Glasfaser wird am Haus verlegt, nur wir dürfen nicht angeschlossen werden

  • Warum? Gut, meine Zahlen sind aus der Luft gegriffen, ich kenne nicht die tatsächlichen Fördergelder.
    Aber das Prinzip ist einfach. Zum einen passt es damit zu den örtlichen Gegebenheiten und es gibt keine Aussetzer, weil man auf der falschen Straßenseite wohnt. Zum anderen wird durch die kurzen Laufzeiten erreicht, dass sich keiner zwischendrängt und dann nichts passiert.


    Im Grunde genommen hast du ja Recht... aber wenn ich Chef wäre und man sagt mir dass nach Termin X.Y. der Preis geringer wird... und jeden Tag kommen neue Leute auf die Idee doch noch einen Anschluss zu bestellen, wäre ich aus der Nummer raus. Da hat man ja keinerlei Planungssicherheit.

    Die Idee mit den gestaffelten Preisen ist aber durchaus ne coole Idee.

    Glasfasermonteur aus Leidenschaft

  • Na ja, gleich im ersten Satz des verlinkten Artikel ist zu lesen "...sowohl eigenwirtschaftliche Glasfaserausbauvorhaben ... als auch der geförderte Glasfaserausbau zur Anbindung von unterversorgten..."

    Da sind alle ausbauenden Unternehmen gleich: man nimmt, was man bekommen kann.

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  • Ich würde mir da jetzt nicht so den Kopf machen - die mussten jetzt sicher dafür Sorgen das solange die Förderung noch nicht Schluss-Abgerechnet ist, sicherstellen das Du nicht mit angeschlossen wirst.

    Wenn das Förderprojekt abgeschlossen ist würde ich denken kannst Du einen normalen Hausanschluss beauftragen - evtl. ist der dann halt nicht kostenlos aber vlt. kannst Du mit der Aussage das die Speedpipe schon bis zur Grundstücks- (oder gar Haus-?) Grenze liegt etwas aushandeln

    Ich denke nicht das Du auf Jahrzehnte ohne GF-Anschluss bleiben wirst.

    Hier mal ein weiteres Update. Nach Rücksprache mit dem Breitbandbeauftragten des Kreises wird der geförderte Ausbau Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin wird erst einmal nichts passieren. Danach erst wird die DG entscheiden ob, und zu welchen Konditionen nachträgliche Anschlüsse an den Trassen realisiert werden.

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  • Mittlerweile ist die Bauphase laut Website abgeschlossen. Ich habe daher nun bei der DG nochmals angefragt. Als Rückmeldung kam, dass ich zur Prüfung, ob ein nachträglicher Anschluss möglich ist, einen Antrag stellen (PDFs lagen bei) und Daten zur Lage unseres Hauses beifügen soll.

    Das würde ich wohl machen. Wenn ich es richtig sehe, kann man mittlerweile zu einem beliebigen Zeitpunkt während der ersten 12 Monate vom 1000er zum 100er Tarif wechseln, was uns erst einmal ausreichen würde. Ich hatte immer im Kopf, dass es nur im 12. Monat ginge.

    Wie handhabt es die DG bei einer Portierung im Moment? Wird der Anschluss erst bei Vertragsende des alten Anbieters geschaltet?

    Im Zweifelsfall entkopel ich das auch über Easybell, weil im 100er Tarif der DG ja keine flat enthalten ist und wir auch für das Haus zwei Nummern im DSL nutzen.

    Gibt es eurer Meinung nach noch etwas zu beachten beim Antrag?

  • SIP würde ich heutzutage immer entkoppeln. Fonial hat zum Beispiel einen kostenlosen Basistarif, der dann natürlich Minutenpreise hat.

    Easybell ist auch bei Endkunden aktiv.

    Das mache ich aber auch nur, weil ich aus nostalgischen Gründen meine Festnetznummer nicht verlieren will. Einen praktischen Nutzen hat diese für uns im Grunde nicht mehr.

  • Das ist bei uns, zumindest in Teilen in unserem Hause, anders. Da ist Festnetz ein großes Thema. Da ist der Ausfall vom Festnetz ein größeres Problem, als dass der Zugang zum Internet nicht da ist.

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  • Bei Glasfaser macht es Sinn die Telefonnummer die über SIP laufen zu entkoppeln. Bei der Umstellung auf Glasfaser habe ich auch einige Telefonnummer zu einen SIP Provider gezogen. Mehr oder weniger aus nostalgischen Gründen.

    Was auch schön ist sind die Apps für Smartphones, a) man ist Ortunabhängig und b) man benötigt keine Telefon Hardware Zuhause. Bei fonial gibt es auch eine Kostenfreie free App dafür.

  • Fonial ist aber preislich auch über Easybell, wenn ich das richtig sehe.

    Oma braucht schon ihr Festnetz Gigaset. Daher werde ich das dann in die Fritzbox eingeben.

  • Oma braucht schon ihr Festnetz Gigaset. Daher werde ich das dann in die Fritzbox eingeben.

    Ich bin zuversichtlich, dass man auch einen anderen SIP Anbieter als den eigenen ISP in einer Fritzbox konfigurieren kann... Oder halt mit einer eigenen Gigaset-Basis...

    Ich teile die Einschaetzung hier im Thread, dass es sinnvoll ist Internet- und SIP/VoIP Anbieter zu trennen; allerdings bin ich selber da inkonsequent (mein Vertrag ist Dual-Play mit Doppelflatrate, Single-Play bietet O2 gar nicht und aktuelle Vertraege sind nicht/kaum billiger*).


    *) Lieber DSL100 bei O2 mit Doppelflat fuer 35 Euro, statt fuer den gleichen Preis bei Congstar ganz ohne Telephonie...

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  • Naja, dafür muss der Anschluss auch erstmal bei uns gemacht werden. Das ist ja bisher die größte Herausforderung.

    Kann einer der DG Experten was zur Wechselgarantie sagen? Ist es mittlerweile egal, wann in den ersten 12 Monaten die Tarifänderung erfolgt? Vertragslaufzeit soll ja gleich bleiben.

  • Wie handhabt es die DG bei einer Portierung im Moment? Wird der Anschluss erst bei Vertragsende des alten Anbieters geschaltet?

    Die gesetzlichen Regelungen verpflichten den abgebenden TK-Anbieter erst nach Ende der Vertragslaufzeit einer Portierung nachzukommen. Gibt es einen aufnehmenden TK-Anbieter, dann darf es keine längere Ausfallzeit geben.

    Im Bereich der "ortsgebunden Rufnummern" gibt es keine Verpflichtung zur vorzeitigen Portierung wie im Mobilfunk. Manche Anbieter geben diese Nummer(n) jedoch auf Nachfrage aus Kulanzgründen vorzeitig frei. Dies beeinflusst die Rechnungsstellung des monatlichen Betrages jedoch nicht.

    Ich hatte immer im Kopf, dass es nur im 12. Monat ginge.

    Das steht in deinen Unterlagen zum Wechsel in einen "kleineren" Tarif.

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  • Ja, danke. Kenne die Fonial Preise. Aber im Vergleich zu easybell (3,49€ incl. 500 Minuten oder Flat für 5,99€) teurer.

    Ich muss jetzt erst einmal hinterfragen, ob die in der Preisliste hinterlegte Baukosten von "ab 1.500€" fällig werden.