. Wir haben vor 3 Jahren gebaut und bei der Suche nach Grundstücken war immer eine der ersten Fragen der Internetanbindung wichtig. Und ich weiß, dass es den meisten der hiesigen 24 Bauherrn auch sehr wichtig war, weil viele mittlerweile gute Kommunikationsverbindungen benötigen. Ich glaube da sind viele Nutzer schon weiter als die (gerade lokale) Politik.

    Die meisten Menschen gehen vom Standart aus, dass es verlegetiefen gibt. Das trifft allerdings nicht mehr auf Telekommunikationsleitungen zu.


    Theoretisch könnten wir die Leitungen 10cm unter der Oberfläche verlegen was für uns natürlich Ultra billig wäre und den Ausbau noch zig mal schneller gestalten würde. Ausserdem ist es leider für uns unmöglich jede Baustelle zu kontrollieren ob die geforderten tiefen der Kommunen eingehalten wurden da wir auf Sub-Unternehmer angewiesen sind. Sollte es dort zu Schäden kommen haften diese. Baut man also einen neuen Gehweg und die Leitung wird gekappt, ist es die Schuld des Subbis und er muss dann nochmal ran. Die Mindertiefenverlegung ist der Bundesrepublik geschuldet um den Ausbau schneller voran zu treiben. Das Wissen aber die meisten Menschen einfach nicht, genauso wenig wie wir theoretisch direkt durch deren Grundstücke buddeln dürften 😁.

    Das ist aus meiner Sicht inakzeptabel und hat die Mentalität "Nach uns die Sintflut".

    Gerade das Verlegen von Glasfaser-Trassenleitungen in nur 40 cm tiefe unter eine Straße/Bürgersteig ist nicht nachhaltig. Da bin ich dann doch typisch deutsch und möchte mehr Wertigkeit und Nachhaltigkeit, dass nicht immer wieder nachbearbeite werden muss.

    Wir Deutschen sind im meckern und Besserwissen ganz vorne mit dabei, in anderen Ländern sieht das ganz anders aus. Dort sind die Menschen einfach entspannter und lassen machen.

    Auch dies finde ich vermessen, natürlich kann man Kommunikationsleitungen so verlegen wie in den USA oder Thailand. Aber genau dieses zeigt immer wieder, wie empfindlich derartige Kommunikationsleitungen sind.
    Genau weil es diese Vorgaben gibt, haben wir derart zuverlässige Telefonleitungen und man konnte locker 250 MBit auf den Weg schicken, so etwas ging in den USA oder Thailand nicht.

    Also wünsche ich mir so eine nachhaltige Verlegung für die Speedpipe.

    Ich persönlich habe bei beiden Fa. im Nov. 2021 abgeschlossen. Und grundsätzlich würde ich die AON-Technik von OI bevorzugen. Aber lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
    Jedenfalls habe seit dem Abschluss nie wieder etwas von OI/Fuxx gehört.

    Einmal editiert, zuletzt von Phino (16. April 2023 um 19:36)

  • Das mit dem Informationsfluss steht ausser Frage, ist aber bei anderen Firmen nicht anders und ist auch nicht meine Entscheidung da es nicht mein Unternehmen ist. Ich habe oft genug gesagt lasst uns Werbung auf den Social Media Plattformen in den einzelnen Ortsgruppen machen, die Bürger informieren. Ich kann das für meine Projekte lediglich über unser System machen, alles andere ist leider Unternehmensentscheidung.

    Meine Frau und ich haben ebenfalls vor 3 Jahren gebaut, sicherlich stand die Frage nach Internet im Raum. Bei uns liegen 50mb an. Wären es weniger gewesen hätten wir nix daran ändern können da wir lieber nahe Berlin wohnen als irgendwo anders wo es vllt dann in einem Ort schnelleres Internet gegeben hätte. Da hat jeder seine Prinzipien.

    Was das verlegen von Glasfaserkabel angeht und deren Tiefe muss ich dir leider erzählen das das kein Einzelfall ist. Telefonleitungen der Telekom liegen oft nur 20 cm unter der Erde. Auch Strom und Wasserleitungen (vorwiegend Stromleitungen) finden wir regelmäßig in unter 30 cm Tiefe.

    In der Regel verlegen wir von Oi bzw unsere subbis die Kabel in 50cm Tiefe. (öffentlicher Grund, von den Kommunen vorgegeben)(auf privatland gibt es keine vorgeschrieben tiefen für telekommunikation) . Teurer bedeutet = wirtschaftlich nicht machbar und dann liegt gar nix mehr im Boden. Jeder Meter und jeder centimeter extra tiefe lässt sich der Subunternehmer bezahlen.

    Natürlich könnte man auch rein deutsche Baufirmen die strikt nach DIN Norm arbeiten nrhmen, aber was meinst du was dann passieren würde. Unbezahlbarer Ausbau.

    Zur DNS Net und deren Informationen kann ich nix sagen, ich weiss nur das DNS hier mit nicht koscheren Mitteln spielt um anderen Anbietern das ausbauen zu vermiesen. Ein weiterer Grund wieso man mit Informationen zurückhaltend ist. Aber so is das ebend im Wettbewerb. 🤷

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  • Beim mangelnden Informationsfluss hatte ich extra SIE in "" gesetzt, weil ich da, neben den beiden hier tätigen Firma, sogar unsere Gemeindeverwaltung einbeziehen muss.

    Was das verlegen von Glasfaserkabel angeht und deren Tiefe muss ich dir leider erzählen das das kein Einzelfall ist. Telefonleitungen der Telekom liegen oft nur 20 cm unter der Erde. Auch Strom und Wasserleitungen (vorwiegend Stromleitungen) finden wir regelmäßig in unter 30 cm Tiefe.

    Ich bin in den letzten 35 Jahren im Bereich Immobilen unterwegs. Ich habe es noch nie erlebt an den verschiedenen Objekten, dass eine Stromleitung dichter als 80 cm meist 1,20 m unter der Oberfläche liegt, Ausnahmen gibt es eigentlich nur im privaten Bereich bei Gartenbeleuchtung. Da kann ich dann nur sagen Schuld eigene. ;)

    In der Regel verlegen wir von Oi bzw unsere subbis die Kabel in 50cm Tiefe. (öffentlicher Grund, von den Kommunen vorgegeben)(auf privatland gibt es keine vorgeschrieben tiefen für telekommunikation) . Teurer bedeutet = wirtschaftlich nicht machbar und dann liegt gar nix mehr im Boden. Jeder Meter und jeder centimeter extra tiefe lässt sich der Subunternehmer bezahlen.

    Aber genau so etwas werfe ich den Firmen, an dieser Stelle jetzt DNS:NET, vor, dass sie falsch kalkulieren.

    Seit 10 Jahren sind Mehrsparteneinführungen üblich, in einigen Bundesländer vorgeschrieben. Diese liegen immer unterhalb der Frostschutzgrenze, als 80 cm und tiefer.
    Und diese MSE ist genau dafür ohne Beschädigung der Schutzhülle(Weiße Wanne/Dämmung) in ein Haus Leitungen zu legen. Wenn dies nicht einkalkuliert wird, haben die Projektleiter Fehler gemacht.

    Bei uns wurden die Bautrupps wieder weggeschickt, die in Häuser Löscher bohren wollten, obwohl MSE vorhanden sind.

    Natürlich könnte man auch rein deutsche Baufirmen die strikt nach DIN Norm arbeiten nrhmen, aber was meinst du was dann passieren würde. Unbezahlbarer Ausbau.

    Ja und, ich habe für nur für das Verlegen eines Kupfertelefonkabels auch 700 € gezahlt. Aber es liegt in 1,20 und geht über die MSE ins Haus. :)

    Entweder möchte man GF oder man sieht kein Bedarf. Und die Infrastruktur der Kupferleitungen in der Fläche habe ich in den letzten 45 Jahren mit meinen Steuern gezahlt. ;)
    Es kostet, was es kostet, wenn ich Fortschritt haben möchte.

  • sPnzz,

    Ich kann Dir da bzgl. Telebim Leitungen im flachen Sand nur zustimmen, was gab es hier für ein Hallo als die "Gelbwesten" von OI auf überraschende "Funde" gestossen sind.
    Da trafen Leitungsplan Telebim und Realität hart aufeinander. Soviel zur deutschen Gründlichkeit.

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  • Ja nur leider sieht das nicht jeder so wie du sondern die Mehrheit eher andersrum.

    Anbei ein paradebeispiel einer Leitung die wir in mindertiefe entdeckt haben.

    Für Bohrungen durch Hauswände / Dämmung gibt es spezielle Abdichtungen. Nennt sich Filoform.

    Bei uns ist es so, teilt ein Hausbesitzer uns mit das er eine Mehrsparte hat, und weiss auch genau wo diese verläuft, verlegen wir unser Kabel in die Mehrsparte. Allerdings wissen viele Hausbesitzer gar nicht mehr wo ihre Sparte rauskommt. Nun kann man ja auch nicht verlangen das die Bautrupps buddeln bis die Sparte gefunden wurde.

    Du wirst dich wundern wieviele Anschlüsse gemacht sind ohne die Mehrsparte zu benutzen da schlicht keine vorhanden ist. Ich würde sagen die Zahl liegt um die 80%.

  • Und wo und wie dort genau?

    Versteh die Frage nicht so ganz. Der ganze Paragraf 134 richtig sich danach.

    "1) Der Eigentümer eines Grundstücks, das kein Verkehrsweg im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 2 ist, kann die Errichtung, den Betrieb und die Erneuerung von Telekommunikationslinien auf seinem Grundstück sowie den Anschluss der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude an Netze mit sehr hoher Kapazität insoweit nicht verbieten, als.... "

    Du bist ganz normal als Eigentümer anzusehen.

    Natürlich muss man hier sagen das wir nicht einfach das komplette Grundstück umgraben dürfen. Das ist eher für den Fall der äußerst oft vorkommt das der Besitzer eines Grundstückes ein paar Meter vor der Straße der Gemeinde Gewidmet hat um eine Flucht mit den Zäunen der Nachbarn zu bilden.

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  • §134 TKG

    "(1) Der Eigentümer eines Grundstücks, das kein Verkehrsweg im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 2 ist, kann die Errichtung, den Betrieb und die Erneuerung von Telekommunikationslinien auf seinem Grundstück sowie den Anschluss der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude an Netze mit sehr hoher Kapazität insoweit nicht verbieten, als

    1. auf dem Grundstück einschließlich der Gebäudeanschlüsse eine durch ein Recht gesicherte Leitung oder Anlage auch für die Errichtung, den Betrieb und die Erneuerung einer Telekommunikationslinie genutzt und hierdurch die Nutzbarkeit des Grundstücks nicht dauerhaft zusätzlich eingeschränkt wird, ..."

    heißt, der Netzbetreiber, der sowieso schon durch einen Grundstücknutzungsvertrag das Grundstück versorgt, darf auch eine neue GF-Leitung legen. Also, wenn der Kunde einen Telekom CuDA Anschluß hat, dann darf die Telekom auch GF verlegen. Das ergibt im Grunde genommen aber auch aus dem alten Grundstücknutzungsvertrag, da dort dem Netzbetreiber

    " sowie an und in den darauf befindlichen Gebäuden alle die Vorrichtungen anbringt, die erforderlich sind, um Zugänge zu seinem öffentlichen Telekommunikationsnetz auf dem betreffenden oder einem benachbarten Grundstück und in den darauf befindlichen Gebäuden einzurichten, zu prüfen und instand zu halten."

    Ob dieses Recht einem Netzbetreiber zusteht, der keinen Grundstücksnutzungsvertrag mit dem Grundstückseigentümer hat, wage ich zu bezweifeln.

  • Ich habe es noch nie erlebt an den verschiedenen Objekten, dass eine Stromleitung dichter als 80 cm meist 1,20 m unter der Oberfläche liegt

    Das ist wahrscheinlich regional unterschiedlich. Ich habe selbst gesehen, wie beim Glasfaserausbau in Mindertiefe Stromkabel, Abwasserrohre und vor allem Fernsehkabel und Telefonkabel im Weg waren und beschädigt wurden, obwohl die angeblich alle viel tiefer hätten liegen sollen.


    §134 TKG

    [...]

    1.

    Und dann geht es weiter mit [oder]:

    Zitat

    2. das Grundstück einschließlich der Gebäude durch die Benutzung nicht unzumutbar beeinträchtigt wird,

    Da ist eben die Frage, was "unzumutbar" ist, aber sonst gibt es keine Voraussetzungen.

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  • Ja nur leider sieht das nicht jeder so wie du sondern die Mehrheit eher andersrum.
    Anbei ein paradebeispiel einer Leitung die wir in mindertiefe entdeckt haben.
    Für Bohrungen durch Hauswände / Dämmung gibt es spezielle Abdichtungen. Nennt sich Filoform.

    Ja die Geiz-ist-Alles-Mentalität. :S

    Sieht mir bei dem Bild eher nach einfachen Fußweg auf Privatgrund aus bei dem flachen Unterbau.

    Das mit den Abdichtungen ist ja schön, habe ich schon gesehen, aber bedauerlicherweise auch öfters nicht oder nur auf Druck (aber war in diesen Fällen GeoDuct).

  • Ja die Geiz-ist-Alles-Mentalität. :S

    Sieht mir bei dem Bild eher nach einfachen Fußweg auf Privatgrund aus bei dem flachen Unterbau.

    Das mit den Abdichtungen ist ja schön, habe ich schon gesehen, aber bedauerlicherweise auch öfters nicht oder nur auf Druck (aber war in diesen Fällen GeoDuct).

    Nein das war in der Tat im öffentlichen Grund. Ganz genau war es in Heidesee OT Gussow.

    Das mit den Abdichtungen is auch wieder ein Thema für sich welches ich hier jetzt nicht breittreten möchte 😁

  • Und hier kommt jetzt wieder das Ding. Früher gab es noch eine Grunddienstbarkeit..

    Diese ist heute auch nicht mehr nötig.

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  • Das ist wahrscheinlich regional unterschiedlich. Ich habe selbst gesehen, wie beim Glasfaserausbau in Mindertiefe Stromkabel, Abwasserrohre und vor allem Fernsehkabel und Telefonkabel im Weg waren und beschädigt wurden, obwohl die angeblich alle viel tiefer hätten liegen sollen.

    Nichts geht über Pfusch am Bau. ;) Ich glaube am meisten sind es Altlasten, da habe Bekannte einiges von dunkelgraue Bauten in DDR-Zeiten berichtet, dies tritt jetzt bei großflächigen Bautätigkeiten im Erdreich zu tage.

  • Das ist wahrscheinlich regional unterschiedlich. Ich habe selbst gesehen, wie beim Glasfaserausbau in Mindertiefe Stromkabel, Abwasserrohre und vor allem Fernsehkabel und Telefonkabel im Weg waren und beschädigt wurden, obwohl die angeblich alle viel tiefer hätten liegen sollen.


    Und dann geht es weiter mit [oder]:

    Da ist eben die Frage, was "unzumutbar" ist, aber sonst gibt es keine Voraussetzungen.

    Unzumutbar ist schon, wenn ich dort mit meinem Grundstück nicht das machen kann, was dort üblich ist. Also Baum etc. pflanzen, Mauer mit Fundament errichten, Gartenhaus mit Fundament etc.

    Also scheidet mindertiefe Verlegung schon einmal aus. Und mal eben so ist auch nicht, weil das mit dem Eigentümer eben abgeklärt werden muss, was wann wie wo ...

    So einfach ist das dann doch nicht.