Technisch kann er gerade das ja nicht. Da - wie gesagt - die Netto Werte massiv vom Overhead abhängen. Verstellt mal euren MTU Wert, führt den Test der BNetzA aus und staunt.
Das ist doch jetzt lächerlich. Wenn ein Kunde da herumspielt, ist das seine Sache. Ebenso, wenn ein Kunde seine Messung über WLAN macht.
Die MTU fällt auch nicht vom Himmel, sondern die ist per Default vom OS für unterschiedliche Netzwerkverbindungsarten vorgegeben. Und wenn nicht einer ganz böse darin herumfummelt, dann wird da auch beim Aufbau einer TCP-IP-Verbindung die MTU angepasst, falls eine Komponente auf dem Weg eine etwas kleinere MTU hat, damit die Rate eben nicht einbricht.
Ich weiß, TKG und irgendwas faseln da was von Netto Raten etc. Das hält aber keiner technischen Überprüfung stand.
Dann gilt das. Und doch, das hält einer technischen Überprüfung statt, denn der Overhead fällt nicht vom Himmel, sondern dürfte bei gegebenen Parametern ziemlich genau bekannt sein.
Wenn das nicht mehr passt, dann liegt irgendwo eine Fehlkonfiguration, Überlast oder Störung vor.
Aber einfach sagen, der Kunde bekommt Netto das und das kann technisch einfach nicht funktionieren.
Doch, das kann, da die Randbedingungen bekannt sind. Zumindest, wenn keine Netzüberlast oder Fehlkonfiguration vorliegt. Und wenn der Provider das sogar als Minimum angibt, dann hat er das zu liefern.
1&1 hat ja durchaus ein Standing in dem Bereich. Ich bin gespannt, wo das endet, und ob es dazu führt, dass diese wachsweiche Glückspiel-Regelung in was technisch belastbares umgewandelt wird. Irgendwie bin ich 1&1 direkt dankbar dafür, dass sie das Fass mal aufgemacht haben.
Ich auch. Damit klargestellt wird, das Netto gleich Netto ist und klar wird, dass das überhaupt kein Glücksspiel ist. Die Pakete, deren Inhalt und der Overhead sind ganz genau bekannt.
Retransmits und Fragmentierung kann man ganz genau zuordnen, ob Provider oder Kunde Verursacher ist.
Da ich allerdings weiß, was die Telcos auch bei Großfirmenkunden für Mist machen, wundert mich nichts. Erst vor einer Woche wieder einem von unseren einen TCP-Dump um die Ohren hauen müssen, bis er geglaubt hat, dass der Fehler bei ihm liegt. Was wars dann nach 4 Tagen: Fehlkonfiguration auf dem Router. Wenn schon wir so einen "Support" haben, wenn wundern dann solche Spielchen auf Endkundenseite.