Deutsche Glasfaser OpenWRT - Kein DHCPv6 im Heimnetz

  • Ich weiß das ich das dahinter konfigurieren kann. Trotzdem ist es so schöner. Ich weiß nicht ob du es verstanden hast, aber ich frage hier da ich hilfe benötige WIE ICH DIE RAs RICHTIG AM DG ANSCHLUSS KONFIGURIERE, rumalbern hilft hier auch nicht. Ich brauche einfach ein Anleitung fertig. Wenn du fragen hast oder Infos über meinen Anschluss oder so brauchst, kannst du diese Fragen gerne stellen, dazu ist das Wlan der FritzBox bzw. Wifi AX sehr schlecht. Deswegen werden 3x Unifi AP-6LR verwendet. Der Wan ist durch den ONT der Deutschen Glasfaser begrenzt, wenn möglich wird ein GPON Modul eingesetzt, da der Router über 2x 10G SFP+ verfügt.

  • Ich will dich ja jetzt nicht zu sehr schocken, aber ULAs werden per RAs verteilt.

    ULAs werden verteilt wie andere Adressen auch. Wenn man will, bekommt der Client genau eine ULA per DHCPv6 und es wird kein ULA-Präfix per RA verkündet. Normal ist für IPv6 SLAAC, zumindest im Heimbereich. Das gilt für ULAs genau wie für öffentliche Adressen. IT-Abteilungen haben ggf. weitergehende Anforderungen, die schwer zu erfüllen sind, wenn sich die Geräte ihre eigenen Adressen würfeln. Für Prefix-Delegation ist ohnehin DHCPv6 nötig.


    Und ansonsten bitte nicht so konfrontativ. Ohne die nötigen Informationen, was versucht worden ist und was genau nicht funktioniert, kann man halt nicht viel helfen. Dabei kann es dann aber auch bleiben.


    Ich habe die grauenhafte Doku der deugl für kundeneigene Router mit FRITZ!OS 6.93 gerade vor Augen

    Das zeigt aber auch das Problem einer solchen Konfigurationsdatenbank: Sowas veraltet schnell. Die DG-Anleitung war so lange ziemlich in Ordnung, bis AVM das Webinterface verändert hat. Jetzt steht zwar prinzipiell immer noch alles Nötige in der DG-Anleitung (ist ja nicht viel), aber man kann nicht mehr Punkt-für-Punkt der Anleitung folgen. Das würde auch hier mit einer Anleitungssammlung passieren, besonders mit exotischeren Systemen wie RouterOS. Veraltete Anleitungen sind ein großes Problem im Internet. Ohne ein Konzept, wie eine solche Sammlung aktuell gehalten werden kann, würde ich das lieber lassen.


    Ich halte es auch ehrlich gesagt nicht für eine gute Idee, Anleitungen für ein Verständnisniveau anzubieten, auf dem schon kleine Veränderungen unüberwindbare Hürden darstellen. Eine Ausnahme würde ich nur für absolute Mainstreamgeräte machen, also bestimmte Fritzboxen. Da ich die aber nicht alle habe und es von AVM keine Simulationen zum Anfertigen von Screenshots gibt, könnte ich eine solche Anleitung gar nicht erstellen. Eine allgemeine Anleitung für Fritzboxen wäre ganz grundsätzlich schwierig, weil die nicht alle auf einem einheitlichen Firmwarestand sind und die WAN/LAN1 Frage auch nicht zu unterschätzen ist. Wer mit der Konfiguration an solchen Dingen scheitert, sollte da aber m.M.n. jemanden ranzulassen, der das kann, oder gleich einen vom Provider konfigurierten Router nehmen.

  • Und ansonsten bitte nicht so konfrontativ.

    Naja. Ich reagiere empfindlich, wenn Netze komplett am Anspruch vorbei geplant werden.


    Ich kann ja noch verstehen, dass man sein LAN auf 10G oder 2,5G beschleunigen will, und auch für ein schnelles WLAN hab ich Verständnis. Was ich nicht mag, wenn man solche OpenWRT Aktionen lostritt, ohne den Hauch einer Ahnung zu haben, worauf man sich einlässt. Zumal, wenn dann noch Standards verbogen werden, was definitiv zu Problemen führen wird (ULAs). Ich bin auch gern bereit, mich für Detailfragen in der Konfiguration in irgendwelche Anleitungen reinzuwühlen oder Dinge auszuprobieren, aber hier fehlt es schon an den grundlegendsten Konfigurationen. Da sind einfach erstmal Grundlagen-Howtos an der Reihe, und da hilft auch nicht das von HubeBube vorgeschlagene Wiki mit Basiskonfigurationen.


    Und das alles, wo diese Konstellation in Bezug auf Performance und Funktionalität nicht den geringsten Vorteil hat im Vergleich zur Alternative, die stabil funktioniert hat. Da fragt man sich echt: Wofür das alles?

  • Ich habe es gerade ausprobiert: Eine OpenWRT 19.07.7 Virtual Machine mit zwei virtuellen Ethernet-Interfaces, die auf der WAN-Seite per DHCPv6 mit einem ausreichend großen Präfix öffentlicher Adressen versorgt wird, ist automatisch richtig konfiguriert, um auf der LAN-Seite IPv6 zu verteilen. Eine an die LAN-Seite gehängte Linux Mint VM bekommt ohne Probleme von der OpenWRT VM öffentliche IPv6 Adressen und gelangt darüber ins Internet. Zusätzlich bekommt sie Adressen aus dem ULA-Präfix der OpenWRT-VM.


    OpenWRT-Konfigurationsaufwand: Gar nichts.

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